Mit Hunden leben

Mit Hunden leben Der Weg zur Balance von Aktivität und Ruhe im Hund. Mit Hunden leben ist keine Hundeschule im herkömmlichen Sinne. Es grüßt Sie ganz herzlich Carsten Wagner

Schule hat nicht selten den bitteren Beigeschmack des Müssens. Statische Abläufe, festgefahrene Strukturen, schematisches, trockenes Wissen und ein Ort, der dem Hund nicht selten ein Ortsbezogenes lernen vermittelt, werden sie hier nicht finden. Mit Hunden leben hat sich die Aufgabe gesetzt, den Menschen ein tiefgreifendes Verständnis zum Hund zu vermitteln und ihn genau da abzuholen, wo es die Un

terstützung bedarf. Dabei steht der Beziehungsaufbau ohne Futter im Vordergrund. Beziehungsarbeit über die Distanz, Vertrauensarbeit durch tiefe Herzlichkeit, sowie ein respektables Miteinander, durch das persönliche Einbringen des Menschen, sind die zentralen Eckpfeiler meines Weges. Was sie bei mir nicht finden werden, sind klassische Welpenspielstunden, neumodische Auslastungsmodelle und Geplänkel. Meine Ansätze haben das Ziel, Mensch und Hund in eine tiefgreifende Beziehung zu führen, die das Vertrauen und den Respekt zur Grundlage hat. Das Ausbilden von innerer Ruhe im Hund ist zentrales Thema, da dieses Element entscheidend ist, um Verhaltensauffälligkeiten im Hund effektiv und nachhaltig zu verändern. Spaß, Freude, Ernsthaftigkeit und emotionales Begegnen sind genauso Bestandteil der Stunden, wie das Vermitteln von theoretischen Grundlagen, die ich hier und da auch abfragen werde, um Ihre aktive Mitarbeit zu überprüfen. Veränderungen können erst dann greifen, wenn man versteht.

Ich bin zurück. Und das Seminar in Liechtenstein war ein voller Erfolg.Jeder Mensch ist anders. Jede Nation noch viel me...
22/05/2026

Ich bin zurück. Und das Seminar in Liechtenstein war ein voller Erfolg.

Jeder Mensch ist anders. Jede Nation noch viel mehr. Österreich, Schweiz, Liechtenstein, Deutschland — ein Vier-Länder-Eck, barrierefrei.

Vier Tage, davon zwei Tage Seminar. Es war wie Urlaub.
Was wir vorgefunden haben? Höflichkeit, Humor, Gastfreundschaft, Hilfsbereitschaft. Und ein gemeinsames Ziel: eine schöne, lehrreiche Zeit zu haben. Und das war sie.

Worum es ging
Nicht um Methoden. Um Sehen, Verstehen, Entscheiden.
Methoden gibt es viele — aber jede greift ins Leere, wenn der Hund nicht gelesen wird.

Zwischen Sehen und Handeln liegt eine Sekunde. Und nur einer der drei Schritte darin ist ehrlich. Den Rest erfinden wir.
Angst hat drei Gesichter: Weggehen. Erstarren. Nach vorne gehen. Zwei davon sehen gar nicht nach Angst aus — und genau die werden übersehen.

Führung ist keine Unterdrückung. Sie ist die Antwort auf eine stille Frage, die dein Hund jeden Tag stellt: Wer regelt das hier?

Nähe und Distanz — das Herzthema. Bindung, Aggression, Rückzug, Bellen, Ziehen: alles nur verschiedene Sprachen für dieselbe Frage.

Und die Reihenfolge entscheidet. Erst stabilisieren. Dann managen. Dann trainieren. Wer das umdreht, baut auf Sand.

Die Hunde, die uns geführt haben
Sieben Hunde. Sieben Geschichten. Jeder hat etwas gezeigt — wenn man ihn gelassen hat.

Der Riesenschnauzer — Spannung, die nach außen will. Das Bellen war kein Angriff, sondern ein Ventil. Entlastung statt Disziplin war der Weg.

Der Shepard — Leinebeißen, das nach Frechheit aussah, war Überforderung. Er hat seinen Menschen gelesen und übernommen, weil er glaubte, er müsse.

Charli — Schreiend auf dem Platz, gefangen in seiner eigenen Erwartung. Druck hätte ihn enger gemacht. Gelöst hat ihn ein klares, ruhiges Gegenüber.

Der Herder — Ruhig, bis er es nicht mehr ist. Und es war nicht nur er: Auch sein Mensch hielt fest. Beide mussten gelöst werden.

Die zwei Border Collies — Angst, die nach vorne geht. Wenn niemand übernimmt, übernimmt der Hund. Und irgendwann reicht ein Funke. Wer hier korrigiert, hat schon verloren.

Der Spürhund — Leinenproblem nach außen, Nähekonflikt nach innen. Zwei Systeme in einem Hund. Das Symptom war nie das Problem.

Und die Schafe. Ich wurde gebeten, die Arbeit am Hütehund zu beobachten. Wir haben Themen sichtbar gemacht und gemeinsam Lösungen erarbeitet — wie die Beziehungsebene effektiver in die Arbeitsebene einfließt. Dasselbe Prinzip wie im Hundesport: aus der Arbeit in die soziale Komponente schalten und wieder zurück.

Blockierte Arbeitsschritte haben wir über kreatives Denken aufgelöst — und der Kern lag, wie so oft, nicht in der Arbeit selbst. Sondern davor. Dafür danke ich.

Der rote Faden durch alle Hunde:
Es geht nie um das Verhalten. Es geht immer um das, was dahintersteht. Schau auf den Hund, nicht auf das, was er tut. Dann hast du den Schlüssel.

Danke, Priska. Du hast dieses Seminar so organisiert, dass ich mich um nichts kümmern musste außer um die Hunde und die Menschen vor mir. Wer das schon mal gemacht hat, weiß, was das heißt.

Und danke an das gesamte Team — an alle, die im Vorfeld und vor Ort mit angepackt haben. So ein Wochenende ist immer ein Teamprodukt. Und ihr habt es zu dem gemacht, was es war.

Mit Hunden leben

05/05/2026

Seminar Oldenburg – Was wirklich zählt

Es war ein Wochenende, das mir wieder einmal gezeigt hat, wie wenig es eigentlich braucht.

Nicht mehr Methoden. Nicht mehr Druck. Nicht mehr Lautstärke. Sondern den Blick für das, was unter der Oberfläche liegt.

Wir leben in einer Zeit, in der Methoden lauter werden als das, was sie eigentlich vermitteln sollen. Und ich sage das ohne erhobenen Zeigefinger – es geht mir nicht um Methodenkritik. Methoden sind wichtig. Aber sie bleiben eine leere Hülle, wenn wir die Muster im Warum im Hund nicht erkennen.

Egal ob Beziehungsarbeit, Bindung, wir kommunizieren auf Augenhöhe, technische Abläufe oder Körpersprache – im Kern arbeiten wir alle mit denselben lerntheoretischen Gesetzmäßigkeiten. Die vier Quadranten sind die vier Quadranten. Was den Unterschied macht, ist nicht die Methode selbst – sondern ob wir den Hund vor uns wirklich lesen können.

Und genau das war das Thema in Oldenburg.

Wir hatten ein breites Feld an Menschen - Tierschutz, Trainer, Hundehalter und ein breites Feld an Hunden dabei:
Tierschutzhunde mit komplexen Geschichten. Einen Maremmano, der soziale Last in sich trug. Einen Schäferhund, der in der Prüfung durchfiel, weil er in der Spürarbeit bei der Übergabe an eine Fremdperson – also in der Trennung von der Bezugsperson – fest wurde und knurrte.

Eine Bulldogge mit beginnenden Zwangsmustern. Einen Cane Corso, der nach außen cool wirkte und im Inneren ganz andere Räume brauchte. Einen Dobermann, der über Dynamik in Konflikte ging. Einen Hovawart, dem schnell Stempel aufgedrückt werden. Kelpies in der Hütearbeit. Malinois. Einen Shepherd – ein Mobbingopfer, ein Schäferhund mit maximaler Sensibilität, dessen Bild nach außen dem einer Rottweilerhündin mit Aggression gegen Menschen glich.

So unterschiedlich diese Hunde, so unterschiedlich ihre Geschichten – und doch zeigten sich Muster, die sich in vielen Kontexten wiederholten, nur in anderen Bildern.

Damit meine ich nicht, dass alle Hunde über einen Kamm zu scheren wären. Im Gegenteil – jedes Muster war komplex, individuell, eingebettet in seinen eigenen Kontext. Sie aufzubrechen war nicht einfach. Aber machbar, wenn man verstand, worauf man schauen muss. Es ging darum, das Wiederkehrende im Verschiedenen zu erkennen.

Genau da liegt die eigentliche Arbeit.

Ein Moment hat mich besonders berührt.
Eine kleine Hündin. Schon in mehreren Familien gewesen. Nach außen: autonom, stark, alles im Griff. Eine, die sich ihre Welt selbst sortiert.
Sie hatte ein massives Ressourcen-Thema. Biss sich in Stöcken und Ästen fest, hielt eisern, ließ nicht los – man bekam sie regelrecht nicht mehr vom Baum herunter. Sie sicherte gegen jeden, der ihr zu nahe kam.

Doch ihr eigentliches Thema war ein anderes. Trennung.
Sie hielt nicht den Stock fest. Sie hielt sich selbst fest.
Mit einer kleinen Übung haben wir dieses Muster aufgebrochen – und in dem Moment sank sie innerlich komplett in sich zusammen. Die Härte fiel ab. Die Sicherung löste sich.
Da war sie plötzlich. Die Hündin, die sie wirklich ist.

Was mir in vielen Seminaren über Körpersprache auffällt: Oft wird viel zu plump und mächtig auf den Hund eingegangen. Dabei braucht es das gar nicht. Wir müssen den Hund nicht körperlich schieben. Nicht mit ihm kämpfen. Nicht überrollen.

Wir müssen verstehen, wie wir einen Widerstand und einen freien Moment so miteinander verbinden, dass der Hund nicht nur körperlich, sondern geistig in Bewegung kommt.

Denn wenn ich nur körperlich bewege – aus meinem Willen heraus, weil ich das will – mache ich den Geist meines Hundes zu. Und ich riskiere genau die Blockaden, die später eskalieren können.

Weniger ist mehr. Aber dieses „weniger" verlangt Tiefe.

Ein großer Dank an alle Teilnehmer, die so viel auf sich nehmen – Anfahrt, Unterkunft, Zeit, Energie, Vertrauen. Das ist keine Selbstverständlichkeit. Und ein riesiges Dankeschön an den Boxerplatz Oldenburg, an Sarah und das gesamte Team für die wunderbare Organisation und Bewirtung.

Oldenburg ist und bleibt Heimvorteil.

Letzte Chance! Zwei Tage Oberstenfeld. Boxerclub. Hardys Platz.Halter aus ganz Deutschland sind angereist. Mit ihren Hun...
25/04/2026

Letzte Chance!

Zwei Tage Oberstenfeld. Boxerclub. Hardys Platz.
Halter aus ganz Deutschland sind angereist. Mit ihren Hunden. Mit ihren Geschichten. Und mit derselben Frage im Kopf:
"Warum klappt es bei meinem Hund nicht?"

Was nach diesen zwei Tagen passiert ist, hätte keiner für möglich gehalten. Die Halter haben aufgehört, ihren Hund zu bewerten — und angefangen, ihn zu lesen.

Sie haben verstanden, was wirklich in ihrem Hund passiert.
Sie wussten plötzlich, ob ihr Hund überhaupt noch zuhören kann. Wer gerade die Verantwortung trägt. Was das Verhalten ihrem Hund bringt. Und was bei diesem Hund überhaupt möglich ist.

Vier Fragen. Und alles war anders.

In der Praxis kam dann der Moment, an dem es still wurde.
Eine einfache Übung. Kein Trick, keine Methode. Nur ein Werkzeug, mit dem man hinschaut.

Und plötzlich war es da — sichtbar für alle. Mensch und Hund konnten sich nicht mehr entziehen. Die Muster, die im Alltag verborgen lagen, kamen hoch.

Hunde, die ihre Spannung im Alltag halten — und genau diese Spannung später auf dem Platz in unsaubere Übungen, hysterisches Bellen oder Überforderung kippen.

Hunde, die ihre Last beim Halter ablegen — externe Entlastung auf Kosten des Menschen.

Halter, deren Bindungslücken plötzlich sichtbar wurden. Nähe-Konflikte, die sich schon im Stehen zeigten. Defizite, die kein Training der Welt zudeckt, solange sie nicht erkannt sind.
Und jeder im Raum konnte sehen:

"Was ich auf dem Platz sehe, beginnt nicht auf dem Platz."

Die Teilnehmerin öffnete sich. Tränen flossen. Es war ein stiller, berührender Moment.

Dann kam eine Hündin auf den Platz. Eine Hündin, die früher starke Aggression gezeigt hatte. Gegen Menschen. Gegen Kinder. Gegen andere Hunde. Auch gegen ihre Halter.

Es war die letzte Arbeit des Tages. An der Flexpool habe ich sie in die Ruhe gearbeitet. Vorbereitet. Auf das, was kommt. Ruhe. Nähe. Bindung.

Sie legte ihren Kopf an meinen.

Stille.

Das Mikrofon war an. Man hörte nur noch ihr Atmen. Ruhiger. Tiefer. Sie ließ sich fallen — immer mehr — bis sie ihre Last ablegen konnte.

Am nächsten Tag erzählten die Halter:
"Sie war am Abend wie ausgewechselt. Ruhig. Zufrieden."

Das ist keine Methode. Das ist Verstehen. Fühlen. Annehmen.
Methode kommt — aber viel später.

Erst muss der Hund gelesen werden. Erst muss verstanden werden, was wirklich passiert. Sonst bleibt jedes Training Stückwerk.

Hunde, die seit Jahren als "schwierig" galten, wurden plötzlich lesbar. Halter, die alles probiert hatten, fanden zum ersten Mal Klarheit.

Und das, was sie mitgenommen haben, wirkt nicht zwei Tage. Es wirkt jeden Tag.

Greifbar. Fühlbar. Verändernd. Für Mensch und Hund.

Das Seminar zeigt dir, wie das geht. Melde dich noch heute an. Klick auf den Link:
https://share.google/WjqHI4iIotFk6jqOd

Plätze mit Hund sind ausgebucht.
Plätze ohne Hund sind nur noch begrenzt frei. Annahmeschluss ist Donnerstag 12 Uhr.
Komm vorbei. Und geh anders nach Hause, als du gekommen bist.

Sollte das nicht klappen:
Seminar in Fürstentum Liechtenstein
Dauer: 2 Tage (Theorie & Praxis) – 16. – 17. Mai 2026
Adresse:
9494 Schaan, FL
Ansprechpartner:
Email: [email protected]

Wir freuen uns auf euch!
LG Mit Hunden leben

Seminar in Petershagen - es war intensivZwei intensive Tage in Petershagen liegen hinter uns. Und was bleibt, ist vor al...
23/03/2026

Seminar in Petershagen - es war intensiv

Zwei intensive Tage in Petershagen liegen hinter uns. Und was bleibt, ist vor allem eines: Klarheit.
Es war beeindruckend zu sehen, wie schnell sich der Blick der Teilnehmer verändert hat.
Weg vom reinen „Hund lesen wollen“ –hin zu einem echten Verstehen.

Nicht kompliziert. Nicht überladen. Sondern klar.
Über vier einfache Schritte waren die Teilnehmer in der Lage, einen Hund innerhalb kürzester Zeit einzuschätzen.
Nicht oberflächlich. Sondern so, dass sie erkennen konnten:
Ist Training hier gerade überhaupt sinnvoll? Oder braucht dieser Hund etwas ganz anderes?

Und genau das ist der entscheidende Punkt.
Denn viele Ansätze da draußen werden schnell sehr komplex. Viel Theorie. Viele Modelle. Viel Interpretation. Aber am Ende fehlt oft genau das: eine klare, schnelle Einordnung.
Und genau das haben wir hier gesehen.

Die Teilnehmer haben gelernt, genauer hinzusehen. Tiefer zu sehen. Und vor allem: ruhiger zu werden in ihrer Bewertung. Ohne studierte Ethologie. Ohne komplizierte Verhaltensmodelle.
Sondern über klare Kriterien, die direkt im Alltag greifen. Und das hat etwas verändert.

Im Blick. Im Gefühl. Und vor allem in den Entscheidungen.
Denn genau darum geht es am Ende: Nicht mehr machen. Sondern besser entscheiden.

Wann ist Training sinnvoll? Wann nicht? Und was braucht der Hund wirklich?

Zwei Tage, die genau das greifbar gemacht haben.
Danke an eine starke, offene und sehr respektvolle Gruppe.
Das war nicht nur Training. Das war Entwicklung.

Vielen Dank und auf die zweite Runde Anfang Oktober.

Ich freue mich jetzt auf die Seminar in Oberstenfeld bei Stuttgart, Lichtenstein, Oldenburg.

08/03/2026

🐕 Seminare 2026 – Verstehen. Einordnen. Entscheiden.

Viele Trainingsprobleme entstehen nicht, weil Menschen „falsch trainieren“.
Sondern weil zu früh, am falschen Punkt oder gegen den Zustand des Hundes gearbeitet wird.

Genau darum geht es in meinen zweitägigen Seminaren 2026.

Nicht um Methoden.
Nicht um schnelleres Training.

Sondern um die Frage:

Wann ist Training sinnvoll – und wann nicht?

Wenn wir Hunde besser verstehen und einordnen, treffen wir automatisch bessere Entscheidungen – im Alltag genauso wie im Hundesport.

Dieses Seminar richtet sich an Menschen, die
✔ Verantwortung vor Methode stellen
✔ Hunde realistisch einschätzen möchten
✔ Training tragfähig und fair gestalten wollen

Besonders zeitnah:
📍 Petershagen – 21.–22. März 2026
📍 Oberstenfeld– 18. – 19. April 2026
📍 Oldenburg – 2.–3. Mai 2026

Alle Informationen zu Inhalten, Ablauf und Anmeldung finden Sie hier:

👉 https://www.mit-hunden-leben.com/seminare-2026/

Sie müssen nicht besser trainieren.
Sie müssen besser entscheiden.

🔔 Jetzt anmelden – alle Termine freigeschaltetDie Anmelde-Informationen für die kommenden Seminare sind jetzt online.Ab ...
12/02/2026

🔔 Jetzt anmelden – alle Termine freigeschaltet

Die Anmelde-Informationen für die kommenden Seminare sind jetzt online.

Ab sofort kannst du dich ganz unkompliziert anmelden:
Entweder direkt über den jeweiligen Anmelde-Link oder über die angegebenen E-Mail-Adressen und Telefonnummern, um persönlich Kontakt mit dem Ansprechpartner vor Ort aufzunehmen.

Alle Kontaktdaten findest du direkt unter dem jeweiligen Termin.

📍 Neues Seminar zusätzlich aufgenommen

Aufgrund der hohen Nachfrage ist ein weiterer Termin dazugekommen:

Oldenburg / Emden

Auch hier findest du alle Informationen sowie die direkte Kontaktmöglichkeit unter dem entsprechenden Seminar-Abschnitt.

🎯 Wichtig

Die Teilnehmerzahlen sind bewusst begrenzt.
Ich arbeite in diesen Seminaren intensiv, diagnostisch und praxisnah – dafür braucht es überschaubare Gruppen.

Wenn du teilnehmen möchtest, sichere dir deinen Platz rechtzeitig.

Ich freue mich darauf, dich persönlich vor Ort zu sehen.

Beziehungsaufbau ohne Futter ist der Ansatz Mit-Hunden-leben.com. Dabei steht die Vertrauensarbeit, sowie die persönliche Auseinandersetzung im Vorde..

Verstehen. Einordnen. Entscheiden.Diagnostik, Nervensystem und Verantwortung im Alltag und HundesportWarum scheitert Tra...
09/01/2026

Verstehen. Einordnen. Entscheiden.
Diagnostik, Nervensystem und Verantwortung im Alltag und Hundesport

Warum scheitert Training so oft,
obwohl wir uns Mühe geben und „richtig“ arbeiten?

Nicht, weil zu wenig trainiert wird –
sondern weil häufig zu früh, am falschen Punkt
oder gegen den Zustand des Hundes gearbeitet wird.

In diesem 2-Tagesseminar geht es nicht um Methoden,
sondern um eine zentrale Frage:

Wann ist Training sinnvoll – und wann nicht?

Wir beschäftigen uns u. a. mit:
• Genetik & Epigenetik als Rahmen von Belastbarkeit
• Nervensystem & Regulationsfähigkeit
• Einordnung von Hunden im Erstkontakt
• Leinenpöbelei & Jagdverhalten als Ergebnis, nicht als Ursache
• der Brücke zwischen Alltag und Hundesport

Dieses Seminar richtet sich an:
• Hundetrainer:innen
• Hundesportler:innen
• engagierte Hundehalter:innen

👉 Ziel ist nicht mehr Training.
👉 Ziel ist bessere Entscheidungen –
für den Hund, im Alltag und im Sport.

📍 Ort: Schweiz / Stuttgart / Petershagen
🗓 Dauer: 2 Tage – Theorie & Praxis

Weitere Infos & Anmeldung:

Beziehungsaufbau ohne Futter ist der Ansatz Mit-Hunden-leben.com. Dabei steht die Vertrauensarbeit, sowie die persönliche Auseinandersetzung im Vorde..

Neujahr – ein fachlicher Gedanke aus dem WaldIch wünsche allen einen guten, ruhigen und bewussten Start ins neue Jahr. E...
02/01/2026

Neujahr – ein fachlicher Gedanke aus dem Wald

Ich wünsche allen einen guten, ruhigen und bewussten Start ins neue Jahr. Ein Jahr, in dem wir den Blick wieder mehr nach innen richten dürfen. Weniger auf das, was fehlt oder vermeintlich besser sein könnte – und mehr auf das, was bereits da ist.

Ich freue mich auf das kommende Jahr, auf neue Projekte und neue Fragestellungen. Und ich möchte mich ganz bewusst bedanken.

Bei meiner Familie –
für ihre Geduld, ihre Ausdauer und dafür, meine Beharrlichkeit im Denken auszuhalten.
Oder ehrlicher gesagt: meine Leidenschaft für Hunde und Verhaltensanalysen zu ertragen.
Eine Leidenschaft, die keine Pausen kennt.

Und ich danke meinen Jungs aus dem Team.
Für ihre Engelsgeduld mit mir –
denn ich weiß, dass ich im Kopf oft sprunghafter bin als ein Grashüpfer.
Ideen, Querverbindungen, Gedankensprünge – nicht immer sortiert, aber immer mit Richtung.
Danke, dass ihr das mittragt.

Mein Dank gilt auch meinen Kundinnen und Kunden.
Für das Vertrauen, für die vielen gemeinsamen Stunden, für Prozesse, die Zeit brauchen.
Und für echte Veränderungen im Zusammenleben mit ihren Hunden –
nicht durch schnelle Lösungen, sondern durch Verstehen.

Beobachtungen

Wir sind gerade im Bayerischen Wald.
Bei Freunden. Und gleichzeitig sehr bei uns.

Der Wald verändert meinen Blick.
Er entschleunigt nicht nur – er ordnet.
Wenn ich hier gehe, beobachte ich anders.
Nicht suchend, sondern wahrnehmend.

Hier wird sehr deutlich, wie eng Leine und Jagd miteinander verbunden sind. Nicht als Trainingsproblem.
Sondern als Ausdruck eines Nervensystems.

Man erkennt, wie Jagd als Regulationsstrategie funktioniert.
Und wie Leinenreaktionen oft dieselbe Aufgabe erfüllen –
nur unter anderen Bedingungen.

Im Wald wird auch sichtbar, warum so viele Trainingsansätze nicht greifen.
Nicht, weil sie grundsätzlich falsch sind.
Sondern weil sie unabhängig vom Hund angewendet werden.

Ein Thema, das mir dabei immer wieder begegnet, sind Korrekturen. Sie werden im Training häufig sehr selbstverständlich eingesetzt. Als Standard. Als Werkzeug. Als Lösung.

Was dabei oft übersehen wird:
Bei bestimmten Nerventypen tragen Korrekturen nicht zur Orientierung bei,
sondern erzeugen innere Konflikte.
Ambivalenz im System.

Der Hund hat weiterhin eine Aufgabe –
gleichzeitig lernt er, dass der Ausdruck dieser Aufgabe unerwünscht ist. Das Verhalten wird leiser, kontrollierter, scheinbar besser.
Die innere Spannung jedoch steigt.

Das ist kein Fortschritt.
Das ist eine Verschiebung.

Nicht jede Korrektur ist falsch.
Aber nicht jede Korrektur passt zu jedem Nervensystem.
Und genau hier beginnen viele Trainingsansätze zu scheitern –
ohne dass es jemand wirklich bemerkt.

Ein klassisches Beispiel ist die Deckenarbeit.
Sie gilt als ruhig, strukturiert, sinnvoll.
Und das ist sie – für bestimmte Nervensysteme.

Für andere Hunde bedeutet sie Überforderung.
Nicht laut, nicht spektakulär, aber tief wirksam.
Nicht jeder Hund kann Regulation im Stillstand lernen.
Manche brauchen zuerst Bewegung, klare Entscheidungen und echte Übernahme.

Hier zeigt sich für mich der entscheidende Unterschied:
Ob ich Verhalten trainiere – oder Nervensysteme einordne.

Hummel läuft neben mir.
Wach, ruhig, präsent.
Ein Hund, der im Alltag oft falsch eingeschätzt wird.
Nicht dominant. Nicht aggressiv.
Sondern kontrollierend, sensibel und lange Zeit zu verantwortlich.

Viele Hunde wie sie werden trainiert.
Optimiert. Korrigiert.
Aber selten wirklich verstanden.

Nicht aus mangelnder Kompetenz –
sondern weil Analyse häufig durch Methode ersetzt wird.

Dabei ist die Reihenfolge für mich klar:

Analyse kommt vor Methode.
Methode kommt vor Training.
Und Training ist nur dann sinnvoll,
wenn das Nervensystem es tragen kann.

Mit diesem Anspruch gehe ich ins neue Jahr.
Beobachtend. Fragend. Analytisch.
Und mit dem Wunsch, Hunde nicht schneller zu machen –
sondern ihnen und ihren Menschen wirklich gerecht zu werden.

Mit Hunden leben

06/11/2025

🐾 Sam – die zweite Runde
Zwischen Wissen, Meinung und Verantwortung

Wissen gibt’s heute im Überfluss.
Ein Klick, ein Video, ein Onlinekurs – und schon weiß man, wie’s „richtig“ geht.
Theorie ohne Ende.

Aber Theorie ist geduldig.
Ein Hund nicht.

Und wenn’s dann in der Praxis knallt, geht die Reise ins Internet.
Ein Bild, ein Post, ein paar Zeilen – und schon rollt die Welle.

Einer fragt – hundert wissen’s besser.
Zwischen Kaffeebecher, Pause und Meinung.
Da wird kommentiert, beurteilt, verurteilt – manchmal aus Erfahrung, oft einfach aus Gefühl.

Und plötzlich ist klar, was zu tun wäre:
– Halsband? Niemals.
– Halti? Tierquälerei.
– Maulkorb? Katastrophe.
– Der Halter? Überfordert.
– Der Hund? Der braucht nur Liebe.

Klingt übertrieben? Vielleicht.
Aber genau so klingen viele Diskussionen.
Laut, schnell, überzeugt – und selten mit Tiefe.

🐕 Und dann ist da Sam

Auf Fotos wirkt sie freundlich, wach, aufmerksam.
In echt war’s eine andere Geschichte.

Trainer kamen, Trainer gingen.
Viele haben sie anfangs belächelt – „Ach, die kriegen wir schon hin.“
Doch am Ende sind sie alle an ihre Grenzen gestoßen.

Und dann kam der Satz, den keiner gern ausspricht –
doch die meisten tun es sofort.
Weil es einfacher ist.
Weil man sich selbst schützen will.
Oder weil man aus Frust, Überforderung oder eigenem Versagen heraus den Hund plötzlich für „scheiße“ hält.

„Am besten einschläfern.“

Ich weiß, dass es Situationen gibt, in denen Training an Grenzen stößt.
Aber dieser Satz fällt zu schnell – viel zu schnell.

Sam war – und ist – nicht einfach.
Sie wird immer Kanten haben, an denen man sich stoßen kann.
Sie ist keine, die mit jedem auf Kuschelkurs geht.
Man sollte ihr mit Respekt begegnen – und mit Vorsicht.
Doch wenn man ihr Herz gewonnen hat, dann brennt sie für dich.
Ehrlich, loyal, kompromisslos.

Was sie brauchte, war kein Mitleid.
Sondern Struktur, Raum und jemanden, der bereit war, wirklich hinzusehen –
bevor er urteilt.

🎯 Beraten statt verurteilen

Hundetraining ist kein Kampf um Recht, sondern ein Handwerk.
Und jedes Handwerk braucht Werkzeug – das richtige, im richtigen Moment.

Beraten heißt nicht, klüger zu sein.
Beraten heißt, zuzuhören.
Verstehen, bevor man spricht.
Ehrlich sein, ohne zu verletzen.

Empathie ist kein Kuschelfaktor – sie ist die Grundlage jeder echten Veränderung.
Und Technik ohne Gefühl bleibt leblos.

Beides zusammen – das ist die Kunst.

🔁 Wissen ist kein Können

Etwas zu wissen und etwas zu können, sind zwei verschiedene Welten.
Das merkt man spätestens an der Leine.

Ein ruhiger Hund ist kein Maßstab.
Aber wenn du Sam führst, merkst du sofort, ob du da bist – oder nicht.

Sie ist taktisch, wach, sensibel.
Sie liest den Menschen schneller, als der sich selbst sortieren kann.
Ein Moment zu viel Druck – sie geht nach vorn.
Ein Moment zu viel Unsicherheit – sie übernimmt.

Während du bei einem Golden Retriever die Leine locker baumeln lassen kannst, verlangt Sam Präsenz.
Nicht Gewalt, nicht Härte – sondern echte, klare Führung.

Das ist keine Technikfrage. Das ist Bewusstsein.

🧱 Strategie Sam – unser Weg

Wir haben bei null angefangen.
Kein Hokuspokus, kein Zauberwort.
Fundament – Plan – Technik.

Das alte System war am Ende.
Risse in allen vier Säulen.
Also haben wir neu gebaut.

🪶 Säule 1 – Vertrauen

Vertrauen war brüchig.
Zwischen „Du musst dich durchsetzen“ und „Die braucht nur Liebe“ blieb kein Platz für Balance.
Wir haben diesen Platz wieder geschaffen – durch Klarheit, Fairness und Verlässlichkeit.

🌿 Säule 2 – Räume

Zu viel Druck, zu wenig Raum.
Da explodiert Energie statt zu fließen.
Mit drei Metern Leine, Futter und Ruhe haben wir Bewegung zugelassen.
Raum zum Denken.
Raum zum Atmen.

⚖️ Säule 3 – Kontrolle lösen

Sam kontrollierte alles.
Menschen, Hunde, Situationen.
Nicht, weil sie wollte – sondern, weil sie musste.
Wir haben sie entkoppelt, Distanz geschaffen, Strukturen gebaut.
Nicht durch Druck, sondern durch Führung.

💫 Säule 4 – Gehorsam aufweichen

Sie war gehorsam – zu sehr.
Aber Gehorsam ohne Beziehung ist leer.
Wir haben aus Druck Akzeptanz gemacht.
Aus „Müssen“ wurde „Können“.

Das war kein einfacher Prozess.
Aber ehrlich gesagt – welcher echte ist das schon?

🌤️ Sechs Tage, viele Schritte

Sechs Tage Intensivtraining.
Keine Wunder, keine Magie.
Nur Arbeit. Geduld. Präsenz.

Und dann diese Momente:
Wenn der Hund atmet.
Wenn der Mensch spürt.
Wenn Druck weicht – und Verständnis bleibt.

Das ist kein Happy End.
Das ist ein Anfang.

🎬 Der Trailer dazu:
Er zeigt, was Worte nur anreißen können.
Spannung, Vertrauen, Nähe – und den Moment, in dem aus Kontrolle wieder Verbindung wird.

💬 Rückmeldung aus Kundensicht

Wie sich das anfühlt, wenn man diesen Weg wirklich geht?
Eine Kundin beschreibt es so:

„Ich war nun zum dritten Mal bei Carsten – und es war wieder extrem hilfreich und wertvoll für uns. Wenn man sich für ein Hundetraining entscheidet, sucht man oft nach der Lösung. Doch bei Carsten habe ich gelernt: Es gibt nicht nur einen Weg. Jeder Hund, jede Beziehung und jede Situation sind individuell – und genau das macht seine Arbeit so besonders.“

Sie schreibt weiter:

„Ein zentraler Punkt seines Trainings ist Geduld. Nichts wird erzwungen – Entwicklung braucht Zeit, Vertrauen muss wachsen, und Fehler gehören dazu. Carsten zeigt, wie klare, faire und respektvolle Kommunikation aussieht: ehrlich, konsequent, aber niemals hart oder unfair.“

Und über Sam:

„Unser Thema war, dass Sam stark auf Enge, Bewegung und Nähe reagiert. Besonders bei Radfahrern, Rollern, spielenden Kindern oder Menschengruppen kam sie schnell an ihre Grenzen. Der Druck in diesen Momenten führte oft zu Anspannung, Bellen oder Ziehen an der Leine – für uns beide sehr belastend. Gemeinsam mit Carsten haben wir uns das Ziel gesetzt, Belastungsfähigkeit in der Enge und Bewegung zu steigern, Druck an der Leine aufzulösen, Vertrauen zu fördern und eine gesunde Bindung aufzubauen.“

Sie beschreibt, wie sich Training anfühlt, wenn Mensch und Hund gemeinsam wachsen:

„Am Ende der Woche zeigte sich ein deutlicher Wandel: Sam blieb ruhiger, suchte häufiger Blickkontakt und ließ sich auch in engeren Passagen führen. Situationen, die früher unmöglich waren, meisterten wir mit wachsendem Vertrauen und Gelassenheit. Dieses Training war mehr als Arbeit am Verhalten – es war gemeinsames Wachstum.“

Und sie endet mit Worten, die alles zusammenfassen:

„Carsten hat mir gezeigt, dass Hundetraining keine Einbahnstraße ist, sondern eine Beziehung voller Kommunikation, Vertrauen und gegenseitigem Lernen. Seine Mischung aus Klarheit, Empathie und Fachwissen macht ihn einzigartig.“

Ich danke dir für dieses erneute wunderbare Feedback!

Ps. Ich beende diese Worte mit Maturana:

„Ich bin dafür verantwortlich, was ich schreibe – nicht aber dafür, was Sie lesen.“

In unserem Fall:

„Ich bin dafür verantwortlich, was ich schreibe und zeige – nicht aber dafür, was du liest und siehst.“

✨ Zum Schluss

Hundetraining ist keine Technik.
Es ist Beziehung, Kommunikation und Bewusstsein.
Und manchmal beginnt Veränderung genau in dem Moment,
in dem man aufhört, nach der Lösung zu suchen –
und anfängt, wirklich hinzusehen.

💭 Was meinst du?

Wo hört Wissen auf – und wo beginnt echtes Verstehen?

05/09/2025

Danke dir von Herzen für dein tolles Feedback!

Es gibt unzählige Trainingsmethoden – und mindestens genauso viele Ansätze und Sichtweisen. Unterm Strich hat aber niemand das Rad neu erfunden. Ganz egal, um welches Thema es geht.

Einfachere Herausforderungen wie „Mein Hund macht kein Sitz“ oder „Er bleibt nicht auf seinem Platz liegen“ lassen sich meist mit klaren, einfachen Werkzeugen gut lösen. Komplexere Themen wie Aggression und die vielen möglichen Motive dahinter brauchen dagegen ein ganzes Set an Werkzeugen – und vor allem das Verständnis dafür, wie man sie gezielt einsetzt. Denn: Nicht jedes Motiv lässt sich mit dem gleichen Werkzeug bearbeiten. Und das schlechteste Werkzeug von allen ist der grobe Hammer.

Die größte Herausforderung ist jedoch oft nicht der Hund – sondern, den Menschen abzuholen. Ihn aufzufangen, aufzubauen und ihm zu helfen, das Vertrauen in sich selbst wiederzufinden, das er vielleicht auf einer langen Trainer-Odyssee verloren hat.

Ich kann’s nur noch mal sagen: Danke für die Blumen – und liebe Grüße in die Schweiz!

Und hier ist das Feedback, das mich so gefreut hat: ...
.. Eine sehr intensive und höchst wertvolle Trainings-Woche, die mein Leben auf einen Schlag verändert hat, ist leider zu Ende
Ich war vor ca. drei Monaten für eine Abklärung für meine 3,5-jährige Malinois-Hündin, bei Carsten vorstellig, weil sie mit allen Außenreizen nicht klarkam. Sie hat alles angepöbelt, ist immer gleich ausgeflippt, wenn etwas neu oder unbekannt war oder wenn ihr jemand zu nahe kam.

Wir hatten schon etliche Hundeschulen besucht, keiner konnte uns helfen. Es hieß nur immer, man solle das ganze unerwünschte Verhalten unterbinden, aber wie man das bei meiner Hündin macht, konnte keiner zeigen. Ich solle sie einfach noch mehr deckeln, zeigen, wer hier der Meister ist, ich soll ihr noch mehr Grenzen setzen. Immer noch mehr und mehr. Mein Hund konnte sich mit diesen strengen und einseitigen Methoden nie entwickeln, selbständig werden oder lernen, sich selber zu regulieren.

Schon nach diesem ersten Abklärungs-Termin war ich überzeugt, dass Carsten mir und meiner Hündin endlich helfen kann.

Seine Expertise und Geduld sind einfach beeindruckend.

In der Zwischenzeit buchte ich den Online-Kurs 'der große Leinenkurs', um die Basics für unser Training zu erarbeiten.

Dann war es endlich so weit. Fünf Tage lang arbeitete Carsten mit mir und meinem Hund sehr intensiv, aber nie zu viel, nur genau so viel, wie Sam und ich es aufnehmen und verarbeiten konnten.

Ich war oder bin keine einfache Kundin, da ich schon zu viele schlechte Erfahrungen mit Hundetrainern gemacht habe. Carsten hatte eine Engelsgeduld, er blieb immer ruhig, sachlich und gelassen. Ich fühlte mich nie unter Druck, er war nie herabwürdigend zu mir, oder er verurteilte mich nie, auch wenn ich es nicht immer auf Anhieb verstanden habe. Carsten erklärte jeden Schritt bis ins kleinste Detail. Seine positive und motivierende Art macht das Training zu einem echten Vergnügen.

Seine Trainingsmethoden sind effektiv, sanft und auf die individuellen Bedürfnisse von jedem einzelnen Hund zugeschnitten.

Er hat nicht nur meinem Hund, sondern auch mir geholfen, unsere Beziehung auf ein völlig neues Level zu heben. Ich habe gelernt, wie feinfühlig man einen aggressiven Hund führen kann und respektiv muss. Ich habe gelernt, was es heißt 'nichts wollen', einfach zu akzeptieren und in der Ruhe zu bleiben.

Ich bin nach 25 Jahren Mali-Halterin in eine völlig andere und neue Welt eingetaucht.

Vor dieser Trainings-Woche hatte Sam bei 98 % der Begegnungen ausgelöst. Nach dieser Woche sind wir auf 20 % gesunken, das ist einfach fantastisch und unglaublich. Ich bin mit einem neuen Hund nach Hause gefahren. Zu Hause hatten mich die Leute auf der Straße angesprochen, was denn mit meinem Hund passiert ist, sie sei so anders, so ruhig und gefasst.

Wir sind noch lange nicht am Ziel, aber wir haben eine riesengroße Hürde geschafft und wir bleiben dran.

Lieber Carsten, wir sind dir unglaublich dankbar für deine Unterstützung!!

Ich freue mich jetzt schon auf unser nächstes gemeinsames Training.
Priska & Sam

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Adresse

Lottenstraße
Düsseldorf
40591

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Montag 16:00 - 20:00
Dienstag 16:00 - 20:00
Mittwoch 16:00 - 20:00
Donnerstag 16:00 - 20:00
Freitag 09:00 - 20:00
Samstag 09:00 - 20:00

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https://www.mit-hunden-leben.com/online-kurse/

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