20/08/2026
Es ist die Liebe zu unseren Hunden, die den Unterschied macht:
In letzter Zeit fällt mir immer wieder auf, wie wichtig ein Faktor beim Zusammenleben mit unseren Hunden ist - unsere Liebe zu ihnen und die Verantwortung, die wir für sie übernommen haben. In guten und in schlechten Zeiten halten wir zu unseren Hunden. 💕
Wenn die tiefe Liebe zu unseren Hunden fehlt, sehen wir sie häufig komplett anders und interpretieren ihr Verhalten auch nicht so positiv. Wir tun dann nicht alles für sie, was möglich wäre. Die rosarote Brille fehlt. 😊
Durch unsere große Liebe zu ihnen dichten wir allerhand gute Eigenschaften in unsere Hunde hinein und lieben sie dadurch noch mehr und das ist gut so. Teilweise gehen wir im Training schwierige Wege mit ihnen und nehmen sehr viel Arbeit auf uns und freuen uns wie verrückt über kleinste Trainingsfortschritte. Menschen, die unseren Hund nicht lieben, schütteln darüber vielleicht nur etwas verwundert den Kopf.
Mir fällt der Unterschied im Training oft auf - ich mag meine Kundenhunde sehr, aber ich liebe sie nicht so wie meine eigene Hündin - daher denke ich manchmal still und heimlich, ich hätte nicht so eine große Toleranz und Spannweite für diesen Hund und wäre schneller genervt von seinem Verhalten, während die Halter ihn in den höchsten Tönen loben und mit Freude viel Zeit und Energie in sein Training investieren. Sie lieben ihren Hund.
Wir wollen, dass unsere Hunde glücklich sind - wechseln zig mal das Futter, wenn es ihm nicht so gut schmeckt, kaufen das 10 Hundebett und die besonders teure Trainingswurst und sind oft gar nicht sooo traurig, wenn wir nicht in den Süden fliegen, sondern unseren Hund mit in den Urlaub nehmen können, um zu sehen, wie er glücklich am Strand läuft. Er darf dann doch ziemlich schnell mit aufs Sofa oder ins Bett, obwohl es eventuell ganz anders geplant war - unsere Konsequenz schmilzt häufig etwas dahin.😄 Solange alle sehr gut miteinander auskommen, ist daran auch gar nichts auszusetzen.
In diesem Sinne - knuddelt eure Fellnasen - ich werde jetzt auch wieder zu meiner Hündin gehen und bewundern, wie süß sie aussieht, wenn sie schläft und beim Träumen mit den Pfoten zuckt und viele weitere tolle Eigenschaften in sie hineindichten, ganz subjektiv. 😉