08/08/2025
An alle, die darüber nachdenken, einen Hund zu adoptieren – bitte lest das aufmerksam. Ihr müsst diese Realität verstehen :
Ich bin ein Hund des 21. Jahrhunderts.
Ich bin ein Malinois.
Hochintelligent unter den Hunden, herausragend in allen Disziplinen, immer bereit zu arbeiten – ich muss arbeiten.
Doch heute erwartet man von mir, den ganzen Tag ruhig auf dem Sofa zu liegen.
Ich bin ein Akita Inu.
Meine Vorfahren wurden gezüchtet, um Bären zu bekämpfen.
Heute erwartet man von mir, tolerant zu sein, und schimpft mit mir, wenn ich reagiere, sobald sich ein anderer nähert.
Ich bin ein Beagle.
Wenn ich einer Spur folge, belle ich laut, damit mich die Jäger hören können.
Heute bekomme ich ein Elektrohalsband, damit ich ruhig bleibe, und man erwartet, dass ich sofort zurückkomme… ohne zu rennen.
Ich bin ein Yorkshire Terrier.
Ich war ein gefürchteter Rattenjäger in den englischen Minen.
Heute glaubt man, dass ich nicht einmal mehr meine eigenen Beine benutzen kann, also trägt man mich ständig auf dem Arm.
Ich bin ein Labrador Retriever.
Mein Glück war es, in einen Teich zu springen, um die Ente zu holen, die mein Herrchen geschossen hatte.
Heute vergisst man, dass ich ein Hund bin, der laufen, schwimmen und spielen will. Stattdessen bin ich übergewichtig, eingesperrt, zur bloßen Nanny degradiert.
Ich bin ein Jack Russell.
Ich konnte einem Fuchs, einem aggressiven Dachs oder einer riesigen Ratte im Bau die Stirn bieten.
Heute schimpft man mit mir wegen meines Temperaments und meiner überschäumenden Energie, und will aus mir einen braven Schoßhund machen.
Ich bin ein Sibirischer Husky.
Ich kannte die weiten Landschaften Nordeuropas, wo ich mit voller Kraft Schlitten zog.
Heute sehe ich nur noch Hauswände oder einen kleinen Garten. Ich grabe Löcher, um meine Frustration loszuwerden… um geistig gesund zu bleiben.
Ich bin ein Border Collie.
Ich wurde gezüchtet, um stundenlang zu arbeiten – in enger Zusammenarbeit mit meinem Menschen.
Heute schimpft man mit mir, weil ich, mangels Schafe, versuche Fahrräder, Autos, Kinder oder alles, was sich bewegt, zu kontrollieren.
Ich bin… ein Hund des 21. Jahrhunderts.
Ich bin schön, aufmerksam, gehorsam, ich passe sogar in eine Handtasche…
Aber ich bin auch ein Individuum – mit Jahrhunderten von Zucht und Genetik in mir.
Ich habe Instinkte, und ich bin nicht für ein bewegungsloses Leben gemacht.
Acht Stunden am Tag allein zu Hause oder im Garten, ohne Aufgabe, ohne Spiel, ohne Bewegung –
und dich abends nur kurz zu sehen für einen kleinen Spaziergang… das macht mich zutiefst unglücklich.
Ich werde es dir zeigen, indem ich den ganzen Tag belle, deinen Garten verwüste, in die Wohnung mache, außer Kontrolle gerate, wenn wir endlich mal rausgehen…
Oder – noch schlimmer – ich werde innerlich zerbrechen, traurig und einsam auf meinem Kissen liegend.
Vielleicht denkst du, ich sollte glücklich sein, so viel Komfort zu haben, während du arbeitest…
Aber ich bin frustriert, erschöpft und unglücklich – denn dafür bin ich nicht gemacht.
Das ist nicht das, was ich brauche.
👉 Wenn du mich liebst,
wenn du schon immer von einem Hund wie mir geträumt hast,
wenn meine blauen Augen oder meine athletische Erscheinung dich faszinieren…
Aber du kannst mir kein echtes Hundeleben bieten, das den Bedürfnissen meiner Rasse gerecht wird…
👉 Dann kauf mich nicht. Adoptiere mich nicht.
👉 Wenn du mein Aussehen liebst,
aber meinen Charakter, meine Fähigkeiten und Instinkte – geprägt durch Jahrhunderte der Zucht – nicht akzeptierst,
und glaubst, dass du mich allein mit deinem Willen verändern kannst…
👉 Dann kauf mich nicht. Adoptiere mich nicht.
Ich bin ein Hund des 21. Jahrhunderts, ja…
Aber tief in mir leben noch immer der Jäger, der Zieher, der Hüter, der Beschützer.
Also überlege es dir sehr gut, bevor du mich auswählst.
Und denk darüber nach, vielleicht zwei Hunde zu nehmen – damit ich tagsüber nicht allein bin.
8 oder 10 Stunden sind für dich nur ein Arbeitstag…
für mich ist es eine Ewigkeit.
Credits an den ursprünglichen Verfasser ♥️