Hellhound Foundation

Hellhound Foundation Training, Aufnahme, Resozialisierung und Vermittlung von verhaltensauffälligen Hunden. Für jegliche Fragen bzgl. www.hellhound-foundation.com
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Die Hellhound Foundation wurde gegründet mit der Idee, dass Hunde, die von anderen Menschen als zu aggressiv, zu ängstlich oder zu seltsam angesehen werden und kurz davor sind euthanasiert zu werden oder im Tierheim einem ewigen Arrest entgegenzusehen, durchaus eine Chance verdienen, neu verstanden zu werden und durch Vermittlung wieder den Anschluss an ein normales Leben zu finden. Schön, wenn Si

e sich die Zeit nehmen sich die Profile der Hunde auf der Homepage anzuschauen - vielleicht ist der Richtige für Sie dabei!? der Hunde und ihrer Vermittlung sowie bei privaten Problemen mit Ihrem eigenen Hund stehen wir gerne zur Verfügung.

Augustin Ghetto. 01.07.2016 – 03.09.2026 Wenn die Hölle plötzlich stillsteht.Man sagt uns „Tierschützern” ja nach, dass ...
06/09/2026

Augustin Ghetto. 01.07.2016 – 03.09.2026
Wenn die Hölle plötzlich stillsteht.
Man sagt uns „Tierschützern” ja nach, dass man nach ein paar Jahren irgendwann abstumpft. Zu viele Schicksale kommen und gehen gesehen, zu viel Leid, zu viel Aussichtslosigkeit, die einem tagtäglich begegnet… Ich kann euch eins sagen. Diese Annahme ist verdammt nochmal falsch.
Ja, mit Sicherheit geht man mit manchen Situationen pragmatischer um, man wird realistisch, einfach weil mans muss. Aber einen Hund, den man 4 Jahre lang hier jeden einzelnen Tag gesehen hat, mit ihm einen Alltag geteilt, gelacht, geweint und manchmal auch gestritten hat. Diesen Hund gehen zu lassen, in dem Wissen, dass man nie ein Zuhause für ihn gefunden hat. Dass er 4 verdammt lange Jahre gebraucht hat, um einfach wieder Hund zu sein. Das tut jedes einzelne Mal weh.

Ghetto war einer von ihnen und gerade als man irgendwann aufgehört hatte, darüber nachzudenken, woher Ghetto kam, weils völlig selbstverständlich war, dass er manchmal in der Dusche schlief und aus der Toilette geschlichen kam, weil er dort einfach seine Ruhe genoss, dieser große, wunderschöne Langhaarschäferhund mit dem Auftreten eines Königs und den Manieren eines Kneipenschlägers, genau dann läuft uns die Zeit davon.
Dabei hatten wir gerade noch gedacht, wir hätten ihr noch ein bisschen etwas abgeluchst.
Als ein versteckter Milztumor vergangene Woche platzte und Ghetto mit freiem Blut im Bauch in der Klinik lag, wussten wir bereits, dass zwei Drittel dieser Tumore bösartig sind, dass sie streuen können und dass niemand sagen konnte, was nach dieser Operation kommt. Aber wir wussten auch: Er kann schmerzfrei wieder aufwachen.
Vielleicht sinds noch ein paar Monate. Vielleicht nur wenige Wochen. Scheiß drauf, vielleicht sind’s auch nur noch ein paar gute Tage, denn wenn man da sitzt und plötzlich um Lebenszeit feilscht, wird man erstaunlich bescheiden.
Dann will man nicht zwangsläufig das nächste große Abenteuer, sondern einfach nur noch ein paar gemeinsame, stinknormale Tage. Aufstehen, Geschäft erledigen, fressen, schlafen, sich über irgendetwas echauffieren, über den Hof marschieren und abends wieder schlafen gehen.

Ghetto ist aus der OP wieder aufgewacht, ist nach Hause gekommen und war bester Laune. Für diesen einen kurzen, wunderbaren Moment sah es tatsächlich so aus, als hätten wir gewonnen.
Bis eines Abends die Wunde wieder anfing zu bluten. Wir dachten erst, er war dran. War er aber nicht. Es kam von innen. Also wieder ab in die Klinik, wieder Untersuchungen. Da war’s wieder, dieses beschissene, ungewisse, kleine Wort „vielleicht“. Vielleicht ists ja gar nicht so schlimm. Vielleicht „nur” ein gerissenes Blutgefäß, welches man wieder zunähen kann.
Vielleicht war’s aber auch, dass er weitere Metastasen in der Leber hatte. Und dann die bittere Gewissheit. Der Tumor hatte gestreut.

Plötzlich geht’s nicht mehr darum, wie viel Zeit wir ihm noch geben können, sondern darum, ihm rechtzeitig zu ersparen, dass aus unserer menschengemachten Hoffnung sein Leiden wird.

Wir haben Ghetto auf seinem letzten Weg begleitet und vielleicht ist genau das die gemeinste Form von Liebe und dem Zusammenleben mit Hunden.
Weil man ausgerechnet dann, wenn alles in einem schreit, dass man seinen Freund noch nicht gehen lassen möchte, beweisen muss, dass es gerade überhaupt nicht um einen selbst geht.

Und genau das, macht uns bei Ghetto noch etwas trauriger, denn Zeit war etwas, von dem Menschen Ghetto vorher schon genug geraubt hatten. Sechs Jahre lang lebte er in einem Alkoholiker-Haushalt und hatte gelernt, dass eine Hand in dem einen Moment streicheln, füttern, aber auch ausholen kann, dass man Stimmungen besser frühzeitig erkennt, bevor sie kippen und dass man irgendwann deutlicher werden muss, wenn Rückzug und Zähnezeigen offensichtlich nicht mehr ausreichten um sich die Menschen vom Leib zu halten.

Als Ghetto zu uns kam, schuldete er deshalb keinem mehr irgendwas. Ghetto hat sich trotzdem wieder aufgerappelt. Unser adeliger Kneipenterrorist, der im einen Moment aussah, als käme er gerade von einer renommierten Kunstausstellung und im selben Moment bis zum Hinterlauf in der Mülltonne steckte und genüsslich auf irgendeinem alten Stück Käse herumkaute. Und genau davon hätten wir ihm einfach mehr gewünscht. Nicht das große Happy End, sondern einfach nur Hund sein. Mehr bedeutungslose Dienstage, mehr über den Hof stolzieren, mehr Müll fressen, mehr Pöbeln, mehr schlafen, mehr von diesem herrlich langweiligen Leben, über das niemand einen Post schreibt, weil einfach nix Spannendes passiert, aber es der größte Frieden für einen Hund wie Ghetto war.
Wenn wir wieder vor dieser Entscheidung stehen würden, mit demselben Wissen und demselben beschissenen Vielleicht in der Hand, würden wir es wieder tun. Weil Ghetto diese Chance verdient hatte. So wie der nächste sie verdient. Und der danach auch.

Deshalb haben wir noch einen letzten Wunsch für ihn: Lasst Ghetto noch einmal um die Welt rennen. Teilt nochmal sein FundMe, schickt ihn weiter, über alle Grenzen und Meere, zu Menschen, die diesen kämpferischen, wunderschönen Kneipenterroristen nie gekannt haben. Lasst ihn laufen für all die, die es nicht geschafft haben, für die keiner vier Jahre gewartet hat und die keine zweite Chance bekamen.
Vielleicht schafft er auf seinem letzten Lauf noch das, was wir für ihn nicht mehr geschafft haben: noch ein bisschen mehr Zeit. Nur diesmal für die, die noch hier sind und die, die nach ihm kommen.

Farewell, alter Freund! Until we meet again 🖤🥀

02/09/2026

Wisst ihr, was das Fiese an „The Winner Takes It All“ ist? Es gibt nämlich auch die anderen. Die Verlierer. Und in unserem Fall heißt verlieren: sterben. Nicht weil krank, nicht weil alt, sondern weil kein Mensch bereit war, Verantwortung zu übernehmen für ein Tier, das er sich mal eben angeschafft hat. Ohne Plan, ohne Ahnung, ohne die leiseste Vorstellung davon, was es heißt, einen Hund zu halten.
Ein Bruchteil dieser Hunde, also von denen, die bei uns leben, laufen gleich über euren Bildschirm. Alle mit derselben Geschichte im Kern: Keiner wollte sie mehr. Fehlende Sachkunde, falsche Vorstellungen davon, wie ein Hund heute zu funktionieren hat, Beißvorfall und schon war’s das. Das Vertrauen is futsch. Raus ausm Leben, in das sie sowieso nie gepasst haben. Und nicht wenige von denen sollten getötet werden. Und ja … in Deutschland darf man nicht … verboten … Wissen wir. Passiert trotzdem.

Unsere Hunde hier, die haben gewonnen. Noch mal eine Chance bekommen, obwohl irgendwer irgendwo überzeugt war, dass ihr Leben nicht mehr lebenswert sei. Ach ja?

Sie sind alle safe, so lange wir hier stehen.
So lange?

Ja. Und das ist eben die unbequeme Wahrheit hinter einem Betrieb wie unserem. Das hier alles funktioniert nur, mit eurer Unterstützung.
Wir haben ein mehrköpfiges Team an Festangestellten Mitarbeitern. Drei im Büro, der Rest in der Hundebetreuung und nein, Ehrenamt reicht hier nicht. Schon gar nicht bei Hunden, die jeden Tag dieselbe Bezugsperson brauchen und keine wechselnde Laienbesetzung.
Wir haben schon oft genug gesagt: Der nächste Monat wird haarig. Er wird’s wieder. Jeden Monat ein bisschen mehr.

Aber stellt euch mal vor, wir würden es wirklich schaffen, ALLE hier auf Social Media zu mobilisieren. Für EINEN Euro. Nicht zehn, nicht fünfzig. Einen einzigen. Rechnet mal mit. FB, Insta, TikTok zusammen, das sind um die 175.000 Menschen, die unsere Arbeit täglich im Feed haben. 175.000. Ein Euro. Pro Kopf. Nur ein einziger Euro und wir stehen bei 175.000 € 🤯

Also: The winner takes it all?
Diesmal nicht einer. Diesmal alle, die mitziehen, für alle 60, die gewonnen haben und für alle, die noch kommen.
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Spendenkalender-Text / September 🗓️ Jaskos Fiasko? Aus dem Shelter in die Spritze rein.„Aha! (werden Sie jetzt denken) w...
01/09/2026

Spendenkalender-Text / September 🗓️
Jaskos Fiasko? Aus dem Shelter in die Spritze rein.

„Aha! (werden Sie jetzt denken) wieder son Auslandsverein, der schlecht vermittelt und seine Hunde nicht zurücknimmt! Pfui Bah Bäh!“

In dem Fall nö. Jasko wurde von einem Tierheim übernommen, als er noch recht jung war. Als er noch süß war. Und vor allem auch erst halbstark. Weil junge Auslandshunde sich besser vermitteln und Tierschutz ja schließlich keine Grenzen kennt. Da gehen wir mit. Er sollte keine Ländergrenzen haben…

Aber doch kennt er welche und an eben diese Grenzen gelangt er sehr schnell, wenn Mitleid der Träger der Gedanken und Taten war anstatt der Reflektion, was man zu leisten im Stande ist. Die Grenze heißt nicht Deutschland. Sie heißt Wissen. Sie heißt Sachkunde. Sie heißt Hundeverstand.

Und nun erzählt mir mal, in einem 30 Hunde starken Heim mit Zwingertrakt und wenig Besetzung, aber reichlich Ehrenamt und der Angst, irgendwo blöd aufzufallen und dadurch Spenden einzubüßen … wo und wie erzieht man da einen jungen, wilden Hund, der noch nie in einem Haus gelebt hat? An wen vermittelt man ihn? Und wie schätzt man ihn in seinem Verhalten richtig ein?

Also wie bringt man ihm das bei? Das Zusammenleben mit Menschen in den eigenen vier Wänden? Wo gekocht, gelebt, geputzt, gestritten, gehomeofficed und im Garten gefußballt wird? Stellt man das im Zwinger alles nach? Und wissen die Gassigeher, wie man mit einem Hund arbeitet, damit er leinenführig wird?
Ja und kriegt man hier das Grenzen setzen und Integrieren in die Menschenwelt hin?

NEIN?

JA WARUM MACHT MAN DAS DANN?!

Wie ist es denn sonst gelaufen?

Jasko kam an und war okay.
Er bekam seinen eigenen Zwinger und lebte dort 18 Stunden oder mehr.
Er bekam Gassigeher und Pfleger.
Er bekam einen tierärztlichen Check-up. Dann lange nichts mehr außer Pflege und einem nichtssagenden Vermittlungstext. Und dann?

Dann beschloss Jasko, wie der Hase läuft. Knurrte hier, begrenzte da. Leinenpöbelig, territorial im Zwinger und auf dem Tierheimgelände. Maulkorb aufziehen? War da schon nicht mehr drin und weils auch sonst nie Thema war – „Wie sieht denn das aus? Er hat ja auch noch gar nichts gemacht! Und hat auch eine schwere Vergangenheit so als Auslandshund“. Pflege und Zwingerhygiene ab da also auf Verhandlungsbasis möglich. Währung, Leckerli. Resultat Beißvorfall.

Surprise! Surprise Motherfakkas 😂

Zum einen wird importiert, weil die Shelterhunde schon einiges gewohnt sind und man zumindest von einem gewissen Maß an Artgenossenverträglichkeit und Nervenkostüm gegenüber Umweltreizen ausgehen kann. Zum anderen wird aber ganz gerne vergessen, dass dies eben nur eine Grundlage ist und alles andere, nämlich Leben im häuslichen Bereich, Gassi gehen und Leinenführigkeit, Stubenreinheit, stressfrei fressen, regelmäßige Ausflüge auch zum Tierarzt UND 24/7 mit Menschen klarkommen und fremden Besuch empfangen gelernt werden müssen. Weil wirs mit Hunden zu tun haben, die Menschen als nette Nachbarn oder sogar Gefahr einschätzen.

Man merkts schon beim Lesen, das ist Arbeit und erfordert Wissen, eine Wohnung und Ausdauer.

Jaskos Grundlage aber war: Zwinger, verschiedene Menschen, verschiedene Meinungen, keine Bezugsperson und die Ansage, bitte das nette Bild zu wahren.

Is schief gegangen?
Ja, is schief gegangen.

Und als er dann richtig auf war und richtig wütend wurde, wurde über Euthanasie gesprochen. Denn man kann sie nicht alle retten, man weiß nicht weiter, man hats doch versucht, aber es ist einfach nicht genug.

3 Jahre war er alt, als ich dort ein Seminar zum Thema Arbeit mit aggressiven Hunden hielt und ihn mir anschauen und ihn bitte retten sollte.
Ein Umstand, an den die Hellhounds schon gewöhnt sind. Gerettete Auslandshunde vor dem
Deutschen Tierschutz retten.

Das ganze Tierheim war froh, als ich zusagte. Das ganze Tierheim? Nein. Es gab da eine Gassigängerin. Eine letzte. Eine, die mit ihm gehen konnte, ohne angegriffen zu werden, wenn sie seine Regeln befolgte und Konflikten – wie z. B. entgegenkommenden Rivalen – aus dem Weg ging. Maulkorb bekam auch sie nicht drauf. Aber wofür auch? Sie sah keine Notwendigkeit, Jasko mochte sie ja schließlich.

Ich weiß noch, wie ich im Auslauf stand und sie ihn holen sollte, damit ich ihn im Auslauf mit Maulkorb sichern konnte. Einmal um die Pfleger zu schulen, einmal um ihn für die Heimfahrt in die Foundation zu sichern.
Besprochen war, dass Jasko von der Gassigängerin zum Gassi abgeholt und nach der gemeinsamen Runde in den Auslauf gebracht und dort von mir begleitet am Zaun angebunden wird. Da er ja dazu neigte, auf dem Tierheimgelände Menschen zu attackieren.

Passiert ist dann Folgendes. Jasko und seine Gassigeherin kamen rein. Sie machte die Leine ab und verschwand.
Jasko lief mit steifem Gangbild auf mich zu, umkreiste mich und fing an, an mir hochzugehen und aufzureiten. Wir standen nahe einer Tür, sodass ich so tat, als würden wir rausgehen und ihn beim Durchschreiten der Tür mit einer Schlingleine einfing.

Ob ich sauer war? Ja.
Ob ich mir das hab anmerken lassen? Nein.

Jasko wurde gesichert und lebt jetzt seit 5 Jahren hier.

Vermittelbar? Wäre er allemal gewesen. Aber ihn wollte eben keiner, weil er neben dem Erlernen von grundlegenden Regeln im Zusammenleben auch Special Features wie 2 Meter hohe Zäune überwinden und einen ausgeprägten Jagdtrieb mitbrachte.
Und heute ist er alt. Lebt in der Küchengruppe und weiß alles, was ein guter Hund wissen muss. Er kann in Deutschland leben, aber er hatte nie große Lust auf Familie, Haus und Garten. Er ist mehr der eigenständige Typ, der hinterfragt und draußen schläft. Der knurrt, wenn ihm was nicht passt und nur die Menschen an sich ranlässt, die er als sozial kompetent und führungsfähig einstuft. Eine harte Selektion, die er da betreibt und die nicht jedem Interessenten geschmeckt hat.

Na ja und jetzt bleibt er halt einfach hier. Lebt mit Freunden und seinen Bezugspersonen in der Foundation ohne Zwang und Erwartung und ist ein sehr angenehmer Zeitgenosse.
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01/09/2026

Unverblümt: SPENDENAUFRUF FÜR AUGUSTIN GHETTO!!

Leute, die letzten zwei Tage waren heftig. Unser Langhaarschäferhund Augustin Ghetto wollte morgens nicht fressen … ein absolutes Warnsignal in der Hölle, weil wir hier umgeben sind von sehr stabilen und guten Fressmaschinen.

Kurzer Check-up, Magen hochgezogen, Rücken krumm, beim Abtasten schmerzhaft, Schleimhäute blass, kapillare Füllzeit bei Druck unterirdisch. Next Stopp Tierklinik. Auf’n Samstag dafür aber in Lichtgeschwindigkeit und ohne großes Hin und Her. Und genau das hat ihn gerettet.

Diagnose: Geplatzter Milztumor, freie Flüssigkeit, also Blut, im Bauchraum.

Die Frage: 2/3 aller Milztumore sind bösartig und können streuen. Einschläfern oder den Versuch wagen.

Ich versteh die Frage nicht, Herr Doktor?

Ghetto wird doch ohne Schmerzen aufwachen und hat dann im Zweifel noch eine Weile, selbst wenn’s bösartig war?

JA!
Okay, kennen Sie Andie?
WAS?!
AN! DIE! ARBEIT!

Augustin Ghetto kam in die Not-OP und heute mit einer Rechnung in Höhe Kleinwagen (4.428,60 €) zurück.
Zahlbar SOFORT.
Es ist Zahltag in der Hölle. Die Löhne müssen überwiesen werden, die Krankenkassen und ja, auch das Finanzamt kreischt schon wieder nach der Lohnsteuer. Und jetzt fordert eben auch noch der Arzt seine Leistung ein und frisst damit einfach mal zwei Gehälter und ’n bisschen weniger als ’nen Krankenkassenbeitrag.
HELP! WE NEED SOMEBODY!!! SOME SUGAR MOMMY OR DADDY

Und für die, die’s interessiert:
Augustin Ghetto kam seinerzeit aus einem Alkoholikerhaushalt zu uns. Weil Alkohol immer noch eine der am weitesten verbreiteten legalen Drogen in Deutschland ist und man lediglich eine Volljährigkeit besitzen muss, um sie zu beziehen.
Betäuben, vergessen, Rausch ausschlafen. Unzufriedenheit, Überforderung, wahrnehmungsgestört und depressiv öffneten uns an diesem Tag die Tür, an dem wir den Langhaarschäferhund mit knapp 6 Jahren dort rausholten.
6 Jahre Leben unter ambivalenten Menschen, die heute lieb, morgen anders konnten. Liebe, Leckerlie und Tritte gegen den Kopf lernte Ghetto zu überleben, Stimmung zu lesen und sich zurückzuziehen, bis man ihn doch fand und missbrauchte, um von den eigenen inneren Dämonen abzulenken.
Woher er den Namen hat? Ghetto ist ein Kämpfer, geboren im Wahnsinn. Ein Langhaarschäferhund, der in richtigen Händen ein anmutiger, starker Charakter geworden wäre. Fast schon adelig schreitet er daher, bis ihn seine Vergangenheit verrät und er stumpf aus der Mülltonne frisst, pöbelt und Zähne zeigt wie der letzte Kneipenterrorist.
Augustin Ghetto ist jetzt 10 Jahre alt. Wir haben die Milz eingeschickt und hoffen, dass er uns noch eine ganze Weile begleitet 🙂

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Sie hat’s gesagt… Da ist er wieder, dieser eine Satz aus unserem ARTE-Beitrag und viele bleiben vor allem an einem Wort ...
27/08/2026

Sie hat’s gesagt… Da ist er wieder, dieser eine Satz aus unserem ARTE-Beitrag und viele bleiben vor allem an einem Wort hängen: teuer.

Was zu aller erst und vorneweg gesagt werden muss, bevor wir uns mit diesen 5 grausamen Buchstaben beschäftigen:
Das Kind liegt schon eine Weile im Brunnen und stinkt! Diese ganze Fünf-vor-Zwölf-Hoffnungsschimmer-Propaganda ist gelogen.
Es werden Hundeleichen in Wäldern und Flüssen gefunden, die Tierheime sind finanziell und mental ausgeblutet und für weitere Hundeabgaben GESCHLOSSEN! Der Welpenhandel wurde nie gestoppt.
Wir sitzen gerade neben einem gebrochenen Damm, aus dem ununterbrochen ein Hundestrom fließt, der alles flutet. Immer mal wieder versiegt dieser Strom heimlich, still und leise irgendwo in einer Tierarztpraxis oder einem Tierheimzwinger, wenn jemand die Euthanasiekarte spielt.
VERFAHREN kann man das auch nennen.
OPFER gibt es jetzt schon zuhauf.
Jeder erdenkliche Weg, um für die Zukunft weiteres Elend zu vermeiden, heißt ebenfalls, Opfer zu bringen, nur, dass diesmal wir dran sind, statt der Ware Hund!

Als ich im Beitrag sagte, dass Hundehaltung aufwändig und teuer werden muss, um Menschen von Spontankäufen an den Quellen, die wir ohnehin zu bekämpfen versuchen, abzubringen und sie in die Verantwortung zu zwingen, gab es einige Reaktionen. Diese ließen vermuten, ich hätte gesagt, man solle doch endlich das Trinkwasser abstellen und es für teuer Geld in Flaschen verkaufen.
Nein, Leute, das machen andere. Aber genau daran sieht man, wie wichtig die eigene Komfortzone ist.
Es ist vielen egal, dass mittlerweile auf einen glücklichen Hund 60 Hellhounds kommen, die den Laden hier vermutlich nie wieder verlassen. Hauptsache, ich erfülle mir meinen Traum vom Hund.

Das kannst du ja auch, heilige Marie!
Aber eben nur, wenn du dich eignest. Im Grunde habe ich von nichts anderem gesprochen als von dem, was du auch bereit bist zu tun, wenn du Auto fahren willst.
Du lernst. Du investierst Zeit. Du wirst geprüft.
Wenn du für nicht wenig Geld deinen Führerschein hast, dann gehst du noch einmal für mehr Geld hin und holst dir ein Auto. 2025 waren in Deutschland rund 61,1 Millionen Kraftfahrzeuge zugelassen – bei rund 83,6 Millionen Menschen. So etwas ist für uns völlig normal. Manche Leute sind darauf angewiesen, und einige haben halt eins.
Für Jagdschein und Waffenbesitz gilt dasselbe und auch das wird hingenommen.
Beides macht nach hinten raus weniger Probleme als hochsoziale Lebewesen, die es auch in schlechten Zeiten zu versorgen gilt.

Mein Auto werfe ich auf den Schrott, wenn ich keinen Bock mehr darauf habe, aber was wird aus einem Hund, der beißt? Ein heimlicher Fall für den Tiefkühler.

Meine Forderung war, dass sich Menschen intensiv mit der Anschaffung auseinandersetzen sollen, um einmal wirklich zu überprüfen, ob die von allen Tierschützern immer wieder angeprangerte EIGENVERANTWORTUNG BEIM HALTER vorhanden ist. Es geht weder darum, finanziell schwache Menschen zu diskriminieren, noch darum, den Reichen ein Privileg für die Hundehaltung zu schatten. Its always eat the rich!

Neben höheren Kosten, die die Leute dann im Wesentlichen nur auf den nächsten Tierarztbesuch vorbereiten (ist teurer geworden, weil die auch nur noch auf dem Zahnfleisch kriechen - wisst ihr ja) - war meine zweite Forderung, dass es aufwendig werden muss = ZEIT.
ZEIT, die man zb in einem Tierheim mit ehrenamtlicher und praktischer Unterstützung verbringt und auch nachweisen muss.
Und nein, ich will nicht allen Tierheimen in Deutschland die Bürde auferlegen, sich mit den Hundeneulingen zu prügeln.

Aber ich weiß, dass es sehr gute Hundezentren und Tierheimbetriebe da draußen gibt, die so etwas bewerten und auch anleiten können, sodass am Ende auch eine faire Beurteilung zustande kommt. Und spätestens da ist es eben völlig egal, was der Kontostand sagt.
Klar, ist das alles aufwendig. Natürlich werden jetzt wieder Leute beim Lesen des Textes schreiend im Kreis rennen und „Ja, aber...", „Ja, aber..." in den Kosmos schnauzen.
Ja, aber ich wurde nach einer Lösung gefragt und nicht, ob Aufräumen Spaß macht.

24/08/2026

Stranger Things – Aggressionen beim Hund
mit Vanessa Bokr | Hellhound Foundation

Der moderne Hund hat Probleme, für die es viele Lösungen gibt. Vieles kann man wegoperieren, aufoptimieren oder mit Leckerchen schön trainieren. Nur bei Aggression, da ist der Spaß meistens ziemlich schnell vorbei.
Aber warum werden Hunde überhaupt übersteigert aggressiv? Und wie arbeitet man denn mit eben diesen Hunden, wie mit unserer weißen Schönheit aus dem Video?
Die Hellhound Foundation kümmert sich seit über 10 Jahren genau um solche Fälle. Anhand von Videos, Fallbeispielen und echten Einblicken in den Alltag zeigt Vanessa Bokr, wie die Arbeit mit übersteigert aggressiv gewordenen Hunden tatsächlich aussieht, woran sich erste Anzeichen erkennen lassen und wie man damit umgeht.

Dozentin: Vanessa Bokr
Wann: Sonntag, 30. August 2026
Uhrzeit: 19:00 Uhr
Dauer: ca. 2 Stunden + Fragerunde
Kosten: 57,12 €
Für Sarah Fink-Academy-Mitglieder kostenlos.
>> Für alle mit Ticket gibt es selbstverständlich wieder eine Urkunde und eine Aufzeichnung!

Link zu den Tickets in der Bio und in der heutigen Story!
https://copecart.com/products/0084b683/checkout

Ja… 1€ pro Monat klingt erstmal wie nichts… wenn wir aber viele sind, kann man mit einem Euro ganz schön was reißen! So ...
18/08/2026

Ja… 1€ pro Monat klingt erstmal wie nichts… wenn wir aber viele sind, kann man mit einem Euro ganz schön was reißen! So haben wir mittlerweile 3.248 Teamer = 3.248€ jeden Monat. Insgesamt konnten wir so schon 66.901€ insgesamt sammeln 🤩
Für dich heißt das 1€ monatlich - für uns sind das 3.284€ mit denen wir jeden Monat ganz sicher rechnen können.. unser Traum? Nur durch Teaming unsere Personalkosten, die über 20.000€ monatlich betragen, durch Teaming deckeln zu können.
Probiert es doch einfach mal aus und wenn’s doch nix is, könnt ihr ja einfach wieder aussteigen. Teaming ist super einfach, seriös und das Beste? Es kommt 1:1 bei uns an. Keine versteckten Kosten und keine Abzüge. Wenn das mal Nix is! Getreu unserem Motto: wir brauchen nicht von wenigen ganz viel, sondern von vielen ganz wenig!
Lasst uns gemeinsam was bewegen und das nur mit einem einzigen Euro 🚀🤘🏼
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>> Teaming: https://www.hellhound-foundation.com/teaming/

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Mortimer.Mit gerade mal 3 Jahren kam der imposante Rüde mit dem immerzu entsetzten Blick zu uns. Für Morti scheint immer...
17/08/2026

Mortimer.
Mit gerade mal 3 Jahren kam der imposante Rüde mit dem immerzu entsetzten Blick zu uns. Für Morti scheint immer erstmal alles heiter entsetzlich zu sein wenn man so in seine bernsteinfarbenen Augen schaut.
Mortimer kommt von einer Stelle die es sich zur Aufgabe gemacht hat viel Geld mit dem Namen XL Bullys zu machen. Im Namen der Zucht wird hier optisch die möglichst ausgefallenste Fellfarbe angestrebt, sowie extrem breite und schwere Schädelstrukturen zu einer genauso überproportionierten Skelettstruktur.
Wenn man Mortimer so sieht denkt man „Wow! Was ein gigantischer Hund“, als ich ihn zum ersten Mal sah und in mein Auto lud dachte ich nur „Wow hier kommt das gesicherte Grundeinkommen für den Tierarzt“ und ja was soll ich sagen? Mortimer ist 3 Jahre alt und hat bereits beginnende Arthrosen an Gelenken und im Rücken. Er schafft es trotz Physio und täglicher Bewegung nur knapp eine 2km Gassirunde zu laufen weil er sich dann unwohl in seinem Fellpanzer fühlt und ist auch sonst eher der gemütliche Typ.
Aber Leute kann das denn wirklich ein Zuchtziel sein? Hunde fürs Regal? Nett anzusehen aber kaum noch die unabhängigen Begleiter, die mit einem durch dick und dünn gehen? Wir nehmen den Hunden gerade gefühlt ihre ganze Kultur und zwingen sie in kranke Körper die ihr ganzes Potenzial und Wesen wie die Büchse der Pandora einschließen und nennen es unberechenbar wenn doch mal etwas davon ausbricht.

Denn auch Mortimer sitzt natürlich nicht hier weil er ein Schaf ist. Er hat zusammen mit 3 weiteren XL Bullys eine Person territorial aggressiv angegriffen und schwer verletzt. Er wurde hier in Deutschland großgezogen, bewohnte im früheren Zuhause allerdings mit drei weiteren seiner Art einen Auslauf mit beheizter Hütte. Es ging Gassi und auch mal ins Auto und die Stadt zu Übungszwecken. Mortimer sollte Zuchtrüde werden.

Und das ist auch wieder ein Thema über das man sich mal Gedanken machen sollte. Wir halten Hunde heute fast ausschließlich im Haus, wie kommen also Züchter und Veterinärämter darauf (angesichts der problematischen Lage, dass es keine Stellen mehr für Abgabehunde gibt – also wirklich nirgends) Zuchtzulassungen zu erwirken wo Hunde in der Außenhaltung und größtenteils im Zwinger leben?
Wir sprechen hier nämlich im Klartext davon, das Hunde dort reizarm und mit verhältnismäßig wenig Sozialkontakt gehalten und großgezogen werden ehe sie in einen Haushalt abgegeben werden. Einer Struktur in der sie 24/7 Menschen, Reizen, Emotionen und am Anfang auch reichlich übergriffigem Verhalten ausgesetzt sind und zwar mit gerade mal 8 Wochen und komplett allein.
Wir sind artfremd, wir sind hektisch und emotional überstimuliert, wir haben Sorgen, wir haben Jobs- manche sogar 2 und mittendrin soll sich ein Leben entwickeln welches Zeit und tatsächliche Präsenz fordert, welches unsere Welt nicht versteht und dort ab jetzt alleine zurechtkommen muss mit seinen neuen „Eltern“ die weder Sachkunde noch Einfühlungsvermögen besitzen müssen um einen Hund zu besitzen.

Noch Fragen zu Mortimers entsetztem Blick?

Wir nicht.

Aber wie ist er denn nun?
Alles in allem kann man sagen unspektakulär und dennoch nichts für Leute die gerne mal so nem Hund aus dem Tierschutz ein Zuhause geben wollen. Denn Mortimer ist eine ziemliche Gewalt wenn er losgeht und er wird es nicht ankündigen, einfach weil die Bordeaux Dogge, die 100 Bullkreuzungen, die Großterrier und vermutlich auch die ganzen exotischen Farbschlagvererber wie Weimaraner/Catahoula/Shepherd und Co. in seinem Inneren allesamt schnell übersetzt und mit Beschädigungsabsicht nach vorne gehen.
Das schockiert die Menschen immer wieder und findet leider auch kaum Gehör in der breiten Masse. Man will nicht verstehen wie ein so ruhiger und knuddeliger Typ so grausam werden kann. Warum er eben noch da lag und jetzt in einem vorbeilaufenden, in Panik und Schmerzen schreienden Artgenossen verbissen ist.
Und erst dann kommt auch die Einsicht, dass dieser Hund stark ist- zu stark, zu beängstigend und in Mortimers Fall war es eine Frau. Eine Familienangehörige, die er von klein auf kannte.

Was Menschen aber gerne vergessen während sie Kriege führen und das Finanzamt fürchten ist, Hunde leben nach anderen Regeln und werden immer situativ im Hier und Jetzt entscheiden wie sie mit einer Situation umgehen. Sie fürchten sich nicht vor morgen und etwaigen Konsequenzen, da diese für sie nicht greifbar sind und der springende Punkt ist doch, das Hunde wie Mortimer dazu gezüchtet wurden große, schwere Tiere anzugreifen, zu jagen oder abzuwehren. Und mit diesem Gedanken und Zuchtziel wurden über Jahrhunderte brachiale Monster auf Farmen und Hinterhöfen gezüchtet. Bandogs oder Saupacker hießen sie mal bis einer den milden Namen XL Bully drüber geschrieben hat und den Stempel Familientauglich draufgedrückt hat. Und es stimmt, in den Staaten laufen heute viele dieser Hulks durch die Gegend die so in sich ruhend sind, dass sie nicht auffallen. Zumindest nicht vom Wesen her.
In den Staaten werden Hunde aber auch wie Ware geformt und behandelt und alles was nicht in das gewünschte Format passt vernichtet- egal in welchem Alter. Selektion die jedes Jahr Millionen Tiere ihr Leben kostet. Und wir sprechen nicht von unheilbar kranken.
Wenn man so radikal vorgeht kann man natürlich eher sicherstellen das man einen Hund verkauft, der der Beschreibung entspricht. Aber auch hier gibt es immer mal wieder Tiere die durchdrehen und töten.

In Deutschland haben wir ein Tierschutzgesetz was Selektion verbietet. Hunde die produziert werden sind zu erhalten. An sich ein sehr nobler Gedanke. Aber eben auch ein Schleusentor was nur einmal und auch nur in eine Richtung funktioniert. Es steht OFFEN und zwar für immer. Man hätte sich ggf. mal drauf einigen müssen wie viele Hunde Deutschland verträgt. Aus Erfahrung kann ich sagen: Hat nicht funktioniert!
Und nun ist er da. Mortimer. Eine weitere Hundeseele auf der Suche nach einem perfekten Ort in einem Land was seine Hundehaltung und sein Konzept vom Tierschutz nicht mehr im Griff hat. Ein riesiger Rüde, der gesehen, ernstgenommen und tierärztlich gut versorgt sein muss während seine Erschaffer die nächste Palette mit Welpen produzieren und verkaufen.

Morti ist ein Hund für Kenner. Leute die wissen, das der Hund zu brachial werden kann um ihn draußen ohne Maulkorb laufen zu lassen. Leute die verstanden haben, dass Tiere auch innerhalb der Familie angreifen können wenn das soziale Miteinander ins Wanken gerät und nicht vom Menschen angeleitet und geführt wird.

Wir Menschen bilden uns immer ein wir wüssten alles dabei sind wir es die diesen Planeten als Teststrecke für alle Abartigkeiten missbrauchen die uns einfallen.
Die Arbeit im Hundeschutz ist frustrierend weil kein Ende mehr in Sicht ist und wir nur noch ein paar kleine Tropfen auffangen können in einem System was auf ganzer Linie versagt hat, weil es immer nur zum Schein vorhanden war und Hundehandel und Geldmaschinerie die Türen geöffnet hat.
Was Morti angeht- er ist hier sicher. Und dennoch freuen wir uns über Paten und Unterstützer für anfallende Physio Rechnungen, Teufelskralle, Grünlippmuschel, Gelenk Tonikum und Tierarztrechnungen für Röntgen etc.

Noch mehr würde es uns aber freuen wenn diesen zugegeben zermürbenden Text ein Herz liest was für Mortimer schlägt. Im besten Fall gehört es zu einem Menschen der Morti in sein Leben integriert. Gerne zu einer bestehenden Hundegruppe oder einem einzelnen dazu. Hunde die Mortimer helfen sich im Umgang mit Menschen zu orientieren und nicht in die Überforderung zu geraten. Menschen die sich der Verantwortung im Umgang mit einem solch großen und sehr schnell umsetzenden Hund gewachsen fühlen und die keine Probleme damit haben wenn das große orange/rote Monster einen Maulkorb trägt, nur für den Fall das sein Potenzial ihm ins Hirn scheißt und er loslegt. Denn Morti trägt seinen Mauli unkompliziert und gut und wir hatten schon die ein oder andere Situation in Sachen Dynamik und Konflikte unter Artgenossen wo alle Anwesenden 3 Kreuze gemacht haben als Morti mittendrin war und der Maulkorb gehalten hat.

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