Wolfsgefährten

Wolfsgefährten bedürfnisorientierte, artgerechte, intrinsisch motivierte hundeerziehungsberatung in thun & st.gallen

jaaaa - zugegeben, es gibt so unfassbar viele "trainingsmethoden" und jede findet doch, sie hätte das rad ganz neu erfun...
16/05/2026

jaaaa - zugegeben, es gibt so unfassbar viele "trainingsmethoden" und jede findet doch, sie hätte das rad ganz neu erfunden. ein übersättigter markt, auf dem jeder der beste sein will.

nun, vielleicht ist natural dogmanship nicht ganz neu und auch nicht ganz innovativ, denn es orientiert sich eigentlich daran, wie hunde sich untereinander erziehen - und das haben sie schon getan, laaaange bevor der mensch dachte, er wolle mit dem hund zusammen leben. natürlich sind wir keine hunde und haben auch nicht die gleichen möglichkeiten und verhaltensweisen wie sie, aber wir erziehen, indem wir uns die grundbedürfnisse des hundes vor augen halten und versuchen, diese zu erfüllen.

ein beispiel gefällig? der rückruf. immer wieder wird der rückruf als DAS ultimative signal in der hundeerziehung bezeichnet, und trainiert wird er extremer als jedes kunststück im zirkus. ja, natürlich kann man signale konditionieren, aber was das mit sozialer erziehung zu tun hat, ist fraglich..

was wäre, wenn ich dir sage, dass du den rückruf nur brauchst, weil du deinem hund beigebracht hast, draussen die verantwortung für euch als team zu übernehmen? und was wäre, wenn ich dir auch noch verrate, dass du keinen rückruf mehr brauchst, wenn dein hund diese verantwortung abgeben kann und gar keinen grund mehr hat, von dir wegzulaufen?

tjaaa - dann kommt natural dogmanship ins spiel :)

wenn du lust hast, deinen hund mit fokus auf bindung, beziehung und bedürfnisse zu erziehen, anstatt ihn zu bestechen, zu belohnen und zu bestrafen, dann lern uns kennen!

weitere infos:
www.wolfsgefaehrten.ch

anmeldungen und rückfragen:
[email protected]

wir freuen uns auf dich, deinen hund und darauf, zu erfahren, welcher weg euch zu uns geführt hat!

die abrechnung.. nein, wir brauchen immer noch keine zucht!die vergangenen zehn tage waren eine grenzerfahrung. etwas bl...
04/05/2026

die abrechnung.. nein, wir brauchen immer noch keine zucht!

die vergangenen zehn tage waren eine grenzerfahrung. etwas blauäugig haben wir uns nämlich dieses jahr entschieden, unsere hundeschule und natural dogmanship an der bea messe zu vertreten. nicht die organisation der vorführungen, die materialbeschaffung, der verkauf oder der völlige realitätsverlust durch zehn tage kunstlicht, massive lärmbelastung und totale reizüberflutung waren ausschlaggebend für das anzweifeln unseres verstandes, sondern die ausstellung der rassenzucht..

irgendwie hatten wir glück-mit-unglück, denn unser stand war die perfekte aussichtsplattform auf die vier vorgestellten rassenvereine: berner, appenzeller, entlebucher und grosser schweizer sennenhund. glück: die hunde waren natürlich publikumsmagneten, entsprechend wurde auch unser stand gut wahrgenommen. unglück: man sieht dinge, die man lieber nicht sehen würde. zur klarstellung: das bea ok wurde informiert und hat alles in seiner macht stehende getan, um die missstände sofort zu beheben. auch das veterinäramt und der schweizerische tierschutz wurden informiert, also bitte keine falschen vorwürfe.. ;) die körperlichen misshandlungen wurden direkt vor ort "angesprochen" (ich verzichte darauf, meine wortwahl exakt wiederzugeben)..

zehn tage, in denen man sehr genau sehen konnte, was passiert, wenn ein system sich selbst wichtiger wird als das lebewesen, um das es angeblich geht. zwischen perfekt frisierten rassen, korrekt präsentierten linien und einer inszenierten welt aus standards und bewertungen liefen im hintergrund realitäten, die mit diesem bild wenig zu tun haben. zwinger, die für zwei tiere ausgelegt sind, in denen sich sechs hunde gleichzeitig auf engstem raum arrangieren müssen. welpen, die neun stunden nicht nach draussen kommen und deren gesamter tag sich auf wenige quadratmeter beschränkt, ohne möglichkeit, sich zu lösen oder sich zurückzuziehen. hunde, die über eine ewigkeit hinweg von besuchern umringt werden, ohne die vorgeschriebenen pausen und ohne rückzugsmöglichkeit.

momente, in denen hunde genau das versuchen – sich zu entziehen. ein kopf, der sich abwendet, ein körper, der ausweichen möchte, ein versuch, sich aus der situation zu nehmen. stattdessen wird von der bezugsperson korrigiert, zurückgeholt, wieder verfügbar gemacht – weil der besucher, von dem ich keinen hundesachverstand erwarte, genau DAS will. ein hund, der wohl zu nahe an der türe stand, keine eskalation, kein konflikt, kein ersichtlicher grund. trotzdem schlägt ihm sein besitzer mit der flachen hand direkt ins gesicht. ein anderer rüde will im zwinger markieren, vielleicht nicht so cool, aber völlig arttypisch bei mehreren intakten rüden – die besitzerin tritt ihm mitten in den bauch. das sind keine randerscheinungen mehr, das sind dinge, die man nicht mehr übersehen kann.. gleichzeitig existieren klare vorgaben zu platz, aufenthaltsdauer und pausen. vorgaben, die genau solche situationen verhindern sollten. genau deshalb wirkt es umso befremdlicher, wenn das, was man vor ort sieht, nicht mit dem übereinstimmt, was auf dem papier geregelt ist. das alles geschah nicht irgendwo im verborgenen, sondern mitten in einem rahmen, der vorgibt, hunde zu schützen, zucht zu sichern und qualität zu gewährleisten. alles getragen von einer organisation, die von sich selber in ihren statuten schreibt, sie handle „..nach wissenschaftlichen erkenntnissen, sportlich fairer gesinnung und den grundsätzen des tierschutzgedankens sowie der tierschutzgesetzgebung“ oder „sie lebt diese werte vor, indem sie – sowie ihre organe und mitglieder – mit respekt und transparent handeln und kommunizieren.“ oder „ihre aufgabe besteht in erster linie in der förderung des rassehundes… sowie der haltung, erziehung und ausbildung von hunden… nach den grundsätzen des tierschutzgedankens.“ – ich könnte stundenlang so weitermachen.

wenn organisationen wie die skg oder der fci den anspruch haben, standards zu definieren und die hundewelt zu prägen, dann stellt sich zwangsläufig die frage, was diese standards tatsächlich wert sind, wenn sie sich in der praxis so zeigen. was bedeutet korrektheit, wenn grundlegende bedürfnisse offensichtlich zweitrangig werden? man kann jetzt natürlich behaupten, dass es einzelne ausnahmen sind. man kann sagen, dass das nicht repräsentativ ist. man kann versuchen, das system zu schützen, indem man es nicht hinterfragt – oder man nimmt ernst, was man sieht. denn genau das ist der punkt, an dem sich entscheidet, ob solche strukturen wirklich dem hund dienen oder ob sie in erster linie sich selbst erhalten.

das hier ist kein stiller hinweis, es ist ein bewusstes hinschauen. es ist die klare frage, ob wir weiterhin akzeptieren wollen, dass tradition, organisation und äussere korrektheit über das gestellt werden, was ein hund tatsächlich braucht. vielleicht braucht es auch den mut, eine noch grundsätzlichere frage zu stellen: brauchen wir solche verbände heute noch? ein system, das den wert eines hundes über abstammung, papiere und norm definiert – widerspricht das nicht der heutigen haltung von „wir sind alle gleich“ und „jeder kann irgendwie sein, was er will“? ein hund wird nicht wertvoller, weil er einer rasse entspricht, und nicht weniger wertvoll, wenn er es nicht tut. mischlinge sind keine zweite wahl, sondern genauso vollständige, eigenständige hunde. vielleicht wäre genau jetzt der moment, sich von der idee zu lösen, dass der wert eines lebewesens an ein wertloses stück papier gebunden ist, und den blick wieder auf das zu richten, was wirklich zählt: das lebewesen selbst.

trotzdem gab es einen kleinen trost: es ist den besuchern aufgefallen. stimmen, die hinterfragten, ob es den hunden tatsächlich gut geht. menschen, die wahrnahmen, dass die hunde gestresst wirken. das lässt mich doch noch etwas an die menschheit glauben!

es grüsst, fräulein von und zu unfug – eine wundervolle promenadenmischung – und die restliche papierlifreie crew 🩶

ps: vielleicht hat es gründe, weshalb die skg in den vergangenen zwanzig jahren trotz massivem bevölkerungswachstum, keinen anstieg der mitgliederzahlen verzeichnen konnte. vielleicht ist es als ein positives umdenken zu werten, dass die zahlen sogar eher rückläufig sind..

02/05/2026

auch die vierte vorführung verlief erfolgreich, unsere beiden teams zeigten eindrücklich, dass nicht jeder hund fremde menschen mag.

am schönsten? so viele menschen kamen nach dem event auf uns zu und sprachen uns an, weil sie selber ähnliche themen haben. skepsis gegenüber fremden ist keine verhaltensstörung, sondern arttypisches verhalten.

toll gemacht river & hekla ❤️

29/04/2026

BEA klappe die dritte 🤩 heute stand nicht das sozialbedürfnis im fokus, sondern das jagdbedürfnis. springer spaniel dame cara - die grande dame des "ich kann alles selber" - zeigte ihre begeisterung für die gemeinschaftliche jagd mit myriam. ein tolles team! ❤️

29/04/2026

auch die zweite aufführung an der BEA verlief toll - king und nala haben gezeigt, wie desensibilisierung aussieht und ihre zweibeiner demonstrierten eindrücklich, wie sich verantwortungsbewusstsein im hundekontakt zeigt. nicht jeder hund mag andere hunde - im gegenteil ;-)

28/04/2026

die wolfsgefährten an der BEA - unsere erste aufführung zum thema hund-hund mit border terrier aidan und shar-pei mix hündin kiwi ❤️

24/04/2026

ab an die bea 🤩

16/04/2026

die malinette schläft nicht. sie plant nur... 😎

zucht - nein danke..keine bilder, die um aufmerksamkeit bitten. keine künstliche intelligenz, nur die nackte realität. t...
15/04/2026

zucht - nein danke..

keine bilder, die um aufmerksamkeit bitten. keine künstliche intelligenz, nur die nackte realität. tierschutz und sein tägliches brot - zwei hunde in tötungsstationen, die ausgedient haben. keine mischlinge, die ungewollt zur welt kamen, sondern hunde, die absichtlich produziert wurden und die man dann entsorgt hat, weil sie nicht das lieferten, was man sich erhoffte. zuchthunde. malinois & x-herder.

ich dachte, ich hätte schon alles gesehen. dann kam nox. die nase komplett kahl, da sie annähernd durchgehend maulkorb trug. der bauch übersät mit brandwunden von zi******en. zehen allesamt gebrochen und wild zusammengewachsen. narben, überall, wo man sie berührt. ich werde heute häufig gefragt, ob sie schon älter sei - nein, aber überall, wo narbengewebe ist, sind graue haare nachgewachsen.. nox ist der liebevollste, freundlichste hund, dem ich jemals begegnet bin. sie schliesst alle menschen in ihr herz, nimmt mit allen kontakt auf und das nicht auf eine penetrant fordernde art, sondern auf eine freundlich bittende. leider kann ich nicht dasselbe von nanu behaupten. bei ihm wurde zu viel schaden angerichtet, als dass er jemals ein normales leben hätte führen können. aber wer will denn schon normal.. :)

ich sehe sie. die gebrauchsrassen, die man unter dem deckmantel der "schönheitslinie" immer massiger, haariger, grösser und "schöner" züchtet. collies & aussies, die heute aussehen wie geplatzte sofakissen und die unmöglich noch ihrer ursprünglichen berufung nachgehen könnten. die gesellschaftshunde, denen man körperliche attribute wegzüchtet, weil sie niedlicher aussehen, wenn sie dem kindchen schema entsprechen. m***e, die nicht atmen können, und chihuahuas, denen im spiel die augen heraus fallen, weil der schädeldruck permanent zu hoch ist. die exoten, die produziert und gekauft werden, weil man heute etwas haben muss, was eben sonst niemand hat. keine ahnung, wofür man in einer mietwohnung in der grossstadt einen louisiana catahoula leopard dog braucht - aber hey, man kommt mit diesem namen garantiert ins gespräch. die jagdhunde, die familienhunde werden mussten und aufgrund dessen derart juvenil gezüchtet werden, dass man tatsächlich von einer geistigen behinderung sprechen kann. hauptsache, auch das grosi kann nun einen 35kg labrador ausführen, auch wenn sie ihm körperlich niemals gewachsen ist.

ich hab die schnauze voll von der schönrederei, wir brauchen keine zucht. wir brauchen keine golden retriever, die derartig kindlich sind, dass sie von jedem anderen hund auf die schnauze bekommen. wir brauchen keine deutschen schäferhunde, die mit zwei jahren eingeschläfert werden, weil ihre hüftdysplasie sie kaum noch gehen lässt. wir brauchen keine border collies, die das nervenkostüm einer papierschlange haben und nichts anderes mehr können, als zu fragen, ob sie ihrem menschen noch einen wunsch erfüllen dürfen. wir brauchen keine zucht. nein. auch nicht die deiner rasse.

ich höre viele argumente für die zucht..

"wir müssen die rassen erhalten, weil sie gebraucht werden"

bu****it. in der schweiz gibt es über 300 (!) border collie zuchtstätten, ausgehend davon, dass man mit 2 würfen pro jahr pro zuchtstätte rechnen kann (und das ist gemäss chatgpt moderat gerechnet) und durchschnittlich 5 welpen (ebenfalls moderat kalkuliert), ergibt das 3000 border collie welpen im jahr. gleichzeitig haben wir zwischen 25 und 50 wanderherden in der schweiz. wenn jeder hirte also 3 border collies benötigt, sind das 150 hunde im jahr.... also wozu genau braucht man denn nun die anderen 2850 welpen?

"beim welpen vom züchter weiss ich, was mich erwartet"

natürlich. weil rasse ja auch gleichbedeutend ist mit individuum, persönlichkeit, prägung & bindungstypus. wir menschen sind ja schliesslich auch alle exakt gleich, weil wir derselben rasse angehören.

"tierschutzhunde sind schwieriger als hunde vom züchter"

nein, sind sie nicht. sie mögen eine geschichte haben, die du nicht kennst, aber weisst du, was? du weisst vom züchter auch nur das, was er dich wissen lässt. ich erlebe in meinem alltag ein ganz anderes bild: ja, es gibt schwere verhaltensstörungen, wobei ich persönlich diese bei den zuchthunden häufiger erlebe als bei tierschutzhunden (beispielsweise die cocker rage). ja, tierschutzhunde haben ihre themen, insbesondere bei der anpassung in das neue umfeld, aber - hurra, hurra - das lässt sich lernen. im gegenzug bringen sie viele dinge mit, die mir bei vielen zuchthunden fehlen, beispielsweise frustrationstoleranz oder artspezifische kommunikationsstrategien.

"ein seriöser züchter nimmt hunde zurück"

blödsinn, kann er gar nicht uneingeschränkt. die tiervermittlungsbörsen sind voll von rassehunden, weil sich spontan (meist, wenn der hund in die pubertät kommt) starke tierhaarallergien in der familie breit machen. überall findet man bereits "hunderasse-xy in not"-gruppen, um all denen zu helfen, die sich als hundeanfänger mit dem saarlooswolfhund vielleicht etwas übernommen haben.

wir brauchen keine rassenzucht.

ha fertig.

ah, nope: adopt, don't shop!

achtung, neu bei den wolfsgefährten: geruchsfährten für kaninchen.nachdem unsere hunde mittlerweile jeden waldboden ausw...
01/04/2026

achtung, neu bei den wolfsgefährten: geruchsfährten für kaninchen.

nachdem unsere hunde mittlerweile jeden waldboden auswendig kennen, gehen wir den nächsten logischen schritt. feinnasen gibt es schliesslich nicht nur auf vier pfoten mit schwanzwedeln, sondern auch mit langen ohren und flauschigem hinterteil.

im einsteigerkurs lernen die kaninchen das saubere aufnehmen der spur, ruhiges arbeiten an der leine und das sichere anzeigen der fährte. gearbeitet wird ausschliesslich über motivation, möhren und gelegentlich ein besonders überzeugendes löwenzahnblatt.

der kurs eignet sich für alle kaninchen, die beruflich mehr erreichen wollen, sowie für menschen, die schon immer ein einsatzfähiges suchkaninchen an ihrer seite haben wollten.

im ersten einsteigerkurs sind noch 2 plätze frei. schnell anmelden lohnt sich also!

happy 1.april :)

Adresse

Pfandernstrasse
Thun

Öffnungszeiten

Montag 09:00 - 17:00
Dienstag 09:00 - 17:00
Mittwoch 09:00 - 17:00
Donnerstag 09:00 - 17:00
Freitag 09:00 - 17:00
Samstag 09:00 - 17:00

Telefon

+41798122906

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