Katzenpflegestelle Oberentfelden

Katzenpflegestelle Oberentfelden Diese Katzen sind Fundkatzen oder Verzichtkatzen.

Ich stelle meine Zeit und ein Plätzchen zur Verfügung, dass die kleinen Schätzchen nach einem nicht immer schönen Start ins Erdenleben doch noch eine glückliche und schöne Kindheit erleben dürfen.

30/09/2025
21/11/2024

Katzenelend Schweiz - Die Rundschau war dabei

In der neusten Ausgabe der Rundschau von SRF Schweizer Radio und Fernsehen werden die Katzen thematisiert. Die Reporter haben uns einmal auf einen Hof begleitet und waren beim letzten Katrationstag in Lyssach dabei.

Heute bei SRF 1 - morgen vermutlich auch online.

01/03/2023

Das ist Luana

Luana ist eine liebe Katze. Trotzdem durfte sie offensichtlich nie in die Wohnung. Sie lebte draussen oder im Treppenhaus. In der letzten Zeit hat Luana öfters ins Treppenhaus gemacht. Ein Katzenklo gab es da nicht. Sie hätte ja draussen machen können - so zumindest dachten ihre Halter und gaben die arme Katze zum Einschläfern beim Tierarzt ab. Dieser weigerte sich glücklicherweise diesem schrecklichen Begehr nachzukommen und bat uns um Hilfe. Sofort sagten wir zu, für die hübsche Luana umgehend eine Lösung zu finden. Test und Impfung holten wir sofort nach und innert ein paar wenigen Stunden hatten wir auch bereits die Zusage des Tierheim Paradiesli, dass Luana vorerst mal dort einziehen darf.

Luana war gestern nicht die einzige Katze, die hätte eingeschläfert werden sollen, wenn es nach den Haltern gegangen wäre. Irgendwelche Gründe finden die Halter immer, um ein ungeliebtes Tier loszuwerden. Solche Menschen haben es nicht verdient, ein Tier halten zu dürfen. Wir sind froh, gibt es viele Tierärzte die sich weigern, einem solchen Wunsch nachzukommen und uns einschalten.

Ein Tier zu sich zu nehmen bedeutet Verantwortung zu tragen für ein ganzes Leben. Beim erst besten Problemchen das Tier töten zu wollen lässt tief blicken.

Wir sagen immer JA zum Leben, auch wenn es organisatorisch oder finanziell eine Herausforderung werden könnte. Im Fall von Luana hatten wir zum Glück sehr schnell einen verlässlichen Partner zur Seite.

Solche Fälle häufen sich, weil es zuviele Katzen gibt. Und zuviele Katzen gibt es, weil wir keine Kastrationspflicht haben. Keine Kastrationspflicht haben wir, weil das Katzenelend den Politikern komplett egal ist.

16/01/2023

Die auf Anfang Jahr erwartete Elefantengeburt im Zoo Zürich hat einen traurigen Ausgang. Das Kalb von Elefantenkuh Farha starb am Wochenende kurz nach der Geburt. Der Zoo trauert erneut um einen Elefanten.

16/01/2023
16/01/2023

𝗠𝗲𝗿𝗰𝗶, 𝗚𝗿𝗮𝘇𝗶𝗲, 𝗗𝗮𝗻𝗸𝗲 🥳

Die Post von heute:
Zwei Kisten voll mit Unterschriften für die Feuerwerksinitiative.

Bürohund Luna chillt im Hintergrund und träumt bereits von einer knallfreien Schweiz 😉

01/01/2023

Kitten in der Schweiz – zum Sterben verurteilt!

An Weihnachten wurden wir über einen Hof informiert, auf dem es den Katzen besonders schlecht ginge. In der Folge traten wir am zweiten Weihnachtstag mit besagtem Landwirt in Kontakt und stellten fest, dass es mind. 10, eher 15 Katzen auf dem Hof hat, unter anderem auch brandmagere Kitten, die unter sehr starkem Durchfall litten. Auch hörten wir Katzen husten und schnupfen. Wir boten dem Landwirt an, die kranken Katzen zu übernehmen, um sie umgehend in eine Tierklinik zu bringen. Der Landwirt lehnte ab und schickte uns vom Hof. Wir versuchten es am andern Tag nochmals und stiessen erneut auf Widerstand. Wir machten dem Landwirt deutlich, dass die Kitten litten und dringend den Tierarzt bräuchten, andernfalls sie die nächsten Tage nicht überleben würden. Der Landwirt meinte daraufhin nur, dass was die Natur nicht regle, er dann erledigen werde, und verwies uns erneut von seinem Hof.
➡️ Lebensverachtendes Verhalten Nr. 1!

Aufgrund der Dringlichkeit – es ging schliesslich um Leben und Tod – informierten wir die Polizei. Diese meinte jedoch, dass wegen des Personalengpasses über die Feiertage ein Ausrücken nicht möglich sei. Um dort vorbeizugehen, müssten sie ohnehin einen von der Staatsanwalt ausgestellten Durchsuchungsbefehl haben. Das Veterinäramt sei zudem hierfür zuständig, dieses habe aber geschlossen. Man würde deshalb dann am 3. Januar etwas unternehmen. Wir betonten, dass es für die Kitten dann mit ziemlicher Sicherheit zu spät sei und der Landwirt ja auch vom Töten gesprochen hätte. Der nach eigenen Angaben für Tierschutzfälle zuständige Polizist erklärte uns daraufhin, dass ein Landwirt das Recht habe, seine Katzen zu töten und er dafür ausgebildet sei.
➡️ Lebensverachtendes Verhalten Nr. 2!

Wir wollten weiter für die hilflosen Kitten kämpfen und schickten unsere Meldung schriftlich an die betreffende Kantonspolizei. Derselbe Polizist rief uns zurück und bekräftigte seine bereits gemachten Aussagen. Zur Vermeidung von Missverständnissen fassten wir diese zusammen und schickten sie erneut an die Polizei. Daraufhin ging dann plötzlich doch etwas! Die Polizei hat das Veterinäramt und dieses offenbar dann den Bauern kontaktiert. Heute haben wir die Nachricht erhalten, dass das Veterinäramt informiert habe, die Katzen seien von einem Tierarzt euthanasiert worden. Eine weitere Auskunft über die verbleibenden Katzen haben wir nicht bekommen.
➡️ Lebensverachtendes Verhalten Nr. 3.

Wir finden es beschämend, dass die lebensbejahende Lösung – die Übergabe der kranken Kitten an uns – durch den Landwirt, die Polizei und das Veterinäramt nicht einmal in Erwägung gezogen wurde. Auf diesem Hof überleben nur die stärksten Tiere, zur Not wird nachgeholfen, wenn das qualvolle Sterben zu lange dauert. Nur wenn dieses Verhalten bekannt und interveniert wird, wird ein Tierarzt beigezogen. Nicht aber zur Rettung, nur zur Tötung der Tiere.

Das ist die Schweiz 🇨🇭. Und das ist nur ein aktueller Fall aus unserem oft traurigen Alltag. Weil Tierhalter Tiere wie Wegwerfartikel behandeln und Behörden leider nur auf Druck überhaupt etwas unternehmen.

Was ziehen wir für einen Schluss aus dem Fall?

1️⃣ Tierleid macht an Feiertagen keine Pause.

2️⃣ Tierschutz ist anstrengend und wird bei den Behörden manchmal nur durch entsprechenden Druck vollzogen. Wir fordern deshalb alle auf, Meldungen umgehend und immer schriftlich an die Behörden zu machen und dann dran zu bleiben, nötigenfalls nachzuhaken.

3️⃣ Obwohl Unterstützung mehrfach angeboten wird, um den Tieren zu helfen, wird dennoch lieber getötet.

4️⃣ Eine Kastrationspflicht würde viel Tierleid und gerade solche Fälle präventiv verhindern. Aber dafür fehlt es auf Bundes-, Kantons- und Gemeindeebene seit Jahren am Willen. Das Leben der vielgeliebten Katzen ist auch in der Schweiz offenbar doch nicht so viel wert.

Bild: Symbolbild

19/08/2022

Die Igelstation mit der engagierten Fr. D. Lenzin, welche sich bereits über 38 Jahre mit Herzblut für die kranken und verletzten 'sich ALLEIN überlassenen' Igel gekümmert hat ❤, soll laut Veterinärdienst des Kt. AG geschlossen werden ... AZ/telem1 berichteten

Das het me gseh cho!!!! Es Tier isch ke Wahr wo me bstellt und wenn meh s nüme brucht weg mit !!!!
19/07/2022

Das het me gseh cho!!!! Es Tier isch ke Wahr wo me bstellt und wenn meh s nüme brucht weg mit !!!!

Viele der Hunde, die jetzt in Tierheimen abgegeben werden, haben keine Hundeschule besucht und sind schlecht trainiert.

16/02/2022

Streunende Katzen, ausgesetzt, sich selbst überlassen, krank und unterernährt. Ein Problem, das sich mit der Pandemie noch verstärkt hat. Wo Tierheime früher...

16/02/2022

In der Schweiz gibt es mehrere Hunderttausend streunende Katzen. Die meisten von ihnen führen ein klägliches Leben. Der Verein Kumea setzt sich dafür ein, möglichst viele von ihnen einzufangen und ihnen in Familien ein besseres Leben zu bieten. Ein Bericht von Alain Christen.

24/11/2020

Heute startet der Berner Grossrat in die Session. Er wird entscheiden, ob im Kanton Bern eine Kastrationspflicht für Freigängerkatzen eingeführt wird. Dies, um die Zahl der verwilderten Katzen zu senken.

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