Rudelfreunde

Rudelfreunde Das Rudel für einen entspannten und ausgeglichenen Hund. Wir Laufen, Wir Spielen, Wir Entspannen.
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31/05/2026

20 Hunde. Eine große Wiese. Graureiher vor uns.

Für viele Hunde ein Grund, sofort loszustarten.

Für mich eine Gelegenheit zu überprüfen, ob das Training auch dann funktioniert, wenn es wirklich gebraucht wird.

Deshalb arbeite ich mit einem akustischen Abbruch über den Namen des Hundes. Nicht als Drohung. Nicht als Strafe. Sondern als Information:

„Lass das. Komm gedanklich wieder zu mir.“

Der Name eines Hundes sollte mehr sein als nur ein Geräusch vor dem Füttern. Er sollte Bedeutung haben. Orientierung geben. Kommunikation ermöglichen.

Und genau deshalb trainieren wir solche Situationen nicht erst dann, wenn der Hund bereits hinter dem Wild herläuft. Wir bereiten ihn darauf vor, bevor es ernst wird.

Ein guter Rückruf ist Gold wert.
Ein sauber aufgebauter Name kann noch wertvoller sein.

Denn manchmal reicht ein einziges Wort, um aus einer schlechten Entscheidung wieder eine gute zu machen.

Wie reagiert dein Hund, wenn du nur seinen Namen sagst?

26/05/2026

WARNUNG: Hunde können innerhalb weniger Minuten lebensgefährlich überhitzen.

Gerade französische Bulldoggen, M***e und andere kurzschnäuzige Hunde kämpfen bei Wärme oft schon dann, wenn wir Menschen uns noch völlig wohlfühlen.

Und genau das unterschätzen leider immer noch viel zu viele.

Nicht jeder Hund gehört bei 28 Grad in die Mittagssonne.
Nicht jeder Hund braucht die grosse Fahrradrunde.
Und nicht jeder Hund kann sich selber regulieren.

Manche Hunde hecheln sich still und leise in einen Kreislaufkollaps.

Wasser. Schatten. Ruhe.
Und vor allem ein Mensch, der früh genug erkennt, wann Schluss ist.

Wenn Hunde anfangen zu taumeln, panisch zu hecheln oder völlig neben sich stehen, ist das kein “der hat nur warm”.
Dann wird es gefährlich.

Ich sehe jedes Jahr Hunde, die komplett überhitzt unterwegs sind, weil Warnsignale ignoriert oder zu spät erkannt werden.

Bitte passt auf eure Hunde auf.
Gerade auf die kleinen Kurzschnauzen.

25/05/2026

25 kleine Hunde, meine Tochter zu Fuss, der Kleine im Buggy und ich mittendrin im ganz normalen Rudelfreunde-Alltag.

Und ehrlich gesagt bin ich dafür jeden Tag dankbar.
Meine Kinder müssen nicht auf Papa warten, bis endlich mal Wochenende oder ein freier Tag ist. Sie können einfach mitkommen. Mitten rein ins echte Leben. In die Natur, ins Rudel, in die Bewegung.

Und das Schönste ist: Sie lieben es mittlerweile genauso wie ich.
Die Kleine läuft vorne mit, ruft Hunde zurück, passt auf und hat einfach Spass dabei. Der Kleine sitzt im Buggy und guckt sich das ganze Chaos ganz entspannt an.

Ich glaube, genau so sollte sich Leben anfühlen. Nicht ständig nur auf den nächsten freien Tag warten, sondern den Alltag so gestalten, dass man ihn gemeinsam geniessen kann.

Und die 25 kleinen Hunde sorgen nebenbei natürlich dafür, dass es niemals langweilig wird. Denn kleine Hunde haben grosse Persönlichkeiten.

24/05/2026

Freilauf bedeutet nicht Chaos.
Freilauf bedeutet Vertrauen.

Während zwei Hunde heute noch an der Leine lernen dürfen, was Orientierung und Ruhe bedeuten, genießen die anderen ihre Freiheit:
rennen, spielen, bellen, diskutieren, Hund sein.

Und genau darum geht’s.

Nicht jeder Hund ist am gleichen Punkt.
Nicht jeder Hund trägt die gleiche Verantwortung.
Und nicht jeder Hund ist sofort bereit für grenzenlose Freiheit.

Freiheit ist kein Geschenk.
Freiheit ist das Ergebnis von Kommunikation, Vertrauen und gemeinsamer Erfahrung.

Deswegen dürfen manche heute schon fliegen,
während andere erst noch lernen, wie man landet.

22/05/2026

25 Hunde.
Ein Bahnübergang.
Drei Fahrradfahrer.
Ein Jogger.
Eine komplette Hundegruppe als Gegenverkehr.

Und trotzdem laufen wir weiter wie eine Jagdhund-Spezialeinheit.

Nicht laut (vielleicht ein bisschen)
Nicht hektisch.
Nicht kopflos.

Sondern mit Struktur, Ruhe und klarer Kommunikation.

Denn genau das ist echte Hundeerziehung im Alltag:
Nicht, wenn alles perfekt ist.
Sondern wenn plötzlich Bewegung, Reize und Begegnungen gleichzeitig passieren.

Meine Hunde dürfen Hund sein.
Aber sie müssen trotzdem ansprechbar bleiben.

Mal wird gewartet.
Mal Platz gemacht.
Mal Tempo aufgenommen.
Mal Orientierung eingefordert.

Und genau darin entsteht Freiheit:
Wenn 25 Hunde verstehen, wann Freizeit okay ist…
und wann Zusammenarbeit gefragt ist.

Die meisten sehen nur viele Hunde.
Ich sehe Verantwortung.
Jeden einzelnen Tag.

20/05/2026

Die Pudels laufen wie eine kleine Hühnerfamilie durch den Wald…
…und hinten irgendwo in der Ferne überlegt der Herdenschutzhund noch, ob sich das Mitkommen heute überhaupt lohnt.

Rassetypisch? Absolut.

Während die einen sofort mitlaufen, mitdenken und sich fragen, wo die Reise hingeht, fragt sich der Herdenschutzhund eher, warum ER überhaupt jemandem folgen sollte.

Und genau deswegen liebe ich diese Hunde auch so sehr.

Eigenständig.
Charakterstark.
Diskussionsfreudig.
Und auf Dogwalks ungefähr so praktisch wie ein Türsteher auf einer Kindergeburtstagsparty.

Aber hey…
wenn hier irgendwann ein Wolf aus dem Gebüsch springt, wissen wir wenigstens alle, wer seinen Job ernst nimmt.

Am Ende geht’s eben nicht darum, jede Rasse gleich zu behandeln, sondern ihre Eigenschaften zu verstehen und fair damit umzugehen.

19/05/2026

20 Hunde im Freilauf.
Ein paar an der Leine.
Von hinten nähert sich ein Transportbike mit Hund. Ohne wirklich langsamer zu werden.

Und genau da beginnt für mich Rücksichtnahme.

Nicht schreien.
Nicht stressen.
Nicht hektisch werden.
Einfach kurz miteinander kommunizieren und vom Gegenüber ein paar Sekunden Zeit einfordern.

Denn wenn wir ehrlich sind:
Die meisten Konflikte draußen entstehen nicht wegen der Hunde. Sondern wegen fehlender Geduld von uns Menschen.

Also bitte ich freundlich darum, kurz langsamer zu machen, sortiere meine Gruppe, hole Aufmerksamkeit rein und plötzlich fährt der Mensch mit Hund ganz entspannt an 20 Hunden vorbei, ohne Chaos, ohne Gebell, ohne Theater.

Weil Orientierung wichtiger ist als Ablenkung.
Und weil Hunde lernen können, Umweltreize auszuhalten, wenn jemand vorne Verantwortung übernimmt.

Ein bisschen Rücksicht würde unsere Spaziergänge alle einfacher machen.

17/05/2026

„Zu mir.“
Alle wollen natürlich die Ersten sein. Alle wollen den Keks.
Und einer wollte heute zusätzlich noch meinen Finger essen. Danke dafür.

Genau das ist aber auch Alltag in einer großen Gruppe:
Nicht immer Vollgas.
Nicht immer erster sein.
Nicht immer Ellenbogen raus.

Manche Hunde nehmen vorsichtig, manche impulsiv, manche denken vorher nach und manche… eher nach dem zweiten Happen.

Und ja, genau deswegen muss ich manchmal auch schimpfen.
Nicht aus Wut. Nicht aus Härte.
Sondern weil Zusammenleben in einer großen Gruppe eben auch Grenzen braucht.

Hunde lernen nicht nur durch Liebe, Leckerlis und netten Worten.
Sie lernen auch durch Klarheit, durch Konsequenz und dadurch, dass man ihnen ehrlich sagt:
„Bis hierhin und nicht weiter.“

Denn Ruhe, Orientierung und Rücksicht entstehen nicht im Chaos.
Sie entstehen dann, wenn Hunde lernen, sich trotz Aufregung an Regeln zu halten.

Und meine Finger würden das übrigens ebenfalls sehr begrüßen.

14/05/2026

Das hat richtig schöne Rudelenergie. Vor allem dieser Moment, wenn Mathilda die Hunde ruft und alle ruhig und selbstverständlich bei ihr andocken — das erzählt mehr über Führung als tausend Worte.

Manchmal braucht es gar keine lauten Worte.
Nur Vertrauen. Vatertag mit der schönsten Rudelbegleitung, die man sich wünschen kann.

Mathilda ruft einmal „Zu mir“ … und über 20 Hunde entscheiden sich freiwillig, mit uns zu laufen. Ruhig, gesittet und aufmerksam. Genau so entsteht Orientierung. Nicht durch Angst. Nicht durch Druck. Sondern durch Beziehung, Klarheit und gemeinsame Zeit.

Und ja… den Spezialtrick mussten wir natürlich auch noch einbauen.

Am Ende trägt sie nicht nur sich selbst voller Stolz durchs Leben, sondern irgendwann vielleicht auch Verantwortung für ein ganzes Rudel.
Bis dahin genießt sie einfach die beste Aussicht der Welt — oben auf Papas Rücken.

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