14/06/2026
Kleiner Trainings-Einblick von gestern, weil ich mich auch nach Jahrzehnten noch in jeder Einheit über die Entwicklung der wunderbaren Mensch-Pferd-Paare freue, die ich begleiten darf 😊
Während es sich wettertechnisch zwischendurch eher nach April als nach Juni anfühlte, lag der Fokus dieser Trainingseinheit auf etwas anspruchsvolleren Aufgaben zum Kraftaufbau.
Durch die tolle gemeinsame Entwicklung dieses Paares ist nun der richtige Zeitpunkt gekommen, etwas mehr zu fordern.
Aber genau da beginnt die wichtigste Aufgabe:
Nicht möglichst viel zu machen, sondern genau hinzuschauen und zuzuhören, was das Pferd – und natürlich auch der Reiter – mit Freude leisten kann.
Denn Lernen funktioniert niemals (!) unter Stress, Druck oder Überforderung.
(Hier kommt übrigens auch eines meiner Lieblingsthemen ins Spiel: das Nervensystem – dazu an anderer Stelle mehr)
Für einen echten Trainingseffekt braucht es durchaus auch einmal kurze, überschwellige Reize – aber immer mit ausreichend Entspannung, Pausen und einem guten Gefühl.
Deshalb haben wir gestern mit gezielten, kurzen Reprisen gearbeitet, viele Übergänge allein aus dem Sitz heraus geritten und dabei u.a. innere Bilder genutzt, um Veränderungen wirklich fühlbar zu machen.
So haben wir tolle Ergebnisse bekommen, die insbesondere die Tragfähigkeit, Schwungentfaltung und Geraderichtung gefördert haben.
Für mich ist das einer der schönsten Bereiche meiner Tätigkeit:
Bewegungen von Pferd und Reiter analysieren und optimieren,
Pferde lesen,
Zusammenhänge verständlich machen
und Veränderungen für den Reiter wirklich fühlbar werden lassen.
So entsteht nachhaltige Entwicklung 😊
Übrigens:
Im HIPPOFEEL® Sommer-Lehrgang am 27./28.06. sowie 04./05.07. sind aktuell noch wenige Plätze verfügbar 😊
www.hippofeel.de/sommer