21/01/2026
Das kennen wir wohl alle: Der Spaziergang war toll, aber dann war da eine doofe Hundebegegnung oder diese eine Situation, in der der Rückruf nicht geklappt hat und dann ärgern wir uns. Genervt kommen wir nach Hause, der Spaziergang war scheiße, der Tag ist gelaufen.
Wir Menschen neigen dazu, uns auf negative Situationen zu fokussieren und diese unsere Stimmung bestimmen zu lassen.
Das ist nicht nur schlecht für uns, sondern auch für die Beziehung zu unseren Hunden, weil es dafür sorgt, dass wir viel länger an negativen Trainingssituationen festhalten als sie es tun und deshalb genervter agieren oder uns zurückziehen.
Was dagegen hilft: An positiven Momenten festhalten und sich, gerade wenn es um die Bewertung des Spaziergangs geht, vor Augen zu führen, was gerade gut läuft. Vielleicht hat mein Hund einen Hund angepöbelt, aber dafür läuft die Leinenführigkeit gerade super oder er hat dafür drei andere Hunde nicht angepöbelt.
Und wenn auf Spaziergängen mal gar nichts läuft, tut halt Dinge, die Spaß machen. Dann ist spazieren gehen eben gerade ätzend, aber Mantrailing läuft gerade super.
Ein Perspektivwechsel ist nicht nur gut fürs Gemüt, sondern sorgt dafür, im Umgang mit dem Hund fair und wohlwollend zu bleiben.
Sammelt schöne Momente gemeinsam, unlockt Core Memories und seid stolz auf alles, was ihr und eure Hunde schon könnt. 💕