Kirsten Fredemann - Ruhige Orientierung statt Anspannung im Alltag

Kirsten Fredemann - Ruhige Orientierung statt Anspannung im Alltag Regulation, Verbindung & Halt für dich und deinen Hund – ohne Training.

Wenn mir vor 20 Jahren jemand gesagt hätte, dass ich einmal mit Menschen und Hunden arbeiten würde, hätte ich vermutlich...
15/06/2026

Wenn mir vor 20 Jahren jemand gesagt hätte, dass ich einmal mit Menschen und Hunden arbeiten würde, hätte ich vermutlich laut gelacht.

Damals hatte ich keine Ahnung, dass zwei Hunde mein komplettes Leben und mein Verständnis von Hunden verändern würden.

Die erste war ein Amerikanischer Collie aus eher fragwürdiger Hobbyzucht. Hochsensibel, reizempfänglich, wachsam und sehr beschützend.
Die zweite war Milli. Meine ehemalige rumänische „Allround-Granate“ mit Jagderfahrung und Schäferhundgenen inklusive. 😅
Diese beiden Hunde haben mich mehr gelehrt als jede Ausbildung, jedes Seminar und jedes Fachbuch.
Durch meinen Collie habe ich gelernt, wie stark Hunde von ihrer Genetik, ihrem Nervensystem, ihrer Gesundheit und ihren frühen Erfahrungen geprägt werden.
Ich habe gelernt, wie viel wir beeinflussen können.
Durch unsere eigene Ruhe und durch Regulation.
Durch passende Strukturen. Durch Ernährung, Kräuter, Düfte und andere Unterstützung.
Aber ich habe auch gelernt, dass Emotionsregulation Grenzen hat.
Dass manche Hunde die Welt einfach intensiver wahrnehmen als andere. Und dass wir nicht jede Veranlagung wegtrainieren können.
Mit Milli kam dann die nächste Lektion. Alle Umweltreize waren neu für sie. Wenn ein Traktor mit Anhänger vorbeifuhr, sprang sie wie ein Känguru auf die Straße und hat mir mehrmals fast die Finger gebrochen. Wenn eine Katze auftauchte, ist sie sprengstoffartig mit Jagdschrei ins Ende der Leine gekracht.
Mit ihr habe ich gelernt, wie wichtig Sicherheit ist. Warum Orientierung, Klarheit und Verantwortung die unverhandelbare Basis für einen entspannten Alltag sind. Weil Hunde erst dann entspannt werden, wenn der Mensch die Verantwortung übernimmt. Erst dann kann er sich zurücknehmen.
Heute arbeite ich deshalb anders, als viele erwarten.
Ich schaue nicht nur auf das Verhalten.Ich schaue auf den Hund dahinter. Auf sein Nervensystem, auf seine Veranlagung. Auf seine Geschichte.
Auf das, was wir beeinflussen können.
Und auf das, was wir akzeptieren und begleiten müssen.
Denn genau das haben mir meine beiden größten Lehrmeister beigebracht. ❤️

Welcher Hund hat dein Verständnis von Hunden am meisten verändert?

11/06/2026

Manchmal haben wir ein riesiges Brett vor unserem Kopf und das Gefühl, der Mount Everest steht direkt vor uns, unbezwingbar zwischen Frühstück und Abendessen.
Vielleicht hast du dich auch schon mal gefragt, wie es mit deinem Hund jemals draußen besser werden soll, ob ihr jemals entspannt spazieren gehen werdet und wie viele Wochen oder Monate du fürs Training aufwenden müsstest.
I feel you. Mir ging es lange genauso und ich hatte sie nicht, die Zeit für endlos lange Trainings mit meiner rumänischen Granate Milli. Doch nach meinem großen Umzug in den Norden habe ich die Zeit, die ich hatte genutzt und vieles im Alltag anders gemacht, das vorher so schwer möglich war. Und dann innerhalb von vier Monaten hatte ich „plötzlich“ einen völlig anderen Hund. Milli konnte mit mir an lockerer Leine laufen, sie konnte ruhig an anderen Hunden vorbeigehen, und wenn eine Katze in Sichtweite kam, ist sie nicht mehr sprengstoffartig in die Leine geknallt.

Und das tatsächlich ohne zusätzliche Zeit und ohne Training.

Hey. Ich bin Kirsten. Seit acht Jahren Hundetrainerin und Mentorin für Hundemamas, die sich einen entspannten Alltag mit ihrem Hund wünschen. Jenseits von Unterordnung und stumpfem Gehorsam, sondern mit Verständnis, Empathie und liebevoller Führung.

Wenn du verstehen möchtest, wie der Weg für dich und deinen Hund aussehen könnte, schreib mir.
Herzlich, Kirsten

Es gibt diese Momente im Alltag mit Hund, in denen wir verzweifelt nach der richtigen Lösung suchen.Nach der nächsten Id...
04/06/2026

Es gibt diese Momente im Alltag mit Hund, in denen wir verzweifelt nach der richtigen Lösung suchen.

Nach der nächsten Idee. Nach dem einen Puzzleteil, das endlich alles leichter macht.

Und manchmal merken wir erst viel später, dass unser Hund etwas ganz anderes gebraucht hat.

Nicht noch mehr.
Sondern etwas, das wir ihm jeden Tag geben können.

Ruhe.
Sicherheit.
Gelassenheit.
Klarheit.
Verlässlichkeit.
Das Gefühl, nicht alles alleine regeln zu müssen.

Vielleicht beginnt genau dort das, was wir uns so sehr wünschen.

Für unseren Hund.
Und manchmal auch für uns selbst. 🤍

03/06/2026

Wünschst du dir auch, dass dein Hund sich im Alltag entspannt an dir orientiert?
Spontane Ausflüge ohne komisches Gefühl im Bauch?
Viele unterschätzen dabei die Bedeutung von den vielen kleinen Alltagsentscheidungen die wir ständig treffen - und überschätzen die Bedeutung von Training.

Hand auf‘s Herz - wie viele Fragen konntest du mit JA beantworten?
👇

7–10 Ja:
Dein Hund orientiert sich bereits sehr gut an dir.

4–6 Ja:
Da steckt noch Potenzial drin.

0–3 Ja:
Dann lohnt es sich, die Grundlagen einmal genauer anzuschauen.

Und übrigens, das Ergebnis ist nicht in Stein gemeißelt und kann sich jederzeit ändern - in die eine oder in die andere Richtung🫶

Erzähl - wie viele waren es bei dir?

Viele junge Hüte- und Schutzhunde landen nicht im Tierheim, weil sie „plötzlich“ aggressiv werden, sondern weil in den e...
31/05/2026

Viele junge Hüte- und Schutzhunde landen nicht im Tierheim, weil sie „plötzlich“ aggressiv werden, sondern weil in den ersten Monaten zu viel übersehen wurde.

Weil ihre Veranlagung in der Welpenzeit niedlich war und ihre Bedürfnisse bis zur Pubertät unterschätzt wurden.

Was für alle Hunde wichtig ist, gilt für diese Arbeitshunde ganz besonders:
Ein klarer Rahmen. Orientierung. Passende Auslastung. Und die Fähigkeit, herunterzufahren.
Denn ein Hütehund, der nie gelernt hat, zur Ruhe zu kommen, bleibt dauerhaft auf Empfang.

Wichtig beim gemeinsamen Spiel: Kein übertriebenes Hochfahren, keine Hände als Spielzeug und kein „Der meint das doch nur spielerisch“. Gerade bei Hütehunden gehört es dazu, den Einsatz der Zähne gar nicht erst zur Gewohnheit werden zu lassen.

Der wichtigste Punkt ist für mich aber das Hüte- und Schutzverhalten.
Anfangs wirkt es oft harmlos, wenn der Hund Kindern hinterherläuft, sie umkreist oder ständig alles im Blick behalten möchte.
Was viele nicht bedenken:
Zum Hüten gehört nicht nur Beobachten. Hütehunde arbeiten auch mit den Zähnen.
Und deshalb ist es so wichtig, früh die Verantwortung zu übernehmen durch liebevolle, klare Führung im Alltag. Fair und verlässlich.

Denn wenn der Mensch sie nicht übernimmt, übernimmt der Hund sie selbst.
Er bewacht den Garten, kontrolliert Besucher, sichert Ressourcen oder beginnt, Situationen eigenständig zu regeln.

Die gute Nachricht ist also:
Wir können auf all diese Dinge frühzeitig Einfluss nehmen.
Wenn wir endlich verstehen, dass Genetik sich nicht wegstreicheln lässt und Leckerchen allein keinen Hund glücklich machen, dass Erziehung nicht verhandelbar ist, genau wie die Bedürfnisse unseres Hundes, dann werden viele Probleme gar nicht erst entstehen.

15/05/2026

Die Flexileine ist praktisch.
Aber sie kann eure Leinenführigkeit in wenigen Tagen verschlechtern.

Wenn sie überwiegend so genutzt wird, wie sie gedacht ist, lernt der Hund dadurch:
Zug = ich komme vorwärts.

Willst du wie ich trotzdem nicht komplett auf sie verzichten, baue beim Spaziergang immer wieder ruhige längere Abschnitte ein, auf denen du den Stopp hältst. So, dass die Leine kurz und locker ist - und dein Hund wie an der Führleine aufmerksam neben dir läuft.
Im ersten Moment ist es ungewohnt, und man muss selbst aufmerksam sein.
Doch dadurch achtet dein Hund wieder mehr auf dich und auf die lockere Leine.
Das ist für mich der beste Kompromiss. ✨

Es gibt allerdings Ausnahmen.
Definitiv abraten von der Flexileine würde ich bei
- sehr unsicheren, schreckhaften Hunden
- Hunden über ~ 30 kg, es sei denn sie sind schon älter und/oder besonders entspannt
- allen Welpen und Junghunden
- Hunden, die noch nicht leinenführig sind

Welche Erfahrung hast du mit der Flexi gemacht? Erzähl mal ⬇️

29/04/2026

Viele schauen bei Hundebegegnungen auf das, was draußen passiert.
Anspannung beginnt aber schon zuhause - und zwar oft auch 30 cm oberhalb der Leine.
Deshalb setze ich in meiner Arbeit wesentlich früher an. Nicht erst draußen.
Sondern bei dem Zustand, mit dem ihr beide losgeht.

Wenn du unsicher bist, ob dein Hund vielleicht auch mehr Spannung trägt, als nach außen sichtbar ist:
Schreib FRÜHLING und ich schick dir den Link zu meinem 5-Minuten-Check.

27/04/2026

Warum reden wir darüber, was Futter am Tisch auslöst - aber so selten darüber, was Ausschluss auslöst?

Wie siehst du das?

Was, wenn Stress und Reaktivität nicht dort beginnen, wo du sie bisher gesucht hast?Vielleicht ist manches, das du für V...
26/04/2026

Was, wenn Stress und Reaktivität nicht dort beginnen, wo du sie bisher gesucht hast?
Vielleicht ist manches, das du für Verhalten hältst, längst Physiologie.
Und das verändert, wie du Hundebegegnungen verstehst.
Was davon war neu für dich?

Adresse

Burgheim

Öffnungszeiten

Dienstag 09:00 - 19:00
Mittwoch 09:00 - 19:00
Donnerstag 09:00 - 19:00
Freitag 09:00 - 19:00
Samstag 09:00 - 11:00

Telefon

+491718095816

Benachrichtigungen

Lassen Sie sich von uns eine E-Mail senden und seien Sie der erste der Neuigkeiten und Aktionen von Kirsten Fredemann - Ruhige Orientierung statt Anspannung im Alltag erfährt. Ihre E-Mail-Adresse wird nicht für andere Zwecke verwendet und Sie können sich jederzeit abmelden.

Service Kontaktieren

Nachricht an Kirsten Fredemann - Ruhige Orientierung statt Anspannung im Alltag senden:

Teilen

Kategorie