Hund und Mensch auf einem Weg

Hund und Mensch auf einem Weg Ausbildung, Beschäftigung und Verhaltensberatung für Hunde vom Welpen bis zum Senior - Persönlichkeitstraining für Hundehalter - Seminare& Workshops

Wir sind eine Hundeschule mit Ausbildungs- und Beschäftigungsangeboten vom Welpen bis zum Senior, bieten Persönlichkeitstraining für Hundehalter an und veranstalten Seminare & Workshops mit bekannten Trainern. Wichtiger als ein reines "Funktionieren" sind uns vor allem die Kommunikation und Kooperation zwischen Hund und Mensch - und auch der Spaß darf nicht zu kurz kommen! Wir sind dienstags und d

onnerstags ab 17 Uhr auf dem Hundplatz, mittwochs und freitags ab 16 Uhr und samstags von 9 bis 15.30 Uhr. Kommt gerne einfach einmal vorbei, um uns zu "beschnuppern"! Neben unserem eigenen Gelände in Delingsdorf arbeiten wir noch auf einer tollen Fläche in 21465 Wentorf - direkt an der Wentorfer Lohe mit einem großen Hundeauslaufgebiet und weitläufigen Spazierwegen durch Wald und Feld.

Heute longieren wir mal mit dem Meister!
29/08/2022

Heute longieren wir mal mit dem Meister!

29/08/2022

Schlafmangel bei Hunden - viel öfter als gedacht Kern von Gesundheits- und Verhaltensproblematiken.
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Hunde sollen uns am besten den ganzen Tag begleiten: Ins Büro, zum Joggen, zum Stadtbummel, zum Schwimmen, zu Familienbesuchen usw. Wir verplanen die Tage unserer Hunde nach unseren Bedürfnissen. Oder sie werden fremdbetreut - bis zu 10 Std. sind für Hunde von Berufstätigen keine Seltenheit.
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Der Hund hat in vielen Fällen kaum mehr die Möglichkeit, sich seine Auszeiten selbst zu nehmen. Es liegt also am Menschen, für ausreichend Schlaf zu sorgen. Was aber bedeutet „ausreichend“? „Daten zur Aktivitätsverteilung von verwilderten, aber von Menschen zu gefütterten Haushunden zum Beispiel in Italien zeigen, dass sie circa 50–70 % des Tages schlafen, und nochmal 50 % vom Rest mit wachsamem Herumliegen verbringen“, erklärt hierzu Verhaltensbiologe U. Gansloßer, was für den adulten Hund also 17 Std. Schlaf und nochmal 3-4 Std. zusätzliche Ruhe bedeutet. Für Welpen und Senioren sogar noch mehr. 20 Std. Schlaf sind also für einen Hund keine Seltenheit.
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Nur wie soll ein Hund zu seinem benötigten Schlaf kommen bei all den Aktivitäten und Gegebenheiten?
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"Nach müde kommt doof" - Bei Hunden sieht das nicht viel anders aus: Unausgeglichen, aggressiv, hyperaktiv, unkonzentriert und sogar körperlich krank - all das sind mögliche Konsequenzen des Schlafmangels beim Hund. Was als Verhaltensstörung an HundetrainerInnen herangetragen wird lässt sich des öfteren auf zu viel Aktivität und damit einhergehend auf Schlafmangel zurückführen. "Einerseits, genau wie bei uns, ein geschwächtes Immunsystem und verminderte Fähigkeit zur Abspeicherung von Lerninhalten im Langzeitgedächtnis. Andererseits ist auch ein Risiko für echte Hyperaktivität vorhanden“, erläutert Gansloßer.
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Für Hunde, die Tagesbetreuungen besuchen ist es daher mehr als wichtig, dass dort gezielt Ruhephasen stattfinden und die Hunde nicht 10 Stunden in Action sind, ob sie wollen oder nicht.
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Für die körperliche und mentale Gesunderhaltung ist es wichtig, das Schlafverhalten seines Hundes im Auge zu behalten und notfalls regulierend einzugreifen. Denn nach müde kommt nicht nur doof sondern oftmals auch krank.

18/02/2022
So ein lieber kleiner Hase! Rocky!
04/02/2022

So ein lieber kleiner Hase! Rocky!

Immer wieder gut!
20/12/2021

Immer wieder gut!

01/11/2021

Ein alarmierender Telefonanruf

Anrufer: „Hallo, wir haben einen Hund zur Abgabe, Sie sind unsere letzte Chance!“

Hundezentrum: „Wir sind voll und können KEINE Hunde aufnehmen!“

Anrufer: „Bitte, der Hund ist ein ganz ein lieber…“

Hundezentrum: „Wir können nicht…“

Anrufer: „Der Hund wurde von uns mit der Polizei abgeholt, wir hatten Angst“

Hundezentrum: „Ok…?“

Anrufer: „Der ist nicht aggressiv und noch ganz jung und jetzt ist er im Tierheim auf Pension…“

Hundezentrum: „Aggression hat nichts mit lieb oder böse sein zu tun…“

Anrufer: „Der Hund ist nicht aggressiv und das wurde durch eine Hundeschule so bestätigt…“

Hundezentrum: „Warum hatten Sie dann Angst?“

Anrufer: „Er hat gebissen…“

Hundezentrum: „Wie schwer und was für Verletzungsmuster gab es?“

Anrufer: „Naja, schon etwas heftiger…“

Hundezentrum: „…“

Anrufer: „Mehrere tiefe Fleischwunden und eine Armfraktur (Bruch)…“

Hundezentrum: „Wie kam es dazu?“

Anrufer: „Wir sind keine Führungspersonen und wir waren zu soft, aber er ist nicht immer so…“

Hundezentrum: „Das ist kein Grund das der Hund so unverhältnismäßig beißt“

Anrufer: „Er hat auch schon meinen Partner gebissen“

Hundezentrum: „Ihr Hund ist gefährlich, jung und unangepasst heftig in der Aktion…“

Anrufer: „Kein Tierarzt will ihn einschläfern weil er so jung ist.“

Hundezentrum: „Dann wenden Sie sich an das Veterinäramt und schildern Sie die Verletzungen…“

Anrufer: „Wir wollen das Tier erst einmal vermitteln“

Hundezentrum: „Sollen wir bei Ihrem Amt anrufen und um Hilfe bitten?“

Anrufer: „Nein danke, wir machen das schon, danke und auf Wiederhören!“

Hundezentrum: „Auf Wiederhören“

Dieser Anruf hat tatsächlich stattgefunden und wir bekommen nahezu täglich solcher Meldungen über Facebook, E-Mail oder Telefonkontakt. Der Hund hat übrigens so heftig agiert als man ihn abhalten wollte zu einem anderen Hund zu "gehen".

Wir möchten niemanden an den Pranger stellen, aber wir möchten auf ein großes Problem in ganz Deutschland hinweisen! Es sammeln sich zunehmend nicht vermittelbare, zum Teil sehr gefährliche Hunde in den Tierheimen. Man rühmt sich nicht zu töten, isoliert die Tiere dabei häufig und nicht selten über Jahre von der Außenwelt.

Darüber hinaus wird billigend in Kauf genommen das ein weiterer Mensch oder Hund großen seelischen und körperlichen Schaden erleidet. Ob in der Pflege oder bei neuen Besitzern. Wir befinden uns in einer emotionalen und unnatürlichen Sackgasse und es scheint das kaum einer sich traut und darauf hinweist. So doof und abstoßend das auch klingen mag, ich denke wir müssen über das Töten nachdenken! Wir reden hier nicht von Hunden bei denen ein großer erzieherischer Erfolg zu erwarten ist.

Weiter braucht jeder Hund ein Gutachten von wirklich kundigen Leuten, bevor leichtfertig getötet wird. Ich schreibe nicht von Euthanasie, denn das klingt meines erachtens zu sanft und nach einschlafen. Es wird einem Lebewesen das Leben genommen und das ist töten! - ich verabscheue die Tötung, doch heftiger ist die Isolation! Das Schlimme dabei ist, so zu tun, als ob eine annehmbare tierschutzkonforme Lösung gefunden sei... -Hauptsache man tötet nicht!

Wir schmieren uns alle gerne Honig ums Maul und natürlich funktioniert alles ganz super, so zumindest die Info nach außen. Doch Innen sieht es anders aus, hier sitzen sie, die Verurteilten des Lebens in Isolation und über Jahre. Diese Hunde bringen für das Pflegepersonal ein hohes Maß an Gefährdung mit. Oder man vermittelt und wartet bis zum nächsten Drama, weil der Hund ist ja nicht gefährlich aggressiv…

Zu was für einen Preis? Wer trägt die Verantwortung?

Was meint Ihr, was ist die Lösung und was sollte man mit solchen Hunden tun? Zahlen will niemand mehr für diese Tiere, weil abgegeben ist weg! – Nun ist es dem anderen seine Verantwortung und man selbst kann wieder atmen.

Ein Hinweis noch:
Isolation oder Dauerverwahrung hinter Beton und Gitter macht psychisch kaputt. Sogar beim Menschen macht das dann „spannende“ Dinge im Kopf.

Auszug einer Internetseite über Isolationshaft beim Menschen:

„Die psychischen Auswirkungen reichen von Depression, Apathie, Ohnmacht, Angst über unkontrollierbare emotionale Ausbrüche, Halluzinationen bis zu Sprachfindungsstörungen. Auch die Selbstverstümmelungs- und Selbstmordrate ist in Einzelhaft erschreckend hoch.“

Nun noch einmal, was ist die Lösung? Die Einrichtungen, welche sich solcher Hunde annehmen sind voll und täglich schwingt die Gefahr eines Angriffes mit.

Wir haben selbst viele gefährliche Hunde in der Pflege und es muss freilich unterschieden werden zwischen lebenswerter Unterbringung und Isolation!

(Das Foto ist als symbolbild zu verstehen und hat nichts mit irgendeiner Rasse zu tun - bitte erspart mir diese Diskussion!)

Gerd Schuster

Adresse

Wiebüschen
Delingsdorf
22941

Öffnungszeiten

Dienstag 10:00 - 11:00
Mittwoch 16:00 - 19:30
Freitag 17:00 - 19:30
Samstag 09:00 - 16:00

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