30/05/2026
Nach einer weiteren strengen Nacht haben wir heute Morgen früh Malou und ihre Kitten wieder ins Tierheim in ihre gewohnte Umgebung gebracht und erneut versucht, sie mit ihren Kleinen vertraut zu machen. Und siehe da: Mit einigen Tricks, viel Streicheln und gutem Zureden hat sie begonnen, sie zu putzen und danach auch zu säugen 🙂 Wir sind einfach nur glücklich für die kleine Familie, die nun zusammenwachsen darf.
Wir kontrollieren genau, ob die Kleinen genug Milch bekommen, aber momentan sieht es sehr vielversprechend aus. Malous Gesichtsausdruck hat sich schlagartig verändert – die Muttergefühle sind nun da und sie wirkt zufrieden und entspannt.
Leider ist eines der ganz kleinen Kitten in sehr kritischem Zustand und wird es trotz aller Massnahmen und Bemühungen wahrscheinlich nicht schaffen, was uns sehr traurig macht. Es darf aber bei seinem Mami liegen und wird von ihr liebevoll geputzt. Es ist einfach zu klein und zu schwach. Die beiden anderen waren bei der Geburt bereits deutlich grösser und schwerer.
Wir gehen davon aus, dass es sich um eine sogenannte Doppelträchtigkeit handelt – bei Hauskatzen selten, aber möglich. Gerade bei Rassekatzen, insbesondere bei Qualzuchten, ist leider oft nichts normal.
Deshalb möchten wir erneut auf das Thema Kastration aufmerksam machen. Ein Wurf ist nicht einfach nur «herzig». Wer bezahlt die hohen Tierarztkosten (Kaiserschnitt über 1’000.–)? Wer macht mehrere Freinächte, um die Kleinen alle zwei Stunden zu schöppelen und zu versorgen? Wer erträgt es, wenn so kleine Büsis einem quasi in den Händen sterben?
Unterstützt den Tierschutz, indem ihr Katzen adoptiert, statt zur Vermehrung und zum Katzenelend beizutragen.
Wir danken euch von Herzen für eure guten Wünsche, Aufmunterungen und fürs Daumendrücken – es hat sich gelohnt! ❤️
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