Pferdedentalpraxis Jan Fiedler PDPP der IGFP

Pferdedentalpraxis Jan Fiedler PDPP der IGFP Zahnbehandlungen beim Pferd vor Ort in Schleswig Holstein und Hamburg

08/05/2026

Medical Training wird heute oft dargestellt, als bräuchte es jedes Tier. Das sehe ich deutlich differenzierter. Ich habe alle Verhaltensmodule belegt und kann es daher sehr viel individueller betrachten.

Ein Tier mit guter Bindung, Vertrauen und einer ruhigen Beziehung zu seinem Besitzer braucht häufig gar kein gesondertes Medical Training. Viele Tiere lassen sich selbstverständlich untersuchen, wenn kein Trauma vorhanden ist und der Tierarzt sorgfältig und respektvoll arbeitet.

Sinnvoll wird Medical Training vor allem bei traumatisierten Tieren. Denn massive Abwehr entsteht meist nicht grundlos, sondern durch Angst, Schmerzen oder schlechte Erfahrungen – leider nicht selten auch durch vorherige Tierarztbesuche.

Genau deshalb greift für mich ein rein mechanisches Training zu kurz. Vertrauen entsteht nicht über Automatismen oder Futter allein. Ein traumatisiertes Tier braucht immer auch Verständnis für die Ursache seiner Angst und oft eine eigentliche Traumabearbeitung.

Natürlich gibt es besonders sensible Tiere. Aber die meisten tolerieren Untersuchungen oder Injektionen problemlos, wenn Vertrauen vorhanden ist und man ihnen keine unnötigen Schmerzen zufügt.

Jedes Tier muss individuell betrachtet werden. Nicht jedes braucht Medical Training. Entscheidend sind Beziehung, Vertrauen und ein respektvoller Umgang, besonders auch durch die Tierärzte.

07/05/2026

Equines Asthma gehört zu den komplexesten Erkrankungen beim Pferd überhaupt. Mein erstes eigenes Pony hatte bereits schweres Asthma und seitdem begleitet mich dieses Thema durch mein ganzes Leben.

Heute weiß ich, dass Atemwegserkrankungen beim Pferd immer mehrere Ebenen haben. Natürlich spielen äußere Faktoren eine große Rolle, vor allem das Grundfutter. Wirklich schimmelpilzarmes Heu zu bekommen, ist inzwischen extrem schwierig geworden. Viele Pferde reagieren darauf mit Husten, Schleim oder asthmatischen Krisen.

Was niemals funktioniert, ist ein asthmatisches Pferd dauerhaft mit staub- oder schimmelbelastetem Heu stabil zu halten. Gute Haltung und gutes Grundfutter bleiben unverzichtbar.

Gleichzeitig gibt es besonders beim Asthma auch eine emotionale Ebene. Asthma bedeutet ein Verschließen nach außen und damit ein Abschneiden von der lebensnotwendigen Atemluft. Pferde spiegeln dabei emotionale Themen ihrer Menschen. Das gilt besonders bei Asthma, weil lt. TCM die Lunge besonders prädestiniert ist auf emotionale Themen zu reagieren.

In den meisten Fällen sind bereits viele Therapien versucht worden, bevor ich diese Pferde sehe. Trotzdem kann ich aus meiner Erfahrung sagen, dass sich praktisch jeder Huster und Asthmatiker mit konsequenter Behandlung, Akupunktur und meiner Form der Homöopathie so stabilisieren lässt, dass er ohne dauerhafte chemische Medikamente vernünftig atmen kann.

03/05/2026

Equines Sarkoid - kurz gesagt

So wie es aussieht, kann ich beim equinen Sarkoid helfen, und zwar sowohl mit Akupunktur als auch mit Quantum Logic Medicine. Beide Methoden funktionieren jeweils für sich oder in Kombination in der Regel sehr gut. Das Ergebnis ist in fast jedem Fall positiv. Früher oder später fällt das Sarkoid ab.

Es zeigt sich jedoch ein Unterschied je nach Lokalisation. Besonders die Sarkoide auf der Mittellinie, häufig im Bereich des sogenannten Konzeptionsgefäßes, erweisen sich als die schwierigeren Fälle. Sie scheinen ein Thema zu betreffen, das eine größere Tiefe hat als andere Lokalisationen.

In der Regel lässt sich das equine Sarkoid als Stauung auf bestimmten Meridianen erkennen, als Fülle-Symptomatik, fast immer in Folge einer Seelischen Blockade.,Entscheidend ist nicht eine Behandlung, der Fülle, sondern eine Behandlung, die die Mitte stärkt. https://www.tierarztpraxis-petrafiedler.de/

29/04/2026

Wir gratulieren recht herzlich den frischgebackenen Pferdedentalpraktiker*innen nach IGFP e.V. zur bestandenen Prüfung.✨

Bestanden haben:
• Stefanie Weimann
• Antonia Würz
• Johanna Bernhard
• Denise Kaufmers

Ein besonderer Dank geht an den Reit- und Fahrverein Fürstenau, bei dem die Prüfung stattfinden durfte. Vielen Dank für die tolle Organisation, die Gastfreundschaft und die Unterstützung vor Ort.

Ihr möchtet euch im Bereich der Pferdezahnheilkunde weiterbilden und seid neugierig geworden?

Mehr unter:
https://www.igfp-ev.de
Instagram:
YouTube: IGFP e.V. – gesunde Zähne, gesündere Pferde
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17/04/2026
03/04/2026

Was wollt ihr eigentlich wirklich?

In vielen Ställen geben sich die Behandler die Klinke in die Hand.
Osteopathen, Chiropraktiker, Physiotherapeuten, dazu Akupunktur, Globuli, Neuraltherapie und alles gleichzeitig.

Die Nachfrage ist offensichtlich groß.
Und gleichzeitig soll es möglichst günstig sein und die Qualität ist scheinbar egal.

Ich frage mich: Warum?

Ich habe jahrzehntelange, intensive und kostenaufwendige Ausbildungen hinter mir.
Als Tierärztin habe ich klare Vorgaben, was ich können muss.

Welche Ausbildungen haben eure Behandler?
Wie lange haben sie gelernt?
Und wie passt das zusammen mit Preisen, bei denen klar ist, dass dahinter keine umfangreiche Ausbildung stecken kann?

Und vor allem: Was erwartet ihr eigentlich?

Erwartet ihr Wirkung?
Oder reicht es, dass „etwas gemacht wurde“?

Ich erwarte Wirkung. Deutlich. Durchgreifend.
Nicht Wellness.

Ich komme inzwischen fast immer zu Pferden, die alle vier Wochen von Physiotherapeuten oder Osteopathen behandelt werden.
Und ich fasse sie an und finde Spannungen, Blockaden, verklebte Faszien, deutliche Schmerzpunkte.

Dann frage ich mich: Was wurde da gemacht?
Alle vier Wochen?

Wenn ein Pferd regelmäßig behandelt wird, erwarte ich ein durchlässiges System.
Beweglichkeit. Entspannung. Keine massiven Baustellen.

Das ist aber in den meisten Fällen nicht das, was ich vorfinde.

Und trotzdem hält sich die Vorstellung, dass es günstiger ist.

Aber was spart ihr wirklich, wenn immer wieder behandelt wird ohne Effekt?

Ihr spart nichts.
Und das Pferd bleibt im Problem.

Also nochmal: Was wollt ihr eigentlich wirklich?

30/03/2026

Alte Pferde. Es ist gut und längst überfällig, dass sich herumspricht, wie wichtig eine angepasste Fütterung im Alter ist. Heucobs, angepasst an den Zahnstatus, ausreichend Energiezufuhr – all das gehört heute zum Standard. Viel zu lange wurde von alten Pferden erwartet, dass sie mit abgenutztem oder weitgehend fehlendem Gebiss noch Heu verwerten, und es ist nur logisch, dass sie dabei nicht rund bleiben konnten.

Und ja, in vielen Fällen funktioniert es: Wenn Fütterung, Zahnbehandlung und Haltung stimmen, können auch alte Pferde gut aussehen und ihr Gewicht halten.

Aber genau hier ist mir eines wichtig: Wir dürfen daraus kein neues Dogma machen.

Es gibt alte Pferde, die trotz optimaler Bedingungen nicht mehr ausreichend fressen. Trotz angepasster Ration, trotz Heucobs, trotz verschiedener Geschmacksrichtungen, trotz regelmäßiger Zahnbehandlung. Diese Pferde nehmen schlicht nicht mehr die Menge an Trockenmasse auf, die sie bräuchten, um ihr Gewicht zu halten.

Natürlich müssen die Voraussetzungen stimmen. Eine bedarfsgerechte Fütterung, angepasst an den Zahnstatus. Regelmäßige Zahnkontrollen. Die Möglichkeit, in Ruhe und ohne Stress zu fressen, idealerweise in einem eigenen Bereich, den das Pferd selbstständig aufsuchen kann. Genug Zeit. Passende Haltungsbedingungen.

Aber selbst wenn all das erfüllt ist, gibt es diese Pferde.

Und genau deshalb braucht es auch hier Differenzierung statt Bewertung. Nicht jedes alte Pferd, das an Gewicht verliert, ist automatisch „falsch gefüttert“. Nicht jeder macht etwas falsch, wenn ein Pferd sich trotz aller Bemühungen nicht mehr ausreichend ernährt.

Es geht nicht darum, Standards infrage zu stellen. Es geht darum, Raum zu lassen für die Realität.

Das gehört zur ganzheitlichen Betrachtung. Zu sehen, was ist – und nicht nur, was sein sollte.

Adresse

Gärtnerstrasse 27
Blumenthal
24241

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