Hunde Team Harzkopf

Hunde Team Harzkopf Hundeschule in Wetzlar und Dillenburg. Einzelstunden, Kurse und Seminare Hier werden alle Veranstaltungen und Aktionen bekannt gegeben.

Außerdem sind Fotos und Videos von uns, unseren Hunden und den Seminaren zu sehen.

30/08/2026

Wie stabil ist eine Entscheidung wirklich, wenn ich sie bewusst schwieriger mache?

Wir haben die Kaninchen vorher gemeinsam beobachtet. Die Erregung ist da – und dann mache ausgerechnet ICH es ihr noch schwerer.

Ich gebe sie nicht einfach nur frei.
Ich zeige dynamisch in Richtung der Kaninchen, gebe Energie nach vorne und sage „Lauf“.

Sie nimmt diesen Impuls auf, geht los – und korrigiert ihre Entscheidung nach wenigen Metern selbst.

Kein Abbruch.
Kein Rückruf.
Keine Hilfe von mir.

Genau solche Momente interessieren mich im Anti-Jagd-Training. Und genau das wäre vor 4 Wochen noch nicht möglich gewesen. Es stabilisiert sich alles. Land ist in Sicht!!!

Es reicht mir nicht, wenn ein Hund nur deshalb nicht jagt, weil ich ihn im richtigen Moment stoppe. Ich möchte, dass die Entscheidung gegen das Jagen so stabil wird, dass sie auch dann bestehen bleibt, wenn die Situation schwieriger wird.

Grenzen und Hilfe werden zunächst von außen gesetzt.
Im besten Fall werden sie irgendwann zu eigenen Entscheidungen. Diesen Weg gehen Miggi und ich gerade!

JAGDRESET – 4 Tage intensives Anti-Jagd-Training

📌 Weitere Infos findest du im festgepinnten Beitrag im Feed.

📲 Infos & Anmeldung ausschließlich über WhatsApp:
0176 55341012

30/08/2026

„Den hatte ich nicht.
Den habe ich trainiert.“

Und genau deshalb glaube ich nicht an:
„Bei meinem geht das nicht.“

Ich behaupte:
Bei 80 % der Hunde lässt sich Jagdverhalten unter Kontrolle bringen.

Ich glaube an gutes Training.
Und daran, dass man bereit sein muss, die nötige Zeit zu investieren.

Und wenn uns unser Hund diese Zeit nicht wert ist – warum haben wir ihn dann?

JAGDRESET.

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19/08/2026

Das erste Mal ohne Leine im Kaninchengelände.

Miggi sieht ein Kaninchen.
Sie will hin. Sie wird schneller.

Dann kommt ein zweites dazu.

Reizaddition.

Genau das haben wir trainiert – nur dass der zweite Reiz im Training von mir kam.

Diesmal nicht.

Kein Ball.
Kein „Zurück“.
Kein Eingreifen von mir.

Das zweite Kaninchen taucht auf, Miggi stoppt kurz – und entscheidet sich selbstständig für die Umorientierung zu mir.

Und genau da soll Training irgendwann hinführen.

Nicht nur einen Hund zu haben, den ich vom Wild abrufen oder abbrechen kann.

Sondern einen Hund, der gelernt hat, in solchen Situationen selbst andere Entscheidungen zu treffen.

Genau daran arbeiten wir im JAGDRESET. 🐾

📌 Alle Infos, Termine und die Anmeldung findest du im angepinnten JAGDRESET-Beitrag auf meinem Profil.

Jagd beginnt nicht beim Wild.Genau deshalb beginnt Jagdreset auch nicht dort.Natürlich trainieren wir Impulskontrolle. N...
19/08/2026

Jagd beginnt nicht beim Wild.
Genau deshalb beginnt Jagdreset auch nicht dort.
Natürlich trainieren wir Impulskontrolle. Natürlich arbeiten wir an Frustrationstoleranz. Natürlich spielen Kommandos, Orientierung und Ansprechbarkeit eine wichtige Rolle.
Aber das ist nicht der Kern.
Der Kern ist der innere Zustand deines Hundes.
Denn ob ein Hund auf ein Signal reagieren kann, entscheidet sich oft schon lange, bevor das Wild überhaupt auftaucht. Viele Hunde jagen nicht, weil ihnen Gehorsam fehlt. Sie jagen, weil sie innerlich längst nicht mehr in der Lage sind, eine andere Entscheidung zu treffen.
Im Jagdreset verändern wir deshalb die Voraussetzungen, unter denen Jagd überhaupt entsteht.
Wir arbeiten daran, dass dein Hund auch bei jagdlichen Reizen noch handlungsfähig bleibt. Dass er dich noch wahrnimmt. Dass er sich orientieren kann. Und dass er im besten Fall gar nicht erst ins Jagdverhalten kippt, sondern sich freiwillig dagegen entscheidet.
Deshalb beginnt unsere Arbeit im Alltag – und wird Schritt für Schritt auf jagdliche Situationen übertragen.
Nicht nur Symptome verändern. Sondern Ursachen.

12/08/2026

Ein Reiz.
Vier völlig unterschiedliche Aufgaben.

Sitz halten, während der Reiz um sie herumkreist.
Aus dem Hetzen abrufen.
Eine laufende Handlung stoppen, obwohl der Reiz direkt an ihr dran bleibt.
Fressen, während der Reiz über ihren Kopf streicht.

Vier Situationen. Ein Hund. Und trotzdem: nicht dasselbe Training.

Impulskontrolle ist kein einzelnes Ding. Es gibt mehrere Facetten davon – und die werden unterschiedlich aufgebaut.
Und beim Fressen zeigt sich noch etwas anderes: Am Anfang hat Miggi draußen gar nicht gefressen. Andere Reize waren ihr wichtiger als das Futter.
Heute bleibt sie im Fressen, auch wenn der Reiz direkt an ihr dran ist. Nicht, weil sie sich gerade dazu zwingt, dem Reiz nicht hinterherzugehen. Sondern weil Fressen für sie längst das selbstverständlichere Verhalten geworden ist.
Sie muss sich nicht mehr kontrollieren. Sie bleibt einfach im Verhalten.

Viele denken: mehr Impulskontrolle ist besseres Training. Ich sage: gutes Training braucht davon irgendwann immer weniger.

11/08/2026

"Mein Hund kann Hier.“
Kann er es wirklich?
Oder weiß er nur, was das Wort bedeutet?

Denn genau da liegt ein riesiger Unterschied!

Ein Signal zu konditionieren ist nicht die große Kunst.
Es zu festigen schon.
Und genau diese Phase wird im Training erstaunlich oft übersprungen oder völlig unsystematisch angegangen.
Und irgendwann soll daraus irgendwie ein „bombensicherer Rückruf“ werden.

Genau deshalb gibt es die Abrufmatrix.
Nicht einfach mehr Wiederholungen.
Nicht einfach mehr Ablenkung.
Sondern verstehen, an welchen Stellschrauben du drehen musst, wie du Schwierigkeit gezielt veränderst und wie aus „Er weiß, was Hier bedeutet“ Schritt für Schritt ein belastbares Signal wird.

Denn verstanden ist noch lange nicht verlässlich.

Zu weit weg für den Präsenzkurs?
Die Abrufmatrix kommt auch als Online-Training.
Kommentiere ABRUF und du bekommst innerhalb von 24 Stunden alle Infos zum Online-Training + Early-Bird-Preis zugeschickt.

09/08/2026

Zwei Kaninchen.
Keine Leine.
Kein Festhalten.

Und trotzdem geht dieser Hund nicht jagen.

Nicht, weil er die Kaninchen nicht gesehen hat.
Nicht, weil sie ihn nicht interessieren.
Sondern weil er in diesem Moment eine andere Entscheidung treffen kann.

Genau darum geht es im Jagdreset.

Natürlich brauchen wir Gehorsam. Natürlich trainieren wir Signale, Impulskontrolle und Ansprechbarkeit etc.

Aber mein Ziel ist nicht nur ein Hund, den ich irgendwie vom Wild abrufen kann.

Ich möchte einen Hund, der trotz jagdlichem Reiz noch denken, ansprechbar bleiben und sich im besten Fall selbst gegen die Jagd entscheiden kann.

Und genau das siehst du hier.

Zwei Kaninchen – und ein Hund, der einfach mit seinem Menschen weitergeht.

Alle Infos zum Jagdreset, die aktuellen Termine und wie du dich anmelden kannst, findest du im angepinnten Beitrag oben in meinem Feed. Nicht mehr alle Termine sind verfügbar. Einfach erfragen!

Am Napf wartet er wie ein Profi. Beim Spielzeug hält er's keine drei Sekunden aus, bis er bellt oder springt.Der Denkfeh...
03/08/2026

Am Napf wartet er wie ein Profi. Beim Spielzeug hält er's keine drei Sekunden aus, bis er bellt oder springt.
Der Denkfehler: Man geht davon aus, Frustrationstoleranz trainieren und es wirkt überall. Tut es nicht.
Was wirklich zählt: der Wert der Ressource. Je wichtiger deinem Hund das ist, was er gerade nicht bekommt, desto größer der Frust – unabhängig davon, wie tolerant er in anderen Situationen ist.
Willst du die Frustrationstoleranz deines Hundes bei X verbessern? Dann musst du auch bei X trainieren. Nicht daneben.
👉 Swipe durch, warum "Frustrationstoleranz üben" als pauschale Antwort zu kurz greift.

Speichern, bevor du's brauchst.

02/08/2026

Futterbereitschaft
Wenn ich hier von Erregung spreche – meine ich eine Erregung, die nach vorne gerichtet ist. Neugier, Jagdtrieb, "oh, was ist da los, da will ich hin."
Eine Erregung, die nach hinten gerichtet ist – Unsicherheit, Angst, Fluchttendenz – ist etwas anderes. Kein "mehr" oder "weniger", sondern eine andere Ausrichtung.
Erfahrungsgemäß hören Hunde bei nach-hinten-gerichteter Aufregung deutlich schneller auf zu fressen als Hunde, die sich in einer nach-vorne-gerichteten Erregung befinden.

Aber auch bei nach-vorne-gerichteter Erregung gibt's eine Grenze. Wird diese Schwelle überschritten, frisst auch ein solcher Hund nichts mehr.
Deswegen ist "mein Hund frisst nicht, wenn er im Stress ist" so pauschal nicht richtig. Es kommt drauf an: wohin die Erregung zeigt, und ob die Schwelle schon überschritten ist.
Und an beidem kann man arbeiten. Auch die Schwelle bei nach-hinten-gerichteter Aufregung lässt sich verschieben – das ist dann aber ein anderes Trainingsthema als reine Futterbereitschaft.

01/08/2026

Gestern hat Micky vom Hetzen ins Fressen umgeschaltet. Heute die härtere Frage: Was passiert, wenn das Kaninchenfell direkt nach dem Hetzen, im Fressverhalten, an ihrer Nase vorbeizieht? Zentimeter. Bewegung ahoi. Genau der Reiz, der sie eigentlich wieder in die Hetze schicken müsste.
Sie frisst weiter.
Das ist der Unterschied zwischen "Hund lässt sich kurz ablenken" und "Hund hat seinen Zustand tatsächlich gewechselt". Ersteres bricht beim nächsten Reiz zusammen. Zweiteres hält.

Adresse

Industriestraße 43
Dillenburg
35684

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