25/05/2026
Pausen.
Wahrscheinlich das wichtigste Wort in meiner Jungpferde-Ausbildung 🤎
Ich werde oft gefragt, warum meine Pferde „so wenig“ machen. Die ehrliche Antwort: weil sie ihr ganzes Leben Zeit haben - und weil ich genau diese Zeit nutzen möchte, um ein wirklich solides Fundament zu legen.
Wie das bei mir aussieht:
🐴 3-jährig
Ganz kurz anreiten, dann Pause. Wenn wir wieder anfangen, geht’s raus - Gelände, Rennbahn, Wald, ein bisschen klettern. Die Halle ist Nebensache.
🐴 4-jährig
Weiterhin viel draußen - Gelände, Rennbahn, auf den Wiesen reiten. Springen kommt mal dazu, aber nicht im Mittelpunkt. Dazwischen: immer wieder mehrere Wochen Pause. Ende vom Jahr vielleicht ein erstes ganz kleines Turnier - nur, um Atmosphäre zu zeigen. Ohne Druck auf eine Platzierung.
🐴 5-jährig
Fokus bleibt gleich - Balance, Abwechslung, Spaß. Jetzt darf das ein oder andere richtige Turnier dazukommen. Und auch hier: immer wieder Pause.
Warum die Pausen so wichtig sind?
Junge Pferde brauchen Zeit, um das Erlernte wirklich zu verarbeiten. Körperlich wie mental. Und ehrlich - nach jeder Pause sind die meisten Pferde bei mir noch besser als davor. Das ist kein Zufall, das ist Physiologie.
Pferdegerecht heißt für mich: dem Pferd den Raum zu geben, in seinem Tempo zu wachsen. Wer früher pusht, verliert oft hinten raus. Wer Geduld hat - gewinnt sie auf Jahre 🤎
Wie haltet ihr das bei euren Youngstern? Ich bin sehr gespannt auf eure Erfahrungen 👇🏽
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