01/08/2026
Heute ist wieder einer dieser Tage, an denen ich mir unendlich viele Sorgen um Cooper mache.
Im Oktober wird er zwölf Jahre alt. Und auch wenn ich weiß, dass man jeden einzelnen Tag genießen sollte, schleicht sich immer wieder die Angst ein: Wie viel Zeit bleibt uns noch?
Cooper ist sein Leben lang krank gewesen. Genauso lange begleiten mich diese Sorgen. Sie gehören irgendwie zu unserem Alltag – und sie zehren. An meinen Nerven, an meinen Gedanken und manchmal auch an meiner Kraft.
Ich weiß, dass diese ständige Angst weder für mich noch für ihn gut ist. Aber ich bin eben nicht nur Hundemama, sondern auch einfach ein Mensch. Und Gefühle lassen sich leider nicht einfach ausschalten. Ich wünschte, ich könnte mein Gehirn manchmal auf “Sorgen aus” stellen – aber so funktioniert das leider nicht.
Ich liebe diesen Hund mehr, als Worte beschreiben können. Wenn ich es mir aussuchen dürfte, würde er 100 Jahre alt werden.
Natürlich weiß jeder, der einen Hund in seine Familie aufnimmt, dass unsere gemeinsame Zeit irgendwann endet. Trotzdem habe ich jetzt schon Angst vor diesem einen Tag. Manchmal fühlt es sich an, als würde ich mich jeden Tag ein kleines Stück darauf vorbereiten – obwohl ich weiß, dass das weder richtig noch hilfreich ist.
Und wenn Cooper mir irgendwann zeigt, dass es nicht mehr geht, werden wir für ihn die Entscheidung treffen, die aus Liebe die richtige ist. Nicht für uns, sondern für ihn.
Aber bis dahin hoffe ich von ganzem Herzen, dass wir noch ganz viel gemeinsame Zeit haben. Noch ganz viele Spaziergänge. Noch ganz viele Kuscheleinheiten. Noch ganz viele Momente, in denen ich ihn einfach anschauen und dankbar sein darf, dass er da ist. ❤️🐾