02/03/2026
Im Frühjahr wird wieder Gülle ausgebracht. Dabei ist Vorsicht mit Euren Hunden geboten:
Gülle kann für Hunde gefährlich sein. Sie enthält Chemikalien wie Stickstoff, Phosphor, Ammoniak und weitere Stoffe. In größeren Mengen oder bei direktem Kontakt (zum Beispiel beim Wälzen oder Auflecken) können diese Substanzen zu Hautreizungen oder Vergiftungen führen. Zudem kann Gülle Bakterien wie Salmonellen oder E. coli enthalten, die Magen-Darm-Probleme verursachen können.
In seltenen Fällen kann auch das Bakterium Clostridium botulinum vorkommen, das ein hochgiftiges Toxin bildet.
Was zeigt der Hund? Symptome können sich schon wenige Stunden nach Aufnahme zeigen, manchmal kann es auch einige Tage dauern. Erste Anzeichen können Lahmheiten sein, die sich allmählich über den Körper ausbreiten und zu starkem Speicheln sowie Schluckbeschwerden führen. Eine rechtzeitige Behandlung ist entscheidend, um Schlimmeres zu verhindern.
So könnt ihr Gefahren vermeiden:
Felder sind generell kein Spielplatz. Jetzt wird wieder die Saat ausgebracht.
Betretet frisch gegüllte Flächen und deren Ränder möglichst nicht.
Nach Kontakt mit gegülltem Boden die Pfoten reinigen.
Zeigt Eure Hund Symptome, geht zum Arzt
Eure Fellnasen werden es Euch danken.