Hundeschule DOGS IN BERLIN

Hundeschule DOGS IN BERLIN TRAINING UND BERATUNG FÜR MENSCHEN & IHRE HUNDE www.dogs-in-berlin.com

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17/01/2026

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„Aach, das Gerammel ist ganz normaler Stressabbau!

Kann man vielleicht anders sehen, ich finde nicht, dass Hunde darin bestärkt werden sollten S*xualität als Kompensation für soziale Inkompetenz zu nutzen. Meine Meinung.

Es gibt Hunde die ausschließlich damit beschäftigt sind bei anderen Hunden aufzureiten. Sie rammeln alles, was vier Beine hat und oft auch die Beine ihrer Menschen oder Möbelstücke.
Ja, das fühlt sich gut an und ja, wenn der Welpe das mal ausprobiert, ist es nicht so wild. Und trotzdem ist es gut, wenn er direkt lernt, dass dies kein sozial adäquates Verhalten ist. Denn nein, es ist nicht normal, dass ein Hund, der irgendwas nicht darf als Übersprungshandlung sofort anfängt mit Ma********on zu regulieren, dass er miese Laune hat. Das ist weder hundetypisch noch nötig. Auch wenn manche Menschen bei der Wahl ihrer Hunde (und auch Rassen) manchmal den Eindruck bekommen könnten, dass alle Hunde das ganz normal so machen würden. Nein, das ist KEIN normaler Stressabbau!
Und es ist erst recht nicht sinnvoll dabei auch noch zu lernen, dass da super funktioniert und man, anstatt sich zusammen zu nehmen und runterzukochen einfach irgendwas oder irgendwen bu**en sollte, um wieder klarzukommen mit ganz normalen Alltagsproblemchen.
Ich verstehe wirklich nicht, woher die Annahme kommt, dass man Hunde darin noch bestärken sollte. Wer käme denn auf die Idee seinen Sohn so zu erziehen? „Nein Kläuschen, Du musst am Tisch sitzen bleiben, wenn die Oma zum Kaffee da ist und darfst nicht am Handy spielen. Aber masturbier doch ein bisschen in dieses Sofakissen, das baut Stress ab.“ Oder später an der Supermarktkasse: „Oh nein, kein Kleingeld mehr im Portemonnaie, darf ich mal ihren Arm haben bitte Frau Kassiererin? Ist nichts Persönliches, ich muss nur mal Stress regulieren!“.
Ich frage mich auch schaudernd: wie wäre das denn andersherum, wenn es so normal und natürlich ist und gar nichts komisches hat? Darf man seinen Hund dann auch mal anrammeln, wenn der Tag hart war? Baut auch beim Menschen Stress ab…… aber wieso glaube ich, dass die Leute, die das ganz normal finden wenn ihr Hund das an ihrem Bein macht andersherum plötzlich Örghs finden?
Ok, zugegeben, ich hoffe auch ein bisschen, dass sie zumindest DAS Örghs finden!

Das einzige Tier, dass sowas darf ist der Bonobo. (Falls Du den nicht kennst, der Bonobo ist eine Affenart die den ganzen Tag S*x hat).
Des Bonobos gesamte soziale Struktur baut darauf auf, dass sich wild gepaart wird. Ok, es sei ihm vergönnt! Es ist seine evolutionäre Nische und er ist damit ein ganz besonderes Tierchen.
Aber der Hund ist kein Bonobo!
Und Stress abzubauen ist kein Argument sexuelle Übergriffigkeiten zu fördern oder sogar Verhaltensstörungen zu forcieren. In vielen Fällen geht es sogar nicht mal darum, sondern ist eine reine Machtdemonstration des Hundes, der die sexuelle Nötigung dafür nutzt, dem Menschen zu zeigen, was er alles mit ihm machen kann. Nicht immer, aber durchaus manchmal.
Und auch Menschen zu beißen, sich im Kreis drehen und seinen eigenen Schwanz zu jagen und sich die Pfoten blutig beißen sind alles Methoden Stress abzubauen. Es baut auch Stress ab, wenn der das komplette Wohnzimmer auseinandernimmt und alles in kleine Stücke reißt. Das heißt aber doch im Gegenzug nicht, dass es ok ist und man es dem Hund beibringen sollte, dass das sinnvolle Methoden sind.
Der Hund ist ja nicht ohne dass verloren und dauergestresst. Er muss niemanden und nichts rammeln, um sich zu regulieren.
Er kann auch: schlafen, kuscheln, Knochen kauen, traben, spielen, schnuppern, etwas Neues lernen oder einfach einen freundlichen Sozialkontakt pflegen. All das baut genauso Stress ab und all das sind normale Sachen die tatsächlich alle Hunde machen und die typisch Hund sind.

Bereits Welpen probieren sich und ihre Wirkung auf andere aus. Und dazu gehört auch das Aufreiten. Es kann spielerisch vorkommen und als Provokation eingesetzt werden. Es kann aus sexuellem Interesse geschehen oder einfach eine dusselige Idee eines Junghundes sein, der nicht weiß, was er machen soll. Spätestens ab dem Lebensalter von 6- Monaten ist es aber kein rein kindliches Ausprobieren, sondern durchaus mit sexuellem Interesse. Da wäre der Hund etwa im vergleichbaren Alter wie ein zwölf- dreizehnjähriges Kind. Nein, das ist kein Drama, aber es ist etwas mit dem der Betreffende lernen muss umzugehen. Auch Übersprungshandlungen kann man kontrollieren und ändern. Menschen bohren als Übersprungshandlung auch gern in der Nase und lernen, dass das bei Erwachsenen nicht so gut ankommt. Auch einfach mal los brüllen ist manchmal eine Übersprungshandlung und wir bringen Kindern trotzdem bei, dass es auch ohne geht, wenn man gestresst ist.
Deswegen sollte man sehr wohl auch Welpen klar vermitteln, dass diese Strategie kein angemessener Stressabbau ist und das andere nicht dafür da sind als Gummipuppe für einen zu fungieren. Welpengerecht, angemessen und fair. Genauso wie man den Welpen fördern sollte zur Ruhe zu kommen, sich zusammen zu nehmen und mit überschäumenden Gefühlen umzugehen, ohne dabei andere zu benutzen. Wer das frühzeitig, konsequent und liebevoll vermittelt und fördert, dass der Hund erwachsene und sozialkompetente Möglichkeiten ausbaut mit Gefühlen umzugehen, der hat später einen Hund, der gern gesehen ist und mit anderen Hunden Freundschaften pflegen kann. Wer von Anfang an beibringt sich wie ein Weirdo zu benehmen, der hat am Ende eben einen Hund den andere Hunde lästig und übergriffig, oder sogar bedrohlich finden und vor dem sich Menschen ekeln oder über ihn lachen. Wenn wir schon die Aufgabe übernehmen ein Lebewesen zu erziehen, dann sollten wir das auch in dem Interesse tun es so für die Welt bereit zu machen, dass es eigenständig, vernünftig und normal klarkommt und für die ganz normalen Alltagswidrigkeiten keine merkwürdigen „Stressabbau-„Techniken braucht. Für mich persönlich wäre dies Ehrensache.

Dieser Text darf natürlich gern geteilt, aber nicht abgeändert werden. Alle Rechte daran verbleiben bei der Autorin Maren Grote.

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Halloween 2025 🎃 💀👻„Nach der Krimi-Tour ist vor der Krimi-Tour.“Es hat uns wieder eine riesen Freude bereitet mit euch u...
03/11/2025

Halloween 2025 🎃 💀👻

„Nach der Krimi-Tour ist vor der Krimi-Tour.“

Es hat uns wieder eine riesen Freude bereitet mit euch unterwegs zu sein.

OSTERN KRIMI-TOUR 2025!Der gefühlt einzige regnerische Tag in diesem Jahr und dennoch ein Fest mit euch allen 😇🥳🌷🐣
24/04/2025

OSTERN KRIMI-TOUR 2025!

Der gefühlt einzige regnerische Tag in diesem Jahr und dennoch ein Fest mit euch allen 😇🥳🌷🐣

17/02/2025

Guten Morgen Barbie!

Das Leben meines Hundes soll mit lauter „Ja“s, Freude und Lob voll sein! Den ganzen Tag soll es nur Bestätigung und Freude regnen!

So, oder so ähnlich habe ich mal den Wunsch einer Hundebesitzerin vernommen, die jede Form der Einschränkung, oder negativen Konsequenz für ein unangebrachtes Verhalten ihres Hundes ablehnte.
Ihrer Meinung nach ist das Leben dann erst richtig schön, wenn alles friedlich, immer freundlich und mit einem permanenten Lächeln im Gesicht stattfindet.
Konflikte sind böse, Abgrenzung ist Zerstörung und alles was nicht 100% positiv gestimmt stattfindet ist verlorene Lebenszeit.

Puh!
Bin ich die Einzige, die da unwillkürlich an den Barbie Film denken muss und wie grotesk und unnatürlich es wirkt sich vorzustellen, dass wir alle ausschließlich so kommunizieren würden?
Also immer. Egal was passiert und wer was tut? Auch bei Übergriffen, Straftaten und Unhöflichkeiten? „Guten Morgen Barbie! Du bist einfach die Beste!“, „Nein, DU bist die Beste!“, „Ach toll, wie Du aufgehört hast mit Deinem Auto meine Geranien platt zu fahren! Suuuper!“, „Küsschen!“ „Nett das Du Hallo sagst!“, „Ach, wie lieb, dass Du antwortest!“, „Schaaatzi, komm hier eine Pornozeitschrift, nimm doch die, statt die fremde Frau zu befummeln, büdde, schau! Jaaaa!“…

Wer würden denn so sprechen wollen? Mit erwachsenen Menschen.
Wie kann man darauf kommen, dass Hunde so etwas anstreben und weniger merkwürdig fänden?
Immerhin sind es doch ebenfalls hochsoziale Lebewesen und das Abgrenzen, aggressive Kommunikation und Erziehung gehören zu ihrem natürlichen Verhaltens Repertoire.

Übrigens genauso unterschiedlich ausgefuchst wie bei uns Menschen.
Hund begrenzen sich nicht feinfühliger oder klarer, sanfter oder besser als wir!
Sie tun es unterschiedlich, genau wie wir.
Der eine super streng, der andere zu lasch. Manch einer zu spät, aufbrausend und wieder andere ganz klar und verständlich.
Hunde sind NICHT die besseren Menschen, auch nicht beim Grenzen setzen!
Auch einige Hunde können sich schlecht durchsetzen und sie alle müssen es lernen und Erfahrungen damit sammeln, um es sinnvoll und fair zu nutzen in ihrer Kommunikation.
Und dann ist alles fein und keiner nimmt einen Schaden und sie kommen prima miteinander klar.

Wieso sollten also nicht auch wir Menschen üben sinnvoll Grenzen zu setzen und uns angemessen und fair zu verhalten, um darin gut zu werden?
Weil wir einfach alle doof und stumpf und unfähig sind, oder was ist die Einstellung dahinter?
Wer wird hier eigentlich für dümmer verkauft, der Hund, der zwar perfekt mit Grenzsetzungen klarkommt und sie permanent selbst einsetzt, aber angeblich nicht versteht was Menschen damit meinen könnten und planlos dastehen soll, wenn sein engster Sozialpartner das tut, was ihm im Grunde seines Wesens als Fähigkeit zu eigen ist?
Oder der Mensch, der genauso hochsozial und intelligent ist und ebenfalls lebenslang lernt zu unterstellen, dass er niemals auch nur die einfachsten Regeln der Kommunikation anzuwenden lernen kann, weil er einfach nichts kann und im Kern böse und blöde ist?

Und wenn Hunde so sehr danach streben würden wie Barbie dauergrinsend und Bonbons werfend durch die Blumenwiese zu springen und immer nur gelobt zu werden, warum machen sie es dann nicht?
Wieso lobt kein Hund einen anderen Hund, wenn das doch ihre einzige Möglichkeit ist glücklich zu werden und ohne Trauma davon zu kommen?
Was hat sich die Natur denn dabei nur gedacht, dass der Mensch weiß, dass der Hund nur Lob und friedliches Ablenken und Umlenken braucht, der Hund aber als einziger nichts davon weiß und nichts davon tut?

Klar, wenn man stets von Strafe spricht und dann einfach Beispiele für Rache oder Tierquälerei nennt und keine Beispiele für Strafe, dann kann man es sich immer so hindrehen. Aber unverständlich, brutal oder aus Wut irgendetwas möglichst Schlimmes mit dem Hund zu tun ist eben keine Strafe und das wissen wir doch alle.

Überhaupt auch zu strafen bedeutet doch nicht immer nur zu strafen.
Klar lobe ich.
Ständig.
Klar ist das schön. Und es gehöret genauso zum Leben wie alles andere auch und passiert weit öfter als alles andere.
Lob ist tausendmal mehr als Futter oder Spielzeug, oder sogar Streicheleinheiten. Es ist soziale Bestätigung und das Mitfreuen bei Erfolgen. Es passiert automatisch, solange ich meinen Hund mag und eine positive Einstellung zu ihm und seinem Verhalten habe. Wenn ich mit ihm im Kontakt stehe und kommuniziere. Wenn ich mitfiebere, ihm das beste wünsche und stolz auf ihn bin, dann lobe ich ganz von alleine.

Ich bin froh darüber, dass weder meine Hunde noch ich ein Interesse daran haben immer nur fröhlich zu sein und niemals in einen Konflikt zu kommen. Oder gar alles noch so selbstverständliche so umständlich wie möglich zu trainieren.
Wir haben eine wundervolle Beziehung voller Vertrauen zueinander und in tiefer Freundschaft.
Wir vertrauen auch in unsere Freundschaft und dass sie nicht dadurch zerstört wird, dass wir mal unterschiedlicher Meinung sind, oder Ansprüche aneinander stellen würden. Wir lieben uns!
Wir haben beide Verantwortungen für uns und unsere gemeinsame Beziehung, stecken beide mal zurück und geben beide mal für den anderen nach. Keiner verliert sich in den Bedürfnissen des Anderen und trotzdem achten wir sie.
Wir akzeptieren uns, wir streiten und wir klären unsere Grenzen ehrlich und offen miteinander. Ohne Wut, ohne nachtragend zu sein und ohne dass es unsere Beziehung belasten würde.

Unser Leben sieht nicht aus wie bei Barbie.
Es ist nicht rosa und es scheint nicht jeden Tag die Sonne. Ich singe nicht den ganzen Tag „ja!“. Und meine Hunde auch nicht. Ganz natürlich eben, ganz normal.
Wir sind viel selbstverständlich miteinander unterwegs. Es läuft einfach. Weder Lob noch Strafe spielen eine große Rolle und die allermeiste Zeit verbringen wir einfach in miteinander und nebeneinander.
Im vertrauten Normalzustand, nicht als Party und ständiges Buhlen um Liebe und Anerkennung und auch ohne ständige Bewertung, Kommandos und Kunststücke.
Unsere Momente der Innigkeit sind kein Lob, sondern kostenlose Zuneigung einfach nur aus Liebe.

In den meisten Fälle setze ich mich durch.
Ich treffe wichtige Entscheidungen und ich gebe die Regeln vor, die es braucht, damit niemand durch uns belästigt wird.
Aber eben nur, wenn es wichtig ist und nicht um des Durchsetzens Willen.
Ich bestimme. Weil es meine Aufgabe ist.
Ich habe die Verpflichtung und das Recht Erwartungen zu stellen, ganz ohne Ablenkung, Umlenkung und Ersatzhandlungen. Einfach so, weil es Regeln gibt, genauso wie bei Hunden und Menschen untereinander. Und weil ich besser einschätzen kann, was zu unserer beider besten ist.

Durch all das genießt mein Hund viele Freiheiten und Möglichkeiten und ich kann mich auf sie verlassen, genauso wie sie auf mich.
Das ist das, was ich mir als Ideal vorstelle und ich persönlich bin sehr froh, dass mein Hund es auch so zu sehen scheint.


- Dieser Artikel darf gerne geteilt, aber nicht verändert werden. Alle Rechte daran verbleiben bei der Autorin Maren Grote. -

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Wir wünschen euch schöne Feiertage und einen ruhigen Jahreswechsel mit euren Lieben und Vierbeinern. 🎅🏻🐶

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Wetter super, Stimmung super, Hunde ausgelassen und entspannt. Wir freuen uns schon auf die nächste Tour im Juni! 🥳😃😚

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