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12/05/2026
11/05/2026

Itchy pet? How effective are chlorhexidine shampoos?

"Evaluation of chlorhexidine-containing shampoos: in vitro efficacy against Staphylococcus pseudintermedius and lathering ability." Vet Dermatol. 2026;37(1):148-160. doi:10.1111/vde.70026

Conclusions:
"Although wipes/pads, sprays, and mousses are available and effective for focal infections in areas with less hair, medicated shampoos are often the most effective products for patients with dense coats and/or diffuse infections. Patients should be bathed at least 2 to 3 times per week, with a recommended contact time of 10 to 15 minutes."

"For best outcomes, owners should be carefully instructed on how to properly bathe their pet (ie, amount of shampoo per amount of water, contact time, frequency) when chlorhexidine shampoo is prescribed for treatment of superficial pyoderma."

Read more here:
https://www.cliniciansbrief.com/article/chlorhexidine-shampoo-efficacy-dogs?utm_medium=email&utm_source=newsletter&utm_campaign=Online+260427&oly_enc_id=2238I7806912J1G

11/05/2026
09/05/2026

POV: When the patient looks like this but the LDDS is inconclusive…

Discover How to Choose the Right Test for Hyperadrenocorticism: Link in comments.

Gräserpollen Allergie (engl. below)Die Allergie auf Gräser gehört zu den häufigsten Allergien. Zu den Süßgräsern (Poacea...
08/05/2026

Gräserpollen Allergie (engl. below)

Die Allergie auf Gräser gehört zu den häufigsten Allergien. Zu den Süßgräsern (Poaceae), die für die meisten Gräser Allergien verantwortlich sind, zählen über 10.000 Arten, die weltweit verbreitet sind und etwa 20% der Erdoberfläche bedecken. Auch viele Getreidearten zählen zu den Süßgräsern. Die Blütezeit der Gräser erstreckt sich über viele Monate, die meisten Pollen schwirren zwischen Mitte Mai und Anfang August durch die Luft. Der Schweregrad der Graspollensaison hängt vom Wetter, den Pflanzenarten in der Vegetation und der produzierten Pollenmenge ab. Gräserpollen sind sehr klein, leicht und werden vom Wind verbreitet. Deshalb können sie über weite Strecken transportiert werden. Trockenes, warmes und windiges Wetter begünstigt höhere Belastungen, während Regen die Pollenkonzentration vorübergehend senkt. Die Allergene der Graspollen werden in Allergengruppen eingeteilt, die Allergene einer Gruppe können in verschiedenen Gräsern vorkommen, weswegen die Gräser untereinander stark kreuzreaktiv sind. Zu den wichtigsten allergieauslösenden Gräsern gehören unter anderem Knäuelgras, Lolch, Wiesenlieschgras, Wiesen-Fuchsschwanz, Wiesenschwingel, Wiesenrispengras und Roggen. Eine Allergie auf Gräserpollen manifestiert sich beim Menschen meist als Rhinitis, Bronchitis oder allergisches Asthma. Bei unseren Haustieren sehen wir hauptsächlich atopische Dermatitis (entzündliche Hauterkrankung mit Juckreiz). Respiratorische Symptome (Asthma) kommen beim Hund kaum vor, sind aber relativ häufig bei Katzen und Pferden zu sehen. Neben der Identifikation der auslösenden Allergene mittels Allergietests und anschließender Allergen-spezifischer Immuntherapie (ASIT, Hyposensibilisierung) und symptomatischer medikamentöser Therapie, sollten auch Richtlinien beachtet werden, um den Allergen-Kontakt so gering wie möglich zu halten.
Durch folgende Maßnahmen kann der Allergen-Kontakt reduziert werden:
• Pollenflugkalender beachten → an Tagen mit hoher Pollenbelastung Spaziergänge kurzhalten, Spaziergänge in der belastungsarmen Zeit (am Land ist die Pollenbelastung vor allem morgens, in der Stadt eher abends hoch)
• Wiesen mit hohem Gras/direkt nach der Maht und blühende Felder meiden
• Spazieren in Laubwäldern, im Regen oder kurz danach
• Wäsche nicht im Freien trocknen, häufiges Wäschewaschen
• Rasen häufig mähen (bevor die Gräser blühen)
• Pollenschutzgitter an den Fenstern, Lüften während belastungsarmer Zeit
• Tiere nach dem Spaziergang abduschen/mit feuchtem Tuch abwischen

Grass pollen allergy

Grass allergy is one of the most common types of allergy. The grass family (Poaceae), which is responsible for most grass allergies, comprises over 10,000 species that are found worldwide and cover around 20% of the Earth’s surface. Many cereals also belong to the grass family. The grass flowering season spans many months, with most pollen grains floating through the air between mid-May and early August. The severity of the grass pollen season depends on the weather, the plant species present in the vegetation and the amount of pollen produced. Grass pollen grains are very small, light and are dispersed by the wind. This means they can be carried over long distances. Dry, warm and windy weather contributes to higher pollen levels, whilst rain temporarily reduces pollen concentrations. Grass pollen allergens are classified into allergen groups; allergens from one group may be present in different grasses, which is why grasses exhibit strong cross-reactivity with one another. The most important allergy-causing grasses include, amongst others, cocksfoot, perennial ryegrass, timothy grass, meadow foxtail, meadow fescue, meadow grass and rye. An allergy to grass pollen usually manifests in humans as rhinitis, bronchitis or allergic asthma. In our pets, we mainly see atopic dermatitis (an inflammatory skin condition accompanied by itching). Respiratory symptoms (asthma) are rare in dogs, but are common in cats and horses. In addition to identifying the triggering allergens through allergy tests, followed by allergen-specific immunotherapy (ASIT, hyposensitisation) and symptomatic drug therapy, guidelines should also be followed to minimise contact with allergens as much as possible.

Allergen contact can be reduced by various measures:
• Pay attention to the pollen calendar → keep walks short on days with a high pollen load, take walks during the low pollen load period (in the countryside, pollen load is mainly high in the morning, in the city it is more likely to be high in the evening)
• Avoid meadows with high grass/directly after mowing and flowering fields
• Walk in deciduous forests, in the rain or shortly afterwards
• Do not dry laundry outdoors, frequent laundry washing
• Mow the lawn frequently (before the grasses bloom)
• Pollen screens on windows, airing during low pollen periods
• Shower animals after a walk/wipe with a damp cloth

08/05/2026

Rub-a-dub-dub, Pseudomonas in the tub.

Check out the article on Postgrooming Furunculosis in a Dog. 🔗Link in comments.

Ohrenmilben bei Hund und Katze (engl. below)Otodectes cynotis ist eine Milbe, die an der Hautoberfläche in den Gehörgäng...
02/05/2026

Ohrenmilben bei Hund und Katze (engl. below)

Otodectes cynotis ist eine Milbe, die an der Hautoberfläche in den Gehörgängen lebt und sich von epidermalem Debris und Gewebsflüssigkeit ernährt. Durch die Irritation füllt sich der Gehörgang mit Zerumen (Ohrenschmalz), Blut und Milbendebris, was dem Ohren-Ausfluss sein typisches Kaffeesud-artiges Aussehen verleiht. Manche betroffenen Tiere zeigen keine klinischen Symptome, andere Hunde und Katzen haben intensiven Juckreiz an den Ohren. Außerdem werden Ohrmilben auch häufig am Nacken, Stamm und Schwanz gefunden (ektopische Milben). Ohrenmilben sind hoch kontagiös, besonders junge Tiere sind betroffen. Aufgrund der fehlenden Wirtsspezifität können sie auch beim Menschen einen papuläre Dermatitis verursachen. Für die Diagnose können die Milben entweder mit dem Otoskop direkt, oder mit Hilfe des Mikroskops im nativen, ungefärbten Ohrenabstrich dargestellt werden. Jeder Hund und jede Katze mit Otitis sollte auf Ohrenmilben untersucht werden. Diverse Behandlungsmöglichkeiten existieren, auch alle Kontakttiere sollten therapiert werden. Wenn die Gehörgänge voll mit Debris sind, sollten sie mit einem zeruminolytischen Ohrreiniger gereinigt werden. Für die lokale Therapieform direkt in die Ohren können Mineralöl, Ohrentropfen mit antiparasitären Wirkstoffen oder auch polypharmazeutische Ohrentropfen verwendet werden. Produkte ohne antiparasitäre Wirkstoffe wirken, weil die Milben ersticken. Die lokale Therapie sollte jedoch immer mit einer Ganzkörperbehandlung kombiniert werden, um ektopische Milben abzutöten und die Zeit, in der betroffene Tiere ansteckend sind, zu verkürzen. Spot-Ons und Tabletten, welche Avermectine oder Isoxazoline enthalten, sind für die Behandlung von Otodectes zugelassen.
Eine kuriose Geschichte: Der Tierarzt Dr. Robert Lopez infizierte sich selbst mit Ohrmilben von Katzen – alles im Interesse der Wissenschaft. Die Ergebnisse veröffentlichte er 1993 (Lopez RA. Of mites and man. J Am Vet Med Assoc. 1993 Sep 1;203(5):606-7.). Er berichtete von starkem Juckreiz und lauten Geräuschen, die ihn nachts wachhielten. Die Infektion heilte innerhalb eines Monats von selbst aus. Er infizierte sich erneut, und es trat dieselbe Erkrankung auf, die jedoch weniger schwerwiegend verlief und nur zwei Wochen andauerte. Daraufhin infizierte er sich ein drittes Mal, diesmal mit einem noch milderen Verlauf. Dies deutet darauf hin, dass sich eine Immunität gegen die Milben entwickeln könnte, was mit der Tatsache übereinstimmt, dass Ohrmilbenbefall häufiger bei Jungtieren auftritt. Für seine Arbeit wurde er mit dem Ig-Nobelpreis ausgezeichnet (einem satirischen Preis, der seit 1991 jährlich verliehen wird, um das öffentliche Interesse an der wissenschaftlichen Forschung zu fördern. Ziel ist es, „Leistungen zu würdigen, die die Menschen zuerst zum Lachen und dann zum Nachdenken bringen“).

Ear mites in dogs and cats

Otodectes cynotis is a mite that lives on the surface of the skin in the ear canals and feeds on epidermal debris and tissue fluid. The irritation causes the ear canal to fill with cerumen (earwax), blood and mite debris, giving the ear discharge its characteristic coffee-ground-like appearance. Some affected animals show no clinical symptoms, whilst other dogs and cats have intense itching in the ears. Furthermore, ear mites are also frequently found on the neck, body and tail (ectopic mites). Ear mites are highly contagious, with young animals being particularly susceptible. Due to their lack of host specificity, they can also cause papular dermatitis in humans. For diagnosis, the mites can be visualised either directly using an otoscope or under a microscope in a native, unstained ear swab sample. Every dog and cat with otitis should be examined for ear mites. Various treatment options are available, and all animals that have been in contact with the affected animal should also be treated. If the ear canals are full of debris, they should be cleaned with a ceruminolytic ear cleaner. For local treatment directly in the ears, mineral oil, ear drops containing antiparasitic agents or polypharmaceutical ear drops can be used. Products without antiparasitic agents work by suffocating the mites. However, local treatment should always be combined with a whole-body treatment to kill ectopic mites and reduce the period during which affected animals are infectious. Spot-on treatments and tablets containing avermectins or isoxazolines are approved for the treatment of otodectes.
Fun story behind: the vet Dr. Robert Lopez infected himself with ear mites from cats, all in the interest of science. He published the results in 1993 (Lopez RA. Of mites and man. J Am Vet Med Assoc. 1993 Sep 1;203(5):606-7.). He reported intense pruritus and loud moving sounds keeping him awake at night, the infection resolved by itself within one month. He infected himself again, the same type of disease developed, although it was less severe and only lasted two weeks. So, he infected himself a third time, with the outcome being even milder disease. This suggests that immunity to the mites might develop, something that fits with the fact that ear mite infestations are more common in young animals. For his work he was awarded with the Ig Nobel prize (a satirical prize awarded annually since 1991 to promote public engagement with scientific research. Its aim is to "honor achievements that first make people laugh, and then make them think").

02/05/2026

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Steubenstraße 4
Bad Kissingen
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