01/02/2020
Ich melde mich vom Einzelcoaching zurück :-)
Ich war heute zum Coaching bei einer Hundedame Names´s Kessy, ein Chiwawa-Jack-Rassel-Mix, 2 Jahre alt. Sie hatte sich angewöhnt ihre Halterin zu zwicken und alles anzubellen was sich ihr in den Weg stellt oder auf sie zu kommt. Sie war äußerst nervös und unkonzentriert. Ihre Menschen hatten einiges falsch gemacht und so versuchte Kessy auf ihre Art zu zeigen, was sie von all dem hielt. Ich finde, kleine Hunde haben es viel schwerer als Große, denn sie werden sehr oft überhaupt nicht ernst genommen. Bei Kessy zeigte sich das schon beim Anlegen des Geschirr´s , es wurde über sie gegriffen, alles mußte schnell gehen, dem Hund wurde leider keine Chance gegeben, das Anlegen des Geschirr´s zu Lernen, so war es für Kessy immer wieder eine Katastrophe und sie wehrte sich indem sie zwickte. Sie war nach anfänglich diversen Drohungen, wie Knurren, Zähne zeigen usw. dann zum Beissen, oder bei diesem kleinen Hund, zum Zwicken, übergegangen, weil sich keiner die Mühe gemacht hatte, den Hund überhaupt zu verstehen- Schade, für Kessy, denn sie lernte, dass sie keiner versteht, egal was sie “sagt” und so ging sie bisher durch´s Leben, gestresst und unverstanden.
Nun haben wir einiges im Umgang mit Kessy geändert und es zeigten sich schon kleine Erfolge. Ich hoffe für sie, dass ihre Halter nicht wieder in ihre alte Rollenmuster fallen.