LieblingsFelle • HundeTraining

LieblingsFelle • HundeTraining Hunde Training Deutschlandweit bei dir zu Hause. Ob Rudel oder Einzelhund, Chihuahua oder Molosser, Angeboten wir ausschließlich Intensiv Training.

Hunde Training bei dir vor Ort in gewohnter Umgebung auf euren üblichen Spazier Routen. Ob Artgenossen Aggressionen, Leinenunführigkeit, oder diverse Probleme daheim, gemeinsam finden wir Wege zu einer besseren Beziehung zwischen dir und deinem LieblingsFell. Dies bedeutet, dass ich gleich für mehrere Stunden zu dir nach Hause komme, und wir alles gemeinsam durch gehen können, bis auch die letzten

Missverständnisse zwischen dir und deinem Hund ausgeräumt sind. Allgemeine Geschäftsbedingungen

Die folgenden Geschäftsbedingungen sind Grundlage für jede Geschäftsbeziehung mit der mobilen Hundetrainerin LieblingsFelle. Die Leistungen und Angebote erfolgen ausschliesslich aufgrund dieser AGB. Mit der Vereinbarung eines Termins ( telefonisch, schriftlich, persönlich) oder mit Beginn der ersten Intensiv Trainingsstunde gelten diese Bedingungen als angenommen, wenn nicht ausdrücklich schriftlich widersprochen wurde.


§ 1 Vertragsgegenstand

Vertragsgegenstand sind Kurse, Intensiv Training, Seminare und Veranstaltungen für Hund und Halter. Es besteht die Möglichkeit, sich vor Vertragsbeginn, über Inhalte, Ablauf und Kosten, informieren zu lassen.

§ 2 Teilnahmevoraussetzung

An allen angebotenen Intensiv Trainings, Kursen usw, muss für jeden teilnehmenden Hund eine Haftpflichtversicherung bestehen. Des weiteren behält sich LieblingsFelle vor, kranke, verletzte, oder anderweitig nicht belastbare Hunde, abzulehnen. LieblingsFelle übernimmt keine Erfolgsgarantie, der im Rahmen des Intensivtraining vermittelten Inhalte. Es wird darauf hingewiesen, dass der Erfolg in erster Linie vom Teilnehmer und von dessen Hund abhängig ist.

§ 3 Vertrag/Anmeldung

Mit der Anmeldung zu einem Angebot ( via Facebook, persönlich, schriftlich) von LieblingsFelle, bietet der Teilnehmer verbindlich einen Vertragsabschluss an. Die Anmeldung bedarf keiner bestimmten Form. Sie ist bindend für den Teilnehmer und verpflichtet zur Zahlung der vereinbarten Gebühr. Der Vertrag kommt mit der Annahme durch LiebllingsFelle zustande. Mit der Anmeldungen werden die AGB akzeptiert.

§ 4 Gebühren und Kosten

Kosten für ein Intensivtraining sind bei LieblingsFelle im Vorfeld zu erfragen. Die Gebühren sind am Tag des vereinbarten Intensivtrainings in Bar zu entrichten. Im Falle des Rücktritts durch den Teilnehmer werden von LieblingsFelle für bereits angefallene Aufwendungen/Erwerbsausfall nachstehende Stornierungskosten in Rechnung gestellt. Sie betragen in Abhängigkeit vom Zeitpunkt der Rücktrittserklärung :

bis 5 Wochen vor Beginn des Intensivtrainings Termins
30% der Teilnahmegebühr
bis 4 Wochen vor Beginn des Intensivtrainings Termins
50% der Teilnahmegebühr
ab 2 Wochen vor Beginn des Intensivtrainings Termins
25% der Teilnahmegebühr

Eine Erstattung von anteiligen Gebühren für nicht in Anspruch genommene Leistungen ist also ausgeschlossen. Die Gebühr wird jedoch erstattet, wenn die durch sie festgelegte Mindestteilnehmerzahl nicht erreicht wird und/oder die vertragliche Leistung ausbleibt.

§ 5 Haftung

Der Hundehalter ist während des Trainings verantwortlicher Tierhalter und Tieraufseher im Sinne des §§ 833,834 BGB. LieblingsFelle haftet nur für Schäden, die von ihr vorsätzlich oder grobfahrlässig herbeigeführt werden. Die Haftungssumme ist auf die Intensivtrainings Gebühr beschränkt. LieblingsFelle übernimmt keine Haftung für Schäden, die von dritten und deren Tieren verursacht werden. Jeder Teilnehmer muss über eine gültige Tierhalterhaftpflicht Versicherung verfügen.

§ 6 Beanstandungen

Beanstandungen sind sofort, unter Angabe der Umstände, des Herrgangs und/oder der entstandenen Schäden an LieblingsFelle zu richten. Nach Beendigung des Leistungsangebot sind jegliche Ansprüche ausgeschlossen.

§ 7 Film- und Fotoaufnahmen

Der Teilnehmer erklärt seine Zustimmung zu einer Verwendung und Veröffentlichung von Film/Fotoaufnahmen seines Tieres, welche während eines Intensivtrainings erstellt wurden. LieblingsFelle verpflichtet sich, die Veröffentlichung von Film/Fotoaufnahmen ausschliesslich auf die inhaltliche Gestaltung eigener Facebook Seiten, Web Seiten sowie Werbezwecke und Schulungsmaterial zu beschränken. Der Teilnehmer verzichtet auf die Geltendmachung jeglicher Vergütung.

§ 8 Unwirksamkeit und Vorbehalt

Die Unwirksamkeit einzelner Vertragsinhalte hat nicht die Unwirksamkeit des Vertrages zur Folge. Eine Berichtigung von Irrtümern, Druck- Schreib- und Rechenfehlern bleibt nur LieblingsFelle vorbehalten.

§ 9 Gerichtsstand

Alle Rechtsansprüche, die sich aus einem bestehenden Vertrag ergeben, sind beim zuständigen Amtsgericht geltend zu machen. Gerichtsstand ist Solingen. Stand Juli 2016

Mobiles Hunde Training LieblingsFelle
Bianca Schmitz
[email protected]
01525-7630121

⚡️ High Voltage ⚡️Es gibt bei Hunden verschiedene „Energie Level“. Damit ist nicht der führungslose, und dadurch aufgedr...
13/01/2023

⚡️ High Voltage ⚡️

Es gibt bei Hunden verschiedene „Energie Level“. Damit ist nicht der führungslose, und dadurch aufgedrehte Hund gemeint, der allgemein sehr „aufgedreht“ ist.

Vielmehr, kann man bereits im Welpenalter erahnen, wie viel oder wenig Temperament/Energie ein Hund hat.

Dementsprechend sollte man wirklich genau hinsehen, was man da adoptieren möchte…

Die meisten gehen immer noch viel zu sehr nach Optik, und danach wie sich der Welpe beim aller ersten Besuch gibt.
Und exakt da, begehen viele zukünftige Welpenbesitzer einen großen Fehler :
Sie suchen sich einen Welpen, mit dem falschen Energieniveau raus, und gehen automatisch davon aus, dass hohe Energie gleichzusetzen mit leicht führbar ist. Oder sich „raus wächst“ 🫣

So passiert es, dass eine Familie mit 4 kleinen Kindern, keinen Welpen mit mittlerem Energieniveau wählt, sondern den aktivsten und forderndsten lm Wurf, und daheim nach einigen Wochen bereits an ihre Grenzen kommen.

Oder ein Jogger, der im Geiste schon davon träumt nach einem Jahr einen Gesellen beim Joggen zu haben, den „Prinz Valium“ aus dem Wurf bekommt, der mit unnötiger Bewegung so gar nix am Hut hat. Auf beiden Seiten wird die Enttäuschung recht groß sein.

Man sollte also, bei allen Herzchen in den Augen wenn man kleine Welpen besucht, tatsächlich etwas länger verweilen zum beobachten, sich Alltagsvideos senden lassen, und auch wirklich öfter als einmal zum Nachwuchs fahren.

Emil ist ein klassischer High Energy Dog 💥

Was das bedeutet, seht ihr regelmäßig in meinen WhatsApp Stories 🐶

In diesem Sinne
Augen auf beim Hundekauf ♥️

Neeeee - Trainer sind nicht allwissend ☝🏻Wann immer ich online bin, erwische ich mich dabei, wie ich jedes noch so kurze...
07/01/2023

Neeeee - Trainer sind nicht allwissend ☝🏻

Wann immer ich online bin, erwische ich mich dabei, wie ich jedes noch so kurze Hundevideo „studiere“.

Ich lese mit Absicht die Caption nicht, beobachte die Hunde im Video ganz genau, lerne, sauge auf und analysiere.

Berufskrankheit 😂

Ich sehe mir gerne andere Trainer an, fachsimpel, und freue mich auf jede Fortbildung.

Und trotzdem : ich mache Fehler. Übersehe auch mal was, manches fällt mir erst beim 2. betrachten auf, und manchmal „kategorisiere“ ich ein Verhalten falsch ein.

Wir haben es mit Lebewesen zu tun, die sich frecherweise einfach nicht immer ans Lehrbuch halten 😆

Nee, auch ich habe die Weisheit nicht mit Löffeln gefressen.

Sicherlich reicht das Trainerwissen ( oder sollte es zumindest) weiter als das vieler Hundebesitzer.

Aber auch wir müssen beobachten, analysieren und lernen stetig dazu.

Wir haben keine Glaskugel, und nicht immer für alles sofort eine Antwort.

Aber wir werden stets alles daran setzen, Hund wie Halter zu helfen, und für alle einen Weg zu finden.

🤞🏻

05/01/2023

Wenn du immer nur drohst, verlierst du an Glaubwürdigkeit 🤥

Das größte Problem im Zusammenleben mit Hunden scheint gar nicht das vermeintliche Fehlverhalten des Hundes, oder gar die Unwissenheit der Halter zu sein.

Nein, viel mehr scheitern die Menschen immer und immer wieder an ihrer eigenen Hemmschwelle, in irgendeiner Form Konsequenzen zu setzen, und nicht ins Dauerermahnen zu verfallen.

Der Hund zeigt ein Verhalten, welches dem Besitzer nicht gefällt, evtl sogar dem Hund oder anderen Menschen/Tieren schaden könnte.

Die Aufgabe daraufhin eigentlich recht simpel : unterbrich den Hund in seinem Verhalten.

Doch unglaublich viele Besitzer tun sich genau da schwer. Es folgt eine Ermahnung. Und dann noch eine, und noch eine. Dann wird eine Konsequenz angedroht. Nochmal angemahnt usw … verwundert teilt der Besitzer mir dann mit : egal was ich mache, der Hund reagiert nicht.

Da rennt der Hund durch DEINE Bude, beansprucht DEIN Sofa, knurrt den Besuch sogar vom Sofa, ist also total unfreundlich unterwegs, und alles was der Besitzer hätte tun müssen, ist konsequent den Hund vom Sofa zu schicken und das beharrlich.

Stattdessen aber, hat der Besitzer „Angst dem Hund weh zu tun“, „Angst, der Hund könne ihn danach weniger lieb haben“, ja oder aber tatsächlich Angst davor, vom eigenen Hund gebissen zu werden.

Der Hund checkt das, noch bevor dir klar ist, warum du zögerst. 😉

Selbst wenn der eigene Hund, pöbelnd und zerrend durch die Nachbarschaft zerrt, alles anbrüllt und der Besitzer bereits täglich deutliche Schmerzen im Bereich Nacken, Schulter oder Rückenbereich hat, hat er immer noch ein Thema damit, den Hund einfach nur mal körperlich zu blockieren.

Generell scheint die Unterscheidung in Gewalt / keine Gewalt immer mehr Hundebesitzern sehr schwer zu fallen.

Niemand will seinem Hund weh tun. Und das ist auch in meinem Training nie Ziel.

Ein körperliches blockieren, und auch ein stoppen mit der Hand ist weder Tierschutzrelevant noch rohe Gewalt am Tier, aber manchmal schlicht nötig.

Nein, Grenzen setzen ist keine Tierquälerei!

Konsequenzen durch setzen, ebenso wenig.

Quälerei ist aber das andauernde androhen von Konsequenzen. Das führt zu schreckhaften, misstrauischen Hunden, die nie wissen woran sie sind. Die sich auf nix und niemanden verlassen können, und dementsprechend überfordert unterwegs sind.

Sie handeln und reagieren überzogen, sind nicht belastbar und Dauergestresst.

Wenn mein Hund also durchstarten will, unerlaubt, hab ich exakt eine Chance ihn körperlich ohne viel Tamtam zu blockieren. Ein klares in den Weg stellen. Vorausgesetzt, ich kann meinen Hund lesen, und schreite früh genug ein.

Ich kann aber natürlich auch kurz hüpfen, drei mal „heyyyyy“ brüllen, und dann doch stehend und tatenlos, dem Hund beim Weg rennen zu schauen 🤷‍♀️

Du hast die Wahl!

Tip der Woche :

Meine was du sagst ! Immer !

Und du wirst sehen, dein Hund wird dich nicht weniger sondern eher mehr mögen.

Hundetraining ist keine Raketenwissenschaft 😅.

Vielmehr die Balance von Regeln, Grenzen und Freiheit sowie Zuneigung, Respekt und Vertrauen.

Hunde Training Deutschlandweit bei dir zu Hause.
Ob Rudel oder Einzelhund, Chihuahua oder Molosser,

Toxische Beziehungen ☠️Jeder hat schon einmal davon gehört, oder vielleicht schon mal selbst erlebt: Toxische Beziehunge...
04/07/2022

Toxische Beziehungen ☠️

Jeder hat schon einmal davon gehört, oder vielleicht schon mal selbst erlebt: Toxische Beziehungen. Dies beschreibt die Verbindung zweier Menschen, die sich einfach nicht gut tun.

Warum das so ist, ist vielfältig und sehr individuell.

Wenn wir in unserem unmittelbaren Umfeld mitbekommen, dass es jemandem nicht gut geht, weil der/die Partner/in „toxisch“ ist, möchten wir helfen.

Oft ist das einzig sinnvolle eine Trennung. Nicht immer schön, aber wenn eine Verbindung der Seele nicht gut tut, muss man handeln.

In den letzten Jahren habe ich allerdings auch einige toxische Beziehungen zwischen Mensch und Hund kennen lernen müssen.
Ja, auch das geht.

Mensch / Hund Gespanne, die sich schlicht nicht gut tun. Konstellationen, die ungünstig sind, in denen es permanent Konflikte gibt, und man nur selten eine schöne, entspannte Zeit miteinander verbringt.

Man kann so vieles trainieren - aber keine Beziehung auftrainieren.
In der Regel baut man seinem Tier gegenüber echte Emotionen auf … doch, manchmal sind diese entweder nicht vorhanden, oder fast durchweg negativ.

Es gibt nun mal die Tatsache, dass man sich für einen Hund entschieden hat, mit dem man keine Verbindung hin bekommt. Und es gibt Hunde, die ebenfalls wenig bis gar kein Interesse an ihren Besitzern haben.
Da kann niemand etwas für.

Ich habe Hunde kennengelernt, die regelrecht „depressiv“ waren. Und ich habe Menschen kennengelernt, die über alles, was ihr Hund tut oder eben auch nicht, wütend, enttäuscht, gar erbost waren.

Doch nirgends ist es mehr verpönt, als hier zu Lande, auch nur mit dem Gedanken einer Abgabe zu spielen !

„Man gibt nicht einfach einen Hund ab“, „dir sollte man die Tierhaltung komplett verbieten“, bis hin zu diversen Beleidigungen, habe ich alles schon an Vorwürfen im Netz gelesen, sobald jemand offen und ehrlich gesteht : ich kann nicht mehr, und möchte meinen Hund abgeben !

Irgendwie geht jeder automatisch davon aus, dass die Abgabe eines Hundes, Großes Leid für den Hund bedeutet.

Nach meiner Erfahrung ist dies aber ganz häufig nicht der Fall.

Wenn man sich partout, warum auch immer, emotional nicht auf seinen Hund einlassen kann, leidet der Hund sowie der Mensch oft gleichermaßen.

Sind sie nun dazu verdammt, auf Gedeih und Verderb 15 Jahre miteinander zu verbringen, weil andere sie sonst scharf verurteilen ?

In Deutschland ist es unser gutes Recht, uns jederzeit von einem Partner zu trennen / scheiden zu lassen. Vielleicht war es ein ganz lieber Mann / Frau, und dennoch war man nicht mehr glücklich. Die wenigstens werden dafür „zerrissen“, wenn sie irgendwo klar stellen : ich bin geschieden !

Niemand würde auf die Idee kommen, demjenigen zu sagen :
„Dir sollte man einen Partner in Zukunft verbieten“.

Doch beim Thema Hund, und damit verbundene Abgaben, aus denen unter Umständen beide nur profitieren können, geht’s emotional mit den meisten echt durch.

Warum ist das so ?

Warum kann man nicht einfach davon ausgehen, dass derjenige Besitzer, der sich zu solch einem Schritt entschließt, bereits mehrere Lösungsansätze hinter sich hat ?

Bis ich als Trainerin tatsächlich jemandem zur Abgabe rate, muss wirklich ernsthaft Schieflage herrschen, doch auch ich musste dies schon empfehlen … und habe auch aktuell 2 Fälle, wo ich eine Abgabe klar befürworte und unterstützen würde.

Zum Schutz von Mensch und Hund. Für ein besseres und erfüllteres Leben für beide Seiten.

Ich würde mir wünschen, dass Hundemenschen untereinander ein wenig mehr Fairness, Weitsichtigkeit und Empathie füreinander übrig hätten.

Denn liebe zum Tier, bedeutet manchmal eben auch, einzusehen, wann man es weder sich selbst, noch dem Hund recht machen kann.

In diesem Sinne, wünsche ich euch einen entspannten Wochenstart 🐶

Text : LieblingsFelle
Bild : LieblingsFelle
HundeMutti : Naddel Kluth 🤍

Wenn alle auf Tolerant machen, und dein Gassigang dennoch zum Spießrutenlauf wird ❗️Du hast einen Leinenpöbler. Obwohl d...
02/08/2021

Wenn alle auf Tolerant machen, und dein Gassigang dennoch zum Spießrutenlauf wird ❗️

Du hast einen Leinenpöbler. Obwohl du alles in der Welpenzeit gegeben hast, hat er irgendwann angefangen, andere Hunde an der Leine massiv zu verbellen.

Täglich geht’s du mit Angst im Kopf und Unsicherheit im Bauch vor die Türe, in stiller Hoffnung, dass ihr entweder keinem anderen Hund begegnet, oder du heute deinen Hund ruhig dadurch führen kannst.

Was du dir schon alles anhören musstest. Böse Blicke, ungebetene Ratschläge, Beleidigungen. Manchmal denkst du darüber nach, vielleicht einfach nicht der Richtige für diesen Hund zu sein .... Denn, scheinbar bekommen es alle anderen um dich herum besser hin 🥺.

Du hast einen Hund, der es sich im Freilauf zur Aufgabe gemacht hat, zu jedem anderen, fremden Hund hinzurennen, um ihn abzuchecken. Mal freundlich, mal weniger freundlich.

Du hast alles versucht. Rückruftraining, Schleppleine, ignorieren, korrigieren. Doch ehrlicherweise bist du machtlos, sobald ein Artgenosse am Horizont auftaucht. Er fristest sein Dasein nun an der Leine.

Was du dir schon alles anhören musstest. Böse Blicke, ungebetene Ratschläge, Beleidigungen. Manchmal denkst du darüber nach, vielleicht einfach nicht der Richtige für diesen Hund zu sein ... Denn, scheinbar bekommen es alle anderen um dich herum besser hin 🥺.

Du hast einen Hund, der bei diversen Aussenreizen in Panik verfällt. Mal mehr, mal weniger.
Jedesmal wenn ihr aufbrecht, hoffst du, dass ihr beide stabil bleibt.
Du hast alles versucht. Ignorieren, dosierte Reize, ständige Reize, mehr Auslastung, weniger, Mitleid, Ablenkung usw. Doch manchmal friert er einfach ein, beginnt zu zittern, und du kommst dir vor wie der größte Tierquäler.

Was du dir schon alles anhören musstest. Böse Blicke, ungebetene Ratschläge, Beleidigungen. Manchmal denkst du darüber nach, vielleicht einfach nicht der Richtige für diesen Hund zu sein ... Denn, scheinbar bekommen es alle anderen um dich herum besser hin 🥺.

Ratschläge alá „wenn dein Hund nicht hört, muss er angeleint bleiben“.
„Du musst deinen Hund ignorieren“, „der muss nur mal ordentlich gemaßregelt werden“, sind ebenso dein täglicher Begleiter, wie all die Selbstzweifel, der Leistungsdruck, die Machtlosigkeit.

Natürlich kann man all das mit den richtigen Techniken trainieren. Das ist hier gar nicht der Punkt. Vielleicht steckt ihr ja auch bereits mitten im Training. Doch Training braucht Zeit.

Das vermeintliche „Fehlverhalten“ unserer Hunde ist so oft aber gar nicht das, was uns emotional an unsere Grenzen bringt. Was so derart viele Menschen zur Verzweiflung bringt, ist das „Versagen“ in den Augen anderer !

Die imens große Intoleranz fremder Menschen, die dir mit Blicken oder Aussagen suggerieren, du seiest unfähig diesen Hund in diversen Situationen zu führen. Und gleichzeitig nur all zu gern die eigene Situation völlig unterschätzen.

Kommentare die dich glauben lassen, dass es bei allen anderen ja so viel besser klappt.

Die die Selbstzweifel in dir so groß werden lassen, dass du mittlerweile selbst glaubst, dass eine oder andere mit deinem Hund niiiiemals lösen zu können.

Wir sind soziale Wesen. Uns ist es wichtig, bei anderen nicht negativ aufzufallen. Ja, uns ist es sogar wichtig, was der Nachbar, den wir nicht mal leiden können, über uns denkt. Und auch wenn viele sagen, dass es ihnen schon lange egal sei, was andere denken, erlebe ich im Training leider täglich das Gegenteil. Nicht bei allen, aber bei viel zu vielen.

Alle schreien nach mehr Toleranz in dieser Welt, doch sind leider so viele nicht in der Lage dieses auch zu leben !

Verurteilunen, hinter dem Rücken getratsche, geben dir das Gefühl der Ausgrenzung, weil dein Hund nicht in irgendeine Schublade passt.

Dabei wäre es doch so einfach, sich gegenseitig etwas mehr zu unterstützen. Sind wir nicht alle aufgrund unserer Liebe zum Tier miteinander verbunden ? Wo ist unsere Empathie geblieben ?
Was wäre wenn,

• du deinen Hund, obwohl er stets freundlich ist, trotzdem kurz anleinst, wenn dir was fremdes entgegen kommt ?

• du der Frau gegenüber mit ihrem Leinenpöbler anbietest, ein Stück mit deinem ohne Kontakt mit zu gehen, statt mit verachtenden Blicken und kopfschüttelnd dran vorbei zu gehen ?

• wenn du dich mit Besitzern von „Angsthunden“, verabredest, damit er vielleicht von eurem, stabilen, Hund, abgucken kann, statt mit mitleidigem Blick das Ganze immer nur aus der Ferne als „nicht mein Problem“ zu deklarieren ?

• du dafür sorgst, dass dein Hund den Welpen gegenüber, nicht dauernd fixiert ?

Es gibt so viele, kleine und große Gesten, die Menschen in eurer Nachbarschaft, mit nicht ganz so easy Hündchen, schon weiter helfen würden.

Statt Ratschlägen die meist eher unfreundlich kommen, Ignoranz, Vorwürfen und Beschimpfungen, wären echte Hilfsangebote und mehr Toleranz so sehr wünschenswert.

Toleranz und Empathie machen aus Menschen eine Gemeinschaft - und gemeinsam sind wir alle so viel stärker ❤️

Ich heiße Bianca, bin 40 Jahre und Hundetrainerin. Ich liebe Hunde. Ich liebe Menschen. Nur die Kombination von beidem, ...
30/05/2021

Ich heiße Bianca, bin 40 Jahre und Hundetrainerin.

Ich liebe Hunde. Ich liebe Menschen. Nur die Kombination von beidem, vorm ersten Kaffee, macht mir manchmal zu schaffen. 🤫

Ich lebe Hunde. Ich lebe meinen Job. Und träume trotzdem manchmal davon, allein mit einem Volleyball auf einer einsamen Insel zu sein. 🏐

Manchmal bin ich ein bisschen Humorbehindert. Zumindest würde das wohl mein Rudel Hunde über mich sagen, wenn sie etwas sagen könnten. Heilfroh bin ich, dass sie mir ihre Meinung nicht auch noch verbal entgegen schleudern können 😬.

Da ich Trainerin bin, von Säugling an mit Hunden aufgewachsen bin, setzt man automatisch voraus, dass ich jegliches Verhalten von Hunden lesen, zuordnen und verstehen kann.

In Wahrheit aber, hab auch ich manchmal Situationen, in denen ich nicht den Hauch einer Ahnung hab, was in der Birne vom Käpt‘n Schrumpelhoden aka Bulldogge Bones vorgeht.

Manchmal bin ich sogar abartig genervt von der Tatsache, dass mein Jar Jar Binks im Rudel, schimpft sich für alle anderen übrigens Emil, seiner Rasse alle Ehre macht, und rum hütet. 🙄

Wenn ich Fräulein Plüsch, bei der ich mir gemeinerweise sicher bin, dass es im Oberstübchen ziemlich zieht, das Hundertste mal erklärt hab, dass sie nicht niemals nie, auch nur im Ansatz die Fähigkeiten besitzt, Vögel zu jagen. Ja gar einen zu fangen, bin ich mir nicht sicher, ob sie als Collie tatsächlich mit dem intelligenten Lassie auch nur irgendwas gemeinsam hat. 😩

Nicht zu vergessen, das wahnsinnig helle, kluge Eichhörnchen Chihuahua Dingsbums, welche spätestens dann immer ihre volle Fähigkeit der Verknüpfung zu Tage fördert, wenn wir angeleint auf eine Laterne oder ähnliches zu steuern. Ich links rum. Sie rechts rum. Der Klassiker. Ihr kennt das. 🤦🏼

Dieser Haufen Östrogen und Testosteron liegt manchmal im einen Moment entspannt nebeneinander, tauscht Zärtlichkeiten aus, ist relaxed und alles ist cool. Ich wiege mich dann in Sicherheit, entspanne und lege den Kopp in den Nacken, um auch nur eine Millisekunde später von diesen Liebesamateuren durch lautes Gekeife voll raus gerissen zu werden. Meine Familie guckt mich dann erwartungsvoll an, fordern vom Trainer in mir eine Erklärung, was dass denn nun war ...

Ich suche nach einer Antwort, schaue die hohlen Fritten an und ... ach vergesst es. Ich habe keinen Schimmer, warum die sich gerade angebrüllt haben. Und sie selbst haben noch weniger Ahnung. 🤷🏼

Mein Wecker klingelt täglich um 4:45 Uhr. Und nein, entgegen vieler Meinungen, hüpfe ich nicht immer frohen Mutes aus dem Bett und freue mich, mein Rudel vor die Tür zu bringen.
Es gibt Tage, an denen ich mir denke, dass es möglich sein muss, also rein theoretisch, wenn man im Haus eine Ecke mit Kunstrasen anlegt ... oder wie groß ein Hund in cm sein muss, um ihn auf eine normale Toilette zu konditionieren. 😬

Während ich dann also mit guten 2 Kilo Schei**e, umweltsündent in DURCHSICHTIGEN, nicht luftdichten Plastiktüten morgens um 5 unterwegs bin, frage ich mich schon ab und an, was mit mir nicht richtig ist. Ob meine Eltern gerade stolz auf mich wären ? 🤔

Wenn ich mal nicht mehr bin, werden sie sagen „sie bleibt in unser aller Herzen, und hat stets ihre Hundeschei**e beseitigt“. 😇

Manchmal kann ich den Gedanken nicht zu Ende führen, weil dann einer meiner Knallschoten etwas gruseliges in der Ferne entdeckt hat. Niemand, wirklich niemand von den anderen Plüschärschen hat Peilung was da ist, aber heyyyyy, bei sowas heißt es sofort : einer für alle, alle für einen. 👊🏻

Da läufste, guckst dir deine Armee der Ahnungslosen an, wie sie sich aufplustern für nix, und du nun deines Amtes als Spaßbremse walten musst und mit einem kurzen, aber knackigen wenn auch gebrüllten „ Klappe halten“, wieder für Ordnung sorgst.

Passanten um dich rum, schauen dich verachtend an, weil ja Trainerhunde an sich immer zu funktionieren haben. Ich habe dann wohl versagt ... 😌

Manchmal gibt es sogar Tage, an denen ich, so rein menschlich, nicht mal Lust zum Gassi gehen hab. 😱

Ja, völlig irre oder, dass ein Hundetrainer manchmal am liebsten mit‘m A***h auf‘m Sofa bleiben würde was ?!

Ist mir sogar schon passiert, dass ich weniger als eine halbe std mit ihnen draußen war. Wohlwissend, das war nicht viel Auslauf. Das tatsächlich dramatische : Ich habe die übrige Zeit für unspektakuläre Dinge, wie da sitzen und Luftlöcher starren, verwendet. Ich hätte also Zeit gehabt länger zu gehen. Hatte aber keinen Bock, mich durch vierhundertdreiundachtzig Artgenossen Begegnungen zu schlängeln, vom Regen bis auf den eh schon kneifenden Schlüpper durchnässen zu lassen, oder hab die Runde abgebrochen wegen so niedrigen Dingen wie Hunger.

Und wisst ihr was ?

Ich habe kein schlechtes Gewissen. Nö, echt nicht.

Ich bin nicht jeden Tag gleich gut drauf, hab nicht jeden Tag die mega Motivation, mag mein Leben nicht jeden Tag gleich doll, hab nicht immer Nerven wie Drahtseile, und wünsche mir manchmal als Haustiere Fische !

Wie oft ich mit bekomme, dass Menschen sich fertig machen, glauben sie seien nicht gut genug für ihre Hunde, mit sich hardern, weil sie glauben, nicht alles zu geben ... an sich verzweiflen, weil das ein oder andere mit Hund nicht klappt.

Dieser enorme Druck in der Hundewelt, unter Hundehaltern, wenn nicht alles sitzt von der Leinenführigkeit bis zu Artgenossen Kontakten, nimmt einem oft die Lust.

Bitte lasst euch doch davon nicht unterkriegen. Denn, die gute Nachricht ist :

Es geht uns allen so !

Macht euch locker, nehmt euch selbst nicht ganz so ernst, dann verlieren viele Dinge von selbst ihre einschüchternde Wirkung ♥️

Mutiert dein Hund auch manchmal zum Dino 🦖? Du verstehst die Welt nicht mehr ... Dein Hund war (aus deiner Sicht) stets ...
27/04/2021

Mutiert dein Hund auch manchmal zum Dino 🦖?

Du verstehst die Welt nicht mehr ... Dein Hund war (aus deiner Sicht) stets zu allen Hunden freundlich. Auf der Hundewiese ein Star, nie gab es Streit und nun das : an der Leine kommt es immer häufiger, schon nur bei der Sichtung eines anderen Hundes, zum Eklat. 💥

Natürlich hast du schon mal von einer „Leinenaggression“ gehört. Aber DEIN Hund ? 😳

Wie kann das sein ? Du hast doch von Anfang an alles dafür ( manchmal auch aus Versehen dagegen ) getan, ihn mit anderen Hunden zu „sozialisieren“.

Und trotzdem laufen eure Spaziergänge immer häufiger sehr frustrierend ab. Ständig das selbe ... alles ist schick, ihr bummelt gemeinsam so vor euch hin. Alles könnte so toll sein, bis zu dem Moment, wo euch ein fremder Hund entgegen kommt.

Der Kopf geht hoch, dein Hund wird steif, drückt die Beine durch, du beginnst hektisch die Leine kürzer zu wickeln, die Meter die euch trennen werden weniger und Zack :
Dein Hund springt nach vorn in die Leine, macht verbal ein Riesen Fass auf, du hast große Mühe ihn überhaupt zu halten, und einige Sekunden später ist das größte Spektakel auch schon wieder vorbei.
Zumindest das von außen sichtbare.

Dein Hund schüttelt sich kurz, und läuft wieder neben dir her, als wäre es das normalste der Welt gewesen. Zwar schnaufend, voller Adrenalin, aber still.

Für dich bricht aber eben diese Welt jedesmal ein klein wenig mehr in sich zusammen.
Es handelt sich dabei nur um Minuten, wenn man den Rest des Tages mit Hund sieht. Von 24 Stunden sind nur ein paar Minuten so. Und dennoch machen genau diese Minuten die Halter von Leinenpöblern fix und fertig. 😓

Was denken die anderen, warum macht mein Hund das, wieso bin ich nicht in der Lage das zu stoppen, sind typische Gedanken.
Und nach jeder solcher Begegnung schrumpft unser Selbstbewusstsein ein wenig mehr.

Dieses Verhalten entwickelt sich immer im Laufe der Zeit, und ist fast nie von heut auf morgen plötzlich da. Wir übersehen nur bis dahin einiges, und stehen plötzlich da wie der „Ochs vorm Berg“.

Die Menschen möchten nun, verständlicherweise, von ihrem Trainer/in Herangehensweisen gezeigt bekommen, um dieses Problem zu lösen.

Leider verkennen viele aber dabei, dass das eigentliche „Problem“ viel früher beginnt.
Mal eben dran drauf drüber läuft hier nicht.

Enorm viele Leinenaggressionen sind zb. territorial bedingt !
Bedeutet, dass ich mir als Besitzer zunächst einmal ganz genau anschauen muss, wie der allgemeine Zustand unserer Beziehung, unseres Umgangs miteinander und der Führung ist.

Als kleines Beispiel :

Für dermaßen viele Halter ist es völlig normal, ihre Hunde die komplette Runde alles anpinkeln zu lassen, was ihnen in die Quere kommt. Rücksichtslos kugeln ihnen die Hunde beinahe die Arme aus, in dem sie einen Hechtsprung zur Seite machen, um entweder etwas olfaktorisch abzuchecken, oder etwas zu markieren.
Und genau da beginnt die Reise in die Führungslosigkeit bereits. Aber so lange „Fachratgeber“ ahnungslosen Neu Hundehaltern immer noch suggerieren, dass dies normal und ok ist, so lang wird dies auch ein Problem bleiben.

Das permanente Markieren lassen, trägt allerdings überhaupt nicht dazu bei, eurem Hund territoriales Verhalten in anderen Bereichen zu nehmen.

Ich beobachte Hunde, die auf einer 10 min Runde, voraus laufen und dann locker 30 mal markieren. Aus Besitzersicht vollkommen ok. Is ja‘n Hund.
Er darf also Führen (voraus gehen), markieren (sein Territorium abstecken, Besitz anzeigen) aber bei (aus seiner Sicht) fremden Eindringlingen möchtest DU plötzlich die Führung wieder haben, deckelst ihn und bist traurig, dass das so nicht hinhaut ?

Ich verstehe als Mensch deine Gedankengänge dahinter total. Aber so funktioniert das in der Hundewelt eben leider nicht.

Wenn dein Hund und du noch über viele Kleinigkeiten im Alltag „diskutiert“, und du noch nicht im Klaren darüber bist, wie eng manches miteinander verknüpft ist, und zu solch Verhaltensweisen führen kann, ist euer Anfang nicht in der Leinenaggression selbst.
Denn, das wäre dann tatsächlich nur /
Symptombehandlung, und schwer bis gar nicht erreichbar.

Vielmehr geht es zum einen darum, heraus zu finden, warum dein Hund an der Leine so große Konflikte zeigt, denn die Territoriale Leinenaggression ist nicht die einzige, um dann ganzheitlich etwas zu bewegen.

Alles andere ist häufig nicht nur zum Scheitern verurteilt, sondern auch unfair euren Hunden gegenüber.

Heraus zu finden, was Führung aus Sicht deines Hundes bedeutet, klar zu zeigen, wo deine Grenzen liegen, Regeln durchzusetzen und Kommunikation leben, sind hier die ersten Schritte.

Es lohnt sich also tatsächlich, das Leinenproblem nicht isoliert zu betrachten, sondern mal tiefer zu graben 😉

Text : LieblingsFelle
Bild : Cane Corso Bo

Gleichbehandlung im Rudel oder die totale Narrenfreiheit 🐕Ich höre schon die ersten Aufschreie :„Eine willkürlich zusamm...
14/03/2021

Gleichbehandlung im Rudel oder die totale Narrenfreiheit 🐕

Ich höre schon die ersten Aufschreie :

„Eine willkürlich zusammen geworfene Hundegruppe ist kein Rudel“. Nein, per Definition vielleicht nicht, und doch, für mich schon. Leben diese Hunde über längere Zeit in einem gemeinsamen Haushalt, bilden sich durchaus Strukturen im Zusammensein. Jeder hat Aufgaben, rechte und Pflichten.

Aber, ich hänge mich heut weniger an Begrifflichkeiten auf, dafür mehr am Geschehen.

Sobald mehr als ein Hund im Haushalt lebt, neigen wir Menschen dazu, die Hunde gemäß unserer Vorstellung von „fair“ zu behandeln. Völlig ungeachtet ihrer Natur, darf der 12 Wochen junge Welpe das selbe, wie die 8 Jährige Hündin im Rudel.

Das geht im vermeintlich Kleinen los, beispielsweise mit der absolut wichtigen Ressource Zuneigung.
Unsere innere Haltung zur Fairness, verbietet uns quasi, den einen Hund zu streicheln und einen anderen im selben Moment ,weg zu schicken. Dabei ist das so vollkommen ok, und wehrt spätere Probleme in Form von zu hoher Energie beim Gerangel um die Menschen gleich ab.

Es müssen auch alle am besten den gleichen Platz, die gleichen Näpfe, das gleiche Futter und die gleichen Rechte haben. Als hätten wir Zwillinge zur Welt gebracht. 👯‍♂️

Unterschiede der Hunde in Charakter, Alter und Bedürfnissen werden oft total übersehen bis ignoriert. Natürlich meist unbeabsichtigt. Aber diverse Hundebücher und Co. suggerieren uns etwas anderes.

Auch die Tatsache, dass es durchaus unter den Hunden eine gewisse Hierarchie gibt, übersehen wir dabei, weil wir die Idee haben, nur wenn wir alle gleich behandeln, sind auch somit alle glücklich.

Da möchte das neue Rudelmitglied auch auf den kuscheligen Platz in der Sonne, und der Altrüde knurrt es weg. Er macht alles richtig, beansprucht diesen Platz für sich, erbittet Raum und Respekt. Davon abgesehen, dass es unsere Aufgabe gewesen wäre, dem neuen einen anderen Platz zu Beginn zuzuweisen, sind wir Menschen nun aber erstmal entsetzt darüber, dass es nicht nur den gepredigten Welpenschutz nicht gibt, nein, auch glauben wir sofort, dass der Alte den neuen nicht akzeptiert. Und das nur, weil der neue nicht sofort tun und lassen kann, was er will. Dabei ist exakt das vollkommen richtig.
Welpen sollen und dürfen keine Narrenfreiheit bekommen. Zumindest nicht, wenn man später eine gute und stabile Beziehung zu seinem Hund, und darüber hinaus auch noch zu den anderen im Rudel haben möchte.

Auch die Fütterung stellt hier oft die Besitzer vor neue Fragen. Der Kleine wollte doch nur mal „gucken“ was die Großen haben.
Jetzt trägt er eine fette Macke im Gesicht. Die ich hätte verhindern können, wenn ich für Ordnung gesorgt hätte. 😌

Eskalationen am Napf stehen nicht bei jedem älteren Hund zur Debatte. Denn, jeder Hund hat eine andere Ressource, die ihm wichtig ist.

Grundsätzlich aber, hat ein jüngerer, bzw. neuer Hund rein gar nix am Napf eines anderen Hundes daheim verloren.
Mit welchem Recht möchte sich denn ein 12 Wochen junger Welpe, dem Fressen eines erwachsenen Hundes nähern ? 🤨

Es gibt eine sog. „Futtervorrangstellung“. Doch diese endet einerseits früher, und bezieht sich andererseits auf den eigenen Nachwuchs.

Nun sitzen wir da, traurig, denn es bricht uns beinahe das Herz, zu sehen, dass der ältere Hund das Baby so eingeschränkt hat, dass dieser sich nun kaum traut aufzustehen ... schade. Denn, diese Bewegungseinschränkung hätte sogar von uns kommen müssen. Brutal ich weiß ! 😬

Nun werden Tips an die neuen Hundeeltern verteilt alá : der Alte ist Eifersüchtig, du musst ihn mehr einbeziehen. Oder aber, der alte mag keine Welpen, du musst sie trennen .... oder mal so richtig korrigieren 🙁

Menschen rufen mich enttäuscht an, und erzählen mir davon.

Für uns ist es schwer nachvollziehbar, dass in einer Gruppe Hunde, nicht alle gleichbehandelt werden. Und das wir tatsächlich mehr falsch als richtig machen, wenn wir versuchen stets allen Hunden daheim die selben Rechte einzuräumen. Das ist wider der Natur unter Hunden und kann unter Umständen langfristig sowohl innerhalb der Hundetruppe als auch mit dir, echte Probleme bringen. Gerade im Umgang mit dir, verlierst du wirklich gerade aus Sicht der älteren Hunde, an Führungskompetenz, wenn du versuchst den anderen zu erzählen, dass der Dreikäsehoch das selbe darf.

Daher, geht nicht mit menschlicher Fairness an eine Hundegruppe. Es sind keine Menschen. Und nicht alle Hunde dürfen im selben Alter, zur selben Zeit das selbe tun.

Aus Hundesicht ist genau das nicht gerecht und führt zur Unausgeglichenheit.

Beobachtet, welchem Hund welche Dinge daheim und draußen wichtig sind, und regelt solche Dinge klar, bewusst und souverän, bevor es die anderen selbst tun.

Nehmt bewusst die Stellungen und Aufgaben jedes einzelnen Hundes daheim wahr, und teilt Rechte, Pflichten und Ressourcen selbst ein.

Text : LieblingsFelle
Bild : LieblingsFelle

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