04/06/2025
📍 Muss der Absatz wirklich aktiv nach unten gedrückt werden?
„Absatz tief!“ – das hören viele Reiter von Anfang an.
Doch genau diese Anweisung sorgt oft für Sitzprobleme.
Denn: Ein aktiv nach unten gedrückter Absatz blockiert deine Beweglichkeit – und verhindert das feine Mitschwingen mit dem Pferd.
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🔍 Was passiert da eigentlich im Pferd – und bei dir?
Wenn das Pferd mit einem Hinterbein nach vorne fußt,
🔸 senkt sich die entsprechende Beckenhälfte leicht ab
🔸 dein Becken kippt mit
🔸 und dein Bein auf dieser Seite sinkt – *ganz automatisch*
🧘♀️ Wenn dein Bein locker hängen darf, spürst du diesen Moment deutlich.
Aber: Wenn du das Bein hochziehst oder den Absatz aktiv runterdrückst,
spürst du… nichts – außer Spannung.
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🎯 Das Ziel ist nicht ein tiefer Absatz.
Das Ziel ist ein geschmeidiger, mitschwingender Sitz –
und der bringt den Absatz ganz von allein nach unten.
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🚴♀️ Übung: Rückwärts Fahrrad fahren
Im Schritt:
Bewege deine Beine abwechselnd nach hinten-oben –
so, als würdest du rückwärts Fahrrad fahren.
✅ lockert die Hüften
✅ bringt dich tiefer in den Sattel
✅ bereitet das Mitschwingen vor
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🧘♀️ Spüre die Bewegung
1️⃣ Ohne Bügel:
🔹 Lass deine Beine locker hängen
🔹 Spüre, wie dein Becken mit dem Pferd mitschwingt
🔹 Lass dein Bein passiv nach unten sinken
🔹 Halte deine Mitte aktiv – aber ohne zu verkrampfen
2️⃣ Mit Bügeln:
🔹 Nimm die Bügel wieder auf
🔹 Lass dein Bein weiter locker hängen - ohne zu Klemmen
🔹 Spüre das Gewicht deines Beins im Bügel - ohne den Bügel aktiv zu belasten
🔹 Kontrolliere, ob dein Fuß mit dem Ballen aufliegt (nicht tiefer!)
🔹Spüre nun wie dein Bein durch Hüfte, Knie und Sprunggelenk automatisch runterfedert
✨ So lernst du, den natürlichen Moment des Absinkens zu spüren – ohne zu drücken.
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💬 Kennst du das Gefühl, wenn dein Bein ganz von selbst mit der Bewegung des Pferdes nach unten sinkt?
Oder versuchst du noch, den Absatz bewusst zu senken?
📌 Speichere dir diesen Beitrag, wenn du deinen Sitz verbessern willst –
nicht mit Druck, sondern mit echtem Körpergefühl.