Tierarztpraxis Buschhoven Dr. Kerstin & Dr. Jörg Mütze

Tierarztpraxis Buschhoven Dr. Kerstin & Dr. Jörg Mütze Kontaktinformationen, Karte und Wegbeschreibungen, Kontaktformulare, Öffnungszeiten, Dienstleistungen, Bewertungen, Fotos, Videos und Ankündigungen von Tierarztpraxis Buschhoven Dr. Kerstin & Dr. Jörg Mütze, Tierarzt, Alte Poststraße 83, Buschhoven.

🐶🐱🐴 Tierärzte aus Leidenschaft
Seit 2008 für Sie da, Diagnostik auf den Punkt gebracht.
💚 Wir für Ihr Tier

📞 Termine nach Absprache

Heiße Tage – Lebensgefahr für unsere Tiere!Der Sommer bringt nicht nur Sonne, sondern auch Risiken für unsere vierbeinig...
29/05/2026

Heiße Tage – Lebensgefahr für unsere Tiere!

Der Sommer bringt nicht nur Sonne, sondern auch Risiken für unsere vierbeinigen Freunde. Besonders Hunde, Katzen und Nager sind anfällig für Hitzestress und können schnell eine lebensbedrohliche Hyperthermie entwickeln.
Was ist eine Hyperthermie?
Hyperthermie entsteht entweder bei verminderter Wärmeabgabe oder erhöhter Wärmeproduktion des Körpers. Als weitere Ursache kommen Einflüsse, wie z.B. hohe Außentemperaturen in Frage.
Körperliche Anstrengung oder epileptische Anfälle können ebenfalls zum Anstieg der Körpertemperatur führen. Übergewichtige bzw. untrainierte Hunde weisen ein höheres Risiko für eine Hyperthermie auf.
Was passiert im Körper?
• Gefäße erweitern sich (Vasodilatation), der Blutdruck fällt ab
• Entzündungsreaktionen und Gerinnungsstörungen
• Zellen und Organe werden geschädigt
• Ohne schnelle Hilfe droht Organversagen und Tod

Erste Hilfe
• Sofort in den Schatten oder klimatisierten Raum bringen
• Vorsichtiges Duschen mit lauwarmem bis kühlem Wasser
• Kein eiskaltes Wasser oder Eis verwenden! Die reaktive Verengung der Blutgefäße (Vasokonstriktion) der Haut behindert die so wichtige Wärmeabgabe!
• Nicht zu rasch kühlen, um eine Unterkühlung zu vermeiden. Bei 39°C stoppen!
• Frisches, sauberes Wasser anbieten (ohne Zwang)
• Unverzüglich tierärztlich vorstellen!
Wichtig: Nicht nur eine schnelle Abkühlung, sondern auch eine professionelle Behandlung sind essenziell. Bei einer Hyperthermie können Organschädigungen vorliegen, die ggf. ausschließlich durch medizinische Maßnahmen erkannt und behoben werden können.

Vorbeugen – Schutz vor Überhitzung
• Niemals Tiere im Auto lassen, auch nicht für kurze Zeit!
• Frisches Wasser und Schattenplätze jederzeit zugänglich machen
• Spaziergänge in kühlen Morgen- oder Abendstunden
• Nagerkäfige nicht in der prallen Sonne aufstellen, gut lüften
• Auf Körpergewicht achten: Übergewichtige Tiere haben ein höheres Risiko
• Anstrengende Aktivitäten bei Hitze vermeiden
Fragen? Wir beraten euch gern!
Bei Fragen rund um das Thema Sommer und Hitze sind wir für euch da.
Bleibt aufmerksam und schützt eure Fellnasen!

Ehrlichiose beim HundDie Ehrlichiose ist eine durch das Bakterium Ehrlichia canis verursachte Infektionskrankheit des Hu...
22/05/2026

Ehrlichiose beim Hund

Die Ehrlichiose ist eine durch das Bakterium Ehrlichia canis verursachte Infektionskrankheit des Hundes. Übertragen wird sie durch die braune Hundezecke, die vor allem in tropischen und subtropischen Regionen vorkommt. Häufig erfolgt die Infektion auf Reisen im Ausland, kann jedoch auch über importierte Tiere oder eingeschleppte Zecken nach Europa gelangen.

Nach einer Inkubationszeit von etwa 8–20 Tagen gelangen die Erreger in die Blutbahn und befallen vor allem Monozyten und Makrophagen. Dadurch kann es zu Entzündungsreaktionen in verschiedenen Organen kommen, insbesondere in Milz und Leber, aber auch in Lunge und Nieren.

Der Verlauf kann variieren: In der akuten Phase treten meist Fieber, Lethargie, Gewichtsverlust sowie vergrößerte Lymphknoten und eine Milzvergrößerung auf. Auch neurologische Symptome oder Herzrhythmusstörungen sind möglich. Die subklinische Phase kann über Monate bis Jahre symptomlos verlaufen. In chronischen Fällen kann es zu schweren Organbeteiligungen kommen z. B. Niereninsuffizienz, periphere Ödeme oder Netzhautblutungen mit möglicher Erblindung.

Die Diagnose erfolgt über den direkten Erregernachweis im Blutausstrich oder aus Gewebeproben.
Therapeutisch gilt Doxycyclin als Mittel der Wahl, ergänzt durch unterstützende Maßnahmen wie Infusionstherapie oder in schweren Fällen Bluttransfusionen.

Die Prognose ist bei früher Diagnose meist gut, verschlechtert sich jedoch deutlich bei gleichzeitigen vorliegenden Infektionen, z. B. mit Babesien.

Die wichtigste Maßnahme ist ein konsequenter Zeckenschutz. Dazu zählen geeignete antiparasitäre Präparate, regelmäßige Kontrolle des Hundes nach jedem Aufenthalt im Freien sowie das frühzeitige Entfernen von Zecken.
In Risikogebieten und auf Reisen sollte zudem besonders sorgfältig auf ausreichenden Schutz geachtet werden.

Borreliose beim HundDie Borreliose ist eine weltweit vorkommende Infektionskrankheit, die durch Borrelia burgdorferi sen...
21/05/2026

Borreliose beim Hund
Die Borreliose ist eine weltweit vorkommende Infektionskrankheit, die durch Borrelia burgdorferi sensulato verursacht wird. Übertragen wird sie durch den Gemeinen Holzbock (Ixodes ricinus). Da die Erreger zwischen Tier und Mensch übertragen werden können, zählt die Borreliose zu den Zoonosen.

Das Erregerreservoir bilden vor allem Waldsäugetiere, über die sich Zecken bereits im Larvenstadium infizieren können. Die Übertragung auf den Hund erfolgt meist erst nach etwa 24–48 Stunden Saugzeit. Trotz eines Zeckenstichs entwickeln jedoch nur etwa 5–10 % der Hunde klinische Symptome.
Klinische Symptome treten häufig erst Monate nach der Infektion auf. Typisch sind Hautrötungen an der Einstichstelle, Fieber, Appetitlosigkeit, Lymphknotenschwellungen, Gelenkschwellungen und Lahmheiten.

Die Diagnose stützt sich auf Zeckenexposition, klinische Symptome sowie den Ausschluss anderer Differentialdiagnosen. Der indirekte Erregernachweis erfolgt mittels ELISA-Test, der direkte Nachweis mittels PCR aus einem Hautbioptat der Zeckenstichstelle.

Das Mittel der Wahl ist das Präparat Doxycyclin bzw. Amoxicillin für mind. 4 Wochen. Der Therapieerfolg ist oftmals schwierig zu beurteilen, da Fieber und Lahmheit auch ohne Therapie nach ca. 4 Tagen abklingen können.
Bei Schmerzhaftigkeit (z.B. bei Polyathritis) erfolgt die Gabe von Schmerzmitteln.

Die Borreliose-Impfung schützt Hunde gegen wichtige Borrelia-Arten. Die Grundimmunisierung erfolgt ab der 12. Lebenswoche mit zwei Impfungen im Abstand von 3–4 Wochen, anschließend wird eine jährliche Auffrischung empfohlen. Die Impfung ergänzt den Zeckenschutz, ersetzt ihn jedoch nicht.

Entscheidend bleibt eine konsequente Zeckenprophylaxe durch geeignete Repellenzien, regelmäßige Kontrolle und frühzeitiges Entfernen von Zecken.

Anaplasmose beim Hund Die Anaplasmose wird durch das intrazelluläre Bakterium Anaplasma phagocytophilum verursacht und i...
20/05/2026

Anaplasmose beim Hund

Die Anaplasmose wird durch das intrazelluläre Bakterium Anaplasma phagocytophilum verursacht und ist weltweit verbreitet. Als Reservoirwirte dienen u. a. Nagetiere, Wild- und Hauswiederkäuer, Füchse und Wildschweine. Auch Vögel können zur Verbreitung beitragen.
Übertragen wird die Erkrankung durch den Gemeinen Holzbock (Ixodes ricinus), der vor allem von April bis September aktiv ist. Die Übertragung auf den Hund erfolgt meist erst nach ca. 36–48 Stunden Saugzeit. Die Inkubationszeit beträgt abhängig vom Immunstatus etwa 4–10 Tage. Nach der Infektion befallen die Erreger vor allem neutrophile (selten eosinophile) Granulozyten und verbreiten sich über Blut- und Lymphwege in verschiedene Organe wie Herz, Nieren, Lunge, Leber und Milz. Dies kann zur Schwächung des Immunsystem beitragen und weitere Erkrankungen begünstigen.
Klinisch verläuft die Infektion häufig subklinisch, dennoch können unspezifische Symptome wie Lethargie, Inappetenz, Fieber, Lahmheiten, blasse Schleimhäute, angespanntes Abdomen, Durchfall, Dyspnoe, Lymphknotenschwellungen oder eine Milzvergrößerung auftreten.
Die Diagnostik erfolgt über Blutbild, bildgebende Verfahren wie Röntgen und Ultraschall sowie den direkten Erregernachweis mittels PCR (z. B. aus Blut, Synovia, Knochenmark oder Liquor). Ergänzend können ein Blut- oder Buffy-Coat-Ausstrich sowie serologische Tests (IFAT/ELISA) Hinweise liefern.
Therapeutisch gilt Doxycyclin als Mittel der Wahl. Je nach klinischer Ausprägung kann die Behandlung zusätzlich durch Infusionstherapie, Transfusionen (bei anämischen Patienten) sowie Antiemetika und Schmerzmittel unterstützt werden. Die Prognose ist in der Regel günstig, sofern die Erkrankung frühzeitig erkannt und gezielt behandelt wird.
Entscheidend ist eine konsequente Zeckenprophylaxe! Regelmäßige Kontrolle des Hundes nach jedem Aufenthalt im Freien und die möglichst frühe Entfernung von Zecken reduzieren das Infektionsrisiko deutlich. Geeignete antiparasitäre Maßnahmen (z. B. Zeckenmittel) sollten konsequent angewendet werden. In Endemiegebieten ist die Untersuchung von Blutspendern mittels PCR sinnvoll sein.

Die Babesiose ist eine durch Schildzecken übertragene Blutkrankheit, die akut (teilweise lebensbedrohlich) oder auch chr...
18/05/2026

Die Babesiose ist eine durch Schildzecken übertragene Blutkrankheit, die akut (teilweise lebensbedrohlich) oder auch chronisch verlaufen kann. Die Übertragung erfolgt in der Regel ca. 12–36 Stunden nach dem Zeckenstich. Die Erreger befallen die Erythrozyten (rote Blutkörperchen).

Die Pathogenese ist abhängig vom Immunstatus des Hundes, der Virulenz der Babesien-Subspecies sowie den jeweiligen Isolaten (Erregerstämmen). Die Inkubationszeit beträgt ca. 10 Tage bis 3 Wochen.

Klinik/Symptome:
Die akute Form zeigt häufig unspezifische Symptome wie Mattigkeit, Inappetenz (Fressunlust), Gewichtsverlust und Fieber, im Verlauf zunehmend Anämie (Blutarmut) und Thrombozytopenie (verminderte Anzahl der Blutplättchen). Zusätzlich können Ikterus (Gelbfärbung der Schleimhäute), Splenomegalie (Milzvergrößerung) sowie Erbrechen auftreten.
Die zerebrale Form kann mit Unkoordiniertheit, Paresen (Lähmungen), Muskelzittern, Nystagmus, epileptiformen Anfällen sowie Bewusstseinsstörungen bis hin zum Koma einhergehen.
Ein perakuter Verlauf kann sich innerhalb von 24 Stunden entwickeln und zu akutem Nierenversagen führen.
Der chronische Verlauf ist gekennzeichnet durch rezidivierendes Fieber, Abmagerung, Teilnahmslosigkeit sowie Zeichen einer Leberinsuffizienz und Ikterus.

Diagnose:
Der Verdacht besteht bei Zeckenbefall, Aufenthalt in Endemiegebieten und entsprechendem klinischen Bild. Der Erregernachweis erfolgt im gefärbten Blutausstrich (Erythrozyten), ggf. ergänzend mittels PCR aus EDTA-Blut oder serologisch durch IFAT/ELISA (Antikörpernachweis).

Therapie:
Die Babesiose stellt häufig einen internistischen Notfall dar. Die Behandlung erfolgt mit Antiprotozoika und Infusionstherapie, bei ausgeprägter Anämie ist eine Transfusion von Nöten.

Prognose:
Abhängig von Babesien-Stamm, Schweregrad, Alter und Immunstatus des Patienten. Bei akuten Verläufen mit Schocksymptomen ist die Prognose vorsichtig bis ungünstig, in vielen Fällen tritt jedoch eine zügige klinische Besserung nach Therapie ein. Bei kleineren Babesia-Arten ist die Elimination erschwert.

Ein konsequenter Zeckenschutz ist die wichtigste präventive Maßnahme!

🐾 Blasensteine bei der Katze – mehr als nur ein harmloses ProblemBlasensteine (Urolithen) entstehen, wenn sich Mineralie...
29/04/2026

🐾 Blasensteine bei der Katze – mehr als nur ein harmloses Problem
Blasensteine (Urolithen) entstehen, wenn sich Mineralien im Urin zu Kristallen und schließlich zu festen Ablagerungen verbinden. Diese können in der Harnblase liegen oder – besonders bei Katern – zur Obstruktion (Verschluss) der Harnröhre führen.
🔍 Ursachen und Risikofaktoren:
Die Bildung von Blasensteinen kann viele Ursachen haben: zu konzentrierter Urin (durch z.B. zu geringe Flüssigkeitsaufnahme), falsche Fütterung, Harnwegsinfektionen, bestimmte Medikamente, Stoffwechselstörungen oder genetische Veranlagung. Je nach Zusammensetzung unterscheidet man z. B. Struvit-, oder Calciumoxalatkristalle bzw. -steine.
⚠️ Typische Symptome:
• Harnabsatzstörungen (z.B. häufiges oder schmerzhaftes Urinieren)
• Urinieren außerhalb der Katzentoilette
• Abdominalschmerz
• Blut im Urin (Hämaturie)
• Pressen beim Harnabsatz
• kein Urinabsatz (v. a. bei Katern – lebensbedrohlicher Notfall!)
🚨 Mögliche Komplikationen von Blasensteinen:
Bleiben Blasensteine unbehandelt, können sie ernsthafte Komplikationen verursachen:
• Verschluss (Obstruktion) der Harnröhre → (Notfall!)
• Schmerzen und Entzündungen der Blasenwand (Zystitis)
• Blutungen im Bereich der Blase
• Schädigung der Blasenwand (Abrasion) bis hin zu Rupturen
• Rückstau des Urins in die Nieren mit Gefahr eines akuten Nierenversagens
• Wiederkehrende Harnwegsinfektionen und chronische Schmerzen
👩‍⚕️ Diagnose und Therapie:
Die Diagnose erfolgt durch eine gründliche klinische Untersuchung, Urinanalysen (Hämaturie, Kristallurie) und bildgebende Verfahren (Abdominalröntgen, Abdominalsonographie).
Bei der Therapie muss zwischen Notfallmaßnahmen bei einer Obstruktion sowie chirurgischer oder konservativer Steinentfernung aus der Blase unterschieden werden. Zudem sollte immer eine Steinprophylaxe erfolgen.
💧 Vorbeugung ist wichtig:
• Förderung der Wasseraufnahme (Nassfutter, Trinkbrunnen)
• Angepasste, ausgewogene Ernährung
• Regelmäßige tierärztliche Kontrollen und Urinuntersuchungen
Eine frühzeitige Diagnose und individuell angepasste Therapie sind entscheidend, um Komplikationen und Rückfälle zu vermeiden.

21/04/2026

05/04/2026

Das Tesm der Tierarztpraxis Busxhhoven wünscht euch frohe Ostern 🐣🐇🥚

04/04/2026

Was sind eure schönsten Erlebnisse in 18 Jahren Tierarztpraxis Buschhoven?
Schreibt uns gern in den Kommentaren ⚕️🐾

03/04/2026

Teil 2 unseres Tierärzte Interviews 🐾⚕️

Adresse

Alte Poststraße 83
Buschhoven
53913

Öffnungszeiten

Montag 09:00 - 18:00
Dienstag 09:00 - 18:00
Mittwoch 09:00 - 18:00
Donnerstag 09:00 - 18:00
Freitag 09:00 - 18:00
Samstag 09:00 - 00:00

Telefon

+491608092296

Benachrichtigungen

Lassen Sie sich von uns eine E-Mail senden und seien Sie der erste der Neuigkeiten und Aktionen von Tierarztpraxis Buschhoven Dr. Kerstin & Dr. Jörg Mütze erfährt. Ihre E-Mail-Adresse wird nicht für andere Zwecke verwendet und Sie können sich jederzeit abmelden.

Service Kontaktieren

Nachricht an Tierarztpraxis Buschhoven Dr. Kerstin & Dr. Jörg Mütze senden:

Teilen

Kategorie