28/05/2026
Pollen-Zeit – nicht nur für uns Menschen eine Herausforderung! 🤧🐾
Jetzt im Mai starten Pollen und Gräser so richtig durch. Viele Menschen kennen das: Nase läuft, Augen jucken, man fühlt sich schlapp.
Aber wussten Sie, dass auch Hunde unter Pollenallergien leiden können?
Und hier kommt eine wichtige Besonderheit: Anders als beim Menschen zeigt sich die Pollenallergie beim Hund oft nicht über die Atemwege, sondern vor allem über die Haut. 🐶
Typische Symptome können sein:
🐾 Starker Juckreiz – der Hund kratzt sich anhaltend, vor allem am Bauch, in den Achseln und im Gesicht
🐾 Übermäßiges Pfotenlecken oder -kauen – Pollen setzen sich besonders an den Pfoten fest 🐾 Rötliche, entzündete oder kahle Hautstellen durch ständiges Kratzen
🐾 Tränende oder gerötete Augen
🐾 Wiederkehrende Ohrenentzündungen
🐾 Allgemeine Schlappheit und Appetitmangel
Was kann helfen? 🌱 Nach dem Spaziergang Pfoten und Bauch mit einem feuchten Tuch abwischen – so werden Pollen direkt entfernt.
Bei empfindlichen Hunden kann auch das regelmäßige Waschen mit einem milden, antiallergenen Shampoo Linderung verschaffen. Spaziergänge in der Hauptpollenzeit – also mittags bei trockenem
Wetter – möglichst kurz halten und eher auf die frühen Morgen- oder Abendstunden verlegen.
Es stehen verschiedene medikamentöse Behandlungsansätze zur Verfügung, um die Symptome zu lindern.
Für eine langfristige Verbesserung gibt es außerdem die Möglichkeit einer Desensibilisierung:
Dabei wird der Hund über einen längeren Zeitraum mit steigenden, sehr kleinen Mengen des Allergens konfrontiert, damit das Immunsystem lernt, ruhiger zu reagieren.
Diese Therapie erfordert Geduld, kann aber die Lebensqualität betroffener Hunde deutlich verbessern.
Wichtig: Für eine zuverlässige Diagnose und individuelle Behandlung bitte immer einen Tierarzt aufsuchen – denn die Symptome einer Pollenallergie ähneln oft denen anderer Erkrankungen oder Allergien.