Kölner Zoo

Kölner Zoo Der Kölner Zoo ist Begegnungsstätte von Tier und Mensch. Impressum: http://koelnerzoo.de/impressum
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Auf zum fotografischen Wochenend-Spaziergang mit Hans Feller - viel Spaß bei uns im Kölner Zoo
30/05/2026

Auf zum fotografischen Wochenend-Spaziergang mit Hans Feller - viel Spaß bei uns im Kölner Zoo

29/05/2026

Elefanten-Erfrischung 🐘😍. Toll, wofür so ein Rüssel, der übrigens die verwachsene Nase und Oberlippe ist, so alles gut ist. Und auch der kleine "Taro" übt schon fleißig.

Entspannte Stimmung bei Familie "Löwe" im Kölner Zoo. Wass tippt Ihr - wie viel wiegen die Kleinen heute, 6 Monate nach ...
29/05/2026

Entspannte Stimmung bei Familie "Löwe" im Kölner Zoo. Wass tippt Ihr - wie viel wiegen die Kleinen heute, 6 Monate nach Ihrer Geburt? Fotos: Hans Feller

Gleich doppelter Nachwuchs bei einer stark bedrohten Tierart: In unserem Madagaskarhaus sind zwei Jungtiere bei den sehr...
28/05/2026

Gleich doppelter Nachwuchs bei einer stark bedrohten Tierart: In unserem Madagaskarhaus sind zwei Jungtiere bei den sehr seltenen Madagaskar-Springratten (Hypogeomys antimena) zur Welt gekommen. Die Geburt erfolgte Mitte April unterirdisch im hinteren Bereich der Anlage. Nach einigen Wochen zeigten sich beide Junge, deren Geschlechter noch nicht bestimmt sind, erstmals oberirdisch. Namen haben wir bislang noch nicht vergeben.

Vater ist der zweieinhalbjährige „Ako“, der 2024 aus dem Zoo im tschechischen Plzen nach Köln kam. Die fast zweijährige Mutter „MJ“ ist ebenfalls 2024 nach Köln gezogen. Sie stammt aus dem Zoo der britischen Kanalinsel Jersey. Ziel des Zusammenzugs war die Nachzucht bei dieser vom Aussterben bedrohten Art. Dies ist rund um den Jahreswechsel mit dem Jungtier „Noely“ erfreulicherweise zum ersten Mal passiert. Nun haben „Ako“ und „MJ“ direkt nachgelegt.

-Springratten sind die größten Nager, die auf der vor Ostafrika gelegenen Insel vorkommen. Ihr Lebensraum sind Trockenwälder. Die Kopf-Rumpf-Länge beträgt 30 bis 34 cm, die Ohren sind mit 6 cm sehr lang. Das Gewicht kann 1,2 kg betragen. Die Tiere sind Vegetarier. Sie ernähren sich überwiegend von Früchten, Samen, Blättern, Wurzeln und Sprösslingen. Sie sind nachtaktiv und bewohnen ein System aus unterirdischen Höhlen und Gängen. Madagaskar-Springratten leben in einer obligaten Monogamie. Das bedeutet, dass die Partner ihr Leben lang zusammenbleiben. Die Weibchen gebären in der Wildnis nur ein oder zwei Jungtiere pro Jahr in der Regenzeit.

Der Aufbau von Haltungen in ist aufgrund ihrer starken Bedrohung und der langsamen Fortpflanzung wichtig, um den grundsätzlichen Bestand der Art zu sichern und Erhaltungszuchten starten zu können. Die Haltung in Zoos ist auch von Bedeutung, um mehr über die Tiere und ihre Bedürfnisse zu lernen. So sind über die Madagaskar-Springratten im Kölner Zoo bereits zwei Bachelor-Arbeiten angefertigt worden. Unterstützt wurden diese Projekte jeweils durch die Biologinnen und Tierpfleger des Zoos. Schließlich lässt sich nur schützen, was man kennt. Experten konnten bereits herausfinden, dass die Madagaskar-Springratte in der Wildbahn eine wichtige ökologische Rolle als Beutetiere für Schlangen, Greifvögel und das bekannteste madagassische Raubtier, die Fossa, spielt. Ihr Aussterben bedroht also viele weitere Arten des Ökosystems.

Madagaskar ist einer der weltweiten Hotspots der Artenvielfalt. 90 Prozent der Wirbeltiere, die auf der Insel leben, sind nur hier zu finden. Dieser Artenschatz ist massiv bedroht. Grund ist vor allem der Lebensraumverlust durch Abholzung und Brandrodung für die lokale Landwirtschaft oder kommerzielle Plantagen. Hinzukommen die immer stärker spürbaren Auswirkungen des Klimawandels, die die Insel besonders heftig betreffen, sowie die Bejagung von Tieren durch die bitterarme und oft hungernde madagassische Bevölkerung.

Auftrag Arche: Der Kölner Zoo setzt sich nachhaltig für die Bewahrung der madagassischen Artenvielfalt ein:
• In seinem traditionsreichen Madagaskarhaus hält, züchtet und erforscht der Kölner Zoo viele hochbedrohte Tiere dieser Insel – so neben den Springratten auch verschiedene Lemurenarten, Tenrek und Gecko.
• Im Aquarium betreibt der Kölner Zoo Erhaltungszuchtprogramme für hochbedrohte madagassische Tierarten, darunter für das Grüne Marmorkrötchen oder den Mangarahara-Buntbarsch. Letzterer zählt zu den seltentesten Fischen der Erde. Den Kölner Aquariums-Experten gelang erstmals die Nachzucht. Auf dieser Basis konnte inzwischen Nachwuchs an andere Zoos in Deutschland und Europa abgegeben werden, um weitere Reservepopulationen aufzubauen.
• Der Kölner Zoo ist Mitglied der „Madagaskar Fauna & Flora Group“. In diesem Zusammenschluss sitzen Experten renommierter Zoos, Botanischer Gärten, Repräsentanten der madagassischen Regierung sowie Vertreter von Naturschutzbehörden und ortsansässigen NGOs, um gemeinsam Schutzkonzepte für die madagassische Flora und Fauna zu entwickeln und umzusetzen. Mit dem Projektpartner „Tropical Biodiversity Social Enterprise“ im Süden Madagaskars hat der Kölner Zoo eine Forschungsstation und eine Bildungsstation für die lokale Bevölkerung aufgebaut und unterstützt Ranger-Patrouillen, die den Wald schützen.

Weitere Infos und konkrete Spendenmöglichkeiten hier:
https://foerdern.koelnerzoo.de/spenden/artenschutz/schutz-der-flora-und-fauna-auf-madagaskars

Fotos: Rolf Schlosser

Gestern war das European Regional Office der Weltnaturschutzunion IUCN bei uns im Kölner Zoo. Empfangen wurde die Delega...
27/05/2026

Gestern war das European Regional Office der Weltnaturschutzunion IUCN bei uns im Kölner Zoo. Empfangen wurde die Delegation von Zoodirektor Prof. Theo B. Pagel, Dr. Matthias Markolf vom am Zoo neu etablierten „IUCN Centre for Species Survival for wild pigs and Asian songbirds“, sowie durch die Kuratorinnen und Kuratoren Dr. Johanna Rode-White, Bernd Marcordes und Prof. Dr. Thomas Ziegler, die auch alle in den unterschiedlichsten Spezialistengruppen der IUCN tätig sind.

Es gab verschiedene Vorträge und Führungen rund um unseren internationalen Artenschutzeinsatz und unseren Tätigkeiten im Rahmen des „One Plan Approach“ der IUCN, der das Zusammenwirken von Expertisen sowie von Artenschutz in der Natur kombiniert mit Erhaltungszuchtprogrammen in Zoos vorsieht. Und natürlich anschließende Diskussionen und sehr konstruktiver Austausch, auch über mögliche weitere Zusammenarbeiten.

Bei uns im Kölner Zoo wachsen fünf junge Schwarzhalsschwäne auf. Sie schlüpften Mitte März und entwickeln sich sehr gut....
22/05/2026

Bei uns im Kölner Zoo wachsen fünf junge Schwarzhalsschwäne auf. Sie schlüpften Mitte März und entwickeln sich sehr gut. Einer ersten Geschlechtsbestimmung zufolge handelt es sich um ein männliches Tier und vier weibliche. Ihre Eltern sind vier Jahre alt. Es ist das erste Mal, dass sie erfolgreich Küken großziehen.

Diese nicht bedrohte Art wird in eher selten gezeigt. Schwarzhalsschwäne sind anspruchsvoll und erfordern viel Know-how in der Haltung. Viele Küken überstehen die ersten Lebenstage nicht. Umso erfreulicher ist es für die Verantwortlichen des Kölner Zoo, dass das gesamte Gelege und alle fünf Küken proper und fit auf dem Teich in Nachbarschaft des „Arnulf-und-Elizabeth-Reichert-Haus“ schwimmen, wo sie gut zu sehen sind.

Das Ursprungsgebiet der Schwarzhalsschwäne ist das südliche . Ihre Brutgebiete reichen von der Mitte Chiles und dem Südosten Brasiliens über Patagonien bis Feuerland und zu den Falklandinseln. Im Winter ziehen die Vögel nach Norden bis Paraguay und Südostbrasilien. Sie bewohnen vor allem seichte Seen und Süßwassersümpfe, aber auch Brackwasserlagunen und geschützte Meeresbuchten. Auf dem Speiseplan stehen hauptsächlich Algen und andere Wasserpflanzen.

Schwarzhalsschwäne erreichen eine Länge von bis zu 140 Zentimetern und wiegen in der Regel zwischen 3,5 bis 6,5 Kilogramm. Die Männchen sind deutlich größer als die Weibchen, ansonsten weist diese Art keinen auffälligen Geschlechtsdimorphismus auf. Auffällig und namensgebend sind der schwarz gefärbte Kopf und Hals. Das restliche Gefieder ist weiß. Die Augen werden von einem schmalen, weißen Augenstreifen eingerahmt. Der Schnabel ist grau und besitzt an der Basis einen großen, rot gefärbten fleischigen Höcker. Die Beine sind fleischfarben. Bei Jungvögeln sind die Kopf- und Halsfedern noch schwarzbraun – so auch bei den Jungtieren im Kölner Zoo derzeit. Die übrigen Partien des Federkleides sind hell-graubraun und mit weißen Federn durchsetzt. Der Schnabel ist bei heranwachsenden Vö**ln noch grau.

Die Gesamtpopulation des Schwarzhalsschwans wird von der Weltnaturschutzunion (IUCN) auf 26.000 bis 100.000 Tiere geschätzt. Die Art gilt als nicht gefährdet.

Fotos: Rolf Schlosser

Heute ist  : Unser Artenschutzbeauftragter & Koordinator des Artenschutzzentrums, Dr. Matthias Markolf, und unsere Kurat...
22/05/2026

Heute ist : Unser Artenschutzbeauftragter & Koordinator des Artenschutzzentrums, Dr. Matthias Markolf, und unsere Kuratorin und Vorsitzende der IUCN Species Survival Commission Wild Pig Specialist Group, Dr. Johanna Rode-White, sind derzeit auf dem EAZA - the European Association of Zoos and Aquaria „Conservation Forum“ unterwegs.

Das dreitägige Forum findet dieses Jahr im Opel-Zoo Kronberg statt. Hier stärken Artenschützer aus europäischen und ihr Netzwerk. In diversen Vorträgen, Workshops und natürlich auch in den Pausen tauschen sie sich über ihre Arbeit aus. Ein Besuch im Opel Zoo darf natürlich auch nicht fehlen.

Matthias und Johanna berichten ihren Kolleginnen und Kollegen über die Artenschutzarbeit des Kölner Zoo in sowie über unser Engagement für Asiatische Wildschweine, die existenziell von der Afrikanischen Schweinepest bedroht sind.

Zoos: Gemeinsam für den Artenschutz!

21/05/2026

Was vor dem Schlüpfen unserer Natalias Nackenstachler geschah …
Hier Einblicke in die elterlichen Terrarien unserer Natalias Nackenstachler im Besucherbereich der Terrarienabteilung des Kölner Zoo. Nach dem Eierlegen werden diese noch fest von der Mutter in den Untergrund gedrückt und sorgfältig vergraben, damit sich alle gut entwickeln…

Clips A. Rauhaus, T. Ziegler

Wir nehmen Euch mit auf die Baustelle "Drachenhaus". Drachenhaus? Ja, im ehemaligen Tropenhaus ziehen bald - zumindest ä...
21/05/2026

Wir nehmen Euch mit auf die Baustelle "Drachenhaus". Drachenhaus? Ja, im ehemaligen Tropenhaus ziehen bald - zumindest äußerlich - drachenartige Wesen ein. Gemeint sind Komodowarane, die bald erstmals im Kölner Zoo leben werden - und dem Haus einen neuen Namen geben.

Die Komodowarane werden das Highlight des Hauses, das sich nach einem Brand 2022 auf den letzten Metern einer umfangreichen Sanierung befindet. Die Tieranlagen wurden umfassend optimiert und neu gestaltet. Auch die Technik ist nun auf neuestem, energieschonenden Stand mit u.a. neuem Heizsystem, neuer Lüftung, Gründach und Photovoltaikanlage. Bald wird alles fertig sein. Die Eröffnung ist in diesem Sommer. Das exakte Datum steht noch nicht fest. Es dauert aber nicht mehr lange.

Neben den Komodowaranen ziehen in die bunte Regenwaldlandschaft im Inneren des Hauses auch südostasiatische Vögel, Reptilien und Amphibien. Auch Zwergotter und mehrere Känguruarten, für die wir im Sinne des One-Plan-Approach Erhaltungszucht betreiben, haben hier ihr Zuhause. Ihr dürft also gespannt sein.

Apropos Erhaltungszucht: Im Backstage-Bereich des Dachenhauses ist eine große Nachzuchtstation für vom Aussterben bedrohte südostasiatische Vögel und andere Tiere entstanden. Hier wachsen z.B. Königsparadiesvögel, Hufeisen-Fruchttauben, Helmhornvögel oder Balistare heran. Sie sollen zum Teil später rückgeführt werden in die Ursprungsgebiete, um die natürlichen Bestände zu stärken.

Rund um die Eröffnung des Hauses informieren wir Euch umfassend zu allen Neuerungen und neuen Bewohnern des Drachenhauses.

20/05/2026

Vorsorge und Prophylaxe ist das Motto unserer Tierärztinnen. Regelmäßige Blutabnahmen zur Kontrolle des Gesundheitsstands gehören dazu. Früher musste man dafür viele Tiere in Narkose legen, was immer mit einem gewissen Risiko verbunden ist.

Heute geht das anders und schonender, indem man im Vorfeld viel mit den Tieren trainiert und arbeitet. Sie akzeptieren dann über Futterbelohnung und den Gewöhnungseffekt oft ohne Probleme den Pieks und die anschließende Blutabnahme.

Im Video seht Ihr das Ganze bei einem unserer Tiger im Backstage-Bereich. Kurz Schwanz rasieren, Nadel legen. Und gut ist - meistens jedenfalls ... ;)

Diese Art der Blutabnahme ist mit viel extra Arbeit und Vorbereitung im Vorfeld verbunden. Gute Zoos zeichnet aus, dass sie sich diese Extra-Arbeit im Sinne der Tiere machen.

Adresse

Riehler Straße 173
Cologne
50735

Öffnungszeiten

Montag 09:00 - 18:00
Dienstag 09:00 - 18:00
Mittwoch 09:00 - 18:00
Donnerstag 09:00 - 18:00
Freitag 09:00 - 18:00
Samstag 09:00 - 18:00
Sonntag 09:00 - 18:00

Telefon

+492217785114

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