09/06/2026
Mein Hund hat an der Leine gezogen, nicht nur ein bißchen. Jede Kleinigkeit bedeutete Aufregung. Und er war so gar nicht ansprechbar.
Ich wusste schon so viel, hatte als Hundetrainerin ja auch vielen Hunden und Menschen zur Entspannung und Leinenführigkeit verholfen.
Doch mein Tony forderte mich auf ganz neuem Niveau. Ich kam einfach nicht zu ihm durch.
Daraufhin habe ich viele Dinge probiert, die ich sonst nicht getan habe.
Kommandos und Leckerlies 👉 hat er toll drauf reagiert, aber nur für den Moment. Danach schoss er sofort wieder in Leine.
Sogar den Leinenruck habe ich angewandt (tut mir immer noch leid) 👉 lief scheinbar super, aber nur oberflächlich: Tony war so angespannt, dass er bei Pausen oder zu Hause alles zerfetzt hat, was ihm vor die Nase kam.
Und nein: auch eine Kombination aus Belohnung und Strafe funktionierte nicht.
Erst als ich verschiedene Ansätze kombiniert habe, kam die Wendung:
🔸 Selbstregulation, Reizverarbeitung und Frustrationstoleranz fördern
🔸 Raumdenken und Körpersprache auf Distanz
🔸 Orientierung durch Ankündigungen statt Forderungen
Viele graue Haare und Nervenzusammenbrüche später kann ich nun sagen:
Danke, Tony, dass ich das von dir lernen durfte.
👉 Folge mir, wenn du auch Lösungen aus der Anspannung suchst.
🙋🏼♀️ Hi, ich bin Monika, die etwas andere Hundetrainerin. Ich hinterfrage Standards, betrachte Kommunikation aus Hundesicht und nehme die Verzweiflung von Hundehalter*innen ernst.