12/11/2025
Frust lass nach!
Frustrationstoleranz - ein ganz schön sperriger Begriff, der uns im Hundetraining, aber nicht nur dort, häufig begegnet. Aber was bedeutet er eigentlich? Kurz gesagt beschreibt Frustrationstoleranz die Fähigkeit eines Organismus mit der Nichterfüllung von Wünschen angemessen umgehen zu können. Angemessen bedeutet, sich nicht brüllend und zeternd auf den Boden zu schmeißen, nur weil man nicht das letzte, heißbegehrte Croissant in der Bäckerei ergattern konnte.
Unsere Hunde benötigen eine gute Portion davon, um gelassen durchs Leben zu kommen. Wer diese Fähigkeit nicht hat, fällt schnell (unangenehm) auf - etwa durch Pöbeln an der Leine bei Hundesichtung, durch Fiepen und Winseln, während der Mensch sich mit dem Nachbarn unterhält, oder durch allgemeine Unruhe, wenn z.B die gewohnte Routine unterbrochen wird.
Auch beim Alleinebleiben spielt Frust eine große Rolle - Langeweile aushalten und zu ertragen, dass der Mensch ohne ihn (den Hund) die Wohnung verlässt ist gar nicht so leicht!
Fakt ist, ein Hund mit einer schlechten oder gar keinen Frustrationstoleranz ist im Alltag häufig gestresst, unzufrieden und unkonzentriert! Auf Dauer kann die Gesundheit sogar Schaden nehmen.
Eine gute Frustrationstoleranz kann und sollte frühzeitig erlernt werden, aber wie?
Schreibt Eure Erfahrungen dazu gerne in die Kommentare!