13/11/2019
UPDATE - HAPPY END (Danke allen, die sich meldeten und helfen wollten - daran erkennt man die Katzenmenschen!)
Die „dringende Suche“, nach neuen Gefährten für unsere verwitwete, todtraurige Kätzin Emily, die wir hier Ende 2019 annoncierten, möchte ich nun, bald 3 Monate nach dem Einzug zweier großartiger Schwestern, jetzt 10 Monate alt, nach etwas holprigem Start und Gewöhnen (seitens Emmy, die ja auch schon 13 Jahre alt ist, und an sich nur, ihren“, im November 2019 am plötzlichen Herztod, völlig unerwartet und (für alle, die ihn kannten) unfassbar vor seiner Zeit abberufenen Kater—Gatten zurück wollte. Mir war wichtig, dass Emmy nicht alleine das Haus hüten muss, wenn ich, wie regelmäßig in der Saison, bis spätabends auswärts dafür sorge, dass noch viel mehr Menschen ihren Katzen sichere, und dabei katzengerechte Open Air Bereiche, die den Katzen die Teilnahme am aktiven, natürlichen Katzenleben erlauben, da sie draußen dabei sind, wittern und horchen können, dabei aber vor Autos, Gift und Revierkämpfen geschützt sind. Obendrein sind die regelmäßigen Fütterungen, inkl. Amüsement, wenn das Personal verzweifelt, weil die Vierbeiner immer mal wieder ganze Näpfe verweigern, als drohe davon Unwohlsein ode gar Schlimmeres...
Zurück zu Ché: weil er aussah wie 10 J., schön wie ein Adonis und jederzeit aktiv am „Networking“ - so musste man ihn persönlich begrüßen, worauf er seinem Besuch einen speziellen, freudigen und gastfreundlichen Empfang bereitete, den ich von sehr wenigen Stubentigern je erleben durfte.
Kein Wunder, dass nicht alleine Emily sich CHÉ GUEVARA mehr als alles andere zurück wünschte (auch ich litt und leide immer noch unter diesem unbeschreiblichen Verlust! Wer um 22 h von der Arbeit zuhause ankommt, um zu erfahren, dass da seit ca. 18 h ein Maine Coone Kater immer ungeduldiger im Garten umherpflügte, und (immer ungehaltener) nach diesem speziellen Motrgeräusch rief - bis endlich, endlich, der richtige abbog und stoppte - dem muss das Herz aufgehen. Auf die Schnelle noch mal durchgewuschelt, vor der Dusche - und wir wussten, warum behauptet werden soll, die wahrhaftige, Gattungen überschreitende Liebe gebe es nur unter Männern!
Dieser große, relaxte und weise, einzigartige Ché Guevara, von dem wir dachten, er sei ein für alle Mal weg; haben Emily und ich erkannt, ist noch immer höchst lebendig, mindestens in ihrer und in meiner Erinnerung.
Aber zurück zum Notruf, der hier gestartet worden war, auch da gibt‘ms ein Happy End zu vermelden:
Seit 30.12.19 sind wir jetzt zu viert: Emily, 13 J. alt und fast genauso lange schon bei uns, verträgt sich immer besser mit den beiden „Neuzugängen“
Frieda (aka „Flora“, das war ihr Name vor unserer Zeit), als die Aktion Sorgenkatzen aus Leidersbach sie, zusammen mit ihrer Schwester, aus schlimmen Umständen zunächst retteten, um sie anschließend 3 Monate lang hervorragend aufzupäppeln, und die zahlreichen Kinderkrankheiten, unter Beteiligung von liebenswerten, großteils ehrenamtlichen bzw. (meiner Kenntnis nach) als Förderer der Aktion Sorgenkatzen behandelnden TierärztInnen, von Grund auf alle Straßen- „Mitbringsel“ (Katzenschnupfen, Bindehautentzündung, Rachenentzündungen - und dergleichen mehr (für ein Katzenkind bedeutet jede einzelne der o.g. Erkrankungen unbehandelt bleibende Schäden oder, wie für einige Geschwister unserer beiden, dass sie es nicht über die ersten Wochen hinaus schafften und verstarben.
Die Initiatorinnen von Aktion Sorgenkatzen
- (Namen und sich dran erinnern - das wird nichts mehr, mit mir, in diesem LebenuLeben. Aber: ich trau’ mich fragen(!), und Ehre, wem Ehre gebührt: Wir hatten grosses Glück mit den Katzen. Und die Katzen hatten das ganz große Los gezogen, untergebracht in SYLVIE‘s Exclusivsuite, gemeinsam haben sie dort so manchen Rüpel-Kater hingebogen, wie ich gerade noch erfahren habe; und die zweite junge Frau,die extra uns zuliebe sonntags nach Leidersbach gedüst kam, ist natürlich Jacqueline gewesen aber
(die Initiatorinnentr
erlebte ich, mit aller Hochachtung, als ständig im selbstlosen Einsatz; trotz einer Menge Belastungen und Rückschläge strahlten beide so einen positiven Optimismus aus, dass man beinahe vergaß, dass sie - für uns und unsere beiden Schützlinge,
über die medizinischen Engagements hinaus, den beiden mit viel Geduld und Zeiteinsatz, bei Frieda und Lillyfee (ehem. Fey), die der zuvor erlittenen Misshandlungen wegen besonders ihrer, Sylvie’s Zauberkräfte bedurfte,
erinnere ich mich noch genau: Sylvie investierte täglich mindestens drei Stunden alleine schon dafür, mittels Kampfschmusen und unendlicher Energie, die zwei „Ladies in Black“ zu überzeugen , dass es auch Menschen gibt, die ihnen Gutes wollen und so nach und nach schaffte, dass jedenfalls Lillyfee, die zum Bodyguard Friedas geworden war, erkannte, dass Schmusen und sich Verwöhnen lassen (aus anderen, jedoch ebenfalls menschlichen Händen) nach einigen Versuchen wert sind, die tiefsitzende Abeigung, die beiden fast in die Wiege gelegt worden waren (was würden wir uns merken, wenn wir als Babies schon nur Schmerz, Angst und Leid aus menschlichen Händen erfahren hätten?), versuchshalber sich davon befreien zu lassen.
Es würde zu weit führen, alles genau zu recherchieren, um es hier dann korrekt aufzuschreiben. Was aber ganz sicher ist - ohne die guten Engel aus Leidersbach, und deren Unmengen an Arbeit, Reklame bei Futterspendern z.B., tatkräftiger Hilfe ohne viele Worte, und einer Menge mehr, dessen ich sie offen bewundere, was beneidenswert eigentlich besser ausdrückt. - ohne diese zwei (die übrigens bekannt sind wie bunte Hunde, wie man bei fast allen Veterinären, Fressnäpfen u. Futterhaus, etc. pp. - hätten weder Emmy noch ich noch unser Exfrauchen, die noch immer beim Bindehaut Salben auf kleine Anfrage sofort hilft, schon so lange kein TV mehr gebraucht, und ganz bestimmt öfter an „60!ist das neue 40“ Gedanken verschwendet.
Daher an alle Beteiligten ganz herzlichen Dank! Nur minimale Rückschläge zu Beginn, davon ist es gar nicht wert zu berichten, aber insgesamt haben alle bewiesen:
Wenn es juckt lass‘ dich ruhig kratzen! Böse Menschen haben keine Katzen. Oder ähnlich.
Wisst ihr, was ein ZEN Mönch ist und weshalb uns guttut, das zu wissen, und zu be(ob)achten?
Fragt mal rum, und wer drauf kommt, sagt’s weiter. Einen Verdacht hätte ich, aber dafür ist es heute zu spät.
Nochmal danke allen Beteiligten, das musste mindestens hier gesagt werden.
Wo es runter geht, muss es auch mal wieder rauf - hat gestimmt, Tiger!
Tschüss, und lest was Gescheites, was wollt ihr denn bei Facebook??! Yessass
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