Hunde Team Harzkopf

Hunde Team Harzkopf Hundeschule in Wetzlar und Dillenburg. Einzelstunden, Kurse und Seminare Hier werden alle Veranstaltungen und Aktionen bekannt gegeben.

Außerdem sind Fotos und Videos von uns, unseren Hunden und den Seminaren zu sehen.

27/04/2026

Unter dem Video wurde das als Meideverhalten eingeordnet.
Das ist hier schlicht falsch.
Ein Hund, der meidet, entzieht sich der Situation.
Er geht raus, schafft Distanz, beendet das Thema.
Dieser Hund tut genau das nicht.
Er bleibt im Reiz - freiwillig.
Was du siehst, ist ein Moment, in dem zwei Dinge gleichzeitig laufen:
Der Impuls, zur Beißwurst zu gehen –
und die Grenze, die ihn davon abhält.
Dieses kurze Wegschauen, das Ohrenspiel –
das ist kein „ich will damit nichts zu tun haben“,
sondern ein System, das gerade arbeitet.
Und genau da liegt der Punkt, den viele übersehen:
Ohne diesen inneren Konflikt gibt es keine Entwicklung.
Keine Regulation.
Keine echte Kontrolle.
Wenn man das vorschnell als Meideverhalten abstempelt,
verpasst man genau den Moment, in dem Lernen passiert.
Und davon abgesehen:
Meideverhalten ist nichts Schlechtes.
Es ist eine ganz normale, funktionale Strategie.
Was hier zu sehen ist, ist nur einfach keins.

22/04/2026

Die meisten warten auf den richtigen Moment.
Den Moment, in dem der Reiz da ist –
und sie eingreifen können.
Genau da liegt der Denkfehler.
Ruhe entsteht nicht durch das richtige Timing im Reiz.
Sondern durch das,
was vorher aufgebaut wurde.
Das hier ist kein gut getimter Moment.
Es ist das Ergebnis von Vorbereitung.
Und ja – das verändert auch den inneren Zustand.

Was ist aktuell euer schwierigster Reiz im Alltag?
Menschen, Hunde, Autos, Fahrräder?!

21/04/2026

Die meisten Hunde jagen nicht, weil sie Wild sehen.
Sie jagen, weil sie in diesem Moment gar nicht mehr anders können.
Und genau deshalb bringt es nichts, erst im entscheidenden Moment einzugreifen.
Wenn der Hund losläuft, ist die Entscheidung längst gefallen.
Was du im Video siehst, ist kein Zufall.
Es ist auch kein „braver Hund“.
Es ist ein Zustand, in dem der Hund überhaupt noch ansprechbar ist – und sich gegen die Jagd entscheiden kann.
Und dieser Zustand entsteht nicht im Reiz.
Er entsteht im Alltag.
Genau darum geht es im Jagdreset.
Nicht um besseren Rückruf.
Nicht um schnelleres Eingreifen.
Sondern darum, die Voraussetzungen zu verändern, unter denen dein Hund überhaupt jagt.

Jagdreset – Warum Jagen nicht beim Wild beginnt

📍 Mittelhessen
📅 13.–16. Mai – ausgebucht
📅 2.–5. Juni – ausgebucht
📅 24.–27. Juli – 1 Platz frei
📅 21.–24. August – Plätze frei
📅 11.–14. September – Plätze frei
Wenn du verstehen willst, wie das aufgebaut wird:
Schreib mir „Jagd“ per WhatsApp 017655341012– ich schicke dir alle Infos zum Jagdreset.

19/04/2026

Die meisten würden hier abbrechen.
Hund sichern.
Reiz vermeiden.
Situation verlassen.
Ich nicht.
Aber nicht, weil ich es einfach mache.
Sondern weil es aufgebaut ist.
Der Reiz bleibt.
Das Wild ist da.
Und ich gehe trotzdem weiter.
Warum?
Weil sich genau hier zeigt,
was lange davor entschieden wurde.
Was du hier siehst, ist kein Zufall.
Und auch kein „gut trainierter Rückruf“.
Es ist das Ergebnis davon, wo im Training angesetzt wird.
Die meisten arbeiten am Verhalten.
Ich setze davor an.
Wenn du verstehen willst, warum das funktioniert:

Jagdreset – Warum Jagen nicht beim Wild beginnt

Der Maitermin ist ausgebucht.
Der Juni-Termin ist ausgebucht.
Siehe Video Ende.

📍 Präsenz-Intensiv (4 Tage)
📅 24.–27. Juli – nur noch 1 Platz frei
📅 21.–24. August – NEU
📅 11.–14. September – NEU
👥 max. 6 Teams
📍 Mittelhessen (Dillenburg)
Infos & Anmeldung per WhatsApp
📱 0176 5534 1012

Viele setzen ein Kommando und eine Korrektur gleich, weil das sichtbare Ergebnis identisch wirkt:Der Hund hört auf.Was d...
18/04/2026

Viele setzen ein Kommando und eine Korrektur gleich, weil das sichtbare Ergebnis identisch wirkt:
Der Hund hört auf.
Was dabei oft übersehen wird:
Es sind zwei völlig unterschiedliche Prozesse.
Ein Kommando bringt Verhalten hervor.
Es aktiviert, lenkt, gibt eine Richtung.
Eine Korrektur begrenzt Verhalten.
Sie stoppt, hemmt, setzt einen Rahmen.
Von außen ist es im Ergebnis kaum zu unterscheiden.
Im Inneren des Hundes aber schon.
Und genau deshalb ist es nicht egal,
womit man arbeitet.
Es geht nicht um „richtig“ oder „falsch“.
Sondern darum, zu verstehen,
wann was notwendig ist.

15/04/2026

Viele sehen in solchen Momenten nur „zu viel Energie“ oder eine zu einladende Körpersprache.
Was sie nicht sehen: Genau hier entscheidet sich, ob ein Hund später im Alltag bei hoher Reizlage ansprechbar bleibt – oder komplett aussteigt.
Hunde reagieren nicht erst bei starkem Reiz.
Reaktive Hunde tun es zusätzlich früher und intensiver.
Sie reagieren bei Bewegung, bei Spannung, bei kleinsten Veränderungen. Und genau deshalb bringt es nichts, Training nur dort stattfinden zu lassen, wo der Hund ruhig bleibt.
Ruhe ist nicht automatisch Stabilität.
Oft ist sie nur das Fehlen von Auslösern.
Es geht hier nicht um die Beißwurst.
Sondern um das, was sie auslöst.
Denn genau diese Dynamik begegnet dem Hund im Alltag überall: Bewegung, Energie, Spannung.
Ich arbeite bewusst mit diesen Reizen, weil genau sie den Hund im Alltag aus der Ruhe bringen.
Ziel ist nicht ihn „hochzufahren“, sondern damit er lernt, damit umzugehen.
Natürlich baut man Reize auf.
Aber wenn der starke Reiz im Training fehlt, fehlt genau der Moment, in dem es später darauf ankommt.
Und das betrifft nicht nur reaktive Hunde.
Ein Hund, der mit Reizen umgehen kann, im Sinne von Resilienz, Impulskontrolle und Gehorsam, ist kein Spezialfall – sondern das Ziel.

Nur das, was im Reiz trainiert wird, bleibt im Reiz stabil.
Und deshalb nehme die Energie nicht raus.
Ich mache den Umgang damit trainierbar.

14/04/2026

Wenn du hier eine Belohnung siehst,
hast du es nicht verstanden.
Du siehst Verhalten.
Ich arbeite am Zustand dahinter.
Ich werfe das Futter nicht, weil der Hund etwas „richtig gemacht“ hat.
Ich nutze es, um Zustände zu verändern.
Erregung → Fressen → Sozialkontakt → wieder Aktivität
Fressen und Sozialkontakt sind dabei kein Zufall –
das sind Zustände, die den Hund aus hoher Erregung herausbringen können, wenn sie richtig auftrainiert wurden.
Ich variiere die Reihenfolge dabei bewusst.
Mal Fressen.
Mal Kontakt.
Mal wieder Aktivität.
Kein Muster.
Keine Vorhersagbarkeit.
Direkter hintereinander. Keine Pause.
Der Hund soll nicht wissen, was kommt.
Er soll lernen, dass er wechseln muss.
Das ist kognitive Flexibilität.
Gute Regulation sagt nicht, wie ruhig ein Hund ist – sondern wie schnell er zwischen Aktivierung und Regulation umschalten kann.
Miggi zum Beispiel:
Bei ihrer Übernahme voll drin im jeweiligen Zustand.
Viel Intensität. Viel Emotion.
Der Wechsel?
Schwierig. Mit Schnappen.
Und genau deshalb trainiere ich ihn.
Nicht einmal.
Sondern immer wieder. In alle Richtungen.
Das hier ist kein „Aus → Futter“.
Das ist Arbeit an dem, was darunter liegt.
Das eigentliche Problem bei vielen reaktiven Hunden ist nicht die Erregung –
sondern dass sie darin hängen bleiben.
Kommt dir das bekannt vor?

12/04/2026

Viele erwarten, dass ein Hund beim Anblick von Wild automatisch geht.
Meiner tut genau das Gegenteil.
Ich gebe frei – und er geht nicht.
Warum?
Weil Selbstregulation bereits da ist.
Sie ist ein zentrales Element im Jagdreset.
Der Hund ist so stark in der Kontrolle über sich selbst, dass selbst eine Freigabe ihn nicht sofort in Handlung bringt.
Deshalb brauche ich mehrere „Lauf“.
Nicht, weil er es nicht versteht.
Sondern weil er sich gegen das Gehen entscheidet.
Und genau hier entsteht der Denkfehler:
Viele glauben, Selbstregulation würde Verhalten komplett ersetzen.
Selbstregulation reduziert Verhalten.
Sie ersetzt keine Grenzen.
Du siehst in diesem Video beides:
Einen Hund, der sich regulieren kann –
und denselben Hund, der sich trotzdem entscheidet, jagen zu gehen.
Und genau für diesen Moment brauchst du ein Abbruchsignal.
Nicht, um Verhalten zu steuern.
Sondern um Entscheidungen zu begrenzen, wenn Regulation nicht reicht.
Das Ziel ist nicht, dass der Hund nie mehr jagen will.
Das Ziel ist, dass er die Fähigkeit hat, sich dagegen zu entscheiden –
und dass du eingreifen kannst, wenn er es nicht tut.

Jagdreset – Warum Jagen nicht beim Wild beginnt

Der Maitermin ist ausgebucht.
Im Juni ist noch 1 Platz frei.

📍 Präsenz-Intensiv (4 Tage)
📅 02.–05. Juni – nur noch 1 Platz frei
📅 24.–27. Juli – wenige Plätze frei
📅 21.–24. August – NEU
📅 11.–14. September – NEU
👥 max. 6 Teams
📍 Mittelhessen (Dillenburg)
Infos & Anmeldung per WhatsApp
📲 0176 5534 1012

12/04/2026

Die meisten bauen Impulskontrolle über Kommandos auf.
Sitz. Platz. Etc.
Der Hund macht, was man ihm sagt.
Ich will mehr als das.
Ich will, dass der Hund sich im Impuls selbst reguliert –
auch dann, wenn ich nichts vorgebe.
Deshalb setze ich nicht am Verhalten an.
Sondern am Impuls davor.

P.S. Falls sich wieder irgendjemand getrickert fühlt: Miggi ist so dünn weil sie krank ist.

11/04/2026

Jagen beginnt nicht beim Wild, der innere Zustand entscheidet!

Viele glauben, es geht im Training vor allem um Kontrolle.
Um Signale.
Um Eingreifen im richtigen Moment.
Deshalb gebe ich Kita hier bewusst frei,
als sie das Kaninchen bereits gesehen hat.
Ich nehme die Kontrolle raus.
Und genau dann zeigt sich, was wirklich da ist:
Ein Hund, der in den Reiz geht –
und sich trotzdem dagegen entscheidet.
Ohne Abbruch.
Ohne Rückruf.
Ohne Einwirkung.
Nicht, weil ich eingreife.
Sondern weil sie innerlich ansprechbar bleibt
und eine andere Entscheidung treffen kann.
Und genau daran scheitert Anti-Jagd-Training so oft.
Nicht am Rückruf.
Sondern daran, dass der Hund innerlich längst weg ist, bevor überhaupt etwas passiert........
Jagdreset – Warum Jagen nicht beim Wild beginnt.......

Der Maitermin ist ausgebucht.

📍 Präsenz-Intensiv (4 Tage)
📅 02.–05. Juni – nur noch 1 Platz
📅 24.–27. Juli – wenige Plätze frei
📅 21.–24. August – NEU
📅 11.–14. September – NEU
👥 max. 6 Teams
📍 Mittelhessen (Dillenburg)
Infos & Anmeldung per WhatsApp
📲 0176 5534 1012

Adresse

Industriestraße 43
Dillenburg
35684

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