Follow me Coaching Angelika Steiner

Follow me Coaching Angelika Steiner (An)führercoaching statt Hundetraining

Warum ich mich nicht als Lehrerin, sondern Leererin verstehe …:Die meisten kommen zu mir und denken, sie müssen noch meh...
03/06/2026

Warum ich mich nicht als Lehrerin, sondern Leererin verstehe …:
Die meisten kommen zu mir und denken, sie müssen noch mehr lernen.
Noch mehr Tipps. Noch mehr Methoden.
Aber die Wahrheit ist:
Ihr Kopf ist längst voll.
Voll mit „so macht man das“,
voll mit Halbwissen,
voll mit Dingen, die sich irgendwie gut anhören – aber nicht wirklich helfen.
Und während sie versuchen, alles richtig zu machen,
verstehen sie ihren Hund immer weniger.
Also machen wir zuerst Platz.
Wir lassen los.
Sortieren aus.
Streichen Dinge, die im Weg stehen.
Und plötzlich passiert etwas:
Der Blick auf den Hund wird klar.
Nicht komplizierter.
Sondern ehrlicher.
Ich bin kein Lehrer.
Ich bin ein Leerer.
Weil Veränderung oft genau da beginnt.

02/06/2026

In der Natur übernimmt ab der 8. Lebenswoche der Vater die Erziehung der Welpen, genau in diesem Alter ziehen die meisten Welpen bei ihren neuen Familien ein. Während der Hundevater in der Natur sehr deutliche Regeln und Grenzen aufstellt und dadurch einen sicheren Rahmen für das Aufwachsen schafft, bekommt der niedliche Welpe in der Menschenwelt zuerst einmal sehr viel Aufmerksamkeit, Liebe und Zuwendung. Während der Hund in der Natur nur eins von vielen Rudelmitgliedern ist, hat er in seiner Menschenfamilie von Beginn an eine besondere Stellung. Innerhalb eines natürlichen Rudels, bekommt jedoch nur derjenige die meiste Aufmerksamkeit, der die höchste Stellung inne hat. Das bedeutet abstrahiert: Das Maß an Aufmerksamkeit, dass der Hund von seinen Rudel-/Familienmitgliedern bekommt, bestimmt (in seiner Logik) seine Stellung. Nun ist es für den Hund leider so, dass er die Außenwelt anders bewertet als wir, da er nämlich nicht mit seinem Verstand, sondern mit seinem Instinkt die Welt wahrnimmt. Und für das Tier im Hund, für das der Schutz und die Sicherheit des Rudels an erster Stelle steht, lauern außerhalb des Hauses viele Gefahren. Da der Hund sein Familienrudel über alles liebt, wird er nach Mitteln und Wegen suchen, um für Sicherheit im Außen zu sorgen und ist damit meist maßlos überfordert. Diese Überforderung zeigen Hunde auf unterschiedliche Art und Weise: Während der eine vielleicht immer dominanter wird, zieht sich ein anderer immer mehr zurück und wird immer unsicherer. Wie dem auch sei, ist dieses meist der Ausgangspunkt, an dem ich meine Kunden und ihre Hunde kennen lerne. So auch den 10 Monate alten, mitten in der Pubertät stehenden „Lui“, dessen Prozess ich für euch mit der Kamera begleitet habe. In diesem Prozess hat Lui die Erfahrung gemacht, das seine Besitzer in der Lage sind, ihm die Führung zu geben, die er benötigt damit er sich ihnen anschließen kann. Parallel dazu, haben die Besitzer gelernt, was genau sie dafür tun können, dass Lui „los lässt“ und ihnen folgt. Da so viele schöne Videos bei diesem Prozess entstanden sind, verteile ich diese auf mehrere Tage. Ich wünsche euch viel Spaß dabei❣️

Wenn Besuch kommt und dein Hund hochfährt, ist das kein Zufall – sondern ein fehlender Plan. Genau den brauchst du.Hier ...
31/05/2026

Wenn Besuch kommt und dein Hund hochfährt, ist das kein Zufall – sondern ein fehlender Plan. Genau den brauchst du.
Hier ist die Struktur, die du kennen musst:
1. Vorbereitung vor der Tür
Bevor es klingelt, entscheidet sich schon alles.
Dein Hund ist nicht „plötzlich“ aufgeregt – er hat gelernt, dass Besuch Action bedeutet.
Deshalb:
• Hund frühzeitig aus der Erwartung holen
• Ruhige Grundstimmung herstellen (kein Ball, kein Pushen vorher)
• Einen festen Platz definieren, den der Hund kennt
1. Klare Aufgabe für den Hund
Sobald es klingelt: Nicht reagieren lassen – führen.
• Schicke deinen Hund auf seinen Platz
• Keine Diskussion, keine Wiederholungen
• Körpersprache ruhig, klar, selbstverständlich
Der Fehler vieler: Sie reden zu viel oder werden hektisch. Dein Hund braucht Orientierung, keine Emotion.
1. Management beim Reinkommen
Besuch reinlassen = kritischster Moment
• Hund bleibt auf dem Platz oder wird gesichert (Leine, Box, Raumtrennung)
• Besuch ignoriert den Hund komplett
• Kein Ansprechen, kein Streicheln, kein Blickkontakt
Hier kippt es bei den meisten, weil sie „höflich“ sein wollen. Für den Hund bedeutet das Chaos.
1. Keine Freigabe – kein Begrüßen
Dein Hund bekommt keine Freigabe, um den Besuch zu „begrüßen“.
Warum?
Weil genau dadurch eine Erwartungshaltung entsteht. Dein Hund lernt:
„Ich muss nur warten – dann darf ich hin.“
Und genau diese Erwartung lässt ihn hochfahren. Wenn er weiß, dass er nichts zu klären hat, kann er sich viel schneller entspannen.
Dein Hund hat nicht die Aufgabe, Besuch zu begrüßen oder zu checken.
Das ist nicht sein Job.
Besuch kommt zu dir – nicht zu deinem Hund.
Je klarer du das trennst, desto ruhiger wird dein Hund.
1. Konsequenz statt Einzelfall
Einmal Training bringt nichts.
Jeder Besuch ist Training. Immer.
Wenn du hier inkonsequent bist, trainierst du deinem Hund genau das falsche Verhalten immer wieder an.

30/05/2026

Oft wünschen wir uns, dass unser Hund sich verändert, damit es endlich besser läuft. Doch nachhaltige Veränderung beginnt beim Menschen. Dieses junge Paar kam mit einem Schäferhund, der draußen stark im Außen war und kaum ansprechbar. Im Coaching haben sie verstanden, wie entscheidend ihre eigene Haltung ist, und genau dort angesetzt: mehr Klarheit, mehr Fokus, eine klare innere Ausrichtung. Genau das hat den Unterschied gemacht. Kurz darauf schickten sie mir ein Video von einer Hundebegegnung, in der ihr Hund ruhig und neutral an anderen Hunden vorbeigehen konnte. Daran wird sichtbar, worum es wirklich geht: Ein Hund bekommt erst dann die Möglichkeit, sich zu verändern, wenn der Mensch sich verändert – wenn er Klarheit und Fokus ausstrahlt.

Hunde, die nicht alleine bleiben können, sind selten „das Problem“ – sie sind das Ergebnis.Viele Trainingsansätze setzen...
29/05/2026

Hunde, die nicht alleine bleiben können, sind selten „das Problem“ – sie sind das Ergebnis.
Viele Trainingsansätze setzen genau dort an, wo es am wenigsten bringt: beim Alleinbleiben selbst. Dabei liegen die eigentlichen Ursachen oft viel tiefer.
Hier sind vier zentrale Gründe, die ich in der Praxis immer wieder sehe:
1. Permanente Bedürfnisbefriedigung
Wenn ein Hund im Alltag ständig im Mittelpunkt steht, jederzeit Nähe bekommt und frei entscheiden darf, wo er ist und was er tut, lernt er vor allem eins: Der Mensch reguliert alles für ihn.
Wird dieser „Regulator“ plötzlich entzogen, fehlt jede Grundlage, um mit sich selbst klarzukommen.
2. Keine räumliche Trennung im Alltag
Ein Hund, der seinem Menschen permanent von Raum zu Raum folgt und nie lernt, auf einer Platzzuweisung zu bleiben, hat keine Erfahrung darin, Distanz auszuhalten.
Alleinbleiben ist dann keine kleine Steigerung – sondern ein riesiger Sprung ins Unbekannte.
3. Instabile Beziehung durch Vermenschlichung
Viele Hunde bekommen heute sehr viel „Liebe“ – aber wenig Orientierung.
Große Freiräume, sofortige Bedürfnisbefriedigung und emotionale Projektionen führen dazu, dass der Hund keine klare Rolle hat.
Er wird nicht geführt – und übernimmt dadurch oft selbst Verantwortung, die ihn überfordert.
4. Training ohne Basis
Es werden Alleinbleib-Techniken trainiert, obwohl die Grundlage fehlt:
Eine stabile Beziehung, in der klar ist – der Mensch führt, der Hund folgt.
Ohne diese Basis bleibt jedes Training oberflächlich und instabil.
Alleinbleiben beginnt nicht an der Wohnungstür.
Es beginnt im Alltag, in der Beziehung und in den kleinen Momenten dazwischen. neuewege

28/05/2026

n diesem Video erzählt ein Mann etwas Spannendes:
Er selbst hat gar nicht mit dem Hund gearbeitet.
Er berichtet von seiner Frau.
Man sieht sie nicht.
Man sieht kein Training.
Keine Technik.
Keine Korrektur.
Und trotzdem hat sich alles verändert.
Warum?
Weil sie sich verändert hat.
Mehr Präsenz.
Mehr Klarheit.
Mehr innere Ruhe.
Und genau darauf reagiert der Hund.
Denn ein nervöser, unruhiger Hund an der Leine trifft Entscheidungen nicht „einfach so“.
Er reagiert auf Energie, auf Ausrichtung, auf das, was der Mensch in diesem Moment ausstrahlt.
Ist der Mensch innerlich hektisch, unsicher oder nicht im Hier und Jetzt,
fühlt der Hund sich zuständig – und übernimmt.
Und das zeigt sich dann in Ziehen, Bellen, Eskalation.
In dem Moment aber, wo der Mensch wirklich präsent ist,
fokussiert, klar und innerlich stabil,
passiert etwas Entscheidendes:
Der Hund muss nicht mehr regeln.
Er kann loslassen.
Er kann folgen.
Er kann sich orientieren.
Und genau das ist hier passiert.
Nicht, weil der Hund „trainiert“ wurde.
Sondern weil der Mensch angefangen hat, Verantwortung wirklich zu übernehmen.
Das ist der Unterschied, den die meisten unterschätzen:
Verhalten verändert sich nicht durch Technik.
Sondern durch Zustand.
Du bist der Schlüssel.

Ein adoptierter Straßenhund ist am Anfang unsicher. Neue Umgebung, neue Reize, neue Menschen – das wird zunächst verarbe...
27/05/2026

Ein adoptierter Straßenhund ist am Anfang unsicher. Neue Umgebung, neue Reize, neue Menschen – das wird zunächst verarbeitet. Auffällig ist jedoch: Der Hund geht ruhig und neutral an anderen Hunden vorbei. Keine Aggression, keine Spannung. Einfach nur Vorsicht.
Nach drei bis sechs Wochen ändert sich das jedoch drastisch: Derselbe Hund wird unruhig, bellt ständig, reagiert übertrieben auf Reize, entwickelt Trennungsangst – genau wie viele andere Familienhunde auch.
Warum passiert das?
Auf der Straße lebt der Hund in einem klaren System: feste Regeln, klare Grenzen, offensichtliche Hierarchie, keine Verantwortung für die Führung. Der Hund weiß genau, wo er steht. Das gibt Sicherheit.
In der menschlichen Familie gelangt der Hund in ein System ohne klare Struktur. Stattdessen erfolgt kontinuierlich beruhigende Kommunikation: „Du brauchst keine Angst haben.” Der Hund wird zum Mittelpunkt gemacht: „Du bist sehr wichtig für mich!” Oft wird um die Sympathie des Hundes gebuhlt, statt ihm klare Führung zu zeigen. Aus Hundessicht wird er dadurch über die menschlichen Bezugspersonen gesetzt – ihm wird (vom Menschen oftmals unbewusst) die Verantwortung gegeben.
Die Folge: Der Hund glaubt, er müsse die Führung für das Familienrudel übernehmen – eine Aufgabe, für die er nicht gemacht ist. Das führt zu Verunsicherung, Stress und neurotischem Verhalten.
Die Lösung:
Klare Führung, feste Regeln, verlässliche Grenzen. Dem Hund wird dadurch kommuniziert, dass die menschliche Bezugsperson die Verantwortung trägt. Es ist immer wieder ein kleines Wunder, zu sehen, wie sich ein ehemaliger Straßenhund in einem sicheren Rahmen innerhalb kürzester Zeit wieder stabilisieren kann.

26/05/2026

Heute möchte ich euch die entzückende neun Monate alte Tibet Terrier Hündin „Holly“ vorstellen, für die es trotz pubertärer „Knete im Kopf“, dringend Zeit wurde Manieren zu lernen, damit aus einem kleinen frechen Braten, keine erwachsene Nervensäge wird 😈! Prinzipiell kann ein Hund in jedem Alter (!) lernen seinem Menschen zu folgen. Voraussetzung ist jedoch, dass die Besitzer lernen ihrem Hund die Führung zu geben, die er braucht. Manchmal sage ich auf meinen Seminaren, - wenn die Besitzer sich noch nicht vorstellen können, dass auch ihr Hund sein Verhalten ändern wird -, Folgendes: „Ich würde gerne einmal 20 Hunde in 3 Stunden leinenführig machen, ich glaube das würde funktionieren! Aber für die 20 Besitzer bräuchte ich drei Wochen!“ Nach dieser Aussage erhalte ich häufig ein ungläubiges Lachen der Teilnehmer, doch genau das ist die Herausforderung für mich innerhalb des Coachings: Die Besitzer zu lehren, wie sie ihren Hund führen können, denn das ist fast immer herausfordernder als dass der Hund selbst mir folgt! Denn hier geht es nicht nur um einzelne Techniken auf der Inhaltsebene, sondern auch darum, das der Besitzer lernt selbstsicher zu agieren und Situationen mit den Augen des Hundes, durch die „hündische Brille“ zu sehen. Nur so kann er zukünftig angemessen und für den Hund logisch agieren. Wenn das erreicht ist, wird es plötzlich für Mensch und Hund ganz leicht. Und „Holly“, die bisher noch nicht ohne Leine laufen konnte, nähert sich dank ihrer engagierten Besitzer der „großen Freiheit“❣️

Wir Menschen haben die besondere Fähigkeit, gleichzeitig in Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft zu leben.  Biologisch e...
24/05/2026

Wir Menschen haben die besondere Fähigkeit, gleichzeitig in Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft zu leben.
Biologisch eine grandiose Leistung unseres Gehirns – im Alltag aber oft unser größter Stolperstein.
Wenn du ehrlich hinschaust:
Wie viel Zeit von deinen 24 Stunden bist du wirklich im Hier und Jetzt?
Wahrscheinlich ist es deutlich weniger, als wir uns eingestehen wollen.
Unser Kopf ist ständig beschäftigt mit dem, was war, was hätte sein können oder was noch kommen wird.
Je nach Studie schätzen Forscher, dass wir einen Großteil unserer Wachzeit mit „Mind‑Wandering“ verbringen – also mit Gedanken, die nicht im Moment sind.
Und genau das ist das Problem:
Das Gestern ist vorbei.
Das Morgen ist noch nicht da.
Das Einzige, was wirklich zählt, ist dieser Moment.
Unsere Hunde leben uns das vor – mit einer ganz anderen Wahrnehmung.
Sie sind so krass im Hier und Jetzt, dass sie fast ausschließlich mit der Energie ihres Umfeldes beschäftigt sind.
Sie nehmen nicht unsere Gedanken wahr, nicht unsere Geschichten, nicht unsere Erklärungen.
Sie nehmen nur wahr, wie wir jetzt sind – in unserer Energie, in unserer Haltung, in unserem Fokus.
Und deshalb ist ihr Fokus zu 100% im Moment.
Wenn sie bei dir sind, sind sie bei dir.
Nicht bei dir und gleichzeitig bei deinem Handy, deinen Sorgen oder deinen Plänen.
Sie sind da, wenn sie schauen, wenn sie berühren, wenn sie fühlen.
Wir dagegen verlieren uns täglich in unseren Gedanken – Schätzungen sprechen von rund 60.000 Gedanken pro Tag.
Wir laufen oft im großen Schlummer durch den Tag, gefangen in Gedankenspiralen, die uns von unserem Hund, von uns selbst und von diesem Moment wegtreiben.
Unser Kopf ist ständig woanders – und wir sind nur selten wirklich hier.
Wenn du deinen Hund wirklich begleiten willst,
beginnt es dort, wo auch er steht:
völlig im Hier und Jetzt.
Gar nicht perfekt.
Aber ganz.

23/05/2026

Der Schäferhund ist zuerst da. Klar, ruhig, präsent.
Dann kommt der Rottweiler. Kein Chaos, kein hektisches Drängen – nur millimeterweise Annäherung. Fokus. Entschlossenheit. Präsenz.
Und genau das macht den Unterschied.
Nicht Lautstärke. Nicht Aggression. Sondern die innere Klarheit: Ich meine das ernst.
Der Moment, in dem der Rottweiler beginnt zu fressen, ist kein Zufall. Es ist das Ergebnis seiner Energie. Kein Zögern. Kein Infragestellen.
Und jetzt zu uns Menschen:
Genau hier verlieren wir oft.
Wir zweifeln. Wir werden unsicher. Wir senden gemischte Signale.
Aber Hunde reagieren nicht auf unsere Worte – sie reagieren auf unsere innere Haltung.
Auf unsere Präsenz.
Auf unsere Konsequenz.
Wenn du zögerst, spürt dein Hund das sofort.
Wenn du klar bist, folgt er dir.
Führung beginnt nicht im Außen.
Sie beginnt in dir. Videocredit: sahrafink_official



Adresse

Hundetraining Und Mentalcoaching
Gelsenkirchen

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