28/07/2026
Natürlich – ich würde das eher als fachlichen Hintergrund einfließen lassen, statt es zu stark hervorzuheben. So wirkt es authentischer:
Ich gebe meiner Hündin Beruhigungsmedikamente – bevor wir zum Tierarzt fahren. 💊🐾
Ja, ganz bewusst.
Nicht, weil ich glaube, dass Medikamente die Lösung sind. Ganz im Gegenteil: Training ist und bleibt die Grundlage.
Als zertifizierte Anky Juhasz | Tierärztin und Hundetrainerin Trainerin ist es mir besonders wichtig, dass ein Hund bei medizinischen Maßnahmen nicht einfach “funktionieren muss”, sondern lernt, sich sicher zu fühlen. Genau deshalb trainieren wir regelmäßig – und genau deshalb unterstütze ich Momo in manchen Situationen zusätzlich mit Beruhigungsmedikamenten.
Denn wenn sie beim Tierarzt so viel Angst hat, dass sie kaum noch ansprechbar ist, lernt sie in diesem Moment nicht, dass der Tierarzt gar nicht so schlimm ist. Im schlimmsten Fall verstärkt jede Erfahrung ihre Angst noch mehr – obwohl wir eigentlich das Gegenteil erreichen möchten.
Die Medikamente sorgen nicht dafür, dass das Problem verschwindet. Sie helfen lediglich dabei, dass Momo überhaupt in einem Zustand ist, in dem Lernen möglich wird und wir positive Erfahrungen sammeln können.
Ich bin unglaublich dankbar, eine Tierarztpraxis zu haben, die diesen Weg mit mir geht und nicht nur die medizinische Behandlung, sondern auch Momos emotionales Wohlbefinden im Blick hat. ❤️
Und ganz ehrlich? Manchmal denke ich mir: Vor dem Zahnarzt hätte ich selbst auch gerne etwas, das mich ein bisschen entspannter macht. 😅
Mich würde deine Meinung interessieren:
💭 Findest du den Einsatz von Beruhigungsmedikamenten in so einer Situation gerechtfertigt?
Oder bist du eher der Meinung, ein Hund muss da einfach durch?
Bitte denkt daran: Es geht hier nicht um Medikamente statt Training, sondern um Medikamente als Unterstützung, damit Training überhaupt möglich wird.
⬇️ Schreib deine Meinung in die Kommentare – ich bin gespannt auf eure Sichtweisen.