Feine Frieda

Feine Frieda Hundeerziehung fängt bei der Ausbildung an. Wir unterstützen Sie dabei durch Tipps & Tricks gehen Gassi und bieten ausgedehnte Nachmittagsbetreuung an.

Ich wünsch Euch alle frohe Weihnachten und einen guten Rutsch in ein gesundes, erfolgreiches und glückliches Jahr 2026!!
24/12/2025

Ich wünsch Euch alle frohe Weihnachten und einen guten Rutsch in ein gesundes, erfolgreiches und glückliches Jahr 2026!!

Wenn dein bester Kumpel die Haare an den Pfoten geschnitten bekommt, der das überhaupt nicht mag und du ihm dringend bei...
23/12/2025

Wenn dein bester Kumpel die Haare an den Pfoten geschnitten bekommt, der das überhaupt nicht mag und du ihm dringend beistehen musst! 😍😍

15/11/2025

😡 TIERKRANKENVERSICHERUNG: BEZAHLT, GEKÜNDIGT – WIR SIND EMPÖRT! 🐾
​TEILEN, TEILEN, TEILEN! Es ist Zeit, dass diese Ungerechtigkeit aufhört!

​Liebe Tierfreunde, liebe Community,
​Jeder von uns kennt die unglaubliche Liebe zu unseren vierbeinigen Familienmitgliedern. Wir wollen nur das Beste für sie – vor allem, wenn sie krank werden. Deshalb schließen wir eine Tierkrankenversicherung ab. Wir zahlen treu unsere Prämien, in der Annahme, dass unsere Lieblinge im Ernstfall abgesichert sind.
​Doch was passiert, wenn der schlimmste Fall eintritt und wir die Versicherung in Anspruch nehmen müssen?

​Die Schock-Taktik der Versicherungen: Leistung = Kündigung
​Die Realität ist ein Schlag ins Gesicht: Viele Tierversicherer kündigen den Vertrag, sobald sie ein- oder zweimal leisten mussten!

​Wir zahlen Jahre lang ein.
​Unser Tier wird chronisch oder schwer krank (wie es nun mal passieren kann!).
​Die Versicherung zahlt – und schickt uns kurz darauf die Kündigung!

​Das ist kein normaler Versicherungsschutz, das ist eine perfide Geschäftstaktik! Sie kassieren so lange, wie das Tier gesund ist, und sobald die Gefahr besteht, dass sie ihren vertraglichen Pflichten nachkommen müssen, schieben sie uns einfach ab. Unser Tier ist nun vorerkrankt, und wir haben kaum eine Chance, bei einem anderen Anbieter einen gleichwertigen Schutz zu finden. Zurück bleiben: Verzweifelte Tierhalter und unversicherte, kranke Tiere.
​Tiere sind keine Wirtschaftsgüter!
​Unsere Haustiere können genauso plötzlich und schwer krank werden wie wir Menschen. Im deutschen Gesundheitssystem sind wir als Menschen gegen willkürliche Kündigungen unserer Krankenversicherung geschützt – diesen Schutz brauchen wir auch für unsere Tiere! Eine Versicherung, die kündigt, sobald der Versicherungsfall eintritt, ist wertlos.

​📢 WAS KÖNNEN WIR ALLE JETZT DAGEGEN TUN? SO ERZEUGEN WIR DRUCK!

​Wir müssen zeigen, dass dies kein Einzelfall ist, sondern ein systematisches Problem, das uns alle wütend macht! Wir brauchen einen Aufschrei, der Politik und Versicherungen zum Handeln zwingt!

​1. ✍️ Erzählen Sie Ihre Geschichte – Machen Sie das Problem sichtbar!
​Posten Sie unter diesem Beitrag oder erstellen Sie eigene Posts mit den Hashtags:




​Berichten Sie konkret: Welche Versicherung hat Sie gekündigt, wann ist es passiert, und welche Folgen hatte es? Je mehr Geschichten zusammenkommen, desto mächtiger wird der Aufschrei.

​2. 🗳️ Starten und Teilen Sie eine Petition!
​Eine Online-Petition (z.B. auf Plattformen wie Change.org) ist ein hervorragendes Werkzeug, um Unterschriften zu sammeln und das Thema auf eine offizielle Ebene zu heben.
​ZIEL: Eine gesetzliche Regelung, die es Tierkrankenversicherungen verbietet, Verträge nach einer oder mehreren in Anspruch genommenen Leistungen zu kündigen (außer bei betrügerischer Absicht oder Nichtzahlung der Prämie).

​3. 📰 Presse und Verbraucherschutz informieren!
​Sammeln Sie die gesammelten Geschichten (anonymisiert) und senden Sie diese an:
​Verbraucherzentralen: Sie sind die erste Anlaufstelle für Beschwerden über Geschäftspraktiken.

​Tier- und Verbrauchermagazine, lokale Presse: Journalisten suchen oft nach Geschichten mit hohem emotionalem und gesellschaftlichem Wert.
​4. ✉️ Direkte politische Ansprache!
​Schreiben Sie eine E-Mail oder einen Brief an Ihren Bundestagsabgeordneten oder die zuständigen Ministerien (z.B. das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft). Erklären Sie das Problem und fordern Sie eine gesetzliche Regelung, um Tierhalter vor diesen willkürlichen Kündigungen zu schützen.

​Wir können diese Welle der Empörung nicht ignorieren! Es geht um das Wohlergehen unserer Tiere und um fairen Verbraucherschutz!

​TEILEN Sie diesen Beitrag jetzt! Markieren Sie Ihre Freunde! Fangen wir an, die notwendige Gesetzesänderung zu fordern!


​💡 Meine Empfehlung für Sie als nächster Schritt:

UNTERSCHREIBEN https://c.org/JCZRsxtffP

Tierkrankenversicherungen nach Leistungsauszahlung!". Verlinken Sie diese Petition in Ihrem Facebook-Beitrag, damit die Leute direkt mit ihrer Unterschrift aktiv werden können.

https://c.org/JCZRsxtffP

Der Alte und der Neue! 🤗 Danke
11/10/2025

Der Alte und der Neue! 🤗 Danke

21/09/2025
Gassi im Märchenwald 🤗
18/09/2025

Gassi im Märchenwald 🤗

12/09/2025

Neue Autorität - Und wieso sie so wichtig ist

Vergangene Woche war Elternabend in der Schule und da ist ein Begriff aufgetaucht, der immer mehr Einzug hält: Neue Autorität

In der Pädagogik wie auch beim Thema Hundeerziehung gibt es immer wieder neue Ausrichtungen, Konzepte und Philosophien. Einst waren Pädagogik und Hundeausbildung von harter Autorität geprägt und es ist wirklich gut, wurde dieses Konzept abgelöst. Wie so oft bei Trends geht es dann erst von einem Extrem ins andere. Bei der Hundeausbildung etwas später als bei der Pädagogik aber nicht minder exzessiv. Es kam also irgendwann die Welle der Antiautorität in der Pädagogik und R+ (reine positive Verstärkung) in der Hundeerziehung.

Beide Konzepte mit nicht unerheblichen Folgen. Strafen wird in beiden Konzepten gänzlich abgelehnt, Kinder und Hunde sollen sich möglichst frei entfalten. Unerwünschtes Verhalten ignorieren und Kind wie Hund möglichst selbst entscheiden lassen. Keine Verbote, sondern Alternativen. Was ist passiert? Mit den Konzepten waren Kinder und Hunde gleichermassen überfordert. Orientierungslosigkeit hielt Einzug und soziale Probleme mit ihr.

Hunden fehlte dadurch gerade in echten Konflikt- und Stresssituationen Sicherheit und klare Orientierung. Hier ist die Rolle des Menschen aber entscheidend und richtungsweisend. Hunde brauchen ihre Bezugspersonen nicht nur als Belohnungsgebende, sondern vor allem als präsente Sozialpartner, damit sie mit unserer Gesellschaft, und diese mit ihnen, gut zurechtkommen.

Der aktuelle Ansatz der Neuen Autorität, der in vielen Schulen Einzug hält, ist von der Idee her wieder etwas bodenständiger, etwas vernünftiger, etwas lebensnaher. Und vor allem nimmt er wieder "an die Hand". Die soziale Präsenz, nicht nur die physische, wird wieder wichtig. Das Wahrnehmen von tatsächlichen Bedürfnissen, wo Konflikte angenommen und besprochen werden, anstelle von Schön-Wetter-Momenten, wo ohne Regenschirm dafür mit Sonnenbrille fröhlich ins Unwetter getanzt wird. Ein Ansatz, bei dem ein alternativloses Nein wieder stattfinden darf. Und gerade dieses ist für Kinder und Hunde gleichermassen wichtig. Denn es fördert Frustrationstoleranz und Resilienz und genau das brauchen wir doch alle in Zeiten, wie diesen.

Gabriela Frei Gees, eDOGcation

06/09/2025
Poldi chillt! 😍
06/09/2025

Poldi chillt! 😍

Was zum Nachdenken!
25/08/2025

Was zum Nachdenken!

Die Zahl der Hunde nimmt gefühlt unaufhörlich zu. Das dies in der Konsequenz bedeutet, dass ein Hund heutzutage um ein vielfaches besser erzogen sein müsste, als vor 50 Jahren ist die logische Schlussfolgerung daraus.

Je mehr Hunde auf engem Raum zusammenleben, desto stärker steigt die Notwendigkeit, dass sie gut erzogen und sozial verträglich sind. In Städten treffen täglich viele Hunde, Menschen, Fahrräder, Autos und andere Reize aufeinander. Ohne klare Regeln und Training kann das schnell zu Konflikten, Stress oder sogar gefährlichen Situationen führen.

Warum Erziehung heutzutage noch viel wichtiger geworden ist.
Hohe Reizdichte:
Hunde begegnen ständig fremden Menschen, Kindern, anderen Hunden und Verkehr. Ohne Training kann das zu Überforderung führen.

Sicherheitsaspekt:
Ein unkontrollierter Hund im Straßenverkehr oder in Menschenmengen stellt ein Risiko für sich selbst und andere dar.

Rücksichtnahme:
Nicht jeder Mensch mag oder vertraut Hunden. Ein wohlerzogener Hund erleichtert das Zusammenleben in dicht besiedelten Gebieten.

Stressvermeidung:
Hunde, die gelernt haben, mit Frust umzugehen, Reizen gelassen zu begegnen, sind entspannter und verursachen weniger Konflikte nicht nur mit Artgenossen.

Wichtige Erziehungsgrundlagen für Hunde heutzutage:

Leinenführigkeit:
Ein Hund, der ruhig an der Leine geht, macht Spaziergänge sicherer und stressfreier.

Grundkommandos:
Sitz, Platz, Rückruf – diese Befehle sind essenziell, um den Hund jederzeit kontrollieren zu können.

Sozialisierung:
Frühe und/oder kontinuierliche Gewöhnung an andere Hunde, Menschen und Umgebungen verhindert Angst oder Aggression.

Impulskontrolle: Hunde lernen, nicht sofort auf jeden Reiz (z. B. Jogger, Fahrräder, Tiere, andere Hunde) zu reagieren.

Ruhiges Verhalten :
Besonders wichtig nicht nur in Parks, auf Märkten oder in öffentlichen Verkehrsmitteln. Überall wo wir uns mit unseren Hunden in der Öffentlichkeit bewegen.

Je mehr Hunde auf engem Raum leben, desto wichtiger wird eine gute Erziehung. Sie sorgt nicht nur für Sicherheit und Rücksichtnahme, sondern auch für ein entspannteres Miteinander – sowohl für Menschen als auch für Hunde.

So und nun willkommen in der Realität.
Viele möchten ihren Hund überall mit hinnehmen. Baumarkt, Lokal, Eisdiele, Wanderung, Campingplatz, Hotel, Markt,……
Der Hund muss heute fast überall toleriert werden.
Wenn irgendwo ein Hundeverbotsschild hängt, ist das Entsetzen groß.

Nun ein bisschen überspitzt:
Der Hund soll aber auch ein erfülltes Leben haben und man möchte dieses „engelsgleiche Wesen“ zu keinem Zeitpunkt in seinen Bedürfnissen einschränken.

„Nein es ist egal wenn er nicht so gut an der Leine läuft, er läuft eben lieber frei.“
Wenn deswegen Kinder, ältere Menschen oder überhaupt irgendwelche Passanten die Straßenseite wechseln, sind das Hundehasser.

„Ach Kommandos muss meiner nicht so gut können, sowas brauchen wir nicht. Er darf eh liegen wo er sich gerade wohl fühlt.“
Wenn der Kellner dann über den Hund stolpert, war man das letzte Mal in diesem Sch…. Laden.

„Er bellt jetzt nur seit 15 Minuten, weil die Kinder ihn ja auch ärgern, wenn sie da am Mäuerchen sitzen und die Beine baumeln lassen und ihn dann auch noch anschauen.“
Unglaublich wie unerzogen heutzutage die Kinder sind.

Diese Liste kann leider beliebig erweitert werden.
Natürlich ist auch die Wahl des Hundes ein nicht ganz unwichtiger Aspekt.
Entweder wir müssen neue Rassen kreieren, die Hundezucht bis auf ein paar ganz ganz wenige Rassen komplett einstellen oder eben beginnen die Hunde angemessen an diesen hohen Anspruch, den sie mittlerweile einfach bewerkstelligen müssen zu fordern und fördern.
Sozialisierung, Erziehung, Management und an oberster Stelle verantwortungsbewusste Menschen an ihrer Seite.

Keine starken Arbeits-oder Gebrauchshunde für 3x täglich einen entspannten Spaziergang.

Keine hochspezialisierten Rassen, nur weil man 1x die Woche einen Hundesport ausüben möchte.

Keine Wachhunde oder Herdenschutzhunde nur weil man Abends alleine Angst hat Zi******en im Dorf zu holen.

Keine Hochleistungsrassen nur weil man 2x in der Woche joggen geht.

Keinen gequälten, geschlagenen ängstlichen, traumatisierten Hund retten, weil man selber ja mit seinem Trauma völlig in den Seilen hängt und deshalb endlich geliebt werden möchte und gebraucht werden will.

Es geht in so vielen Situationen schief und für so viele Hunde endet es im Desaster.

Ich wünsche mir so sehr, dass die Menschen endlich wirklich verantwortungsvoll, realistisch und überlegt mit dem Thema Hund sich auseinandersetzen. Das Hunde ihrer ganz individuellen Art entsprechend erzogen, gefordert und gefördert werden.
Das Züchter, Tierheime, Tierschutzvereine und private Vermittler zum Wohl des Tieres und der Menschen, Hunde in ein wirklich passendes neues Zuhause abgeben.
Ja und wenn ich das so lese, dann könnte ich mir leider genauso gut wünschen, dass Ostern und Weihnachten nächstes Jahr auf Sylvester fällt.
—————————-
Nachtrag:

Ich stelle hier mehr denn je fest, wie eingefahren manche in ihren Themen sind.
Es werden in diesen Text so viele Dinge hineininterpretiert die ich anscheinend damit sage. Ich hab was gegen Tierschutz Hunde, ich bin so eine Hundeplatz Tante bei der nur Kommandos zählen, Hunde müssen Maschinen sein, ich bin nur für funktionierende Hunde, ich lebe in meiner eigenen Hundeschulenwelt, ich bin gegen Rassehunde, ich verurteile Menschen mit psychischen Problemen,………
Bestimmte Dinge werden in der Regel nur in dem Kontext gelesen, verarbeitet und gewertet was der Leser selber damit verbindet oder welche Erfahrungen/ Wissen er damit hat. Manchmal auch wo die eigenen Themen oder Defizite sind. Wenn nun jemand sein Verständnis des Textes darstellt, ist das okay und wir können darüber sprechen. Was meine ich mit welcher Aussage. Aber zu urteilen und mir die wildesten Dinge zu unterstellen finde ich schon sehr, äh spannend. 😅
Da ich definitiv etwas anderes damit verbinde, wie sich hier nun schön bei einigen rauslesen lässt, braucht es wohl noch viel mehr Aufklärung.
Danke dafür.

11/08/2025

In einem Forum wird gerade über unsere Kastrationsempfehlung für Charo diskutiert!
Dazu gibt es natürlich auch erklärte Gegenstimmen, die kein Verständnis für diese Empfehlung haben.
So soll unter anderem angeblich das Sexualhormon Testosteron keinen Einfluss auf die Erziehung des Hundes haben, was natürlich pauschal nicht richtig ist.
Daneben kommen noch weitere Argumente, die uns veranlassen, unsere Empfehlung umfassender zu begründen.

Erklärung: Es gibt ein Problem mit dem Sexualhormon Testosteron, das vielen nicht bekannt ist. Testosteron ist nämlich nicht nur ein Sexualhormon, sondern erfüllt eine Reihe weiterer Funktionen.
Dabei insbesondere in Bezug auf das Stress-Management.

Testosteron gilt als Gegenspieler des Angsthormons Kortisol, was ja erst mal gut ist!
Ist kein Testosteron mehr da, kann dies zu einer erhöhten Ausschüttung von Kortisol führen. Genau deshalb raten wir grundsätzlich bei sehr unsicheren bis ängstlichen Hunden von einer Kastration ab.
Charo ist kein ängstlicher Hund; er hat nachvollziehbarer Weise ein etwas desolates Stresssystem, das ist aber keine Ängstlichkeit.

Testosteron interagiert aber leider auch mit dem Stresshormon Noradrenalin (auch Kampfhormon genannt).
Und genau dieser Umstand kann auch in der Hunderziehung zum Tragen kommen.
Wenn beispielsweise der nicht ganz "perfekte" Hundebesitzer in einer erzieherischen Auseinandersetzung mit seinem Hund steht, werden bei Beiden die Stresshormone aktiviert. Hält der Hund in der Auseinandersetzung nun dagegen, kommt es auch nicht selten zur Ausschüttung von Noradrenalin. Der Hund fängt an, gegenzuhalten. Noradrenalin wiederum interagiert mit dem Sexualhormon Testosteron.
Testosteron ist damit häufig mitverantwortlich für die Freisetzung von Noradrenalin.
Dazu gibt es klare wissenschaftliche Belege, die wir aus der Praxis vollumfänglich bestätigen können.
Das Ergebnis: Die erzieherische Auseinandersetzung kann eine deutlich heftigere Eskalation auslösen, als dies ohne Testosteron der Fall gewesen wäre.
Ein klarer Beleg dafür war für uns das heftige Einsteigen von Charo gegenüber dem Schäferhund.

Die Vorgeschichte von Charo, wiederholte Beißvorfälle, die Gedanken an eine Euthanasie, das "angegriffene" Stresssystem, die mehr als ungewisse Zukunft und das heftige Gegenhalten im Video sind für uns klare Umstände, die uns sogar als grundsätzliche Kastrationsgegner auf den Plan rufen, eine Kastration bei Charo unter den aktuell gegebenen Umständen zu empfehlen.
Damit ganz einfach die Bereitschaft "gegenzuhalten" und erneut zuzbeißen, reduzierter auftritt.

Beim Schäferhund hingegen wäre eine Kastration sogar tierschutzwidrig, weil es dafür keinen vernünftigen Grund gibt.
Der Schäferhund ist nicht hypersext, er ist im Alltag völlig unauffällig, sehr gut erzogen, ausnahmslos freundlich und nett Menschen gegenüber, lässt andere Hunde - auch Rüden - absout in Ruhe (weil eben gut erzogen) und wird lediglich dann aktiv, wenn ihn der sehr erfahrene Hundebesitzer und Hundetrainer ganz gezielt zu innerartlichen Auseinandersetzung freigibt.
Ein außergewöhnlicher Hund, bei dem es aktuell keinen einzigen Grund gibt, ihn kastrieren zu lassen.

Wäre der Schäferhund nicht in den Händen dieses Besitzers und deshalb auch im Alltag auffällig, müsste man das Thema Kastration ebenfalls auf den Tisch legen.
Wir gelten auch in unserem Umfeld als erklärte Gegner der Kastration und im begründeten Einzelfall (Charo) auch als erklärte Befürworter.
Finden wir zeitnah den - zumindest annähernd - perfekten Hundebesitzer, können wir gerne auch von dieser Empfehlung wieder abrücken. Die Rahmenbedingungen hätten sich geändert und damit würde eine neue Bewertung erfolgen.

Thomas Baumann

05/08/2025

Wenn Hormone übernehmen und warum dein Arm nicht die Lösung ist

Immer wieder sieht man auf Social Media Videos von Rüden, die ihre Menschen rammeln. Gerne begleitet von Aussagen wie: „Er ist halt gestresst, das hilft ihm, sich zu regulieren.“, „Er braucht das, um Dampf abzulassen.“ oder: „Ich will ihn nicht alleine lassen damit, ich will ihn unterstützen.“
So gut die Absicht oft gemeint ist, der Schluss ist falsch und für den Hund sogar kontraproduktiv.
Denn Aufreiten beim Hund kann verschiedene Bedeutungen haben. Es kann beispielsweise sexuell, stressbedingt, eine Dominanzgeste oder ein Zeichen mangelnder Frustrationstoleranz sein.

Was es nie ist: eine brauchbare Bewältigungsstrategie. Schon gar nicht am Menschen.

Ein junger Rüde, der seinen Menschen rammelt, sucht nicht nach Trost, sondern nach Orientierung. Nach jemandem, der ihm hilft, mit seinem Innenleben zurechtzukommen, nicht jemandem, der es verstärkt. Lässt man das Verhalten einfach geschehen, signalisiert man dem Hund: Mach ruhig. Deine Impulse sind wichtiger als unser gemeinsamer, sozialer Rahmen.

Das Problem: Der Stress bleibt oder wird sogar schlimmer. Denn was der Hund wirklich braucht, ist nicht ein Arm zum Rammeln, sondern ein Mensch, der ihn führt. Klar, ruhig und souverän.
Eine nicht paarungsbereite Hündin würde dieses Verhalten auch nicht dulden. iSe würde es deutlich beenden. Warum? Weil sie dadurch eine gesunde soziale Kommunikation lebt. Sie setzt Grenzen, die dem Rüden helfen, sich zu regulieren. Und genau das ist für einen übermotivierten Rüden hilfreich.
Ein pubertierender Rüde ist hormonell im Ausnahmezustand. Er muss erst lernen, mit innerem Druck, Erregung und Frust umzugehen. Das geht nicht durch hemmungsloses Ausleben, sondern durch Struktur und einen sozialen Rahmen.

Und dieser beginnt mit Menschen, die nein sagen können. Menschen, die erkennen, dass ein aufgedrehter Hund nicht mehr Freiheit braucht, sondern mehr Führung. Menschen, die verstehen, dass ein junger Hund nicht alles „rauslassen“ muss, sondern lernen, mit innerem Druck umzugehen.

Denn das tut er auch im Spiel mit anderen Hunden. Oder im Alltag mit klaren Regeln.

Er lernt es, wenn wir ihn nicht überfordern. Wenn wir ihm Raum für Bewegung geben aber auch Grenzen für Verhalten, das kein Platz haben darf.
Ein Hund, der regelmässig Menschen, Gegenstände oder andere Hunde rammelt, zeigt ein deutliches Ungleichgewicht. Ignorieren wir das oder werten es als „normalen Stressabbau“, lassen wir ihn damit allein. Wir fördern ein Verhalten, das sozial nicht tragfähig ist, weder für den Hund noch für sein Umfeld. Was hilft, ist Erziehung.

Es kann auch eine Kastration sinnvoll sein. Dies sollte durch eine Fachperson beurteilt werden, wenn der sexuelle Druck trotz konsequenter Erziehungsarbeit nicht nachlässt und den Hund in seiner Lebensqualität einschränkt.

Gabriela Frei Gees, eDOGcation

Die Basics der Hundeerziehung beginnen zuhause:https://www.edogcation.ch/online-hundeerziehung-seminar

Adresse

Tusculum 1
Emmering
82275

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