Horsemanshipschule - Kirstin Reese

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Horsemanshipschule - Kirstin Reese Sprache – Führung & Vertrauen stehen bei der Horsemanshipschule an erster Stelle. Wie wenig ein Pferd doch benötigt, wenn man mit ihm richtig kommuniziert.

Für einen besseren und verständnisvolleren Umgang mit unserem Partner Pferd
Sicher und besser Reiten für Kinder mit Hippolini
Miniclub, Maxiclub, Hippolini 1 - 3, Reitschule Die Horsemanshipschule bietet Unterricht in Natural Horsemanship, Freiarbeit, Horse Agility, Zirkuslektionen und klassischer Dressur sowie therpeutische Bodenarbeit zum Muskelaufbau Ihres Pferdes. Mit unserem Horsemanship Show

team zeigen wir immer wieder auf Veranstaltungen, wie wichtig die Basisgrundlagenarbeit des Natural Horsemanship für alle weitere Ausbildung ist. Wie viel Spaß man mit seinem Partner Pferd haben kann, wenn die Verständigung zwischen beiden Partnern klappt und wie viel doch möglich ist. Bei uns und unserem Partner Pferd kommt nie Langeweile auf, weil wir unsere Arbeit für unseren Partner interessant und vielseitig gestalten. Unsere Pferde sind ausgebildet im Natural Horsemanship. Das bedeutet, dass wir mit Ihnen sehr viel am Boden arbeiten, mit und ohne Seil und das wir Elemente, die wir später für das Reiten benötigen entsprechend erarbeiten. Dabei gilt es immer eine feine Kommunikation zu erhalten. Gleichzeitig gymnastizieren wir mit dieser Arbeit unsere Pferde und arbeiten somit an den statischen Haltemuskeln, die wichtig für die Aufgaben bei der Entwicklung der motorischen Sensibilität sind. Ohne motorische Sensibilität können wir das Reiten nicht ausführen. Durch diese Muskeln wird die Feinmotorik unseres Pferdes geschult. Wer dies berücksichtigt und wie im Natural Horsemanship dem Pferd die nötigen Separationen beibringt, wird jegliche Art von Lektionen geschenkt bekommen. Natural Horsemanship ist das Puzzelteil, welches vielen Reitern fehlt, da bei Ihnen die Reitstunden auf dem Pferderücken begonnen und geendet haben. Und letzteres ist auch der Grund, warum viele Reiter verletzt und frustriert werden und nur mittelmäßige, schlechte oder gar keine Resultate erhalten. Natural Horsemanship ist keine eigene Ausbildung, sondern es ist die GRUNDLAGENARBEIT für unser Tun mit unserem Pferd. Unser Motto: „Zurück zu mehr Bodenarbeit und Abrüsten statt Aufrüsten.“ Denn Feines und gutes Reiten und besserer Umgang zeichnen sich dadurch aus, das weder Hilfszügel, Sperriemen, Führketten, noch scharfe Gebisse nötig sind, um eine bessere Verständigung mit unserem Partner Pferd zu haben.

Der Miniclub am Freitag hat noch Kapazitäten frei. Hier treffen sich die Kitakinder ab 3 1/2 Jahre. Auf dem Pony wird di...
21/09/2024

Der Miniclub am Freitag hat noch Kapazitäten frei. Hier treffen sich die Kitakinder ab 3 1/2 Jahre. Auf dem Pony wird die Körperwahrnehmung sowie die koordinativen Fähigkeiten (Gleichgewicht, Reaktion und Orientierung) gefördert. Farben, Zahlen und Formen und vieles mehr wird erlernt, indem die Kinder spielerisch durch Fantasiewelten reiten.

Neben dem Pony erlernen die Kinder mit Begleitung der Lehrkraft die Grundzüge des Führens und der Einwirkung auf das Pony. Führungskompetenz wird geschult.

am Pony wird durch das gemeiname Fühlen, Putzen und Kuscheln der Grundstein für eine gemeinsame erfolgreiche Sprache und die Bedürfnisse der Ponys gelegt.

Dazu gibt es noch ein Freispielfeld, das den Kindern die Möglichkeit bietet mit den bereitgestellten Spielmaterialien in Ihre Pferdewelt abzutauchen und Ihrer Kreativität und Fantasie freien Lauf zu lassen.

Wir starten immer Freitags um 14.30 h. Infos: 0160 91332873

Nun ist die Horsemashipschule auch Mitglied im Pferdesportverband
19/03/2024

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11/08/2022
09/08/2022

Keine Lust mehr aufs Turnierreiten? Wer von euch hat dem sportlichen Wettkampf den Rücken gekehrt und warum? Wir sind gespannt auf eure Meinungen und Erfahrungen.

14/07/2022

Aktuelle Diskussionen zeigen, wie fragwürdig Trainingsmethoden und Hilfsmittel sein können, und das gilt auch für so manche Ausrüstung, die zum Einsatz kommt. Es lohnt sich immer wieder zu Hinterfragen.
So ein Ausrüstungsgegenstand ist der „Sperrriemen“ oder der Kinnriemen zum Kombinierten Reithalfter, wie der Sperrriemen seit ein paar Jahren von der FN genannt wird.

Viele Mythen zu seiner Herkunft gibt es, die Dank einer Initiative von Heiner Sauter, Fachbeirat Ethik; im Herbst 2017 aufgeklärt werden konnten, nachdem die Änderung der LPO der FN von 2016 bei der Equitana 2017 diskutiert wurde und zu einer Änderungsinitiative führte.

Das älteste Bilddokument des Kombinierten Reithalfters mit „Sperrriemen“, das gefunden werden konnte, stammt von den Olympischen Reitwettbewerben 1956 in Stockholm und zeigt den US-amerikanischen Springreiter Frank Chapot deutlich erkennbar mit einem „Kombinierten Reithalfter“. Was aber nie gefunden werden konnte ist eine Dokumentation zu Sinn und Zweck dieser Ausrüstung.

Erst 1979 fand das Kombinierte Reithalfter Eingang in die „Richtlinien für Reiten und Fahren, Bd.1“, ohne dass es konkret näher beschrieben wurde. Seine Funktion lässt sich nur in Verbindung zum Hannoverschen Reithalfter interpretieren, welches an gleicher Stelle beschrieben wird.

Bei diesem heißt es 1912 in der „Reitvorschrift D.V.E.Nr.12, Seite 17“: „Sie bezweckt, das bei der Dressur des Pferdes oft vorkommende Aufsperren des Mauls und seitliche Verschieben des Unterkiefers zu verhindern und dadurch das Pferd zu zwingen, nicht nur mit dem Unterkiefer, sondern auch mit dem Genick nachzugeben.“

1979 heißt es in der „Richtline für Reiten und Fahren Bd. 1, Seite 19“: „Es überträgt den Druck des Gebisses auf das Nasenbein und verhindert das gelegentlich vorkommende Aufsperren des Pferdemaules und das seitliche Verschieben des Unterkiefers. Dadurch wird das Pferd veranlasst, nicht nur den Unterkiefer, sondern auch im Genick nachzugeben.“

In der H.Dv.12 von 1937 und der daraus hervorgehenden „Richtlinie für Reiten und Fahren Bd.1“ von 1953 bis 1978 wurde der Zweck nicht behandelt, aber die korrekte Verschnallung ausführlich beschrieben:

„Der Nasenriemen soll etwa 80mm über dem oberen Nüsternrand liegen, der Kinnriemen nur so eng verschnallt sein, dass das Pferd noch kauen kann.“

Mittlerweile ist das Kombinierte Reithalfter der „Standardzaum“ in den zeichnerischen Darstellungen der Richtlinie, ohne, dass der Zweck erläutert wird. So ist es nicht verwunderlich, dass es bis heute vielfach zum Zuschnüren des Pferdemauls missbräuchlich und Tierschutzrelevant eingesetzt wird. Anlässlich der Equitana Open Air im Sommer 2020 wurde dies in extremer Weise in einem vermeintlichen „Lehrvideo“ gezeigt.

Das Zuschnüren des Pferdemauls war nie ein Element der Pferdeausbildung.
Bis 1937 war der Standardzaum ein Zaum ohne Nasenriemen. Für Pferde mit unruhigem Maul war temporär der Einsatz des Hannoverschen Reithalfters vorgesehen, das mit der H.Dv. 12 von 1937 zum Standard-Ausbildungszaum für Remonten wurde, dem nach ca. einem Jahr die Kandare folgte.
Der vielfache Einsatz des „Hannoverschen Reithalfters“ während des 2. Weltkriegs war einzig dem Mangel geschuldet. Nie gab es einen Zusammenhang zu Verletzungen des Unterkiefers. Diese Behauptung geht auf eine kritische Auseinandersetzung von Udo Bürger mit Sperrhalftern (Englisches Reithalfter, Hannoversches Reithalfter) in „Vollendete Reitkunst“, 1959 zurück, die er aber nie belegte und wiederholte! Darin schon warnt er vor dem falschen Zuschnüren des Pferdemauls.

Der „Sperrriemen“ bringt keinen zusätzlichen Nutzen zum Nasenriemen des Englischen Reithalfters, sondern vielmehr verstärkt er die schädliche Wirkung eines falschen, tierschutzwidrigen Einsatzes.

Der Einsatz des „Sperrriemens“ ist ein krasses Beispiel, wie versucht wird durch den Einsatz von Ausrüstung an der Eliminierung von Symptomen zu arbeiten statt sich um die Ursachen zu kümmern. Anhand von Röntgenbildern belegt Dr. Witzmann, dass der Einsatz von „Sperrriemen“ die asymmetrische Lage von gebrochenen Gebissen im Pferdemaul nicht verhindert.

Die H.Dv.12 von 1937 enthält die fundamentale Ausbildung von Pferd und Reiter, um gesund und sicher im Gelände zu reiten. Einige Elemente der vorbereitenden Ausbildung, gewöhnen an die Ausrüstung, entsprechen dem damaligen Kenntnisstand und lassen sich heute durch subtilere Methoden ersetzen.

Sperrhalfter, die es in vielfältiger Weise neben dem Hannoverschen Reithalfter gab, sind eine Ausrüstung, die richtig eingesetzt in der Ausbildung ihren Nutzen haben. Ihrem Zweck nach waren sie nicht als Dauerzäumung gedacht und sind heute falsch verschnallt ein tierschutzwidriges Zwangsmittel, das im Sperrriemen eine Steigerung fand.
Daher haben „Sperrriemen“ falsch eingesetzt keinen Platz im tiergerechten Umgang und scheinen, korrekt verschnallt, nur schmückendes Beiwerk zu sein.

Die Entstehungsgeschichte des Sperrriemen: https://vfdnet.de/index.php/reiten-ausruestung/11723-die-entstehungsgeschichte-des-sperrriemen

Literatur:
Reitvorschrift D.V.E.Nr 12 vom 29. Juli 1912
Reitvorschrift H.Dv.12 vom 29.Juli 1912 Ausgabe 1926
Reitvorschrift H.Dv.12 vom 18.8.1937
Richlinien für Reiten und Fahren Bd.1 1958 bis 1978
Richlinien für Reiten und Fahren Bd.1 1979
Vollendete Reitkunst, Udo Bürger, 1959

Autor: Holger Suel
Quelle: https://vfdnet.de/index.php/ethik/tierschutz/11989-reithalfter-sperrriemen-nasenriemen

Wir sollten viel öfter kritische Themen hinterfragen und an die Quellen gehen. Der Einsatz des „Sperrriemens“ ist ein krasses Beispiel, wie versucht wird durch den Einsatz von Ausrüstung an der Eliminierung von Symptomen zu arbeiten statt sich um die Ursachen zu kümmern.

Der Sperrriemen ist ein zusätzlicher Riemen am Reithalfter, meist dem Englischem Reithalfter.

"ein Pferd ist kein Postpaket, das man verschnüren muß" sagten schon Ursula Bruns (UB) und Linda Tellington-Jones. Mehr als 30 Jahre kämpfte UB gegen den Sperrriemen und zu enge Nasenriemen. Alles was sie dazu in der "Freizeit im Sattel" geschrieben hat wurde durch die Wiederholung von falschen Informationen verdrängt.

Der „Sperrriemen“ bringt keinen zusätzlichen Nutzen zum Nasenriemen des Englischen Reithalfters, sondern vielmehr verstärkt er die schädliche Wirkung eines falschen, tierschutzwidrigen Einsatzes.

Jetzt könnt Ihr die sein, die mit den Mythen und Märchen zum Sperriemen aufräumen könnt.

Danke an alle die zur Klärung beigetragen haben, besonders Sauter und Suel
Michael Geitner

Foto: erste Abbildung eines Sperrriemen in der Freizeit im Sattel (7/78) Marlit Hoffman (Fachbuchautorin) schrieb dazu: "..im Katalog entdeckt und wird dort als kombiniertes Reithalfter bezeichnet.....ist aber wohl eine Zusammensetzung aus Englischen und Hannoverschen Reithalfter. Welchen Sinn dieses zusammengeschusterte Sperrhalfter haben soll, weiß ich allerdings bisher noch nicht."

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