Weltstadt mit Hund - Hundeschule Isabel Boergen

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Dein Welpe hört mit dem Zahnwechsel plötzlich schlechter, entfernt sich physisch und mental von Dir und reagiert stärker...
20/04/2026

Dein Welpe hört mit dem Zahnwechsel plötzlich schlechter, entfernt sich physisch und mental von Dir und reagiert stärker und emotionaler auf Umweltreize? Willkommen in der Junghundezeit!

Viele Halterinnen und Halter erleben diese Phase als anstrengend. Dabei ist sie vor allem eines: ein natürlicher Entwicklungsschritt. Wer versteht, was im Gehirn und im Hormonhaushalt eines Junghundes passiert, kann gelassener und wirksamer handeln.

Viele Hunde leiden unter chronischer Darmentzündung. Oftmals hat mal eine wahre Odyssee hinter sich, ehe man kompetente ...
13/04/2026

Viele Hunde leiden unter chronischer Darmentzündung. Oftmals hat mal eine wahre Odyssee hinter sich, ehe man kompetente Hilfe bekommt. Hier erfahrt Ihr, was dahintersteckt, wie man IBD erkennt und seinem Hund helfen kann.

Was ist IBD beim Hund?

IBD (Inflammatory Bowel Disease) ist eine chronisch-entzündliche Darmerkrankung. Sie äußert sich durch anhaltende Magen-Darm-Probleme und kann für betroffene Hunde und ihre Halter sehr belastend sein. Die genauen Ursachen sind nicht vollständig geklärt, jedoch gibt es Hinweise darauf, dass neben genetischen Faktoren auch Umweltfaktoren und chronische Infektionen eine Rolle spielen könnten.

Symptome von IBD beim Hund

Die Symptome von IBD können vielfältig sein. Häufige Anzeichen sind:
▪️Chronischer/ wiederkehrender Durchfall
▪️Erbrechen
▪️Blähungen und Bauchschmerzen ("Gebetshaltung")
▪️Gewichtsverlust trotz normalem oder gesteigertem Appetit
▪️Schlechtere Nährstoffaufnahme
▪️Häufiger Kotabsatz mit wechselnder Konsistenz
▪️Schleimüberzug über dem Kot (abgelöste Darmschleimhaut)

Diese Symptome können einzeln oder in Summe, sowie auch schubweise auftreten - heißt: es kann u.U. auch Phasen ohne Symptome geben, ehe ein neuer Schub kommt. Auch Stress kann einen Schub oder eine Verschlechterung begünstigen.

IBD und Giardien - Gibt es einen Zusammenhang?

Eine Theorie, die in den letzten Jahren diskutiert wird, ist der mögliche Zusammenhang zwischen IBD und einer früheren oder chronischen Infektion mit Giardien. Giardien sind mikroskopisch kleine Darmparasiten, die bei Hunden zu Durchfall, Erbrechen und Verdauungsstörungen führen können. Während eine akute Giardien-Infektion oft erfolgreich behandelt werden kann, gibt es Hinweise darauf, dass eine langfristige Belastung mit diesen Parasiten das Immunsystem des Darms beeinflussen und eine chronische Entzündung begünstigen könnte.

IBD beim Hund: Diagnose und Behandlung

IBD ist eine komplexe Erkrankung, die nur von einem Tierarzt diagnostiziert werden kann. Eine ausführliche Anamnese, Ultraschalluntersuchung, Kotuntersuchungen (auch auf Parasiten wie Giardien), Bluttests und manchmal eine Biopsie des Darms sind nötig, um eine genaue Diagnose zu stellen.

Die Behandlung umfasst häufig eine Kombination aus:
▪️Speziellen Diäten zur Entlastung des Darms
▪️Entzündungshemmenden Medikamenten
▪️Probiotika zur Unterstützung der Darmflora
▪️Langfristigem Management von eventuellen Futterunverträglichkeiten

Wenn sich Euer Tierarzt auf diesem Gebiet nicht gut auskennt oder eine genauere Diagnostik etwa durch einen Ultraschall verweigert, sucht Euch bitte einen Spezialisten auf diesem Gebiet. Leider erlebe ich immer wieder, dass IBD erst nach Jahren erkannt wird. Ein immens großer und unnötiger Leidensdruck für Euch und Euren Hund.

Wichtig: Dieser Beitrag ersetzt keine tierärztliche Beratung! Wenn dein Hund Symptome zeigt, sollte eine gründliche Untersuchung beim Tierarzt erfolgen, um eine genaue Diagnose zu stellen und eine geeignete Therapie einzuleiten.

Mein Chef, das Eierloch - Oder: Zeit für ein neues Verständnis von FührungViele Menschen denken noch immer, Hundeerziehu...
12/04/2026

Mein Chef, das Eierloch - Oder: Zeit für ein neues Verständnis von Führung

Viele Menschen denken noch immer, Hundeerziehung hätte etwas mit Autorität, mit Macht, Kadavergehorsam und Dominanz zu tun. "Ein Hund muss wissen, wo sein Platz ist!". Und er wird ihm zugewiesen, notfalls mit Drill, Härte und Schrecken. Viele verteidigen diese Sichtweise mit Zähnen und Klauen, kein noch so logisches Argument oder lerntheoretische Fakten bringen sie davon ab. Ich glaube, diese Vehemenz liegt gar nicht nur in einer falsch verstandenen Beziehung zum Hund begründet, sondern in einem seltsamen Verständnis von "Führung".

Immer schön nach unten treten!

Schaut Euch doch einmal an, wie in den meisten Chefetagen geherrscht wird. Motivation? Eh, Quatsch mit Soße! Wenn der Mitarbeiter etwas gut macht, ist das selbstverständlich. Wenn ein Fehler passiert, gibt es eben Anschiss!
Druck wird grundsätzlich von oben nach unten weitegegeben. Eigenes Verhalten reflektieren? Bitte was? Wozu bin ich der Chef? Heiliger Bimmbamm!
Da führen sich Vorgesetzte auf wie wütende Vierjährige, und man soll sie ernst nehmen? Habt Ihr Respekt vor jemandem, der Euch jeden Tag spüren lässt, dass Euer Schicksal mehr oder weniger von seinen Gnaden abhängt?
Führungskraft ist häufig leider noch immer gleichbedeutend mit Schreckensherrschaft. Da wird geschrien, gepöbelt und Druck aufgebaut, gemobbt und gefletscht. Fehler von oben werden nach unten durchgetreten. Aber das Schlimmste ist: Es wird an allen Ecken und Enden mit Lob gegeizt. Als würde man das Team zu verzogenen, aufmüpfigen Meuterern machen, wenn man gute Leistungen honoriert! Viele haben dieses grässliche Bild von Führung so verinnerlicht, dass sie gar nicht mehr darüber nachdenken, was da eigentlich geschieht.

Lob, Motivation, Wertschätzung: So einfach. So selten.

Denn eigentlich respektieren wir doch auch in menschlichen Hierarchien denjenigen am meisten, der auch uns mit Respekt begegnet. Der uns vor Angriffen von außen schützt. Der sich vor uns stellt, wenn wir ein Problem haben. Der uns und unsere Arbeit wertschätzt und uns dies auch sagt. Wir möchten gesehen werden mit dem, was wir können und was wir leisten. Wenn wir uns eine Chefin oder einen Chef wünschen dürften, für den wir gerne arbeiten, dann ist das doch nicht der wutschäumende Berserker, der (vermeintlich) Macht demonstriert. Es ist jemand, der uns anleitet, unterstützt, auch einmal konstruktiv kritisiert, aber immer fair, sachbezogen und positiv agiert. Der unsere Arbeit angemessen honoriert und auch menschlich spüren lässt, dass er gut findet, was wir machen. Es ist eben nicht derjenige ein guter Chef, der am lautesten schreit und nur auf seinen eigenen Vorteil bedacht ist. Sondern der, der das Team stärkt und zusammenhält. Lob, Motivation und Wertschätzung kosten NICHTS! Es ist fast schon lächerlich einfach, jemanden durch ein wenig Aufmerksamkeit und warme Worte zu besseren Leistungen zu bringen. Aber dazu müssten Führungskräfte eben auch echte Führungskräfte sein.

Schöner lernen

Genauso bei Lehrkräften. Welche Lehrerinnen und Lehrer haben Euch früher positiv beeinflusst? Von welchen habt Ihr am meisten gelernt und vor welchen hattet Ihr zu Eurer Schulzeit den größten Respekt? Genau. Es waren nicht die, die einen bloßgestellt haben, die Strafaufgaben verteilt haben und bei denen man vor lauter Angst Bauchschmerzen vor der Stunde bekam. Nein!
Eine gute Lehrerin oder ein guter Lehrer sind fair. Sie sind ruhig und besonnen. Sie erklären komplizierte Sachverhalte so, dass alle Kinder sie verstehen. Sie nehmen Rücksicht, sind konsequent, immer gerecht und dadurch berechenbar. Sie motivieren die Kinder! Sie halten sich nicht nur an dem fest, was ein Kind nicht kann, sondern bestärken es darin, was es gut kann.

Wahre Stärke

Wir wissen also recht genau, wie wir gerne lernen und arbeiten würden. Was uns immer, auch bei der Hundeerziehung im Weg steht, ist der veraltete Begriff von Führung, der noch immer in vielen Köpfen herumspukt. Und nein, das ist kein vermenschlichender Blick auf Tiere. Denn die Prinzipien der Lerntheorie gelten für Mensch und Hund gleichermaßen. Wer Stresshormone ausschüttet und Angst hat, kann nichts lernen! Positive Verstärkung und Motivation können so viel machtvoller sein, als Strafe und Druck. Wahre Stärke liegt jenseits von plumper Machtdemonstration. Das gilt für Lehrer, Chefs und Hundebesitzer gleichermaßen.

Frohe Ostern 🖤
05/04/2026

Frohe Ostern 🖤

Der Tierschutzhund Das Wichtigste vorneweg: Erwarte erst einmal nichts. Und plane in Monaten – nicht in Tagen.Bubu hat 2...
19/03/2026

Der Tierschutzhund

Das Wichtigste vorneweg: Erwarte erst einmal nichts. Und plane in Monaten – nicht in Tagen.

Bubu hat 2011 einige Monate gebraucht, um anzukommen. Wirklich "er" war er erst Jahre später, als endlich alle Gesundheitsprobleme erkannt und im Griff waren. 💔 Bei seiner Beschreibung stimmte nichts, genauso frei erfunden waren die Einträge im Impfpass. Wir haben uns wochenlang auf unseren Hund gefreut und ein krankes, völlig verstörtes Würmchen bekommen. Das war ein Schock, aber jeder Millimeter unseres Weges hat sich gelohnt. 💕

Geduld ist alles

Die ersten Wochen sind für die Hunde purer Ausnahmezustand:
Transport, neue Umgebung, neue Menschen, neue Reize.
Das braucht Zeit. Insbesondere Hunde aus dem Zwinger kommen oftmals nicht klar mit dem großen Raumangebot und den vielen Möglichkeiten. Sie drehen völlig durch, sind kaum zu bändigen. Hier kann es helfen, erst einmal nur Teile der Wohnung freizugeben oder mit einem Welpenstall zu arbeiten.

👉 Ein frisch angekommener Hund muss gar nichts:
Kein Training, kein „Funktionieren“, kein Anpassungsdruck.
Nur ankommen. Nur zur Ruhe kommen.

Die ersten Wochen: weniger ist mehr

→ Mini-Runden statt großer Spaziergänge
→ Reizarme Umgebung
→ Feste Abläufe & Rituale
→ Viel Ruhe, viel Schlaf
→ Vertrauen durch Vorhersehbarkeit, nicht durch Aktionismus.

Was (je nach Hund!) bitte NICHT zu früh kommt
→ Restaurantbesuche
→ Öffis
→ Hundewiesen

Zu schnelle Integration rächt sich oft und äußert sich in Überforderung, Stress und Verhaltensproblemen. Dein Hund sollte aber trotz Sicherung die Möglichkeit haben, zu rennen und sich (GESICHERT!) so frei wie möglich zu bewegen.

Wenn es nicht besser wird

Bleibt Dein Hund über Wochen extrem ängstlich,
löst sich nicht draußen oder kommt kaum aus seiner Box:
👉 Hol Dir Hilfe.
Auch verhaltensmedizinisch.
Dauerstress ist kein Trainingsproblem, sondern ein Gesundheitsrisiko.

Typisch am Anfang
→ Dein Hund folgt Dir überall hin?
Das ist keine Kontrolle – sondern Unsicherheit.

Hilf ihm durch:
→ klare Abläufe
→ wenig Ansprache
→ ruhiges, vorhersehbares Verhalten

Zur Realität im Tierschutz
Leider sind die Angaben zum Verhalten oft Momentaufnahmen, auch Krankheiten oder Wurmbefall werden nicht immer erkannt (oder gekonnt übersehen).

👉 Lass Deinen Hund gründlich tierärztlich durchchecken, insbesondere auf Giardien und Herzwürmer testen.

Und ganz klar:
Finger weg von aversiven Methoden. Druck, Strafe oder Einschüchterung zerstören Vertrauen.

Training ist erst einmal sinnlos, wenn: 📌 der Hund ein auffälliges Gangbild aufweist, unter Giardienbefall leidet oder e...
15/03/2026

Training ist erst einmal sinnlos, wenn:

📌 der Hund ein auffälliges Gangbild aufweist, unter Giardienbefall leidet oder eine eitrige Zahnwurzel hat

📌nicht nur phasenweise hormonell so belastet ist, dass er auf zwei Beinen steht & schreit, sobald er einen anderen Hund sieht

📌vor lauter Angst über einen längeren Zeitraum das Haus nicht verlassen kann

📌vor lauter Reizen null komma null ansprechbar ist

Das sind nur einige Beispiele für Probleme, die grundsätzlich erst einmal näher betrachtet oder behoben werden müssen, ehe Training möglich und sinnvoll ist.
Ein Profi sollte das erkennen und im Rahmen einer Anamnese vorab abfragen bzw. sich vor Ort ein Bild machen - sonst schafft man noch mehr Leid auf allen Seiten.

Ja, das kann frustrierend sein - wenn das Training nicht gleich startet, sondern erst einmal Physio, Tierarzt oder Management angesagt sind. Aber ...

Eventuell braucht Ihr danach gar kein Training mehr.

Es geistern wieder mal viele Fake News herum, was bedürfnis- und bindungsorientiertes Hundetraining angeblich ist und wa...
14/03/2026

Es geistern wieder mal viele Fake News herum, was bedürfnis- und bindungsorientiertes Hundetraining angeblich ist und was nicht. Lasst Euch kein X für ein U vormachen, wenn Ihr eine kleine Argumentationshilfe braucht: Biddeschön ⬇️⬇️

Ich möchte ein Hundetraining, das den Hund nicht bricht, sondern stärkt. Weg von Dominanzdenken – hin zu Beziehung, Verständnis und Zusammenarbeit. Und immer mehr Menschen wollen das auch.

Spaziergang mit einem Welpen – entspannt die Welt entdeckenEin Spaziergang mit einem Welpen ist viel mehr als Bewegung o...
13/03/2026

Spaziergang mit einem Welpen – entspannt die Welt entdecken

Ein Spaziergang mit einem Welpen ist viel mehr als Bewegung oder „Gassigehen“. Für Deinen jungen Hund ist er eine Einladung, die Welt kennenzulernen – Schritt für Schritt und in seinem eigenen Tempo. Du begleitest ihn dabei als sicherer Orientierungspunkt.

Damit Dein Welpe gesund und selbstbewusst aufwachsen kann, sollten Spaziergänge von Anfang an ruhig, bewusst und welpengerecht gestaltet werden.

Warum der Spaziergang keine Reizüberflutung sein darf

Welpen befinden sich in einer sensiblen Entwicklungsphase. Alles ist neu: Gerüche, Geräusche, Menschen, Hunde oder Fahrzeuge.
Wichtig ist dabei: Ein Welpe muss Reize kennenlernen – nicht aushalten.

Zu viele Eindrücke auf einmal können schnell überfordern. Das zeigt sich häufig in Unruhe, überdrehtem Verhalten oder Rückzug. Ein guter Spaziergang ist deshalb kein Abenteuermarathon, sondern bietet Raum für neue Erfahrungen in kleinen, gut dosierten Portionen. So entstehen positive Lernerlebnisse und die Grundlage für ein sicheres Verhalten im späteren Leben.

Die Persönlichkeit entscheidet

Jeder Welpe bringt seine eigene Persönlichkeit mit. Manche Hunde gehen mutig auf Neues zu, andere beobachten lieber erst aus der Distanz. Beides ist völlig normal.

Ein zurückhaltender Welpe braucht Zeit, Abstand und Verständnis. Ruhige Orte helfen ihm, neue Reize in seinem Tempo wahrzunehmen. Deine Aufgabe ist es, Schutz zu geben – nicht zu drängen. Ermutige Deinen Welpen und fördere sein Neugier- und Erkundungsverhalten.

Ein extrovertierter Welpe hingegen erkundet seine Umgebung manchmal auch zu enthusiastisch. Auch hier ist es wichtig, Ruhe zu vermitteln. Reize zu filtern und sich selbst zu regulieren ist eine Fähigkeit, die Hunde erst lernen müssen.
Spaziergänge sind kein Leistungssport, sondern eine Gelegenheit, gemeinsam Erfahrungen zu sammeln.

Entspannung als wichtiges Trainingsziel

Viele Menschen denken bei Spaziergängen zuerst an Auslastung. Für Welpen steht jedoch etwas anderes im Mittelpunkt: Entspannung.
Ein guter Welpenspaziergang bietet daher vor allem:
📍Zeit zum Schnüffeln – das verarbeitet Eindrücke und baut Stress ab
📍Möglichkeiten zum Beobachten – neue Reize dürfen in Ruhe angeschaut werden
📍Pausen – auch mitten im Spaziergang
📍Sicherheit durch Dich – ruhige Begleitung und Orientierung

Die wichtigste Fähigkeit für einen Welpen ist nicht perfektes Gehen an der Leine, sondern sich in Deiner Nähe sicher zu fühlen.

Auch kleine Herausforderungen gehören zum Alltag. Dein Welpe darf lernen, mit Frust umzugehen, kurz zu warten oder sich nach einem Schreckmoment wieder zu beruhigen. Bleib dabei ruhig und gib ihm Sicherheit. Wenn eine Situation zu viel wird, vergrößere einfach den Abstand, bis Dein Hund wieder entspannen kann.

Wie lange sollte ein Welpenspaziergang dauern?

Die bekannte Faustregel von fünf Minuten pro Lebensmonat sehe ich nicht als feste Vorgabe. Entscheidend ist vor allem, wie viele Eindrücke Dein Welpe unterwegs verarbeitet.
Mit ausreichend Pausen oder wenn Dein Hund zwischendurch getragen wird, können auch längere Ausflüge möglich sein. Wichtig ist nur, dass Dein Welpe immer wieder zur Ruhe kommen kann.
Manchmal zeigt sich das ganz einfach: Wenn Dein Welpe beim ersten Restaurantbesuch entspannt neben Dir einschläft, fühlt er sich sicher und gut begleitet.

Qualität statt Kilometer

Ein Spaziergang mit Welpen ist kein Ausdauertraining, sondern ein Lernfeld. Es geht um Vertrauen, Beziehung und darum, die Welt gemeinsam zu entdecken.
Wenn Dein Welpe unterwegs schnüffeln, beobachten und immer wieder zur Ruhe kommen kann, legt Ihr gemeinsam den Grundstein für einen gelassenen Begleiter im Alltag. ❤️

Die Demenz hat mir meinen Hund genommen. Lange vor seinem Tod. 💔Den eigenen Hund verschwinden sehen und ihn bereits zu L...
08/03/2026

Die Demenz hat mir meinen Hund genommen. Lange vor seinem Tod. 💔
Den eigenen Hund verschwinden sehen und ihn bereits zu Lebzeiten zu betrauern ist grausam.
Ich spreche nicht gern darüber, weil Trauer ist für mich etwas höchstpersönliches ist. Gleichzeitig wird das Thema Tiertrauer immer präsenter, auch auf Social Media. Einerseits eine schöne Entwicklung, dass niemand allein sein muss mit seiner Trauer. Andererseits erlebe ich es auch als belastend und zuweilen befremdlich. Darüber durfte ich mit Lily Zrost und Maria Rehberger - Easy Dogs im Podcast sprechen. 🖤

https://open.spotify.com/episode/6v063Los13maxSxcjvfzOK?si=kwUTYBOBRMeiK5GhbdOSPw

WIR MÜSSEN REDEN ‒ Ein Easy Dogs Podcast · Episode

Man muss Welpen nicht mit allerhand Signalen überfrachten. Welpen lernen schnell, aber wir überfordern sie auch schnell....
06/03/2026

Man muss Welpen nicht mit allerhand Signalen überfrachten. Welpen lernen schnell, aber wir überfordern sie auch schnell. 😬

Was in den ersten zwei, drei Wochen nach Einzug des neuen Familienmitgliedes wichtig ist:

✔️ Vertrauen aufbauen
✔️ Entspannung lernen
✔️Resilienz lernen
✔️ Alleinebleiben kleinschrittig üben
✔️ Umweltreize positiv verknüpfen
✔️ Alltag kennenlernen
✔️ Rückruf/Pfiff konditionieren

Eine Beziehung beginnt nicht mit trainierten Verhaltensweisen.
Sie beginnt mit Bindung, Sicherheit und einem gut regulierten Nervensystem.

Ein Welpe, der lernt, zur Ruhe zu kommen, wird später stressresistenter, konzentrierter und kooperativer sein.

Natürlich spricht überhaupt nichts dagegen, auch schon das ein oder andere Signal wie den Rückruf aufzubauen. Aber alles im Rahmen und Eile mit Weile 💕

01/03/2026

Man muss nicht Hundewissenschaften studieren, gesunder Menschenverstand reicht ja oft ❤️

💥 Der überreizte Hund 💥Manche Hunde reagieren viel stärker auf Reize, Gerüche und Umwelt als andere. Sie scheinen nichts...
22/02/2026

💥 Der überreizte Hund 💥

Manche Hunde reagieren viel stärker auf Reize, Gerüche und Umwelt als andere. Sie scheinen nichts ausblenden zu können, alles erscheint ihnen relevant und entsprechend ZUVIEL ist die Welt häufig für sie.

Wie umgehen mit einem dauerhaft überlasteten Nervensystem?

✔️ Drei Quick-Fixes, wenn Dein Hund bereits überreizt ist

1. Reizreduktion statt Diskussion
Verlasse die Situation mit deinem Hund so ruhig und zügig wie möglich. Dreh Dich weg, geh auf Abstand, such Dir eine ruhige Ecke, eine Hauseinfahrt. Jeder Meter Distanz senkt den Stresspegel. Nicht erklären, nicht schimpfen – handeln.

2. Maul sinnvoll beschäftigen
Hat Dein Hund das Bedürfnis zu beißen, gib ihm eine Alternative: ein mitgeführtes Spielzeug, einen Futterdummy oder ein Stück Kauartikel. Kauen reguliert. Wichtig: ruhig anbieten und idealerweise frühzeitig handeln, BEVOR Dein Hund dir am Arm hängt.

3. Atmung und Tempo bewusst verändern
Werde langsamer. Geh bewusst langsam, atme tief aus, sprich leise. Dein Hund orientiert sich an Dir. Hektik verstärkt das Chaos, ruhige Führung gibt Halt. Ein Moment des gemeinsamen Innehaltens kann helfen, die unmittelbare Stresslast etwas zu reduzieren.

Quick-Fixes sind Erste Hilfe. Entscheidend ist jedoch, die Reizverarbeitung langfristig zu verbessern.

✔️ Strategien für mehr Resilienz im Alltag

1. Nervensystem trainieren – nicht nur Verhalten
Plane bewusste Ruhezeiten und Entlastungsspaziergänge ein. Weniger ist oft mehr. Spaziergänge mit klarer Struktur, gleicher Rück- wie Hinweg, viel Schnüffeln, wenig Action. Reizarme Tage nach aufregenden Ereignissen helfen dem Körper, Stresshormone abzubauen.

2. Sicherheit durch Rituale
Feste Abläufe geben Orientierung. Ein klarer Start in den Spaziergang, definierte Pausen, Entspannungsübungen. Rituale sind wie Geländer im Alltag – sie helfen Deinem Hund, sich zu regulieren, bevor er kippt.

3. Entspannung kann man üben
Bestätige entspannte Verhaltensweisen ruhig: Abschütteln, tiefes Ausatmen, ablegen, auf die Seite legen. Auch konditionierte Entspannung kann helfen.

Das sind nur einige Bausteine - jeder Hund ist individuell, schau genau hin und überprüfe unbedingt Gesundheit, Futter, Schlaf, Sttessoren und Deinen gesamten Alltag ❤️

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München
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