09/05/2026
Grannenzeit 🌾
Die sogenannte „Grannenzeit“ ist für Hunde jedes Jahr eine riskante Zeit. Grannen sind die spitzen, borstigen Samenstände bestimmter Gräser – besonders von Wildgerste, Mäusegerste oder ähnlichen Getreidegräsern. Durch ihre Widerhaken bewegen sie sich nur in eine Richtung: immer tiefer ins Gewebe hinein
In Deutschland ist die Grannenzeit meist von Mai bis September.
(Besonders an trockenen und heißen Sommertagen)
Grannen befinden sich häufig an Feldrändern, Wiesen, Straßenrändern und trockenen Gradflächen.
Warum sind sie so gefährlich?
Die Widerhaken verhindern, dass die Granne wieder herausfällt. Sie kann in Haut, Ohr, Auge und Nase eindringen, zwischen Zehen stecken bleiben und sogar bis in Lunge oder Bauchraum wandern.
Symptome:
Granne im Ohr:
▪︎ plötzlich heftiges Kopfschütteln
▪︎ Kopfschiefhaltung
▪︎ Jaulen sobald das Ohr berührt wird
▪︎ Kratzen am Ohr
▪︎ Ohrentzündung
▪︎ Gleichgewichtsstörungen
(Eine Granne kann das Trommelfell verletzen).
Granne in der Pfote/zwischen den Zehen:
▪︎ plötzliches Lecken an der Pfote
▪︎ Lahmheit
▪︎ Schwellung
▪︎ Rötung
▪︎ kleines Loch/Fistel
▪︎ Eiter
Granne in der Nase:
▪︎ plötzliches heftiges Niesen
▪︎ Nasenausfluss (blutig)
▪︎ Reiben der Nase
▪︎ Atemprobleme
Granne im Auge:
▪︎ Auge kneifen
▪︎ Tränenfluss
▪︎ Rötung
▪︎ Lichtempfindlichkeit
▪︎ Hornhautverletzungen
Granne in der Haut/im Fell
(Besonders bei langem Fell!)
▪︎ Schwellungen
▪︎ nässende Stellen
▪︎ Abszesse
▪︎ plötzliches, vermehrtes Belecken der Stelle
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Daher ist es wichtig das Fell nach jedem Spaziergang gründlich abzusuchen.
Besonders die Pfoten, zwischen den Zehen, Ohren, Achseln, Leiste, Augen und Nase.
Was tun wenn man eine Granne entdeckt?
- Wenn sie sichtbar und locker im Fell hängt, vorsichtig entfernen
- befindet sich die Granne bereits in Haut/Ohr/Nase/Auge, schnellstens einen Tierarzt aufsuchen.
Vor Ort beim Tierarzt, können dann notwendige Maßnahmen erfolgen.
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Ihr Praxisteam an der Dorfheide 🐾