19/05/2026
Die Gastritis ist eine häufige Erkrankung des Magens beim Hund und bezeichnet eine akute oder chronische Entzündung der Magenschleimhaut. Sie kann durch verschiedene Ursachen ausgelöst werden, darunter ungeeignete Fütterung, das Aufnehmen von Fremdkörpern oder Giftstoffen, Medikamente, Stress oder systemische Grunderkrankungen. Typische Symptome sind Erbrechen, Appetitlosigkeit, Bauchschmerzen, vermehrtes Grasfressen sowie ein reduzierter Allgemeinzustand.
Bestehen die Beschwerden länger an, treten sie wiederholt auf oder sprechen sie nicht auf eine symptomatische Therapie an, ist eine Gastroskopie ein wichtiges diagnostisches Verfahren. Mithilfe der endoskopischen Untersuchung kann die Magenschleimhaut direkt beurteilt werden, wodurch Entzündungen, Schleimhautdefekte, Blutungen, Fremdkörper oder Tumoren erkannt werden können. Zudem ermöglicht die Gastroskopie die gezielte Entnahme von Biopsien, was insbesondere bei chronischer Gastritis für eine sichere Diagnose und eine gezielte Therapie entscheidend ist. Eine frühzeitige Abklärung verbessert die Prognose und trägt maßgeblich zum Wohlbefinden des Hundes bei.