Hundeschule Inga Hauser

Hundeschule Inga Hauser Gewaltfreies, faires Hundetraining, individuell auf das jeweilige Hund-Halter-Team abgestimmt

Gewaltfreies, faires Hundetraining, individuell auf das jeweilige Hund-Halter-Team abgestimmt. Beratung bei der Anschaffung, Früherziehung, Grundgehorsam, Beratung und Training bei Erziehungs- und Verhaltensproblemen

Es werden sehr, sehr dringend Mitarbeiter gesucht! 🙏🙏🙏
20/09/2025

Es werden sehr, sehr dringend Mitarbeiter gesucht! 🙏🙏🙏

Schön, dass Sie uns besuchen! Auf unserer Homepage möchten wir Ihnen unseren Verein und die im TierHeim lebenden Hunde vorstellen. Wenn Sie sich durch unsere Arbeit angesprochen fühlen, werden Sie Teil einer Gemeinschaft, die versucht nach Gandhi`s Grundsatz „Sei Du die Veränderung, die Du Dir...

Ja! Absolut einleuchtend!
10/09/2025

Ja! Absolut einleuchtend!

Salutogenese – Wie wir gesund bleiben (und warum Hunde dabei helfen können) Gesundheit ist weit mehr als das Fehlen von Krankheit. Sie ist ein lebendiger Zustand, ein Gefühl von Kraft, Klarheit und Verbundenheit. Und genau hier setzt das Konzept der Salutogenese an – ein Begriff, der vielleich...

Wie Tanzen eine gute Bindung zum Hund schafft – oder soIch bin neulich auf einen FB-Post gestoßen, in dem Dogdancing als...
09/09/2025

Wie Tanzen eine gute Bindung zum Hund schafft – oder so

Ich bin neulich auf einen FB-Post gestoßen, in dem Dogdancing als sinnvolles Hobby für Mensch und Hund vorgestellt wurde. Man sieht teilweise bunt gekleidete Damen, die zu netter Musik zusammen mit ihren Hunden Tanzschritte machen, die Hunde machen Tricks, die sie gelernt haben, die Damen bewegen sich anmutig dazu und geben die entsprechenden Kommandos, z.B. „Twist“, „Füße“ usw., der Hund hopst dementsprechend mit und wird, natürlich, mit Leckerlis belohnt.

Das Ganze wird beschrieben als sinnvolle Beschäftigung für Mensch und Hund, das dazu führt, dass die Bindung zwischen beiden gestärkt wird.
Ich hätte ja die Klappe halten sollen, aber ich hab trotzdem was dazu geschrieben und zwar Folgendes:
„Was hat das mit Bindung zu tun? Der Mensch gibt Kommandos, der Hund befolgt sie, der Hund wird belohnt, der Mensch ist zufrieden und gibt weiterhin Kommandos. Eine solche "Bindung" ist Abhängigkeit, Freundschaft sieht anders aus.“
Uiuiuiui.
Da hab ich offenbar was getriggert, das war wirklich interessant. Von „Und jemand mit so wenig Ahnung arbeitet in ner HuSchu. Da weiß man ja warum soviele Problemhunde auf der Welt rumlaufen“ bis zu „Bei solchen Aussagen, Leute, tut eurem Hund einen Gefallen und rennt so schnell ihr könnt weg“, war einiges dabei und noch mehr.
Nun hat mich das weniger berührt als die Tatsache, dass die Vorstellung von „Bindung“ so zementiert ist. Zementiert auf dieses Leistungs-Belohnungs-Verhältnis, das dem zugrunde liegt. Was ist denn jetzt diese „Bindung“?

Ich sags gleich vorneweg, ich bin keine studierte Psychologin und kann daher nicht mit wissenschaftlich fundierten Definitionen aufwarten. Das können die, die mir ihre Verachtung entgegengeschleudert haben, auch nicht, aber egal. Trotzdem ist da aber, trotz fehlender wissenschaftlicher Basis, wohl der grundlegende Unterschied: für mich bedeutet „Bindung“, wenn ich schon den Begriff gebrauchen möchte, „Freundschaft“. Besser würde mir „Verbindung“ passen, denn „Bindung“ als Wort beinhaltet für mich ja wieder ein Abhängigkeitsverhältnis. Wer bindet sich denn freiwillig an jemanden? Wenn man dem Jemand unbedingt vertraut und ihn für so wichtig hält in seinem Leben, dass man ihn braucht, um zurecht zu kommen in der Welt. Das trifft für unsere Hunde, so wie ich es verstehe, auf jeden Fall zu! Sie binden sich tatsächlich sehr gerne und unter den widrigsten Bedingungen an uns und sind dabei von einer Arglosigkeit, die mich manchmal beschämt. Und ohne Frage liegt diese „Bindung“ auch in der Natur der Sache, dass wir Menschen nun mal die Ersatzrolle der Hundeeltern einnehmen. Aber damit gehe ich eine große Verantwortung ein, und die kann nicht damit erfüllt werden, indem ich den Hund damit beschäftige, was sich Menschen ausgedacht haben, um Hunde zu beschäftigen.

„Verbinden“ hat für mich schon eher was mit Freiwilligkeit zu tun, und das ist das, was ich mir wünsche, wenn ich mit Hunden zusammenlebe.

Ich finde es sehr bedauerlich, wenn Bindung so verstanden wird, dass durch möglichst viel Beschäftigung wie DogDance, Agility, Longieren und weiß der Geier was man sich ausdenkt, so etwas wie eine tiefere Beziehung hergestellt wird. Abgesehen von dem Beschäftigungswahn, der damit befeuert wird, stelle ich mir die Frage, warum Hunde so dermaßen unterschätzt werden und ihre natürlichen Begabungen, mit denen sie uns Menschen locker in die Tasche stecken, damit einfach wegignoriert werden. Als würde ein Hund nur darauf warten, dass man mit ihm einen Zirkus aufführt. Als wäre der Spaziergang, der für den Hund das absolute Highlight des Tages ist – wenn er denn seinen Bedürfnissen angepasst ist und man ihn in Ruhe erkunden lässt und daran mit aufrichtiger Bewunderung teilnimmt – nicht genau das, was seinen Bedürfnissen am nächsten kommt.

Und jetzt komme ich wieder zum Begriff „Bindung“ und „Verbindung“ zurück. Wenn ich etwas wirklich gemeinsam mache mit dem Hund, dann bedeutet das für mich, dass ich seine Bedürfnisse genauso hoch ansetze wie meine. Natürlich kann ich das nur in einem für unsere Umwelt vertretbaren Rahmen machen – ich lasse meinen Hund nicht hinter Wild nachhetzen und auch nicht andere vermöbeln, wenn ihm danach ist -, insofern muss ich ja eh schon einen Rahmen vorgeben, aber innerhalb dieses Rahmens kann ich eine Verbindung erreichen, wo der Anteil des Hundes genauso groß ist wie meiner. Denn Hunde sind sehr bereit, Einschränkungen ihres Handlungsspielraumes zu akzeptieren, wenn sie wissen, dass ihr Mensch sie mit all dem, was sie uns anbieten, voll und ganz akzeptiert und den Respekt entgegenbringt, den sie verdienen. Das nenne ich dann Verbindung. Eine „Bindung“, bei der sich der andere an mich bindet oder ich an ihn, das brauche ich nicht. Freundschaft ist mir lieber.

Meine Güte... so ein herziger, tapferer Kerl. Es muss doch einen guten Platz für ihn geben🙏
25/08/2025

Meine Güte... so ein herziger, tapferer Kerl. Es muss doch einen guten Platz für ihn geben🙏

Es kann doch nicht sein, dass Positives Hundetraining jetzt auch noch unter Rechtfertigungsdruck gerät. Danke für diese ...
12/05/2025

Es kann doch nicht sein, dass Positives Hundetraining jetzt auch noch unter Rechtfertigungsdruck gerät. Danke für diese Richtigstellung und: bitte nach Kräften teilen!

Man möchte es eigentlich nicht glauben, dass Fake News auch in der Hundewelt wieder Hochkonjunktur haben. Umso wichtiger...
12/05/2025

Man möchte es eigentlich nicht glauben, dass Fake News auch in der Hundewelt wieder Hochkonjunktur haben. Umso wichtiger ist es, durch gute Aufklärungsarbeit dagegen zu halten. Und durch gutes Vorbild.

Bitte unterstützt diesen großartigen Verein, der diesen schweren Rückschlag verkraften muss. Jeder Cent zählt!
28/02/2025

Bitte unterstützt diesen großartigen Verein, der diesen schweren Rückschlag verkraften muss. Jeder Cent zählt!

Danke - für die Erinnerung an dieses großartige Buch und warum es jeder Hundehalter lesen sollte!
19/02/2025

Danke - für die Erinnerung an dieses großartige Buch und warum es jeder Hundehalter lesen sollte!

Während der Brut- und Setzzeit liest man inflationär, dass es unablässiger Wildtierschutz ist, Hunde an die Leine zu nehmen. In etlichen Bundesländern ist es sogar Pflicht.

Reicht das für diese drei Monate im Jahr oder sollte das gar generell gelten? Was brauchen Wildtiere eigentlich von uns Hundehaltern? Was sollten wir wissen, wenn wir mit unseren Hunden durch ihr Wohnzimmer spazieren? Ja, ihr Wohnzimmer, ihr Schlafzimmer und ihre Kinderstube, denn ihr Zuhause ist die Natur.

Wir Hundehalter, wir lieben es mit unseren Hunden durch die Natur zu streifen. Unsere Hunde laufen idealerweise frei, durchstreifen das Unterholz und rennen, toben sich ordentlich aus. Möglichst in Sichtweite, bestenfalls abrufbar. So jedenfalls erlebe ich es hier in der Regel. "Den Hund lüften" nennen das einige.

Was aber, wenn dieses harmlose Verhalten etliche Tiere ihren Nachwuchs oder gar ihr Leben kostet? Kann nicht sein! Wirklich nicht? Weil wir uns das nicht vorstellen können und weil der Hund ja die ganze Zeit zu sehen war? Also fast die ganze Zeit. Und Blut gab's auch keins. Ja, der war schon auch mal kurz weg, aber er kommt immer wieder, aber er erwischt das Tier ja nicht, nur weil er mal ein paar Meter hinterher rennt. So jedenfalls höre ich es sehr oft.

Hundehalter durchstreifen mit einem Beutegreifer das Zuhause von Wildtieren. Hunde jagen gern, jedenfalls die meisten. Und auch wenn sie keine Beute machen, können sie Wildtieren schaden. Wie? Wem? Womit?

Es gibt da so ein Buch, das genau das erklärt:
Woran Menschen erkennen welche Wildtiere ihnen ihr Hund auf welche Art anzeigt.
Und fast noch wichtiger als das: Was die Wildtiere von uns Hundehaltern brauchen, um nicht in Gefahr zu geraten.
"Brauch' ich nicht, meiner jagt nicht.", höre ich jetzt. Möglicherweise stimmt das. Möglicherweise.

Wussten Sie, dass Rehe bereits jetzt tragend sind und es für sie lebensbedrohlich sein kann, wenn sie zu dieser Zeit geschreckt und in die Flucht getrieben werden? Ich wusste es nicht, bis ich dieses Buch gelesen habe.

Wenn sie die Natur lieben und sich wünschen mit Ihrem Hund durch eben diese zu streifen ohne Wildtieren zu schaden, dann bitte lesen Sie dieses Buch. Eine Leine ist der beste Wildtierschutz, aber Wissen ist es ebenso.

Gestern war ich bei einem älteren, sehr netten Paar mit einem wunderschönen und vor allem herzig lieben Deutschen Schäfe...
12/01/2025

Gestern war ich bei einem älteren, sehr netten Paar mit einem wunderschönen und vor allem herzig lieben Deutschen Schäferhund namens Rocky. Wie ich mich so unterhalten habe mit seinen Menschen, deren „Problem“ es offenbar ist, dass er bei Hundesichtungen ausflippt und seine Leute dann durch die Gegend zieht, kam nach sehr kurzer Zeit die Bemerkung auf: „Also nein, wir können uns wirklich nicht beklagen über den Rocky. Er ist ein ganz lieber Kerl und er folgt auch wirklich gut, nur…“
Seufz.
Das eine ist ja das mit dem „er folgt wirklich gut“. Das scheint der Inbegriff von einer gelingenden Mensch-Hund-Beziehung zu sein, gerade beim Deutschen Schäferhund. 🙄Und sie machen es ja dem Menschen leicht, weil sie so gerne herausfinden möchten, was ihr Mensch von ihnen will und sich einen Haxen abfreuen, wenn das funktioniert. Anders ist es bei Hunden wie meiner Lisi und deren Verwandte😉, die den Menschen nicht den Gefallen tun, ihm das Gefühl von innewohnender Befehlsgewalt zu geben…😁
Dabei war es ganz leicht, im Gespräch ein zustimmendes und nachdenkliches Kopfnicken zu erreichen, einfach indem ich das „er“ mit „mein Freund“ ersetzt und gefragt habe, ob sie das von ihrem Freund auch erwarten würden.
Das andere ist diese schlimme Wendung, man könne sich nicht beklagen. Wieso eigentlich geht man davon aus, dass man sich überhaupt beklagen muss über seinen Hund? Natürlich, weil Erwartungen da sind, wie er zu sein hat. Würde ich jemals so über einen Freund reden? Über Kinder und Jugendliche wird nicht zu selten auch so gesprochen, aber meist dann, wenn sie in die Leistungsmaschinerie unseres Bildungswesens eingeschleust sind. Denen geht es genau so und aus Kindern werden Erwachsene, die genauso über ihre Hunde und Kinder reden…
Diese Redewendungen sagen so viel aus darüber, wie wir uns dem gesellschaftlichen Druck beugen und uns verbiegen lassen. Und dann versuchen wir, unsere Hunde zu verbiegen und merken es nicht einmal und übersehen ihre großzügigen Freundschaftsangebote.
Ich möchte mich weder über meine Hunde nicht beklagen müssen noch von ihnen sagen, dass sie folgen. Ich möchte ihrer Freundschaft würdig sein und das ist eigentlich ganz einfach, wenn ich sie als echte Freunde sehe.
Wir hatten übrigens einen wunderschönen Spaziergang mit Rocky, entgegenkommenden Hunden wurde großräumig ausgewichen und mit Keksis konnte sich Rocky hervorragend beschäftigen, während die anderen vorbeigingen. Seine Leute waren sehr erstaunt, wie einfach das eigentlich alles ist.

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