25/11/2023
Jetzt sag doch mal Nein!
Gar nicht so leicht. Oder?
Am Ende gibt es bei Menschen und Hunden tausend Wege um eine Grenze abzustecken und gegebenenfalls durchzusetzen. Und ich glaube manchmal, dass das eins der Probleme ist! Denn wenn tausend Wege nach Rom führen, dann kann ich ja den netten Weg gehen, auf den wenige Hindernisse liegen und der so schön einfach aussieht.
Aber es weiß halt auch niemand was hinter der nächsten Kurve liegt.
Um mal aus den Metaphern rauszukommen:
Um eine Grenze zu kommunizieren die der Hund nicht übertreten soll, also wenn ich ein Verhalten vermindern will (es weniger auftreten soll) gibt es lerntheoretisch nur 2 Möglichkeiten: ich nehme etwas angenehmes weg oder ich füge etwas unangenehmes hinzu.
Wenn mein Hund von der Decke aufsteht auf der er bleiben soll, wird es schwierig etwas angenehmes wegzunehmen, weil es ein selbstbelohnendes Verhalten ist. Der Hund will gern aufstehen/herumlaufen und wenn keine Konsequenz ergriffen wird dann hat es sich gelohnt aufzustehen. Also wird er das nun häufiger machen.
Das wäre so ein Fall dafür, dass ich etwas unangenehmes hinzufüge.
Und das Kommando erneut geben ist weit entfernt von unangenehm- merkste selber, oder?
Es gibt nun also viele Optionen, wie ich dieses Thema bearbeiten kann und um Deckentraining an sich soll es in diesem Post nicht gehen.
Sondern darum, dass man manchmal um Verbindlichkeit herzustellen um die Strafe nicht drumherum kommt. Wer also zuverlässig eingehaltene Kommandos und Regeln haben will, der wird sich den Strafen bedienen müssen die es so gibt. Simple Lerntheorie ✨
Jetzt erzählt mal: wie geht es Euch mit dem Bestrafen Eurer Hunde? Fällt es Euch schwer? Wann? Was braucht es, damit es gehen kann?
(Bild von 💕)