2 und Vierbeiner Hundeschule Alfeld

2 und Vierbeiner Hundeschule Alfeld Hundeschule, Hundetraining,
Beratung - Erziehung - Ausbildung
Zertifizierte Hundetrainerin TÄK
Nds. Hundeführerschein in Theorie und Praxis

Hundeschule, Hundetraining
Beratung - Erziehung - Ausbildung von Hunden nach verhaltensbiologischen Richtlinien

- Vermittlung von Lernmechanismen
- ganzheitliche Trainingsansätze
- individuelles Aufbautraining

Angebote:
- Gruppen vom Welpen bis zum Senior
- Einzeltraining
- Hausbesuche
- Abnahme der Sachkundeprüfung (Theorie / Praxis)
- Problemhund-Therapie
- Mantrailing

Leider werden hier ein paar Dinge völlig unverantwortlich vermischt.Ich stimme völlig überein, dass der Import von Hunde...
29/05/2026

Leider werden hier ein paar Dinge völlig unverantwortlich vermischt.
Ich stimme völlig überein, dass der Import von Hunden aus dem Ausland längst nicht immer zu deren Bestem ist und viele Probleme erst hier so richtig schlimm werden, weil eben ‚ein Bisschen Liebe und Geduld‘ nicht reicht.
ABER:
Längst nicht jeder Hund kommt mit einem ‚Deprivationsschaden‘ oder ‚traumstisiert‘ hier an (wenn man schon mit diesen Begriffen um sich wirft, sollte man sie auch korrekt anwenden.
Aber viele dieser Hunde wurden in der Sozialisierungsphase eben nicht auf unsere Umwelt , ein Leben in einer Mietswohnung, vielleicht noch mitten in der Stadt, mit Kindern etc. sozialisiert. Und deshalb ist nicht jeder Hund aus dem Auslandstierschutz automatisch ‚gerettet‘, wenn er nach Deutschland kommt.
Auch das Einschleppen von Krankheiten, die wir hier bisher nicht hatten, ist problematisch.
Was aber ganz sicher NICHT zu einer Verschlimmerung bei diesen Hunden führt, ist Training mittels positiver Verstärkung. Auch darüber gibt es übrigens wissenschaftliche Studien.
Wer ‚Leckerli‘ auf ‚gruselige Dinge‘ wirft, hat allerdings keine Ahnung von positivem Training.
Dennoch wird das schlechteste ‚positive‘ Training keinen Hund in seiner Unsicherheit/ Angst verstärken.
Aversives/ strafbasiertes Training führt allerdings nachweislich dazu, dass die Wahrscheinlichkeit, dass Hunde aggressives Verhalten zeigen oder in erlernter Hilflosigkeit enden, deutlich steigt.

17/04/2026

Unlike humans who have trichromatic vision, dogs have a dichromatic vision, meaning that they have only two types of cones.

Das heutige Training, passend zu Ostern hat allen viel Spaß gemacht. Viele lustige und zum Teil auch anspruchsvolle Aufg...
04/04/2026

Das heutige Training, passend zu Ostern hat allen viel Spaß gemacht.
Viele lustige und zum Teil auch anspruchsvolle Aufgaben forderten Hund und Halter.

01/04/2026
25/03/2026

🐩💥 DAS DOODLE-DILEMMA: MEHR ALS NUR EIN KUSCHELTEDDY? 💥🐩

In der Tierarztpraxis Ullmann sehen wir sie täglich: Labradoodles, Cockapoos, Goldendoodles – die „Designer-Dogs“ mit den Knopfaugen und dem flauschigen Fell. Sie gelten als die perfekten Familienhunde, allergikerfreundlich und „einfach zu erziehen“. Doch eine aktuelle britische Studie mit fast 10.000 Hunden lässt jetzt eine Bombe platzen und rüttelt an diesem Image.

Die Daten belegen: Doodle-Rassen zeigen statistisch gesehen häufiger aggressives Verhalten als ihre reinrassigen Eltern (Pudel, Labrador oder Cocker Spaniel). 📉😲🩺

Warum ist das so? Und was bedeutet das für euch als Halter? Wir werfen einen ehrlichen, tierärztlichen Blick auf das Phänomen „Doodle“.

🧬 1. Das Genetik-Lotto: Wenn Welten aufeinanderprallen
Viele denken: „Mische zwei tolle Rassen, und du bekommst das Beste von beiden.“ Die Biologie funktioniert aber nicht wie ein Wunschkonzert.

Unvorhersehbarkeit: Wenn man zwei verschiedene Rassen kreuzt, ist das Ergebnis genetisch extrem instabil. Man kann den sanften Charakter des Labradors bekommen – oder eben die Jagdleidenschaft des Cockers gepaart mit der hohen Reaktivität und Intelligenz des Pudels.

Fehlende Selektion: Seriöse Züchter von Rassehunden selektieren seit Jahrzehnten auf Wesensfestigkeit. Bei vielen Doodle-„Vermehrern“ geht es primär um die Optik und den schnellen Verkauf. Das Ergebnis? Hunde, die mit ihrer Umwelt oft überfordert sind.

🧤 2. Der Faktor Schmerz: Filz macht aggressiv!
Das ist ein Punkt, den wir in der Praxis oft unterschätzen sehen. Das Fell vieler Doodles ist eine Katastrophe: Es haart nicht, aber es verfilzt bis auf die Haut.

Dauerschmerz: Verfilzungen ziehen bei jeder Bewegung an der Haut. Stellen Sie sich vor, jemand würde Ihnen den ganzen Tag fest an den Haaren ziehen.

Abwehrverhalten: Wenn ein Hund Schmerzen hat, wird er „zickig“. Wenn dann ein Kind nach ihm greift oder der Tierarzt ihn untersuchen will, schnappt er zu. Das ist kein „böses“ Wesen, sondern oft ein Hilfeschrei! 🦷💊

🧸 3. Das „Teddybär-Syndrom“ (Erziehungsfehler)
Doodles werden oft als „Anfängerhunde, die keine Erziehung brauchen“ verkauft.

Unterschätzte Power: Ein Pudel ist ein hochintelligenter Arbeitshund, kein Stofftier! Wenn diese Hunde geistig nicht ausgelastet werden, suchen sie sich eigene Jobs – und die bestehen oft aus Bell-Attacken, Ressourcenverteidigung oder Frust-Aggression.

Mangelnde Grenzen: Weil sie so süß aussehen, wird ihnen oft zu viel durchgelassen, bis sie im Erwachsenenalter entscheiden, dass sie das Sagen im Haus haben.

⚖️ Das Fazit der Tierarztpraxis Ullmann
Wir lieben jeden Hund, egal ob Mischling, Rassehund oder Doodle. Aber wir warnen davor, sich von der Optik blenden zu lassen.

Unsere Tipps:

Kein „Blindkauf“: Schaut euch die Elterntiere genau an. Sind sie wesensfest?

Pflege ernst nehmen: Wer einen Doodle will, muss die Fellpflege (und die Kosten dafür!) ab Tag 1 einplanen. Ein schmerzfreier Hund ist ein entspannter Hund.

Training von Anfang an: Unterschätzt die Intelligenz dieser Hunde nicht. Sie brauchen Führung, keine Vermenschlichung.

💬 Jetzt seid ihr dran!
Habt ihr einen Doodle? Wie erlebt ihr euren Schatz im Alltag – als sanften Riesen oder als kleine Herausforderung? 🐩✨

Schreibt uns eure Erfahrungen sachlich in die Kommentare! 👇 Wir sind gespannt auf eure Berichte aus erster Hand.

📢 Teilen & Aufklären: Damit der „Doodle-Hype“ durch echtes Wissen ersetzt wird!

Herzliche Grüße,
Ihr Team der Tierarztpraxis Ullmann 🐾🩺🛡️

05/03/2026
Hunde sind keine Menschenkinder. Aber wer so tut, als hätten sie mit ihnen nichts gemeinsam, ignoriert Fakten.Der Satz „...
05/03/2026

Hunde sind keine Menschenkinder. Aber wer so tut, als hätten sie mit ihnen nichts gemeinsam, ignoriert Fakten.

Der Satz „Behandle Hunde nicht wie Kinder“ wird gern wie ein Totschlagargument benutzt. Er soll Seriosität signalisieren. Härte. Sachlichkeit.
Was er oft wirklich meint: Hör auf mit Empathie. Hör auf, Gefühle ernst zu nehmen. Der Hund soll funktionieren – nicht fühlen.

Biologie lässt sich aber nicht wegdiskutieren.
Es ist kein esoterischer Gedanke, dass Hunde und Menschen Gemeinsamkeiten haben. Wir erforschen seit Jahrhunderten andere Säugetiere, um uns selbst zu verstehen. Wer sich mit Neurobiologie, Verhaltensforschung oder Stressphysiologie beschäftigt, weiß: Die Unterschiede zwischen unseren Spezies sind real – aber die Überschneidungen ebenso.

Wir teilen:
- vergleichbare Gehirnstrukturen
- dieselben grundlegenden Stress- und Bindungshormone
- identische Schmerzrezeptoren
- eine hohe Überschneidung körperlicher Erkrankungen
- ähnliche Muster bei Angst, Trauma und chronischer Überlastung

Hunde bekommen Krebs. Hunde entwickeln Angststörungen. Hunde zeigen depressionsähnliche Zustände. Hunde reagieren auf traumatische Erfahrungen mit langfristigen Verhaltensveränderungen. Sie werden übrigens teilweise mit denselben Wirkstoffen behandelt wie Menschen.

Das ist keine Vermenschlichung.
Das ist ein gemeinsames Säugetiernervensystem.

Natürlich haben wir einen stärker entwickelten Frontalkortex. Wir planen voraus, reflektieren, kontrollieren Impulse differenzierter.
Aber: Impulskontrolle, Frustrationstoleranz und Emotionsregulation sind entwicklungsabhängig – auch beim Menschen.

Ein überforderter Organismus reagiert nicht rational. Er reagiert neurobiologisch.

Wer das bei Kindern selbstverständlich akzeptiert, bei Hunden aber als „Weichheit“ verspottet, argumentiert nicht wissenschaftlich – sondern ideologisch.

Viele Trainingsmethoden, die noch immer als „normal“ gelten, würden bei einem Kind sofort als übergriffig erkannt:
- Am Hals rucken, bis der Körper nachgibt
- Hilfsmittel einsetzen, die Druck, Schmerz oder Atemeinschränkung erzeugen
- Soziale Isolation als Erziehungsmaßnahme
- Angstverhalten bestrafen
- Emotionale Reife verlangen, die neurologisch noch gar nicht vorhanden ist..um nur ein paar der Abscheulichkeiten zu nennen.

Man kann das Tradition nennen. Oder „klare Führung“.
Oder man nennt es beim Namen: aversiver Druck auf ein sensibles Nervensystem.

Hunde sind keine Grübler. Sie schreiben keine Tagebücher über ihr Welpenalter. Aber ihr Nervensystem speichert Erfahrungen. Chronischer Stress verändert Verhalten. Dauerhafte Überforderung führt zu Rückzug, Übererregung oder Aggression.
Manche Hunde erstarren. Manche explodieren. Beides sind Anpassungsreaktionen.

Hunde sind keine (Menschen)Kinder mit Fell. Sie sind eine eigene Spezies mit eigener Sinneswelt, eigener Kommunikation und eigenen Bedürfnissen. Sie dürfen im Schlamm wühlen, an Stöcken kauen und ihre Umwelt erschnüffeln. Wer sie respektiert, respektiert genau das.

Respekt bedeutet aber auch, nicht so zu tun, als seien sie gefühllose Befehlsempfänger.
Interessanterweise wird ausgerechnet Empathie häufig als „Vermenschlichung“ kritisiert. Dabei ist historisch betrachtet eher das Gegenteil problematisch: die Vorstellung, Hunde müssten sich bedingungslos unterordnen, funktionieren und aushalten – ein Denken, das stark von patriarchal geprägten Hierarchievorstellungen beeinflusst ist.

Für mich ist übrigens genau diese Erwartung von absoluter Unterordnung eine Form von Vermenschlichung. Wir projizieren menschliche Macht- und Dominanzmodelle auf ein anderes Lebewesen und erklären sie dann zur „natürlichen Ordnung“.
Das wäre Stoff für einen eigenen Beitrag...

Der Widerstand gegen Vergleiche zwischen Mensch und Hund hat oft weniger mit Wissenschaft zu tun als mit einem kulturellen Reflex: Hunde sollen robust sein. Belastbar. Brauchbar. Nicht „so empfindlich“. Empathie wird dabei schnell als Realitätsverlust abgetan.

Dabei ist das Gegenteil der Fall.
Gemeinsamkeiten anzuerkennen bedeutet nicht, Artgrenzen zu verwischen. Es bedeutet, Verantwortung ernst zu nehmen.
Wenn wir wissen, dass Angst ein biologisches Schutzsystem ist, hören wir auf, sie als Ungehorsam zu bestrafen. Wenn wir wissen, dass Bindung neurochemisch verankert ist, hören wir auf, sie als sentimentalen Luxus abzutun. Wenn wir wissen, dass chronischer Stress Verhalten verändert, können wir nicht ernsthaft behaupten, Druck habe keine nachhaltigen Folgen.

Hunde sind keine (Menschen)Kinder.
Aber sie sind fühlende, soziale und neurobiologisch hochkomplexe Lebewesen.
Wer Parallelen reflexhaft als Vermenschlichung abtut, schützt keine Hunde – sondern alte Denkmodelle.

Und wenn der Vergleich mit Kindern manchen Menschen hilft zu verstehen, dass Entwicklung Zeit braucht, dass Sicherheit Verhalten formt und dass Dominanz kein Ersatz für Verständnis ist, dann ist dieser Vergleich nicht überzogen.
Er ist längst überfällig!

Und wenn du deinen Hund dein (Fell)Kind nennst? Dann tu das ruhig.
Bindung braucht keine Genealogie – und Empathie keine Erlaubnis!
Was andere darüber denken, ist letztlich ihr Thema. Nicht deins.

(Simone Mangold)

Einmal FB oder Insta durchgescrollt und die Meinungsgewitter hageln nur so auf einen nieder.Hundetraining ist kein Glaub...
24/02/2026

Einmal FB oder Insta durchgescrollt und die Meinungsgewitter hageln nur so auf einen nieder.
Hundetraining ist kein Glaubenskrieg.
Es geht nicht um Wattebäusche.
Nicht um Alphas.
Nicht um „rein positiv“ oder „aversiv“.
Es geht um den Hund.
Den, der gerade vor dir steht.
Mit seiner Geschichte.
Seinen Erfahrungen.
Seinen Emotionen.
Manche Hunde kommen leicht.
Andere tragen Rucksäcke voll mit Angst, Unsicherheit, alten Mustern.
Und genau deshalb braucht Training keine Dogmen.
Sondern Wissen.
Verständnis.
Herz.
Professionelles Training heißt:
Nicht das trainieren, was im Buch steht oder auf FB oder Insta, 😉sondern das, was dieser Hund braucht.
Weniger Lagerdenken.
Mehr Hinschauen.
Mehr Zuhören.
Mehr Miteinander.

Denn am Ende zählt nur eines:
Der Hund.

(Team HNB)

😂
03/02/2026

😂

Hunde durchlaufen laut Studien eine  *"dritte Welle"* der Domestizierung, die zu einer sozialen und emotionalen Evolutio...
27/01/2026

Hunde durchlaufen laut Studien eine *"dritte Welle"* der Domestizierung, die zu einer sozialen und emotionalen Evolution führt. Der Fokus verschiebt sich von Arbeitsleistung hin zu hoher emotionaler Intelligenz, Kooperation und Anpassung an das moderne Leben. Genetische Varianten im OXTR-Gen verstärken die Bindung und das Verständnis für menschliche Stimmungen.
Soziale Intelligenz: Hunde entwickeln sich zu empathischen Gefährten, die Stimmungen und nonverbale Kommunikation der Menschen besser deuten.
Genetische Anpassung: Studien weisen auf Veränderungen im OXTR-Gen (Oxytocin-Rezeptor) hin, das für soziale Bindungen verantwortlich ist.
Dritte Welle der Evolution: Weg von der Spezialisierung (Jäger/Hüter) hin zum Familien- und Begleithund, der sensibler und ruhiger ist.
Fokus auf den Menschen: Hunde reagieren aktiver auf Nähe und soziale Interaktionen, was auf eine biologische Anpassung an den Menschen hindeutet.
Emotionale Verbindung: Die Forschung deutet darauf hin, dass die neue Stufe weniger durch physische Merkmale als durch gesteigerte soziale Sensibilität geprägt ist.
Diese evolutionäre Entwicklung festigt die Rolle des Hundes als extrem eng an den Menschen angepasster Sozialpartner.

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