15/04/2026
Heute ist Dogtrainer Day,
Daher möchte ich euch heute erzählen, warum ich Hundeverhaltensberaterin geworden bin.
Seit ich damals im Tierheim ehrenamtlich geholfen habe, würde meine Liebe zu Hunden immer größer. Davor waren Katzen meine einzigen Lieblingstiere.
Ich lernte so viele verschiedene Hunde kennen, mit so vielen verschiedenen Facetten. Immer wenn ein Hund abgegeben wurde, fragte ich mich, ob das nicht hätte anders laufen können. Wenn vielleicht die Menschen sich vorher Gedanken gemacht hätten oder sich Hilfe gesucht hätten, dann würde der arme Tropf nicht traurig und im Stich gelassen hier sitzen.
Natürlich habe ich meine Sichtweise immer mehr erweitert. Trotzdem blieb mir der Gedanke im Kopf, dass manche Menschen ihre Hunde einfach nicht verstehen und die Hunde ihre Menschen auch nicht.
Als ich dann meinen ersten eigenen Welpen zu mir holte, stieß ich selbst an meine Grenzen.
Dabei dachte ich, ich war doch so gut vorbereitet... Ich habe doch so viel zur Auslastung getan. Warum ist mein Hund dann so ein durchgeknalltes Wesen... Ich war zeitweise so verzweifelt, dass ich dachte, es wäre besser, wenn mein Hund einen besseren Menschen bekäme.
Aber aufgeben liegt mir nicht so wirklich.
Also begann ich damit mir Hilfe zu holen. Ich sprach mit vielen Leuten aus dem Fach und machte ein Seminar nach dem nächsten mit, weil ich wollte, dass es meinem Hund gut bei mir geht und ich verstehe, was ich falsch gemacht habe. Ich wollte lernen, wie ein Hund spricht und wie ich mit meinem Hund sprechen kann.
Die Bindung zwischen mir und meinem Hund war so viel enger geworden. Wir haben gelernt und zu verstehen. Und meine geliebte Sansa ist bis heute mit ihren 12 Jahren meine treue Begleiterin und mein Seelenhund. Ich bereue es nicht so viel Geld und Zeit Investiert zu haben. Auch wenn ich zwischendurch immer wieder am verzweifeln war. Es hat sich gelohnt!
Ich bin all den Trainern und Fachmenschen so dankbar, dass sie uns geholfen haben.
Und ich wollte genauso für Mensch Hund Teams eine Stütze sein, um ihnen zu helfen, sich gegenseitig zu verstehen.
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