Reitpferde - Schätzchen

Reitpferde - Schätzchen Reitpferde Schätzchen - Für Ihr Pferd das beste Plätzchen! Pferdeausbildung, Anreiten, Korrektur

03/05/2026
25/02/2026

Warum ein Pferd nicht nur „Slow-Motion“ trainiert werden darf:

Grundlagenarbeit im Schritt und ruhigen Trab ist wertvoll. Sie verbessert Koordination, Balance und Körperbewusstsein. Doch der Körper – egal ob Mensch oder Pferd – entwickelt immer nur das, was er regelmäßig tun muss. Dieses Prinzip nennt man in der Trainingswissenschaft das „Spezifitätsprinzip“.

Wenn ein Pferd überwiegend in kleinen, kontrollierten Bewegungen trainiert wird, passt sich sein gesamtes System genau daran an:
🔸Muskeln lernen, moderat und gleichmäßig zu arbeiten.
🔸Das Nervensystem lernt, kontrolliert statt schnell zu reagieren.
🔸Sehnen und Faszien werden auf geringe Amplituden eingestellt.

Studien aus der Sportwissenschaft zeigen, dass Explosivität und Reaktionsgeschwindigkeit nur entstehen, wenn schnelle Kraftentwicklung tatsächlich geübt wird (Aagaard et al., 2002). Das Nervensystem aktiviert schnelle Muskelfasern nur dann effizient, wenn es regelmäßig dazu aufgefordert wird.

Übertragen auf den Alltag bedeutet das:

Ein Pferd, das ausschließlich in ruhigen, verkürzten Bewegungen trainiert wird, ist möglicherweise gut kontrollierbar – aber nicht automatisch vorbereitet auf:
• Bodenunebenheiten im Gelände,
• plötzliches Wegrutschen,
• spontane Ausgleichsreaktionen,
• kraftvolles Abspringen oder Abfangen.

Muskeln, Sehnen und Faszien sind dafür gemacht, Energie aufzunehmen und wieder freizugeben.
Sie leben von Dynamik, von wechselnden Spannungen und auch mal größeren Bewegungsamplituden.

Ein Körper, der nie schnell werden darf,
verlernt, schnell zu reagieren.

Ein Pferd, das nie Impuls entwickeln darf,
entwickelt keine Reserve.
Und Reserve ist das, was Verletzungen verhindert.

Deshalb ist gutes Training kein Entweder-oder.
Es ist ein Ganzes:

Langsam UND schnell.
Kontrolliert UND dynamisch.
Halle UND Gelände.

Denn am Ende zählt nicht,
wie perfekt ein Pferd unter Idealbedingungen läuft –
sondern wie sicher es seinen Weg durchs Leben gehen kann. 🍀🧲😇

09/12/2025
25/11/2025

The Oesophagus

Another really interesting piece of information from the Ireland dissection I recently went on.

This is my finger through the oesophagus!

I wanted to share this with you because the horses oesophagus is something we rarely think about.

Its internal diameter is only 3–5 cm. That’s all the space a horse has to move forage from mouth to stomach.

It’s a muscular tube, so it can stretch just enough to move chewed food along.

With a tube that narrow, it’s no surprise horses can choke when feed isn’t chewed properly, when they bolt their food, or when dry fibrous material swells on the way down.

I couldn’t beleive how snug it fitted around my finger!

03/11/2025

Was passieren kann, wenn große Pferde zu früh beansprucht und überlastet werden.

24/10/2025

Wie prägt die Aufzucht das spätere Rennpferd? Eine britische Langzeitstudie liefert neue Erkenntnisse über den Einfluss von Weidegang und Fohlenmanagement auf Leistung und Tierwohl.

Immer wieder interessant, dass bei vielen zeitgenössischen Studien zum Pferdewohl keine deutschen Institutionen mitgewir...
19/03/2025

Immer wieder interessant, dass bei vielen zeitgenössischen Studien zum Pferdewohl keine deutschen Institutionen mitgewirkt haben, obwohl wir uns doch noch immer als Vorreiter in allen Belangen rund ums Pferd verstehen.

**𝗡𝗘𝗪 𝗥𝗘𝗦𝗘𝗔𝗥𝗖𝗛 𝗣𝗨𝗕𝗟𝗜𝗦𝗛𝗘𝗗 𝗜𝗡 𝗘𝗤𝗨𝗜𝗡𝗘 𝗩𝗘𝗧𝗘𝗥𝗜𝗡𝗔𝗥𝗬 𝗝𝗢𝗨𝗥𝗡𝗔𝗟**

𝗡𝗼𝘀𝗲𝗯𝗮𝗻𝗱 𝘁𝘆𝗽𝗲 𝗮𝗻𝗱 𝘁𝗶𝗴𝗵𝘁𝗻𝗲𝘀𝘀 𝗹𝗲𝘃𝗲𝗹 𝗮𝗳𝗳𝗲𝗰𝘁 𝗽𝗿𝗲𝘀𝘀𝘂𝗿𝗲 𝗼𝗻 𝘁𝗵𝗲 𝗵𝗼𝗿𝘀𝗲’𝘀 𝗳𝗮𝗰𝗲 𝗮𝘁 𝘁𝗿𝗼𝘁

MacKechnie-Guire, R*, Williams, J.M., Nixon, J., Fisher, M., Fisher, D., Walker, V., Murray, R., Clayton, H.M

𝗢𝗽𝗲𝗻 𝗔𝗰𝗰𝗲𝘀𝘀 (read without a subscription):
https://beva.onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1111/evj.14420

For the past four years, we have investigated the pressures beneath different nosebands when adjusted from 2.0 to 0.0 finger tightness (0.0 finger adjustment so that the noseband was touching but not compressing the skin).

Poor noseband adjustment could create high pressures that may risk pain or tissue damage. This study is a step forward in providing quantitative data relating to pressures associated with noseband type and fit when adjusted to various tightness’s.

𝗥𝗲𝘀𝗲𝗮𝗿𝗰𝗵 𝗛𝗲𝗮𝗱𝗹𝗶𝗻𝗲𝘀:

🐴No significant difference between noseband pressures when the noseband was adjusted from 2.0 to 1.5 finger tightness.

🐴Noseband pressures were highest on the mandible vs. the lateral aspect of the nasal bones.

🐴No differences were found in noseband pressures between the cavesson, flash or Swedish (crank) noseband types at 2.0 to 0.5 finger tightness.

🐴The Drop noseband had the lowest absolute nasal pressures (mandible pressures not measured) and significantly lower values than the other nosebands. We need to be mindful of the position of the traditional drop. More work needed.

🐴Noseband pressures were lower when ridden in trot, compared with when chewing a treat.

🐴Noseband pressures were cyclical (rise and fall) and not continuous – changing during the stride and the chewing cycle of the horse.

As always, this is a team effort. Thank you to our research assistants, riders, owners and horses.. Thank you to our funders, World Horse Welfare, British Equestrian, Canadian Sport Horse Association, The Worshipful Company of Saddlers and Hartpury University.

NB image taken from pilot testing and was not included in the main study. All noseband types are described in detail in the manuscript.

11/02/2025

Adresse

Zum Kahlenbruch 3
Gilten
29690

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