Hundetraining hunde-weise

Hundetraining hunde-weise Hundetraining, Verhaltenstherapie, Gassi-Service

Ich hätte noch eine komplett verschlossene Dose Methio Tabs abzugeben.Jemand Interesse?
08/06/2026

Ich hätte noch eine komplett verschlossene Dose Methio Tabs abzugeben.
Jemand Interesse?

Schön war’s heute!Die liebe Ina war da zum lernen und praktizieren. 🫶Die Hunde haben sich prima beschäftigt und die Mens...
06/06/2026

Schön war’s heute!
Die liebe Ina war da zum lernen und praktizieren. 🫶
Die Hunde haben sich prima beschäftigt und die Menschen in Zurückhaltung geübt. 😅

Und dann hab ich heute noch den Yuki kennengelernt 😍
So ein feiner Junge!!

Dackel hat auch ordentlich assistiert, nu liegen wir auf der Couch 🛋️ und tschillen.

Machts euch schön!

Mein schönstes Bärtchen 🤩
05/06/2026

Mein schönstes Bärtchen 🤩

Ich poste ein Video von 30 Sekunden wo zu sehen ist, wie mein Dackel auf den Rückruf reagiert und kommt.Natürlich blökt...
04/06/2026

Ich poste ein Video von 30 Sekunden wo zu sehen ist, wie mein Dackel auf den Rückruf reagiert und kommt.

Natürlich blökt eine Ulrike den Kommentar rein:
IST NICHT GERADE BRUT- UND SETTZEIT?

Und jetzt blöken noch weitere Uschis und Manfreds hier rein. 😂

Ja, ist es. Nein wir haben keine generelle Anleinpflicht in NRW.
Der Zobi hat selten Freilauf eben weil er jagdlich sehr ambitioniert ist.

Man darf mir schon zutrauen, dass ich umsichtig bin und die Umgebung hier wie meine Westentasche kenne. Der Dackel läuft nur da, wo nix ist.

Ich hätte den Kommentar ja noch verstanden wenn ich ein Video vom wildernden Dackel gezeigt hätte.
Stattdessen nölt die Ulrike an einem
Rückruf-Video rum.

Tatsächlich richtet der Dackel nur angeleint Schaden an. Im Ort, wenn ein Igel im Gebüsch am Gehweg versteckt hockt. Die packt er sich.

Also: Atmen.

04/06/2026

Langer Weg nach Rückruf bietet lange Möglichkeit, den Anker wieder mal zu festigen 😅

31/05/2026
Hundebox zu verkaufen 200 Euro
29/05/2026

Hundebox zu verkaufen 200 Euro

28 Grad, Weimaraner am Rad.Ich hab Impulskontrolle für drei Wochen verbraucht.
27/05/2026

28 Grad, Weimaraner am Rad.

Ich hab Impulskontrolle für drei Wochen verbraucht.

Ich beschäftige mich seit längerem mit dem Thema Trauma und Traumafolgestörungen.Bei Menschen und auch bei Hunden.Keine ...
25/05/2026

Ich beschäftige mich seit längerem mit dem Thema Trauma und Traumafolgestörungen.
Bei Menschen und auch bei Hunden.
Keine Angst, ich laufe demnächst nicht als Coach für Hundehaltende rum, das gehört in absolut fachliche Hände mit ordentlicher Ausbildung.

Für Hunde absolviere ich gerade noch eine umfangreiche Fortbildung zum Thema Trauma.

Wie immer bei Säugetieren gibt es unheimlich viele Parallelen.
Im Gehirn passiert das gleiche:
Das traumatisierte Gehirn hat Probleme.
Hippocampus und präfontaler Kortex sind betroffen, sie sind nicht normal ausgebildet. Die Amydala feuert, weil sie in einem erregten Dauerzustand ist.
Das ist doof, wenn der Rest des Gehirns mangels Kapazität da nicht regulieren kann.

Jetzt schauen wir uns das mal für unsere Hunde an.

Es gibt das Mono-Trauma, sprich es gab ein eklatantes Ereignis, welches ein Trauma ausgelöst hat.

Und es gibt komplexere anhaltende Traumata. Sprich das System hat über einen langen Zeitraum komplette Überforderung erlebt.

Was kann das sein?

Nehmen wir uns mal den „typischen“ Auslandshund:

🦠Genetik der gestressten Mutter
🦠Überlebenskampf auf der Straße
🦠Eingefangen werden
🦠Fang mit Schlinge
🦠Verbringung ins Shelter
🦠Transport in ein fremdes Land

All das sind für sich einzeln schon ziemlich heftige Erlebnisse.
Bevor jetzt alle schreien, nein natürlich haben nicht alle Auslandshunde eine komplexe Traumafolgestörung.
Aber sehr viele haben verständlicherweise die eine oder andere Baustelle.

Aber auch Hunde aus dem Inland, vom Züchter oder woher auch immer können belastet sein.
Von den Vermehrerhunden eingepfercht in Keller oder anderen dunklen Ecken werde ich nicht sprechen. Dass diese Hunde unter starken Traumafolgestörungen leiden dürfte jedem klar sein.

Es gibt aber auch viele andere Ereignisse und Erfahrungen im Leben eines Hundes, die Spuren hinterlassen.

Der Welpe, der zum Erlangen der Stubenreinheit schon eingesperrt wird. Oder dem man die Nase in seine Exkremente tunkt.
Das Ignorieren von unerwünschtem Verhalten, weil das Baby nicht funktioniert.
Auf den Rücken drehen, damit das Hundekind weiß, wer hier der Chef ist.

Ein Welpe braucht Wärme, Verständnis, Geduld, Sicherheit, ein Beziehungsangebot.
Ja, auch mit den spitzen Zähnchen…

Weiter geht’s mit traumatischen Trainingserlebnissen.
Auf den Rücken gedreht und fixiert werden, über Schreckreize traktiert zu werden, an der Leine aufgehangen werden, per Ruck an der Leine dauerhaft korrigiert zu werden, in die Seite gepiekst werden, usw.

Das hinterlässt je nach Heftigkeit und Dauer massive Folgestörungen.

Ich hatte mal eine Hündin im Training, die beim ersten Treffen unter sich gemacht hat, weil sie mich als Trainerin identifiziert hat. Und ihr System sagte:
Training ist gefährlich.

Jetzt sind wir Menschen ja auch ziemlich oft nicht unbelastet. Bestimmte Generationen tragen die Traumata ihrer Eltern mit sich rum.
Oder haben emotionale Vernachlässigung erlebt. Oder Sucht, Überforderung, Missbrauch…

Das typische „die Backpfeife hat mir nicht geschadet“ wird ja auch gern ins Hundetraining transportiert…
„Das macht dem nix aus“
„Der muss funktionieren“, der typische Leistungsgedanke…

Es ist so wichtig, sich das immer mal wieder vor Augen zu führen.
Ich frage mich das oft, wenn ich sehe wie jemand sehr lieblos mit seinem Tier umgeht. Bedürfnisse einfach übersehen oder gesehen aber trotzdem dauernd missachtet werden.

Hunde, die immer funktionieren müssen, egal wie schwer die Situation ist.

Auch ich muss mich da sehr regulieren wenn der Dackel den trödeligen Buddha-Modus einnimmt während ich es total eilig habe.

Oder er jagdmäßig gemäß seiner Genetik völlig am Rad dreht und ich eigentlich eine gemütliche Spazierrunde geplant hatte.

Wir alle haben unsere Historie.

Trotzdem ist es eine Entscheidung, wie man sein Tier behandelt.
Vielleicht am Anfang nicht bewusst….
Aber wenn man dich auf den unschönen Umgang hinweist oder du siehst, wie dein Tier auffällig wird…oder total teilnahmslos…
Dann könnte man mal drüber nachdenken.

Und immer schön die drei Teile im Gehirn mit in Betracht ziehen.

Die gute Nachricht: Traumafolgestörungen sind behandelbar!
Es ist studiert, dass die Neuroplastizität veränderbar ist.

Dies geschieht natürlich nicht durch aversiven Umgang.

Im Gegenteil.

23/05/2026

Und dann macht er einfach das.

Wir suchen für den Punchi übrigens eine Pflege- oder noch besser Endstelle.
Da wo er derzeit ist, sind die Bedingungen leider nicht so passend.

Punchi benötigt wirklich täglich kompetentes Training.
Einen liebevollen und absolut fairen Umgang da er schon gelernt hat, seine Zähne einzusetzen.

Es ist wahrscheinlich die Nadel im Heuhaufen, aber einen Versuch ist es wert.
Punchi ist schnell und quasi die Ambivalenz auf 4 Pfoten.
Dies ist meiner Meinung nach seiner Historie geschuldet.

Überforderung ist Gift für ihn. Für sein hohes Erregungsniveau ist er erstaunlich kooperativ.

Ich würde mir so sehr eine passende Person wünschen.
Was würde passen?

1, höchstens 2 Personen-Haushalt
ruhig gelegen
keine Kinder oder Kleintiere

Er braucht Zeit, konsequent Training, NICHT AVERSIV, Verständnis, Geduld und keine anderen Hunde.
Er ist nicht unverträglich aber aufgrund der Ressourcen-Thematik würde ich raten, dass kein weiterer Hund dort lebt.

Vielleicht gibt es ja diese Nadel im Heuhaufen.

Adresse

Am Krahnenort 21
Dormagen
41539

Öffnungszeiten

Montag 09:00 - 19:00
Dienstag 09:00 - 19:00
Mittwoch 09:00 - 19:00
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Samstag 09:00 - 15:00

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