11/03/2026
Gerüchteküche – heute: Hundehaltung in Käfigen 🐶
In den letzten Tagen wurde ich tatsächlich zweimal darauf angesprochen, dass „hier erzählt wird“, die Hunde würden bei uns in kleinen Käfigen gehalten.
Nun ja… wer sich die Bilder hier anschaut, bekommt vielleicht schon eine kleine Ahnung, wie es bei uns wirklich aussieht. 😉
Die Hunde, die bei uns zur Betreuung sind, leben mit Familienanschluss bei uns im Haus. Sie liegen auf Decken, in Körbchen, laufen durch die Räume – und ja, manchmal landet auch der ein oder andere auf der Couch. (Die Hunde finden das großartig. Die Couch wurde nicht gefragt.)
Ganz praktisch betrachtet:
Ich hätte gar keinen Platz, um hier Käfige für mehrere Hunde aufzustellen. Wenn ich anfangen würde, hier für jeden Hund einen Käfig aufzubauen, könnten wir vermutlich selbst im Flur übernachten. 😄
Tatsächlich existiert irgendwo im Lager noch ein einziger Quarantäne-Käfig, der dort seit fast zehn Jahren Staub sammelt. Der letzte „Bewohner“ war übrigens eine Katze, die wir zusammen mit den Behörden aus einer Messi-Wohnung geholt haben und die dort kurzzeitig untergebracht war, bevor sie ins Tierheim weitergeleitet wurde.
Außerdem stehen bei uns im Schuppen noch ein paar Kleintierkäfige, die früher bei der Aufzucht von Wildtier- oder Katzenwaisen zum Einsatz kamen. Für Hunde spielen die allerdings keine Rolle.
Was wir dagegen durchaus öfter hier haben, sind Hundeboxen (meist Stoff-Faltboxen), die manche Halter selbst mitbringen. Viele Hunde kennen diese Box von zu Hause als Schlafplatz oder Rückzugsort – und wenn das so ist, darf der Hund sie natürlich auch hier nutzen.
Da das Käfig-Gerücht aber offenbar so hartnäckig ist, überlege ich jetzt ernsthaft, unsere Abläufe anzupassen:
👉 Bitte bringt künftig passende Käfige für eure Hunde mit, damit wir sie auch ordnungsgemäß den Gerüchten entsprechend unterbringen können.
Wer das nicht macht, muss leider damit leben, dass sein Hund hier weiterhin
– auf einer Hundedecke liegt
– im Körbchen schläft
– oder (ganz schlimm!) auch mal auf der Couch landet.
Sorry, not sorry.😛
Jetzt aber einmal kurz ernsthaft:
Wer solche Behauptungen verbreitet, begeht unter Umständen eine Straftat. Das deutsche Strafrecht kennt hier u. a. die Tatbestände Üble Nachrede (§186 StGB) und Verleumdung (§187 StGB) – also das Verbreiten von ehrverletzenden Behauptungen, die nicht der Wahrheit entsprechen. Beides kann mit Geldstrafen oder Freiheitsstrafen geahndet werden.
Abgesehen davon sorgen solche Gerüchte langfristig nur dafür, dass Angebote wie Hundebetreuung irgendwann verschwinden, weil sie durch falsche Behauptungen beschädigt werden.
Falls jemand Hinweise hat, woher dieses Gerücht stammt, darf sich die betreffende Person sehr gern direkt bei mir melden.
Bis dahin lassen wir einfach ein paar Bilder sprechen.
Die zeigen nämlich ziemlich gut, wie Hunde hier tatsächlich leben. 🐾