Hundeschule Miteinander

Hundeschule Miteinander Herzlich willkommen! Hundeverhaltensberatung - Hundetraining Die Hundeschule "Miteinander" bietet Ihnen ein faires, stressarmes Training im Sinne des Hundes an.

Dies liegt mir sehr am Herzen, weil ein Hund so viel effektiver und freudiger lernen kann. Neben Spiel und Spaß gehört eine verständnisvolle, gewaltfreie Ausbildung des Hundes unter Berücksichtigung seiner Anlagen. Ein Problem zwischen Mensch und Hund und damit verbundenes Fehlverhalten des Hundes entsteht oft ungewollt durch unsere unterschiedlichen Ausdrucksformen. Hund und Mensch müssen daher l

ernen, sich gegenseitig zu verstehen. Durch den gezielten Einsatz der Körpersprache, einem respektvollen, bindungsfördernden Umgang miteinander und dem richtigen Maß an Lob und Konsequenz können wir gemeinsam Vieles erreichen! Ich arbeite nicht mit angsteinflößenden oder tierquälerischen Hilfsmitteln wie Sprüh- und Stachelhalsbändern, Erziehungsgeschirren, Leinenrucken, Wurfketten, Kettenwürgern oder Reizstromgeräten. Der Einsatz dieser "Erziehungshilfen" ist in meiner Hundeschule nicht gestattet! Ich zeige Ihnen Wege, wie Sie und Ihr Hund auf der Basis von gegenseitigem Vertrauen und positiver Motivation zu einem starken und freundschaftlichem Team werden. Der Unterricht findet in Kleingruppen (max. sechs Hund-Mensch-Teams) statt. Außerdem biete ich individuellen Einzelunterricht an sowie Ernährungsberatung, Seminare und Theorieabende. Mein Angebot:

Welpenspiel und -kindergarten
Grundschule für Junghunde
Alltagstraining und Festigung des Erlernten unter Ablenkung
Teamkurse, Vorbereitung auf den Hundeführerschein
Beschäftigung und Spiel für Senioren und Hunde mit Bewegungseinschränkungen
artgerechte Beschäftigung für den Familienhund mit Denksport, Spiel und Spaß
Schnupperkurse (3 x 90 Min.) zu speziellen Themen wie z.B. Apportieren, Nasenarbeit, Clickertraining, Leinenführigkeit, Longieren u.a. Verhaltensberatung/Korrektur und individuelles Hundetraining
Beratung und Hilfe vor der Anschaffung eines Hundes

Welpenkauf mit Herz und Verstand! Wir bieten eine kostenlose Beratung vor dem Welpenkauf an. Weitere Infos hier: www.beratung-vor-dem-welpenkauf.de


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© 2018 Rechtsanwältin Sabrina Keese-Haufs - https:// www.lawlikes.de

🥰🐾🍀 Jedes Verhalten Deines Hundes hat einen Grund - Fairness und Verständnis sind der Schlüssel zu Veränderungen. Danke ...
30/05/2026

🥰🐾🍀 Jedes Verhalten Deines Hundes hat einen Grund - Fairness und Verständnis sind der Schlüssel zu Veränderungen. Danke an "Mein Herz bellt" :-)

Ich war in den vergangenen Tagen, man kann schon fast sagen Wochen, hier nicht ganz so oft unterwegs.
Wenn ich allerdings hier unterwegs war, wurden mir mehr als fragwürdige Beiträge angezeigt. Diese gingen meisten rund um sogenannte „Problemhunde“. Daher möchte ich gerne ein paar persönliche Gedanken dazu mit dir teilen.

Fakt ist:
Social Media kann toxisch sein!

Bitte bleib achtsam, wenn du Beiträge liest, in denen das Leben mit einem als „schwierig“, „aggressiv“ oder „problematisch“ bezeichneten Hund plötzlich völlig unkompliziert wirkt.
Oft heißt es dort:
„Mach einfach dies.“
„Kauf einfach jenes.“
„Nutze genau dieses Equipment.“ und schon ist das Zusammenleben total easy …

Ja, ne. Is klar 🫣

Bitte bleib skeptisch.

Denn viele dieser Inhalte sind leider weniger auf echte Hilfe ausgelegt, sondern vielmehr darauf, Produkte oder Dienstleistungen zu verkaufen. Oft sogar Methoden oder Hilfsmittel, die Hunde unter Druck setzen, statt ihnen wirklich zu helfen.

Und bitte vergiss niemals:
Du bist nicht „unfähig“.
Du bist nicht „dumm“.
Und du versagst auch nicht, wenn du diese schnellen Versprechen hinterfragst oder bewusst nicht mitgehst.

Das Leben mit einem verhaltensoriginellen Hund ist oft komplex, emotional und manchmal auch kräftezehrend.
Kurz: es ist nicht immer einfach.

Viele Hunde bringen eigene Erfahrungen, Ängste, Schmerzen, Unsicherheiten oder genetische Voraussetzungen mit. Das kann niemand mit einem einzelnen „Geheimtipp“ einfach wegzaubern.

Wenn du Unterstützung brauchst, suche dir einen Hundetrainer oder eine Hundetrainerin, die euch beide sieht:
dich UND deinen Hund.
Ohne Vorurteile.
Ohne Schuldzuweisungen.
Ohne harte „Hauruck-Methoden“.

Das Verhalten deines Hundes hat immer einen guten Grund.
Einen guten Grund aus Sicht deines Hundes.

Vielleicht kannst du diesen Grund heute noch nicht erkennen.
Vielleicht fühlt sich euer Alltag gerade schwer, traurig oder anstrengend an.
Aber ich verspreche dir:
Mit Verständnis, Beobachtung, fairer Begleitung und achtsamem Training wirst du beginnen, deinen Hund wirklich zu verstehen. Und dein Hund wird aufblühen. Denn er fühlt sich auch verstanden und angenommen, genau so wie er ist.

Und genau dort beginnt echte Veränderung.

Nicht durch Wunder-Equipment.
Nicht durch schnelle Versprechen.
Nicht durch Druck.

Sondern durch ein freundschaftliches Miteinander.
Durch faire Kommunikation.
Durch Vertrauen.
Durch ein Leben, das die Bedürfnisse deines Hundes ernst nimmt und ihm ein artgerechtes, bereicherndes Leben ermöglicht.

Es geht.
Wirklich.

Und nachhaltig wird es dann, wenn ihr gemeinsam euren ganz eigenen Weg gehen dürft. 🌿🐾

Ihr schafft das, gemeinsam ❤️🍀

🙏💕🥰 Du hast auch einen "schwierigen Hund? Dann lies diesen  wunderbar geschriebenen Text! Er wird Dir Mut machen für Eur...
30/05/2026

🙏💕🥰 Du hast auch einen "schwierigen Hund? Dann lies diesen wunderbar geschriebenen Text! Er wird Dir Mut machen für Euren gemeinsamen Weg! Danke an "Mein Herz bellt

Begriffe wie „Problemhund“, „schwierig“ oder „aggressiv“ sind erst einmal nichts anderes als Labels. Sie beschreiben bestenfalls das Verhalten des Hundes, welches wir dann mit diesem Label versehen - meist ist es sogar die "Aussenwelt", die unseren Hunden ein Label aufdrückt. Und das ist alles andere als hilfreich.

Wir wissen in dieser Situation nur, dass unser Zusammenleben gerade herausfordernd ist.
Aber Labels erklären nicht, warum ein Hund so handelt, wie er handelt. Und Labels helfen weder dem Hund noch seiner Bezugsperson, wenn sie vorschnell bewerten, beschämen oder das Hunde-Mensch-Team sogar in eine bestimmte Ecke drängen. "Ach, dass ist doch die mit dem aggressiven Hund" - na, Dankeschön auch....

Achtsamkeit ist Fürsorge.
Achtsamkeit ist Management.

Leider wird Menschen mit verhaltensoriginellen Hunden noch immer viel zu oft vermittelt, dass Management in Form von Achtsamkeit ein Zeichen von Schwäche oder gar von „Versagen“ sei.

Da heißt es dann:
„Der Hund muss das aushalten.“
„Der muss da einfach durch.“
„Du musst konsequenter sein.“
„Das darfst du nicht vermeiden, sonst lernt der ja nie damit umzugehen.“

Dadurch geraten viele Bezugspersonen völlig unnötig unter Druck. Wir leben halt nicht auf eine Insel ....

Darum meine Bitte :
Vergiss niemals, was achtsames Management bedeutet. Es bedeutet fair, freundschaftlich und verständnisvoll zu sein.

Achtsames Management bedeutet:
Verantwortung zu übernehmen.
Vorausschauend zu handeln.
Sicherheit zu schaffen.
Und vor allem den Hund nicht immer wieder und bewusst in Situationen zu bringen, die ihn überfordern, die er nicht managen kann, die er nicht aushalten kann.

Es ist unsere Welt, in der er leben muss - es ist nicht seine Welt!

Eine Schleppleine ist kein Scheitern.
Ein Maulkorb ist kein Makel.
Abstand ist nicht falsch.
Ruhige Wege sind keine „Kapitulation“ vor der Außenwelt.
Und kleinschrittiges Training ist kein Zeichen dafür, dass du versagt hast.

Im Gegenteil.

Oft steckt hinter genau diesen Entscheidungen unglaublich viel Liebe, Wissen, Beobachtungsgabe und Fürsorge.

Denn nur ein Hund, der sich sicher fühlt, kann überhaupt erst beginnen zu lernen.

Viele Hunde tragen Ängste, Unsicherheiten, Schmerzen, oder ein anderes "Päckchen" in sich. Wir wissen es nicht, denn was wir sehen ist lediglich "das da etwas ist".
"Was" es ist, das sollten wir herausfinden. Und zwar so, dass es den Hund nicht noch weiter belastet, sondern ihm hilft.
Unsere Hunde brauchen keine Menschen, die sie „härter machen“.
Unsere Hunde brauchen Bezugspersonen, die bereit sind genau hinzusehen, um dann entsprechend zu handeln.
Und hier ist es Stärke, wenn man sich eine professionelle Unterstützung an die Seite holt. Eine Trainerin, die euch als Team sieht, die versteht, was ihr gemeinsam gerade erlebt. Die Verständnis für euch beide hat.
Sie hilft dir und deinem Hund, Situationen bewusst anders zu gestalten und im Fall der Fälle auch frühzeitig und richtig zu reagieren zu können.

Denn es ist nicht zielführend, den Hund „einfach machen zu lassen“, sondern es ist sinnvoll ihn achtsam zu begleiten und ihm Optionen aufzuzeigen (im Sinne von: "Hey, schau, das könntest du jetzt tun.") die ihm von selber vielleicht gar nicht eingefallen wären.

So werdet ihr beide wieder handlungsfähig und erfahrt Selbstwirksamkeit.

Bitte lass dir niemals einreden, dass du schwach bist, wenn du deinen Hund absicherst oder dir professionelle Unterstützung an die Seite holst.

Du bist verantwortungsvoll.
Du bist achtsam.
Und du gibst deinem Hund (und ja - auch dir) damit oft genau das, was am dringendsten benötigt wird:
Sicherheit.

Wirklich nachhaltiges Lernen entsteht nicht durch Überforderung.
Nicht durch Druck.
Nicht durch Angst.

Sondern durch Vertrauen.
Durch Verständnis.
Durch faire Begleitung.
Und durch ein gemeinsames Leben, in dem sich die Bezugsperson und der Hund sicher fühlen dürfen.

Achtsames Management ist nicht das Ende von Training.
Es ist vielmehr die Grundlage dafür, dass Lernen überhaupt (wieder) möglich wird. 🌿🐾

20/05/2026
"Der wird schon merken, dass es gar nicht so schlimm ist?" Nein!!!   Wir haben Verantwortung für unsere Tiere und schick...
08/05/2026

"Der wird schon merken, dass es gar nicht so schlimm ist?" Nein!!! Wir haben Verantwortung für unsere Tiere und schicken sie nicht einfach irgendwo durch, sondern sorgen so gut es geht dafür, dass sie erfahren, dass sie sich auch in schwierigen Situationen auf uns verlassen können.

„Da muss er durch.“ ( - der Hund)
Ein Satz, der mich jedes Mal zusammenzucken lässt.

Nicht, weil Menschen es böse meinen. Sondern weil vielen gar nicht bewusst ist, was sie damit eigentlich aussagen:
Sie rechtfertigen vor sich selbst, dass sie ihren Hund bewusst in eine Situation bringen, von der sie wissen – *eigentlich ist das zu viel für ihn*.

„Da muss er durch“ sagt mehr über den Menschen aus als über den Hund.
Es bedeutet oft: *Mir ist es gerade zu unbequem, es anders zu machen.*
Oder: *Mein Bedürfnis nach Spaziergang, Trubel, Flexibilität oder Unabhängigkeit ist mir in diesem Moment wichtiger als das Wohlbefinden meines Hundes.*

Und ja – in diesem Satz schwingt ein Mangel an Empathie mit.
Nicht absichtlich. Nicht bösartig. Aber spürbar.

Der Hund, der „da durch muss“, hat sich seinen Menschen und seine Lebenssituation nicht ausgesucht.
Er hat keine Wahl, weil er abhängig ist – emotional, sozial und körperlich.
Der Hund stellt sich nicht an, sondern hat ein Problem, für das er allein keine Lösung kennt.
Er kann nur hoffen, dass wir es sehen.

Die Wahrheit ist:
Ein Hund muss gar nichts „durchstehen“.
Wir Menschen müssen verstehen, dass dieser Satz ein No-Go ist.
Weil er Grenzen überschreitet, die ein Tier nicht selbst schützen kann.

Empathie bedeutet nicht, den Hund in Watte zu packen.
Empathie bedeutet, Verantwortung zu übernehmen – und hinzuschauen, wenn etwas zu viel ist...aus Freundschaft zum Tier. 💚

Bitte habt Respekt und haltet Abstand zu angeleinten Hunden - sie sind nicht ohne Grund an der Leine! Auch wenn Eure Hun...
13/04/2026

Bitte habt Respekt und haltet Abstand zu angeleinten Hunden - sie sind nicht ohne Grund an der Leine! Auch wenn Eure Hunde nichts tun - den angeleinten Hund kann ein "Überfall" in arge Bedrängnis bringen ...

02/04/2026

Ein verängstigter Jungwolf verirrt sich in Hamburg – und sofort wollen manche wieder Blut sehen

Kaum taucht ein Wolf in einer Großstadt auf, läuft in Deutschland zuverlässig das immer gleiche Schauspiel ab. Kaum kommt es zu einem Unfall, stehen die üblichen Lager wieder geschniegelt bereit. Die einen machen aus einem verängstigten Tier sofort ein Monster. Die anderen verklären es fast zum missverstandenen Kuscheltier. Und irgendwo dazwischen bleibt das, was eigentlich nötig wäre: Sachlichkeit.

Nach aktuellem Kenntnisstand gehe ich davon aus, dass es sich bei dem Wolf in Hamburg sehr wahrscheinlich um ein Jungtier handelt, das sich auf Wanderschaft schlicht verlaufen hat. Genau das passiert bei jungen Wölfen: Sie verlassen irgendwann ihr familiäres Umfeld, suchen ein eigenes Territorium und landen nicht immer dort, wo sie landen sollten. Dass ein unerfahrenes Tier dabei in eine urbane Umgebung gerät, die für es völlig ungeeignet ist, ist kein Beweis für eine „neue Wolfsgefahr“. Es ist in erster Linie ein Hinweis darauf, dass Wildtiere nicht nach unseren Stadtgrenzen fragen.

Für mich spricht sehr vieles dafür, dass der Vorfall keine gezielte Attacke war, sondern eine Panikreaktion. Ein Wolf in einer Großstadt, in chaotischer Umgebung, umgeben von Lärm, Menschen, Glas, Enge, Hektik, Wasser, Reizüberflutung und offenbar ohne klaren Fluchtweg – das ist kein „mutiger Problemwolf“, das ist ein Lebewesen im absoluten Ausnahmezustand. Wenn sich in so einer Situation dann ein Mensch nähert oder – vermutlich unabsichtlich – einen Fluchtweg versperrt, kann ein panisches Tier in Abwehr gehen. Nicht aus Jagdverhalten. Nicht aus Angriffslust. Nicht, weil es plötzlich Menschen fressen will. Sondern weil es schlicht keinen Ausweg mehr sieht.

Das war nach meinem Dafürhalten kein Wolfsangriff.
Das war die Panikreaktion eines unerfahrenen Wildtiers in einer für es beängstigenden, unnatürlichen und ausweglosen Situation.
Und genau deshalb ist die Debatte um ein Töten dieses Wolfs für mich nicht nur fachlich fragwürdig, sondern moralisch beschämend. Wenn man diesen Wolf fachlich begleitet, weit weg von der Stadt und in einem geeigneten, dünner besiedelten Gebiet wieder freilassen würde, dann ist es aus meiner Sicht sogar sehr wahrscheinlich, dass gerade dieses Tier künftig einen riesigen Bogen um Menschen machen wird. Nicht trotz dieses Vorfalls – sondern wegen dieses Vorfalls.

Denn was hat dieser Wolf gelernt?
Dass Nähe zum Menschen keine Rettung bringt.
Dass Panik seine Lage nicht verbessert.
Dass selbst eine Abwehrreaktion seine Situation nicht entschärft, sondern alles nur noch schlimmer macht.
Er wurde in einer für ihn völlig falschen Umgebung massiv überfordert. Er landete im Wasser. Er wurde gewaltsam herausgeholt. Er bekam eine Schlinge um den Hals. Er wurde in eine Kiste gebracht. Jetzt sitzt er eingesperrt. Wer ernsthaft glaubt, dass ausgerechnet dieses Tier künftig mit besonderer Gelassenheit in Richtung Menschen laufen würde, hat aus meiner Sicht weder ein Gefühl für Lernprozesse noch für das Verhalten freilebender Wildtiere.

Nach all meiner Erfahrung mit Wölfen – gerade auch durch Beobachtungen an freilebenden, wirklich „wilden“ Wölfen – bin ich mir ziemlich sicher: Gerade dieser Wolf wird in Zukunft eher noch vorsichtiger, noch distanzierter und noch menschenmeidender sein, als Wölfe es ohnehin schon sind.
Und deshalb sage ich es ganz deutlich:
Diesen Wolf zu töten wäre keine Stärke. Kein „Management“. Keine Vernunft.
Es wäre ein moralisches Armutszeugnis.

Ein hilfloses, verängstigtes, empfindungsfähiges Lebewesen wegen seiner Angst und wegen eines Unfalls zu töten, ist keine Lösung. Es ist nur das alte menschliche Muster: Erst bringen wir ein Wildtier in eine völlig absurde Ausnahmesituation, dann reagiert es biologisch nachvollziehbar unter Stress – und am Ende diskutieren wir, ob man es erschießen sollte. Wer das für einen souveränen Umgang mit Natur hält, offenbart vor allem eines: Hilflosigkeit.

Was mich zusätzlich massiv stört, ist das inzwischen vorhersehbare politische Ausschlachten solcher Vorfälle. Wolfshasser, diverse Parteien, jagdnahe Interessenvertreter und andere Lautsprecher sehen sich sofort bestätigt und bauen aus einem verängstigten Jungtier in Rekordzeit ein Symbol für eine angeblich eskalierende Wolfsgefahr. Das ist billig. Das ist durchschaubar. Und das ist intellektuell schwach.

Aber auch die andere Seite nervt mich. Denn viele sogenannte Wolfsfreunde überhöhen den Wolf in einer Art, die mit echter Naturkenntnis ebenfalls wenig zu tun hat. Der Wolf ist kein Kuscheltier. Kein spiritueller Plüschbotschafter der Wildnis. Kein Wesen, das nur deshalb „gefährlich“ wird, weil der Mensch ihn falsch anschaut. Wölfe sind Wildtiere. Hochsoziale, intelligente, sensible Wildtiere – ja. Aber eben auch Fleischfresser. Sie töten andere Tiere, um zu leben. Das ist weder böse noch romantisch. Es ist Natur. Und natürlich können sie sich in Panik- und Bedrohungssituationen wehren. Das kann Verletzungen zur Folge haben. Wer das leugnet, versteht Wölfe am Ende genauso schlecht wie diejenigen, die sie dämonisieren.

Genau deshalb braucht es endlich weniger Lagerdenken und mehr vernünftige Aufklärung. Auch in Städten. Menschen müssen wissen, wie man sich bei einer Wolfsbegegnung verhält. Nicht neugierig näher ran. Nicht filmen, als wäre man in einer Naturdoku für Social Media. Nicht bedrängen. Nicht selbst „retten“ wollen. Keine Fluchtwege versperren. Abstand halten. Ruhe bewahren. Fachleute informieren. Raum geben. So verhindert man Unfälle. Nicht mit hysterischen Schlagzeilen. Nicht mit Abschussfantasien. Und auch nicht mit romantischer Verklärung.
Der Wolf von Hamburg ist für mich kein Beleg für eine neue Gefahr. Er ist eher ein Beleg dafür, wie unfassbar schlecht wir als Gesellschaft mit Wildtieren umgehen, wenn sie plötzlich nicht in unser Wunschbild passen. Entweder Monster. Oder Märchenfigur. Dazwischen scheint es für viele nichts mehr zu geben.

Aber genau da liegt die Wahrheit.
Der Wolf ist weder Dämon noch Kuscheltier.
Er ist ein Wildtier.
Ein junges, vermutlich unerfahrenes Wildtier, das sich verlaufen hat.
Ein Tier, das in Angst gebissen hat.
Und ein Tier, das nach diesem Vorfall mit großer Wahrscheinlichkeit in Zukunft noch mehr Abstand zu Menschen halten wird als zuvor.

Wer daraus jetzt politisches Kapital schlägt, macht sich klein.
Wer daraus ein Monster macht, hat nichts verstanden.
Und wer daraus ein Kuscheltier macht, übrigens auch nicht.

🥰 🌳🌞🐾🐾👣🍀🐾🐾👣 🍀🐾🐾🐞🦋👣🥰  Walk'n talk Hunderunde aktuell!🐾Unsere nächste Hunderunde findet statt am Samstag, den 09.05. 2026 ...
30/03/2026

🥰 🌳🌞🐾🐾👣🍀🐾🐾👣 🍀🐾🐾🐞🦋👣🥰
Walk'n talk Hunderunde aktuell!
🐾
Unsere nächste Hunderunde findet statt am
Samstag, den 09.05. 2026 von 14.30 h bis 15.30 h.
Unser Motto: "Alles neu macht der Mai!"
🐾
Anmeldeschluss ist Donnerstag, der 07.05. um 18.00 h.
Der Treffpunkt ist diesmal in Hohen Viecheln.
Wir freuen uns auf Euch!
🐾
Teilnahmebedingungen: Eure Hunde sind mindestens 10 Monate alt, sozial verträglich, frei von ansteckenden Krankheiten und haftpflichtversichert. Die Wanderung findet an der Leine statt - bitte führt Eure Hunde am Brustgeschirr und ggf. längerer Leine. Läufige Hündinnen können leider nicht teilnehmen! Wir bitten um Verständnis.
🐾
Alle Infos findet Ihr hier: https://hundeschule-miteinander.jimdoweb.com/veranstaltungskalender/
🐾
Anmeldungen bitte an [email protected]
Wir freuen uns auf Euch!
🐾🥰🌞 🍀

Adresse

Wodorf 8
Blowatz
23974

Öffnungszeiten

Dienstag 11:00 - 19:00
Mittwoch 11:00 - 19:00
Donnerstag 11:00 - 19:00
Freitag 11:00 - 19:00
Samstag 11:00 - 17:00

Telefon

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