06/01/2026
Pfotenschutz bei Eis und Kälte
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Der Schutz der Hundepfoten ist aktuell besonders wichtig, um Kälte, Eis und Streusalzverletzungen zu verhindern. Darum habe ich ein paar Hinweise aufgeschrieben, die Euch dabei helfen.
1. Warum Pfotenschutz wichtig ist
- Eisige Wege, Schnee und Eis belasten Ballen, Sehnen und Muskulatur.
- Bei den kalten Temperaturen können Pfötchen erfrieren. Zwischen den Ballen können sich Eisklumpen bilden.
- Streusalz und Split können die Haut irritieren oder bei Rissen in die Wunde eindringen.
2. Vorbereitungen vor dem Spaziergang
- Pfotenschutzcreme verwenden: Eine fettende Creme bildet eine Barriere gegen Feuchtigkeit, Salz und Kälte.
- Alternative: Spezielle Hundeschuhe oder -stiefel bei besonders eisigen Wegen anziehen. Die Hunde müssen sich aber vorab daran gewöhnen und trittsicher damit gehen können. Darum bitte zuerst in der Wohnung ausprobieren.
- Pfoten checken: Vor dem Spaziergang Ballen auf Schnitte prüfen. Wenn sehr lange Haare zwischen den Ballen sind und sich dort Vereisungen bilden, kann man die Haare auch etwas kürzen.
3. Beim Spaziergang
- Länge der Spaziergänge je nach Witterung anpassen. Gefährlich glatten Wege meiden.
- Salz- und Split soweit möglich meiden. Wähle Wege abseits stark befahrener Straßen oder halte dich an gepflegte Park- und Gehwege. Lass Deinen Hund, wenn möglich am Rand im Schnee laufen, satt auf dem gestreuten Weg.
- Falls Pfoten taub wirken, Pause einlegen. Falls erforderlich den Spaziergang abbrechen und Deinen Hund tragen.
4. Nach dem Spaziergang
- Pfoten gründlich abspülen, um Salz, Split und Streusalzreste zu entfernen.
- Gründlich abtrocknen, um Reizungen zu verhindern.
- Creme bei Bedarf erneut auftragen.
- Bei Anzeichen von Erfrierungen, Schwellungen oder offenen Wunden den Tierarzt konsultieren.
So könnt Ihr auch bei den aktuellen Temperaturen den Spaziergang mit Euren Fellnasen genießen.