Tierheilpraxis thp-oberland

Tierheilpraxis thp-oberland Kontaktinformationen, Karte und Wegbeschreibungen, Kontaktformulare, Öffnungszeiten, Dienstleistungen, Bewertungen, Fotos, Videos und Ankündigungen von Tierheilpraxis thp-oberland, Dietramszell.

08/02/2022
https://www.facebook.com/tamg2022/posts/144070808003725Bitte helft mit!
19/01/2022

https://www.facebook.com/tamg2022/posts/144070808003725
Bitte helft mit!

𝑭𝑨𝑸 𝑵𝒓. 1 – 𝑾𝒂𝒔 𝒃𝒆𝒅𝒆𝒖𝒕𝒆𝒕 𝒅𝒂𝒔 𝒏𝒆𝒖𝒆 𝑻𝒊𝒆𝒓𝒂𝒓𝒛𝒏𝒆𝒊𝒎𝒊𝒕𝒕𝒆𝒍𝒈𝒆𝒔𝒆𝒕𝒛 (𝑻𝑨𝑴𝑮) 𝒆𝒊𝒈𝒆𝒏𝒕𝒍𝒊𝒄𝒉 𝒇ü𝒓 𝑻𝒊𝒆𝒓𝒉𝒂𝒍𝒕𝒆𝒓𝑰𝒏𝒏𝒆𝒏?

Das Gesetz tritt in seiner derzeitigen Form am 28.1.2022 in Kraft. Ab diesem Zeitpunkt gilt für TierhalterInnen und TierheilpraktikerInnen das Verbot, (nicht verschreibungspflichtige) Humanarzneimittel ohne Verschreibung eines Veterinärs anzuwenden
Dies betrifft auch Humanhomöopathen, die Tiere behandeln.

Mit anderen Worten:
Wenn TierhalterInnen nach dem 28.1.2022 die Empfehlung einer TierheilpraktikerIn/ TierhomöopathIn umsetzen und ohne die Verschreibung eines Veterinärs mit der Behandlung beginnen, riskieren sie ein Bußgeld von bis zu 30.000 EUR im Ordnungswidrigkeitsverfahren.

Dasselbe gilt für TierhalterInnen, die ihrem Tier nach dem 28.1.2022 bereits früher von TierheilpraktikerInnen/ HomöopathInnen empfohlene Mittel weitergeben und somit die Behandlung ohne Verschreibung eines Veterinärs fortsetzen.

Aber auch TierhalterInnen, die ab dem 28.1.2022 selbst in einem der zahlreichen, frei erhältlichen Ratgeber ein homöopathisches Mittel heraussuchen und ihr Tier in Eigenregie behandeln, sind von dem Verbot betroffen.

𝑾𝒆𝒓 𝒌𝒐𝒏𝒕𝒓𝒐𝒍𝒍𝒊𝒆𝒓𝒕 𝒅𝒊𝒆 𝑯𝒂𝒍𝒕𝒆𝒓𝑰𝒏𝒏𝒆𝒏?

Nach dem derzeitigen Stand der Informationen werden die Veterinärämter mit der Kontrolle beauftragt sein, aber sicherlich nicht bei HalterInnen vorbeischauen. Doch ein Gespräch mit dem behandelnden Veterinär kann im ungünstigsten Falle zu einer solchen Kontrolle führen, wenn diese/r von dem Gesetz weiß und es für richtig hält oder durch das Handeln der HalterIn das Tierwohl gefährdet sieht.
Sicherlich wird es TierärztInnen geben, die in so einem Fall nicht aktiv werden. Wenn HalterInnen „under cover“ aktiv werden, unterbindet dies aber in jedem Falle den wichtigen Informationsfluss zum behandelnden Tierarzt und das ist in keinem Fall im Sinne des Tierwohls.
Ein indirekte Kontrolle wird auch über die Apotheken erfolgen, die voraussichtlich keine Humanarzneimittel mehr abgeben werden, wenn der Käufer erklärt, dass es für ein Tier bestimmt ist.

❌ Unterstütze unsere Petition auf openpetition.de/!tamg2022



15/11/2021

Heute mal wieder etwas aus dem Klinikalltag – die Schlundverstopfung.
Dabei kommt es zu einer Verstopfung der Speiseröhre mit nicht ausreichend gekautem und zerkleinerten Futter. Häufig berichten Besitzer, gerade von älteren oder ganz jungen Pferden und Ponies, dass sie Wurzeln, Rote Beete oder Äpfel in Stücke oder Scheiben schneiden, damit diese besser aufgenommen und gekaut werden können. Leider führen die kleineren Futterstücke dazu, dass sie weniger gekaut und vielmehr gleich geschluckt werden. Dadurch bleiben sie im wahrsten Sinne des Wortes „im Halse stecken“. Auf dem Endoskopiebild seht ihr, wie sich ein Stück Rote Beete im Schlund verkeilt hat. Dann kommt es zu typischen Schlundverstopfungssymptomen wie speicheln, würgen und Nasenausfluss, weil der Zugang zum Magen verstopft ist. Durch krampflösende Medikamente und schieben einer Nasenschlundsonde versuchen wir dann den „Übeltäter“ in den Magen zu befördern. In vielen Fällen gelingt dieses auch, aber es gibt auch leider immer wieder den Fall, dass wir die Speiseröhre nicht mehr frei bekommen. 😥

🐴🍀

23/05/2021

Kauft euch stabile Pferde

„Wir haben Probleme gute Nachwuchspferde zu finden. Warum? Sie stehen ab 7- oder 8jährig in den Pferdekliniken überall im Land“. Das sagte Klaus Balkenhol auf einem Vortrag.
Gilt das nur für die Sportpferde? Ich denke nicht. Aber warum ist das so? Diese Frage stellen sich viele Reiter, die bereit sind, doch alles für ihren Liebling zu tun. Sind es manchmal sogar gerade diese Pferde? Diejenigen die entweder 4x bandagiert in der Box stehen und nicht auf die Koppel dürfen, denn die Verletzungsgefahr ist zu groß oder diejenigen die nur im Schritt geritten werden, damit sie nicht schwitzen und sich erkälten? Oder sind es diejenigen die jedes Wochenende, über jeden verfügbaren Turnierplatz rennen müssen?

Die Fragen sind berechtigt. In meiner Funktion als Leiterin unserer Reha-Einrichtung für Pferde, begegnen uns sehr viele verschiedene Pferde, aus unterschiedlichen Rassen mit den ungewöhnlichsten Geschichten. Was wir immer wieder feststellen: Die Pferde sind deutlich anspruchsvoller und empfindlicher geworden. In meiner Jugendzeit waren die Pferde robuster und tolerierten viel mehr Fehler des Reiters, ohne gleich in körperliche Schwierigkeiten zu geraten. Die Warmblüter hatten ein kräftigeres Fundament und sie waren viel weniger elastisch in ihren Strukturen.
Die Zucht hat heute Pferde hervorgebracht, von denen man vor 20 oder 30 Jahren nur träumen konnte. Hochelastisch mit Mega-Raumgriff, Schwung und genialer Rittigkeit. Und definitiv viel sensibler, was die Umsetzung der Reiterhilfen angeht. Da würde man doch denken: Ja, super, das hört sich toll an. Das ist es auch.

Aber: diese hochkarätigen Pferde benötigen einen ebensolchen Reiter. Ungeschickte und noch unerfahrene Reiter tun sich damit schwer. Ein Pferd mit großen schwungvollen Bewegungen fordert dem Reiter einiges an Balance und Koordinationsfähigkeit ab. Genau das haben die Menschen immer weniger. Schon Kinder können (oder dürfen) auf keinen Baum mehr klettern, weil Helikoptermütter das zu verhindern wissen. Es wird beklagt, dass Kinder heute schon mit dem normalen Aufsitzen Probleme haben. Reiter die die Hilfen nicht gut koordinieren können, tun sich schwer damit, das notwendige reiterliche Gefühl zu entwickeln, das sensible Pferde brauchen, um schwungvoll und losgelassen gehen zu können. Eine gängige Praktik ist es dann, das Mega-Gangwerk auf die Drehzahl zu drosseln, die man noch einigermaßen gut sitzen kann, anstatt das junge Pferd zuerst in seiner Schubkraft und der Entwicklung des Ganges zu fördern. Ein fataler Fehler.

Überall sieht man Pferde, die mit den Hinterbeinen derart komatös schlurfen, dass man Angst bekommt ob sie die nächste Runde noch machen. Schlimm ist, dass diese Art der Fortbewegung dazu führt, dass der Brustkorb absinkt, ein Reiten von hinten nach vorne nicht stattfindet und dadurch extreme Scherkräfte auf das Skelett und das Bindegewebe einwirken. Ein korrekter Muskelaufbau kann nicht stattfinden. Diese elastischen Pferde haben von Natur aus ein weiches Bindegewebe. Das betrifft Sehnen, Bänder und Gelenke. Das ist ein naturgegebener Zustand, der durch Training nur geringfügig verändert werden kann. Die einzige Chance, ist der Aufbau einer starken und tragfähigen Muskulatur. Diese kann die bindegewebsartigen Strukturen unterstützen. Zum Aufbau dieser Muskulatur muss ein wirkliches Training stattfinden und kann durch alleiniges Bewegen nicht erreicht werden. Das stellt den Reiter vor hohe Anforderungen, denn die meisten Menschen möchten nach einem harten Arbeitstag, bei ihrem Pferd viel lieber entspannen und die Seele baumeln lassen. Ein durchaus verständlicher Wunsch.

Es gibt mittlerweile Kritiker der deutschen Pferdezucht, die die Züchter an den Pranger stellen, da sie angeblich durch starke Veränderungen im Exterieur und Gangbild schon in die Richtung der Qualzucht arbeiten. Das mag teilweise so sein, letztendlich muss die Geschichte aber aus beiden Richtungen beleuchtet werden. Zudem es nicht nur die deutsche Pferdezucht betrifft, auch Haflinger, Spanier, Friesen & Co. sind sehr oft stark überbeweglich.

Ein Züchter möchte seine Pferde kostendeckend bzw. mit Gewinn verkaufen. In Deutschland ist es kaum möglich, ein vierjähriges Pferd für einen vierstelligen Betrag aufzuziehen. Sollte es noch angeritten werden, kann es leicht das Doppelte sein. Bereit das zu bezahlen oder für ein Spitzenpferd eben auch einen Spitzenpreis zu bezahlen, sind in der Regel (von Ausnahmen natürlich abgesehen) eher die sportorientieren Reiter. Daher züchtet der Züchter das, was diese Reiter möchten. Hohe Elastizität, viel Raumgriff, viel Schwung. Auch andere Rassen werden mittlerweile häufig in Richtung Sportpferd verändert wie z B. der Edelbluthaflinger, ebenso PREs oder auch Friesen sehen anders aus als früher. Weil auch der Freizeitreiter mit einem edlen und bewegungsstarken Ross punkten will.
Was ist nun die Lösung? Kauft euch stabile Pferde! Das sind allerdings eher die unspektakulären, kleinen, kräftigen, mit kurzem Rahmen und wenig Bewegung. Und das sollte auch dem Züchter so kommuniziert werden.
Die Schwierigkeit dabei ist, wie kann ich ein stabiles Pferd überhaupt erkennen? Wie kann ich testen ob ich ein überbewegliches oder stabiles Pferd vor mir habe?
Man sollte immer jemand fachkundigen zum Pferdekauf mitnehmen, der eben genau dieses beurteilen kann. Eine Ankaufsuntersuchung sagt darüber übrigens rein gar nichts aus.
Gute Röntgenbilder zeigen dieses Problem nicht auf. Das ist auch der Grund, warum stabile Pferde mit schlechten Röntgenbildern durchaus sehr lange gut laufen und Pferde die röntgenologisch keinen Befund haben, immer wieder lahm gehen. Sichtbare Probleme sind wiederkehrende Lahmheiten, Rückenprobleme, Rittigkeitsprobleme oder Widersetzlichkeiten.
Stabile Pferde sind wesentlich robuster, können Reiterfehler besser wegstecken und können auch bei weniger intensivem Training lange geritten werden. Sie sind wesentlich tragfähiger und weniger anfällig für Probleme des Bewegungsapparates.

Damit diese Pferde wieder gezüchtet werden, muss der Käufer diesen Wunsch direkt äußern und auch preislich honorieren. Ein höherer Kaufpreis ermöglicht dem Züchter eine gute Aufzucht und die Möglichkeit, auch Käufer für diese Pferde zu finden, auch wenn sie nicht das große Bewegungspotential haben. Eine Win-Win-Situation für beide.

03/05/2021

Gestern bekam ich von einer Kundin eine interessante Frage gestellt, die mal eigentlich so gar nicht fachlich war: ob ich mich bei der Art wie ich arbeite nicht ständig rechtfertigen müsste, warum ich nicht bei jeder Behandlung deutlich sichtbar Pferde „einrenke“. Viele Leute wollten eben sozusagen „Action“ sehen. Sie hätte nach der ersten Behandlung zwar durchaus gemerkt, dass sich ihr Pferd danach viel besser bewegt hat, aber viele könnten doch nur glauben, was sie sehen...

Ich habe ihr meinen Standpunkt dazu erklärt, aber nachdem ich mir nun zu dem Thema die halbe Nacht um die Ohren geschlagen habe, und sie vielleicht mit ihrer Frage gar nicht so unrecht hatte, will ich es gerne hier auch nochmal für alle erklären:

Ich gebe zu, dass meine Arbeit häufig sehr „undramatisch“ aussieht. Ehrlich gesagt bin ich sogar häufig und immer noch selber überrascht, mit wie wenig „Drama“ ich wieviel erreichen kann was das myofasziale System bei Tieren betrifft. Die Punkte von Kerry Ridgway spielen dabei eine zentrale Rolle. Mit diesen Punkten kann ich sehr effizient Muskeln und ganze myofasziale Ketten aus Verspannungszuständen lösen. Genau diese myofaszialen Einheiten sind es, die ein (oder mehrere) Gelenk „blockieren“, also dazu führen, dass die Beweglichkeit eines Gelenkes spürbar eingeschränkt wird. Wenn ich Pferde behandle, untersuche ich IMMER das gesamte Pferd von vorne bis hinten. In meinen Untersuchungsgang fließen Elemente aus der Akupunktur/Chinesischen Medizin genauso ein wie die 5 Säulen der Osteopathie (von denen das für jeden sichtbare „Renken“ nur eine Säule ist, alle andere wie craniosakrale, viszerale und energetische Ostepathie sind auch eher undramatisch) und natürlich auch mein schulmedizinisches Wissen ein. Nach der abgeschlossenen Untersuchung beginne ich meine Behandlungen fast immer mit Akupunktur – aus oben erwähnten Gründen: ich kann damit sehr viele der vorhandenen Blockaden bereits lösen, nämlich alle die, die ausschließlich durch Verspannungen um das Gelenk ihre Ursache haben. Danach kontrolliere ich alle Befunde aus meiner Untersuchung nochmal. Sind die Befunde weg, lasse ich die Nadeln noch etwas wirken, sind sie nicht weg oder nur abgeschwächt, beginne ich mit osteopathischen Methoden oder mit Faszienmanipulation nach Stecco weiter an dem Problem zu arbeiten. Häufig sieht auch das nicht sehr aufwändig aus, denn ich muss nicht mehr gegen die Kraft eines mehrere 100 kg schweren Tiers anarbeiten, sondern kann in weichem, gelöstem Gewebe relativ einfach fühlen und ggf. manipulieren.

Ich habe mehrere Gründe, warum ich gerne so arbeite:
1. Ich denke, dass es für alle involvierten Gewebe gut ist, wenn ich es schaffe erst die Spannung aus dem Gewebe zu nehmen, bevor ich falls noch nötig „renke“, denn es verringert den Druck auf Gelenke und den Zug an Sehnen, manchmal auch an Bändern und hebt somit Kräfte im Körper meiner Patienten auf, die für mich nicht kontrollierbar sind.
2. Lockere, weiche Muskulatur öffnet auch einen leichteren osteopathischen Zugang zu tiefer liegenden Geweben.
3. Es gibt mir die Möglichkeit auch hartnäckigere Probleme mit meinen unter 60 kg „Kampfgewicht“ zu lösen. Es ist eine Technik die es mir ermöglicht diese Arbeit in vollem Umfang effektiv ausüben zu können. Bisher hatte ich keinen Patienten, bei dem eine Behandlung an meinen physischen Möglichkeiten gescheitert wäre. Gleichzeitig ist sie für meinen eigenen Körper nicht so belastend, dass ich fürchten müsste sie nicht bis ins hohe Alter ausüben zu können (Kerry Ridgway hat noch mit über 80 Jahren sehr effektiv Pferde behandelt!).
Ich überlege, ob es gut wäre, mehr „Drama“ aus meiner Tätigkeit zu machen. Eigentlich komme ich zu dem Schluss, dass das keine gute Idee ist, denn dann würde aus meinen Behandlungen ein Auftritt. Da ich nicht der geborene Schauspieler bin, müsste ich mich dafür sehr konzentrieren – Konzentration, die von der Behandlung meiner Patienten und somit Eurer Vierbeiner abgehen würde. Ich will damit nicht sagen, dass es keinen anderen erfolgreichen Weg gibt, bei dem auch Außenstehende mehr Bewegung sehen. Nur das ist nicht mein Weg.

Ich würde mich sehr freuen, wenn der ein oder andere Lust hätte über seine Erfahrungen mit meinem – relativ unspektakulären – Weg kurz in den Kommentaren zu berichten. Ich würde mich freuen, wenn wir so gemeinsam diejenigen überzeugen können, die gerne mehr „Action“ sehen würden.

24/06/2020

Zeigt her eure Webseiten! 🤓

Macht Euch sichtbar!
Vernetzen wir uns!

Postet unten in den Kommentaren den Link zu Eurer Webseite. Ganz ohne Beschreibung. Hier könnt Ihr für Euch Werbung machen. Alle, die meinem Profil folgen, können das sehen und Eure Seiten besuchen.

Danach kopiert Ihr diesen Text und stellt ihn auf Eure eigene Seite, um auch anderen die Chance zu geben, durch Eure Reichweite mehr Menschen zu erreichen.

Danke 😊

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