Hundeschule Stank

Hundeschule Stank Für eine harmonische Beziehung zwischen Mensch und Hund

24/03/2022

Diesen Satz höre ich immer öfter so, oder so ähnlich. Jeder will einen Hund, aber niemand möchte Führung übernehmen, anleiten und verbieten müssen. Erziehung wird dazu degradiert den Hund in jeder möglichen und unmöglichen Situation zu loben und zu locken, das eigene Bedürfnis immer die/de...

17/03/2022

Ganz wichtig für Hundehalter!!!
Auch wenn der Text lang ist. Bitte lesen und merken. Richtig erkannt, kann er Leben retten.

Der Tod kommt im Frühjahr…
Botulismus bei Hunden

Frühlingszeit. Wir merken es nicht nur daran, dass die Vögel wieder singen, die Sonne scheint und die Bäume ihre Blätter entfalten.
Auf dem Land merken wir den Frühling auch daran, dass die Bauern wieder Gülle fahren und unsere menschlichen Nasen nicht nur ein unangenehmer Geruch durchdringt, sondern wir auf unsere Hunde achten müssen. Die Pfoten nach einem Lauf über ein frisch gegülltes Feld zu reinigen, das ist eine fiese Arbeit.
Das auf den gegüllten Feldern der Tod auf unsere Hunde warten kann, weiß kaum jemand.

In medizinischen Insiderkreisen liegt schon lange der Verdacht nahe, dass mancher Hund, der vermeintlich an einem Giftköder starb, eher dem Botulismus zum Opfer fiel.
Für mich ist das ein wesentlicher Grund, mal über dieses Thema zu schreiben und die Hundehalter mit entsprechenden Informationen zu versorgen.

B O T U L I S M U S - Wortherkunft

Etwas irreführend kommt der Begriff vom lateinischen “botulis”, was so viel wie Wurst/Darm bedeutet.
Tatsächlich kennzeichnete der Botulismus ursprünglich eine Form der Fleischvergiftung beim Menschen. Eine Vergiftungs-Erkrankung also.

W a s i s t B o t u l i s m u s ?

Julius (Justinus) Kerner (18.09.1786-21.02.1862), ein Mediziner und “medizinischer Schriftsteller” der seine Ausbildung an der Eberhard Karls Universität in Tübingen absolvierte, erwähnte die Erkrankung im Jahr 1820 erstmals. Allerdings war die Krankheit zu diesem Zeitpunkt bereits deutlich länger bekannt, jedoch unerforscht. Zu dieser Zeit kannte man die Vergiftungs-Erkrankung ausschließlich beim Menschen. Ein Zusammenhang zu der Erkrankung von Tieren wurde noch lange nicht hergestellt.

Botulismus wird durch das Toxin (Gift) des Bakterium botulinum verursacht. Das Botlinumtoxin (BTX) ist dabei das stärkste Nervengift, das wir überhaupt kennen!
In der Humanmedizin kennen wir das Toxin unter dem Sammelbegriff „Botox“. Es wird beim Menschen zur Hautstraffung gespritzt und führt dabei zu gewünschten und provozierten Nervenlähmungen mit Mimikstraffung.

Bei Hunden führt Botulismus zu einer Verkettung von Symptomen, die –nicht korrekt erkannt- mehr oder weniger schleichend zum Tode führen können.
Noch ist Botulismus jedoch in unseren Behörden als Krankheit (ähnlich wie Borreliose oder der Bornavirus) schlicht… nicht vorhanden.
Das Bundesamt für Risikobewertung BfR beschäftigt sich seit dem Jahr 2014 endlich intensiver mit diesem Thema.

W i e e r f o l g t d i e I n f e k t i o n ?

Es gibt die Möglich einer Infektion über verdorbenes Fleisch und als Futtervergiftung insgesamt. Diese Variante ist jedoch äußerst selten. Zudem sind Hunde im Vergleich zum Menschen viel weniger anfällig für eine Infektion mit Botulismus. Im Hundedarm wird Eiweiß in einem weit höheren Maß abgebaut (proteolytische Aktivität), als beim Menschen. Dieser Abbau sorgt für eine Zerstörung des bakteriellen Toxins. Außerdem erbrechen Hunde verhältnismäßig schnell, wenn Nahrung verdorben ist und damit sorgt ein schneller „Abtransport“ des Toxins dafür, dass es keine Schäden im Hundekörper anrichten kann.

Aber: Warum vergiften sich die Hunde über eine Botulismus-Infektion?

Es ist die Gülle auf unseren Feldern, die vermutlich weitaus mehr Fälle von Vergiftungen verursacht, als wir momentan annehmen.

Das Bakterium Clostridium botulinum entwickelt sich „anaerob“, als unter Luftausschluss bei hoher Luftfeuchtigkeit, einem pH-Wert größer als 4,5 und in einem eiweißhaltigen Substrat. Bei für die Vermehrung ungünstigen Bedingungen, geht das Bakterium in Sporenform über.
Viele Wildtiere, Vögel und Haustiere sind Träger des Bakteriums, jedoch ohne jemals davon beeinträchtig zu werden. Allerdings agieren diese Tiere als „Übermittler“ des Bakteriums.

Das Bakterium ist „ubiquitär“. Es kommt also überall und weltweit vor und die Sporen sind überaus widerstandsfähig gegen Umwelteinflüsse, Eine Zerstörung erfolgt erst bei Erhitzung und Kochen bei einer Temperatur von 120° C und einer Dauer von 30 Minuten mindestens. In anaerober Umgebung (unter Luftausschluss) und Temperaturen zwischen 25 ° und 40° C entsteht das Toxin „A-G“, welches als stärkstes und bekanntestes Nervengift bekannt ist.

Ein idealer Nährboden um dieses Toxin zu schaffen, sind Kadaver…

W a r u m i s t G ü l l e s o g e f ä h r l i c h ?

Gülle wird auf Bauernhöfen “gesammelt”. In der Regel werden dazu unterirdische Gruben genutzt, um Fäkalien aus den Stallungen zu sammeln, einzufeuchten und dann im Frühjahr auf den Feldern auszubringen. Die dabei im Sammelprozess entstandenen Gase und Bakterien gelten als ausgezeichnetes Düngemittel.
Bedenken wir, dass in den Güllegruben (die im Regelfall wegen der Gasentwicklung nie zu 100% geschlossen sind) Mäuse und Ratten ertrinken, bzw. sich aus der Masse nicht mehr befreien können und sterben, so haben wir einen ersten Nährboden für das Bakterium Clostridium botulinum.
Eine zweite Quelle ist Gülle aus der Haltung von Geflügelhöfen, die sogenannte „Geflügeleinstreu“ auf den Feldern. Diese besteht in der Regel aus Sägemehl, Geflügelkot und… den Kadavern von Eintagsküken.

Wir finden hier also zwei nahezu perfekte Gegebenheiten für das Vorkommen von Sporen und Bakterien des Bakteriums bolulinum und dessen toxischer Nachfolge.

W i e i n f i z i e r e n s i c h H u n d e ?

Es gibt verschiedene Ursachen und man muss dazu sagen, dass es bereits reicht, wenn ein Hund aus einem Wasserloch trinkt, in dem ein verendetes Tier schwimmt.
Es reicht auch schon aus, wenn unsere Hunde an einem gefundenen Kadaver lecken, oder gar davon fressen.
Jedoch ist die Infektion auf einem gegüllten Feld keinesfalls zu unterschätzen! Hunde wälzen sich dort gern. Sie nehmen Gras auf, welches toxisch durch die Gülle verseucht ist und eventuell jagen und fressen sie Mäuse, die auf dem so gedüngten Feld laufen.
Es reicht jedoch bereits eine Hautverletzung z.B. der Pfoten, um sich äußerst wirkungsvoll zu infizieren!

W a s p a s s i e r t i m H u n d e k ö r p e r n a c h I n f e k t i o n ?

Nach oraler Aufnahme wird das Toxin im Darm des Hundes resorbiert und gelangt in die Blutbahn des Tieres. Da die Blut-Hirn-Schranke nicht passiert wird, können wir am Tier keine das Bewusstsein einschränkenden Wirkungen feststellen – es verhält sich „normal“. Allerdings reichert sich das Toxin in den peripheren Nervenenden an und hat von dort aus schwere Auswirkungen auf die motorischen Endplatten.

Die Wirkung?
Der Hund beginnt „von hinten her“ zu lahmen.
Erste Auffälligkeiten können bereits wenige Stunden nach Aufnahme des Toxins auftreten. Es können jedoch auch Tage vergehen und viele Hundehalter bringen das Krankheitsbild des Tieres dann nicht mehr mit dem Aufenthalt auf einem gegüllten Feld in Einklang. Die schlaffe Lähmung der quergestreiften Muskulatur setzt sich schleichend fort.
Lähmungserscheinungen setzen sich langsam über den gesamten Körper fort und gipfeln letztlich in starkem Speicheln und Schluckbeschwerden. Mit den Schluckbeschwerden geht eine Zungenlähmung einher, die dem Tier die Aufnahme von Wasser und/oder Futter unmöglich macht.
In letzter Instanz erstickt das Tier durch eine fortschreitende Atemlähmung.

Dennoch muss man sagen: Es gibt tatsächlich Tiere, die sich selbst von einer schweren Tetraplegie, also einer Lähmung aller Extremitäten wieder vollständig erholten!

Die Erkrankung ist nach wie vor nur unzureichend erforscht. Der Nachweis von Botulismus ist äußerst schwierig und komplex. Die bisher beim Hund bekannte Erscheinungsform ist fast ausschließlich auf das Botulinum-Toxin Typ „C“ zurück zu führen. Ein Immunoassay (eine Reihe von Methoden in der Bioanalytik) ist durchführbar, ein Nachweis der Clostridrien im veränderten Gewebe ist inzwischen ebenfalls machbar.
Global kann man aber sagen, dass die Schwere einer Erkrankung in Abhängigkeit zur Aufnahmemenge der toxischen Substanz steht.

B e h a n d l u n g

Antibiotikum kann die Vermehrung der Bakterien minimieren, bzw. stoppen. Infusionen mit reinem Vitamin B und leberstärkende Medikamente zählen zur Therapiemöglichkeit. Bei Schluckstöhrungen und/oder Zungenlähmung kann –je nach Schweregrad- das Legen einer Sonde hilfreich sein.

Inzwischen gibt es eine Meldepflicht für die Erkrankung Botulismus. Paragraph 6 IfSG und Paragraphen 8-11 IfSG greifen in diesem Fall.

Als beste Referenz für Kenntnis und Studien am Botulismus ist an dieser Stelle die Universität Göttingen zu nennen.

Es gilt festzuhalten, dass neben den Ursachen durch gegüllte Felder grundsätzlich j e d e s Futtermittel Clostidium Botulinumbakterien enthalten kann!
Ich bitte auch zu vermerken, dass man diese Tatsache auch beim Barfen nicht ganz außer Betracht lassen darf!

S c h u t z u n d V o r s o r g e

Panik? Halte ich für unangemessen, Vorsicht jedoch absolut für angebracht!
Die Einhaltung von einigen wenigen Grundregeln kann die Erkrankung des Hundes und damit vermutlich seinen Tod verhindert:

Kein Trinken aus kleinen Wasserstellen im Freien, in denen ein Tierkadaver liegt – und sei es nur ein toter Vogel.

Kein Betreten frisch gegüllter Felder und deren Ränder.

Tierkadaver in Wald und Flur tunlichst meiden und darauf achten, dass der Hund möglichst nicht mal daran schnuppert.

Barfen? Auf ungewohnte Probleme wie Lahmheit, Ataxie etc. achten und gegebenenfalls den Tierarzt darüber informieren, dass man rohes Fleisch füttert.

Nach Kontakt mit gegülltem Boden die Pfoten des Tieres reinigen und im Zweifel desinfizieren.

Es ist sinnlos, Panik zu schüren. Mir sind bereits vor 10 Jahren Fälle bekannt geworden, bei denen Hunde diese Symptomatik zeigten und teils leider auch verstarben. Damals wusste kein Tierarzt, w o r a n die Tiere tatsächlich verstorben sind.
Auch heute kann man es von einem ganz normalen Haus-Tierarzt nicht verlangen, dass er genau über Botulismus in Kenntnis ist, obwohl er die Erkrankung in der Praxis bei Pferden z.B. gehäuft erlebt. Verlassen wir uns also nicht immer auch die uneingeschränkte Kenntnis unseres Veterinärs, denn auch er ist nur ein Mensch und damit nicht allwissend!

Die permanente Angst vor Giftködern und die tatsächlichen Opfer? Fakt ist, dass viele der Hunde nicht an Giftködern starben, sondern an Botulismus – unerkannt vom Tierarzt! Leider ist in medizinischen Kreisen diese Erkenntnis inzwischen recht präsent.

Fakt ist: Mit den Errungenschaften unseres Lebens kommen auch mehr und mehr Gefahren auf uns und unsere Vierbeiner zu. Ich halte es mit der Regel: Erkenne den Feind, dann kannst du ihn bekämpfen!

Wir müssen als Hundehalter alle lernen. Immer, ständig und jeden Tag neue Dinge. Wir lernen, damit unsere Hunde ein sorgenfreies und unbeschwertes Tierleben haben dürfen!
Passen Sie also ein wenig auf…

Herzlichst
Ihre
Dr. rer. biol. vet. Daniela Koppenhöfer
© 03/2016

© Foto: rp-online.de

16/03/2022

Mit diesem Angebot möchte TASSO e.V. dabei helfen, geflüchteten Menschen aus der Ukraine und ihren Tieren eine Unterkunft zu vermitteln.

15/03/2022

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09/03/2022

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08/03/2022

Das Anspringen - der Hund ist nicht erzogen!?

Wenn ein Hund einen Menschen anspringt, heißt es oft "der ist nicht erzogen" oder gar "der verhält sich dominant". Das ist meistens nicht richtig. Im Normalfall ist Anspringen einfach nur eine Weise, wie Hunde ihre Menschen begrüßen. Hunde untereinander begrüßen sich auf Augenhöhe und lecken sich gegenseitig die Schnauze. Das hat seinen Ursprung im Lefzenlecken, das Wolfswelpen bei ihren von der Jagd heimkommenden erwachsenen Verwandten praktizieren, um sie zum Hervorwürgen von Nahrung zu bewegen. Dieses Verhalten wird auch später noch als Demutsgeste vor allem bei der Begrüßung gezeigt. Da wir Menschen aber auf zwei Beinen gehen, springen die Hunde hoch, um unsere "Schnauzen" zu erreichen, damit sie uns auf ähnliche Weise begrüßen können. Wenn der Mensch dann anfängt, den Hund für das Springen anzuschreien, zu bestrafen, oder gar das Knie in den Bauch zu rammen oder auf die Hinterpfoten zu treten, entsteht ein Teufelskreis, denn dann möchte der Hund diesen noch viel mehr beschwichtigen und springt noch mehr hoch. Um das Verhalten, das zugegebenermaßen oft lästig sein kann, abzuerziehen, darf man dem Hund damit vor allem keinen Erfolg geben. Also nicht streicheln, auch den süßen Welpen nicht.
Häufig wird geraten, sich wegzudrehen. Das ist hundesprachlich aber eine Beschwichtigungsgeste, ein Raumgeben an den Hund. Diese Botschaft wollen wir aber in der Situation eher nicht aussenden, denn er soll ja etwas sein lassen.
Beim Welpen macht es Sinn, zur Begrüßung schlicht in die Hocke zu gehen, damit er gar nicht erst springen muss. Eine nette Übung ist hier auch, den Welpen anzubinden, sich ihm zu nähern und sofort wieder rückwärtszugehen, sobald der Welpe Anspringversuche unternimmt. So lernt er sich selbst zurückzunehmen und alle Pfoten auf dem Boden zu lassen, damit ihr endlich ganz zu ihm herankommt.
Beim pubertierenden Junghund oder erwachsenen Hund, der noch nicht gelernt hat, dass Anspringen unerwünscht ist, kann es helfen, im Sprung einen Schritt auf den Hund zuzugehen, ihn regelrecht zurückzudrängen, ihm den Raum wegzunehmen. So gebt ihr dem Hund eine klare „Lass es“-Botschaft und bringt ihn womöglich gleichzeitig etwas aus dem Gleichgewicht. Nicht empfehlen kann man den Rat, den Hund an den Vorderpfoten festzuhalten, denn diese sind mit dem Oberkörper des Hundes nur über Bänder und Sehnen verbunden, leicht könnt ihr hier Schmerzen oder sogar Zerrungen beim Hund hervorrufen und das kann nicht gewollt sein.
Häufig sieht man Anspringen des eigenen Halters auch als „Hilferuf“ des Hundes. Er befindet sich in einer für ihn stressigen, als bedrohlich wahrgenommenen Situation und möchte seinen Besitzer mit dieser Geste auf sich aufmerksam machen und zur Unterstützung bewegen. Man kann sich vorstellen, was Strafe in dieser Situation im Hund bewirkt – er wird sich von seiner letzten „Zuflucht“ ausgeschlossen fühlen, was das Vertrauen in seinen Halter erschüttern kann. Manche Hunde springen auch hoch, wenn sie gerade sehr aufgeregt und nervös sind und nicht recht wissen, wohin mit sich, eine sogenannte Übersprungshandlung also.
Werdet ihr von einem fremden Hund in eher drohender Weise angesprungen, kann dessen Ziel auch sein, dass er euch vertreiben will. Hier solltet ihr wiederum auf deeskalierende Maßnahmen setzen, euch also tatsächlich wegdrehen und weggehen, um einer Gefahrensituation aus dem Weg zu gehen.
Ob euer eigener Hund euch überschwänglich im Spiel anspringen darf, müsst ihr selbst entscheiden. Wenn ihr sein Verhalten jederzeit stoppen könnt und er nicht mit Vollgas in euch hineinbrettert, sondern nur gehemmt agiert, könnt ihr das im Spiel auch durchaus erlauben.
Anspringen aus Pöbelei oder dem Austesten von Grenzen kann bei pubertierenden oder auch erwachsenen Hunden ebenfalls mal vorkommen. Um zu erkennen, wann das Verhalten diese Ursachen hat, braucht es etwas Erfahrung und zum Abstellen muss vor allem an der kompletten Mensch-Hund-Beziehung gearbeitet werden, denn Anspringen ist hier nur ein Symptom.

© Angelika Prinz; Rundumhund-Ostalb

05/03/2022
03/03/2022

🙏🇺🇦 Tierfutterspenden für die Kriegsgebiete in der Ukraine💙💛

Angesichts der dramatischen Lage in der Ukraine werden wir ab sofort Tierfutterspenden für Hunde, Katzen und Kleintiere sammeln.

Was genau wird benötigt?

• Trockenfutter
• Nassfutter
• Snacks/Leckerlis

Wir stehen im engen Austausch mit der Ukrainisch-Griechisch-Katholischen Pfarrei, die den Transport in die Krisengebiete übernehmen wird.

Ihr könnt eure Spenden in unserer Spendenhütte in der Riemer Str. 270, 81829 München von Montag bis Freitag von 8:00 - 16:00 Uhr ablegen.

Bitte helft uns dabei, den armen Fellnasen in der Ukraine zu helfen. Danke!!!

03/03/2022

Unterstützung der ukrainischen Hundefreunde

Wir begrüßen die zahlreichen privaten Initiativen zur Unterstützung der ukrainischen Hundefreunde. Darunter fallen Geld- und Sachspenden, aber auch das Angebot, Hunde aus der Ukraine nach Deutschland zu bringen und diese hier unterzubringen. Der VDH möchte gerne seine Reichweite einbringen und die bereits vorhandenen Angebote ergänzen und bündeln.

Wenn Sie helfen möchten und einen oder mehrere Hunde aus der Ukraine versorgen möchten, melden Sie sich bitte über das das Formular auf unserer Website. Wir veröffentlichen die Liste und machen diese über unseren ukrainischen Partnerverband Züchtern und Hundehaltern in der Ukraine zugänglich.

Anmeldung von Unterkünften: https://help.vdh.de/helfen/

Übersicht der Betreuungsplätze: https://help.vdh.de/

28/02/2022

The FCI and its General Committee officially condemn the invasion of Ukraine by the armed forces of the Russian Federation. This conflict and aggression cannot leave anybody indifferent and we all feel concerned, sad and angry.

The invasion of Ukraine by the Russian Army has also put entire families of our dog community in complete distress. This war has placed our breeders and their dogs at great risk, directly threatening their welfare and their lives. Many had to flee, others are surviving in precarious conditions, hiding in shelters where food and basic commodities are becoming very scarce. Yet, in these terrible and trying times, they did not abandon their dogs!

These horrifying circumstances contradict the written priorities and welfare recommendations of the FCI, as well as our policy and aims.

The situation has led the FCI General Committee to hold an extraordinary meeting on Sunday, 27 February 2022. Important decisions were made, within the legal limits of the FCI and its General Committee, based on the FCI Statutes and Standing Orders.

From the 1st March 2022, and until further notice, the Russian Kynological Federation (RKF) will not be allowed to conduct - on the Russian Territory - any event wherein FCI titles or prizes are awarded (CACIB shows, CACIT trials, CACIAG competitions, etc.)

In order to give the opportunity to our Members/Contract Partners and any other persons to express their solidarity and help towards the Ukrainian people, their dog lovers/breeders/keepers, the FCI will open a bank account, specially for this purpose, where all donations are welcome and will be forwarded, with full transparency, to help the Ukrainian Kennel Union (UKU) and the Ukrainian breeders badly affected by the war and in serious need, living either in Ukraine or having fled to neighbouring countries.

The FCI will contribute to this fund in a substantial manner. Further details will be communicated in the following days.

The FCI is a huge community, a united and strong family so let us all stand up and show our solidarity for Ukraine!

The FCI General Committee members,

Dr T. Jakkel, FCI President
G. Jipping, FCI Vice-President
B. Müller, FCI Treasurer
M.A. Martinez
R. de Santiago
C. Molinari
J. Hindse, President of the FCI Europe Section
JL. Payro, President of the FCI Americas and Carribean Section
D. Santos, President of the FCI Asia, Africa and Oceania Section
Y. de Clercq, FCI Executive Director

23/02/2022
22/02/2022

Das Märchen vom Welpenschutz

Immer noch kursiert die Floskel vom „Welpenschutz“. Gemeint ist damit ein automatischer Reflex, „nett“ zu Welpen zu sein, womöglich hervorgerufen durch das sogenannte „Kindchenschema“. Diese Annahme ist aber nicht korrekt und kann schnell böse enden.
In Wolfsrudeln haben nur die rudeleigenen Welpen Welpenschutz, die erwachsenen Verwandten lassen sich meist sehr viel von den Kleinen gefallen. Bei fremden Wölfen eines anderen Rudels sieht die Sache aber anders aus – da kann ein Aufeinandertreffen durchaus tödlich auch für Welpen enden.
Im Grunde ist es bei unseren Hunden nicht anders, auch wenn sie keine Wölfe mehr sind.
Gut sozialisierte Hunde werden zwar angemessen kommunizierenden Welpen nichts tun, höchstens eine Zurechtweisung für zu aufdringliches Verhalten kommt vor, was für die Welpen auch ein sinnvoller Lernprozess ist. Darauf verlassen sollte man sich aber nicht, denn es gibt es auch viele Hunde, die gar keine Welpen mögen. Und leider gibt es auch Hunde mit einem aus den Fugen geratenen Sozialverhalten oder fehlgeleiteten Beutefangverhalten, die einen Welpen auch massiv angehen oder sogar töten können.
Eine solche traumatisierende Erfahrung sollte man dem Welpen in seiner sensiblen Lernphase unbedingt ersparen, denn es kann sein Vertrauen in fremde Hunde zutiefst erschüttern und bleibende Ängste hervorrufen. Welpen mit derartigen Erfahrungen können unter Umständen später nie mehr einen normalen Kontakt zu Artgenossen aufnehmen.
Begegnet ihr mit eurem Welpen fremden Hunden und seid euch unsicher, ob diese freundlich sein werden, riskiert lieber einmal zu wenig als einmal zu viel und lasst euch nicht von angeblichen Hundefachleuten bequatschen, die euch klar machen möchten, dass „Hunde das unter sich ausmachen müssen“.
Wichtig aber auch: sucht mit eurem Welpen eine gut moderierte Spielgruppe auf, in der er sowohl Beißhemmung und Sozialverhalten mit Gleichaltrigen als auch höfliches Verhalten gegenüber erwachsenen, freundlichen oder neutralen Hunden erlernen darf.

Adresse

Hanfelderstrasse 5
Gauting
82131

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