26/01/2026
Otti, die kleine Süßigkeit, ist mit seinen 12 Wochen in eine Sackgasse gedackelt!
Wir hätten ihn ganz einfach „befreien“ können und dann hätte er keinen Stress gehabt. Denn jedes Problem verursacht Stress.
Nur: Ohne Problem keine Lösung!
Findet man keine Lösung, hat man „negativen“ Stress. Und das ist in vielen Köpfen das, was unter Stress verstanden wird. Etwas andauernd Unangenehmes, das nicht weg geht und und eher immer schlimmer wird.
Ja, bei der Suche nach einer Lösung ist das körperliche System in Stress. Und das ist erstmal überhaupt nicht schlimm! Stress wird nur dann ungesund, wenn er andauernd stattfindet, ohne, dass zum Beispiel eine solche Situation wie Ottis „Sackgasse“ gelöst wird.
Frust nicht mehr so lange und nicht so stark zu empfinden, sollte jeder lernen dürfen. Das passiert aber nur durch das Erleben von frustrierenden Situationen.
Das Gleiche gilt für den adäquaten Umgang mit Stress: Den kann man nur lernen, wenn man hier und da ein wenig Stress erleben darf.
Anstatt Stress überall zu vermeiden sollten wir hinsehen, wann er okay und hilfreich ist.
Ungewohnte Situationen und Herausforderungen können Stress entstehen lassen. Körperlich oder psychisch. Es ist der Zustand zwischen Problem und Lösung, zwischen Frage und Antwort, zwischen Suchen und Finden. Stress ist nicht grundsätzlich schlecht und gehört einfach zum Leben dazu.
Er braucht Ausgleich durch Erholung, Ruhe, Schlaf und Sicherheit.
Wer zu wenig Stress hat, der wird damit immer schlechter umgehen können.
Und natürlich: Wer zuviel (und vor allem „negativen“) Stress hat, der kann krank und überreizt werden.
Und selbstverständlich hätten wir Otti geholfen, wenn er es nicht hätte schaffen können. Doch wie wertvoll ist seine Erfahrung, dass er selber innerhalb von einer Minute eine tolle Lösung gefunden hat!
Das beste Buch zu diesem Thema ist meines Erachtens übrigens „Frust - lass nach!“ von Maren Grote - Erschienen im und erhältlich bei uns im .store
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