06/05/2026
Social Walks – Begegnungen, die sich leicht anfühlen... 🌿
Begegnungen mit anderen Hunden sind für viele alles andere als entspannt. Da ist häufig viel Anspannung in Hund und Mensch, ein wachsames Auge auf die Umgebung und oft dieses ständige Gefühl, gleich reagieren zu müssen.
Genau da setzen meine Social Walks an. Nicht als Training, bei dem Dein Hund etwas leisten muss. Sondern als gemeinsamer Rahmen, in dem Mensch und Hund erstmal durchatmen dürfen und hier und da ein paar kleine Tipps für entspanntere Begegnungen kennenlernen und auch direkt umsetzen können. 👍
In der Gruppe unterwegs, mit genügend Raum und ohne festen Ablauf, der abgearbeitet werden muss. Jeder Hund bringt sein eigenes Päckchen mit. Das ist hier kein Problem, sondern die Grundlage für meine Arbeit. Ich schaue nicht darauf, wie ein Hund „sein sollte“, sondern darauf, was er gerade braucht.
Der eine möchte schnüffeln und sich bewegen, der nächste bleibt lieber stehen und beobachtet das Drumherum ausgiebig. Manche brauchen erstmal viel Abstand, andere sind eher neugierig. Alles davon ist vollkommen okay.
Wenn ein Hund Pause braucht, bekommt er sie. Wenn er mehr Raum braucht, bekommt er auch den. Dadurch passiert oft das, was man mit Druck nie erreichen würde: Die Hunde fühlen sich sicherer. Sie beginnen, sich zu entspannen, und sie können spüren, dass das Vorhandensein von Artgenossen eigentlich eine nicht so dramatische Sache ist.
Auch die Menschen merken recht schnell, dass sich was bei ihnen verändert. Es wird genauer hingeschaut, früher erkannt, was die Hunde eigentlich mitteilen und sie fangen an, ihre Hunde besser zu verstehen.
Soziales Lernen bedeutet nicht, dass Hunde dichten Kontakt haben, es bedeutet, dass sie erleben dürfen: Da sind andere Hunde und es passiert überhaupt nichts Schlimmes - weder von Artgenossen noch durch ihre Menschen.
Manchmal ist genau das der grösste Fortschritt: dass nichts passiert und sich das plötzlich gut anfühlt.
Vielleicht magst Du bei einem der nächsten Social Walks mit dabei sein? 👇