10/01/2023
Bei Fertigfutter und Fertig-BARFzahlt es sich immer aus, auf die Deklaration zu achten. Die Deklaration gibt dem Tierhalter einen Hinweis darauf, aus welchen Inhaltsstoffen sich das Futter tatsächlich zusammensetzt.
Auf den Etiketten findet man 3 Arten der Deklaration. Die offene, halboffene und die geschlossene Deklaration.
🔸️Bei der OFFENEN DEKLARATION werden die Komponenten eines Futters detailliert und mit ihrem prozentualen Anteil aufgelistet.
Beispiel: 62,5% Muskelfleisch mager und durchwachsen, 20% Rinderpansen, 15% Rinderinnereien (davon 35% Leber, 20% Rinderherz, 17,5% Rindermilz, 17,5% Rinderniere, 10% Rinderlunge), 2,5% Rinderknochenmehl, 20% Gemüse/Obst/Kerne/Algen (Karotten, Zucchini, Feldsalat, rote Beete, Apfel), 0.11% Seealgenmehl
🔸️HALBOFFENE DEKLARATIONEN nennen die Inhaltsstoffe in der Reihenfolge ihrer Menge, aber ohne Maßangabe.
Beispiel: 67 % Lamm (z. B. Fleisch, Leber, Pansen), 13 % P**e (Fleisch, Herz), 18 % Gemüse und Obst, 2 % Öle, Kräuter und Algenkalk
🔸️ Bei einer GESCHLOSSENEN DEKLARATION werden nur noch die Nährstoffgruppen angegeben,
Beispiel: Fleisch und tierische Nebenerzeugnisse, Getreide, Mineralstoffe, pflanzliche Nebenerzeugnisse, Öle und Fette, Fleischbrühe
Desto genauer der Hersteller angibt, was das Futter tatsächlich in welchen Mengen enthält, desto einfacher kann man das Fertigfutter oder Fertig-Menü beurteilen und gegebenenfalls aufpeppen und zugeben, was fehlt.
Vor allem, wenn damit geworben wird, dass bei einem Futter auf künstliche Vitamine und Zusatzstoffe verzichtet wird, muss die Zusammensetzung gut passen, da es sonst kaum möglich ist, ohne Zusätze aus zu kommen.
Daher bei Nassfuttern ohne künstliche Zusätzen oder Barf-Menüs immer genau kontrollieren, was enthalten ist und gegebenenfalls fehlt, sodass man es ergänzen kann, damit die Nährstoffdeckung wieder passt.
http://barf-beratung.at/barf-menues-der-einfache-weg/