„Etwa ein Drittel der Verhaltensstörungen bei Hunden und Katzen haben eine medizinische Ursache, die von einem Tierarzt behandelt werden sollte.“
Hallo liebe Hundebesitzerinnen und Katzenhalter,
mein Name ist Dr. Steffi Schmidt, ich bin Tierärztin mit Zusatzbezeichnung Verhaltenstherapie und biete in meiner Praxis medizinische Abklärungen von Verhaltensstörungen bei Hunden und Katzen, Wesenstes
ts und Sachkunde-Nachweise nach der hessischen Hunde-Verordnung, Rassegutachten, den bundesweit einheitlichen Sachkundenachweis für Hundehalter D.O.Q.-Test 2.0, Erste-Hilfe-Kurse für Hundebesitzer, sowie Medical Training für Hunde, die Angst vor Tierarztbesuchen, Behandlungen oder Pflegemaßnahmen haben, an. Etwa ein Drittel der Verhaltensstörungen bei Hunden und Katzen haben eine medizinische Ursache, die von einem Tierarzt behandelt werden sollte. eine neurologische Störung, oder ein Verhaltensproblem zeigt. In meiner Praxis werden die Ursachen des Verhaltens ermittelt, medizinische Grundursachen bestätigt oder ausgeschlossen und im Anschluss ein Therapieplan erstellt und schriftlich festgehalten. Dieser beinhaltet gegebenenfalls die Behandlung der Grunderkrankung, sowie eine Kombination aus Management und gezieltem Training. In einigen Fällen kommt eine medikamentöse Therapie dazu. Beispiele für Verhaltensprobleme und -störungen, die das Zusammenleben von Hunden oder Katzen und ihren Menschen stark belasten können:
Hunde:
- Aggressives Verhalten (Leinenaggression, Aggressivität gegenüber Familienmitgliedern, fremden Personen, etc.)
- Angst (Geräusche, Gewitter, fremde Menschen, Umwelt, etc.)
- Demenz (Kognitive Dysfunktion, www.demenzhunde.de)
- Depression und Apathie
- Hyperaktivität
- Stereotypien/Zwangsstörungen (= abnormal repetitives Verhalten ARV, z.B. sich im Kreis drehen/Rute jagen, Lichtreize jagen, nicht vorhandene Fliegen fangen, Flanken saugen, etc.)
- Unsauberkeit
Katze:
- Aggressives Verhalten (gegenüber Menschen oder anderen Katzen)
- Ängste und Phobien
- Exzessives Putzverhalten mit Fellverlust
- Fressen ungeeigneter Substanzen wie z.B. Papier, Stoff, Plastik, etc. (Pica-Syndrom)
- Lautäußerungen wie Miauen/Schreien in der Nacht (Demenz/Kognitive Dysfunktion)
- Schwanzjagen
- Unsauberkeit und Markieren
- Depression und Apathie
Wesenstests sind in Hessen bei den Rassen American Staffordshire Terrier, Bullterrier, Pitbull Terrier, Staffordshire Bullterrier, American Bulldog, Dogo Argentino, Kangal, Owtscharka und Rottweiler, sowie bei allen Mischlingen dieser Rassen vorgeschrieben. Außerdem kann nach einem Vorfall oder bei Verdacht auf eine gesteigerte Gefährlichkeit des Hundes ein Wesenstest auch bei anderen Rassen angeordnet werden. Wenn Du unsicher bist, ob dein Hund einen Wesenstest braucht, wie ein Wesenstest abläuft, oder ob Du einen Vorbereitungskurs besuchen solltest, kannst Du dich gern telefonisch bei mir melden. Viele Grüße
Dr. Steffi Schmidt