Andrea Jäger - care4animals

Andrea Jäger - care4animals Barhufpflege, Hundetraining, aj-Atelier, Shop Barhufpflege nach Natural Hoofcare (Pete Ramey).

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Shop PerNaturam für Pferde, Hunde, Katzen
Diese Angebote findest du auf meiner Webseite care4animals.ch. Hier auf Facebook erfährst du von Neuigkeiten, Lustiges und Nachdenkliches...

17/04/2026

Bürohund müsste man sein… 😆

05/04/2026

Gestern auf unserer Tour hatten wir ja jede mögliche Wetterkapriole - Wind, Regen, Schnee, Sonne…
01/04/2026

Gestern auf unserer Tour hatten wir ja jede mögliche Wetterkapriole - Wind, Regen, Schnee, Sonne…

Einfach erschreckend…
18/01/2026

Einfach erschreckend…

Artikel im Ktipp
Was macht es dann erst mit unseren Haustieren…

10/01/2026

Wie alt ist denn der Kleine?

„Mein Welpe ist erst 47 Wochen alt!“....... hab ich so gehört! Ehrlich!
Die Bemessung von Alter und damit einhergehender Entwicklung bei Hunden ist irgendwie aus dem Ruder gelaufen.
Bei kleinen Kindern spricht man lange in Wochen, wenn man ihr Alter erklären will. So ein Kind entwickelt sich auch vergleichsweise sehr, sehr langsam.
Nur mal als Vergleich: Ein Menschenbaby ist mit sechs Monaten Lebensalter für gewöhnlich noch ein Säugling, ernährt sich also einzig und ausschließlich von Muttermilch. Er kann weder kommunizieren, was er genau möchte oder braucht, noch kann er sich selbständig so effektiv fortbewegen, dass er lebensfähig wäre, wenn man ihn alleine lässt. Er kann seine Temperatur noch nicht gut selbst regulieren und sein Immunsystem ist auch noch nicht so wie es am Ende sein soll.
Wäre das Menschenbaby eine Ganz, dann würde es zu diesem Entwicklungszeitpunkt noch im Ei liegen und gebrütet werden.
Ein Hundewelpe ist in dieser Phase, wenn er zwei, bis drei Wochen alt ist. Danach ist er kein Säugling mehr und vergleichbar mit einem Kleinkind. Zieht er mit neun, oder zehn Wochen von zuhause aus, dann ist er in seiner Entwicklung etwa da, wo unsere Kinder bei der Einschulung stehen. Deswegen besagt das Tierschutzgesetz auch, dass Hundewelpen mit frühestens acht Wochen von Mutter und Geschwistern weggeben werden dürfen. Weil sie da in der Lage sind innige, neue Beziehungen außerhalb ihrer Familie aufzubauen und schadlos in ein Leben integriert werden können ohne die Mutter, ohne ständige Körperwärme der Geschwister, ohne die Bauchmassage die bei der Verdauung unerlässlich ist bei kleinen Welpen und ohne die Milch der Mutter.
Mit ungefähr sechzehn Wochen gelten Welpen dann nicht mehr als Welpen (also Kinder), sondern als Junghunde (Pubertäre). Hier liegen natürlich wie immer natürliche Schwankungen zu Grunde, der ein oder andere ist also eine Woche früher oder später so weit.
Sechzehn Wochen ist echt noch sehr klein. Da vergisst man schnell mal, dass der Hund hier auf einem völlig anderen sozialen und geistigen Niveau spielt als mit acht Wochen. In Welpengruppen sieht man das oft, wenn der eine nur zwei Wochen jünger ist als der Rest und völlig unter die Räder kommt.
Vom Anfang der Pubertät bis zum Ende der Hirnentwicklung sind es dann ungefähr noch mal zweieinhalb bis drei Jahre. Erst dann, oder auch: schon dann ist der Hund komplett erwachsen und sollte alle Fähigkeiten und Fertigkeiten gelernt haben, die er dafür braucht. Eigene Welpen zeugen und aufziehen kann er sogar schon vorher.
Bei Menschen hören wir ab dieser Reife auf von Erziehung zu reden. Ab da geht es um Verhaltensanpassung und situative, bewusste Veränderungen im Handeln.
Erziehung bedeutet also auch Lernen, aber nicht jedes Lernen ist Erziehung.

Wieso das wichtig ist?
Um sein Verhalten, seine Ansprüche und das Verhalten des Hundes angemessen beurteilen zu können. Wenn der „erst 47 Wochen alte“ Labrador keine drei Sekunden ertragen kann stehenzubleiben, wenn sein Mensch sich unterhalten möchte, einem knurrenden Fremdhund ins Gesicht springt, um nach einem lustigen Spiel zu fragen und ohne ein Kekschen an der Straße nicht warten kann, selbst wenn direkt vor seiner Nase ein Auto lang brettert, dann ist das nicht altersangemessen. Dann darauf zu beharren, dass der Kleine ja noch so jung ist für den Hund dann richtig fies, denn der ist anscheinend so wenig gefördert, dass er für sein Alter weit hinter den normalen Möglichkeiten zurückliegt und nun bis zum Erwachsensein nur noch wenig Zeit soweit sozial zu reifen, dass er sich auch erwachsen und vernünftig benehmen kann.
Genauso ist es unangemessen zu erwarten, dass ein zehn Wochen alter Welpe in der Lage ist acht Stunden am Tag alleine zu sein und seine Blase in dieser Zeit kontrollieren zu können. Es gibt für alles eine Zeit!
Dass jemand etwas (noch) nicht kann heißt, dass dies die Zeit ist das zu üben. Nicht zu sagen: „kann er nicht!“. Stattdessen: „Lernt er grade. Schritt für Schritt und immer etwas mehr.“.
Dass jemand etwas kann, darf uns dazu verleiten es auch einzufordern. „Jetzt kannst Du es, hast die Fähigkeiten und Kraft und das Wissen darüber was erwartet wird, jetzt musst Du es auch umsetzen, ohne ständig behandelt zu werden, als würdest Du noch im Lernprozess stecken“. Nach Lernen kommt Können.
Und wenn ich liebevoll, langsam und Schritt für Schritt gelernt habe meine Schuhe zuzubinden, dann gelernt habe, dass man Schuhe bitte immer zubindet, weil man sonst über die Schnürsenkel stolpert, dann ist irgendwann auch die Zeit, dass ich meine Schuhe zumache und niemand dazu etwas sagt, mich niemand anleitet und in die Hände klatscht. Weil das normal ist.
Und andere Dinge sind nicht normal und auch als Erwachsene für mich anstrengend und da kann ich durchaus vertragen, wenn das jemand lobend erwähnt, wenn ich mich gut geschlagen habe.
Das Alter und die Entwicklung werden bei Hunden oft vergessen. Es wird erwartet, dass sehr junge Hunde etwas leisten können, nur weil der erwachsene Hund es kann, es wird einfach abgewartet, dass sich Probleme durch das Alter von selbst in Luft auflösen, und es wird mit erwachsenen Hunden teilweise umgegangen, als seien sie komplett denkunfähig und lebensunfähig.
Wir können tatsächlich viel der Forschung über die Entwicklung von Kindern und deren Sozialverhalten auf Hunde übertragen. Nur altersentsprechend bitte!
Erwachsene Lebewesen zu unselbständigen Babys zu erklären und sie so behandeln ist nicht nett. Und es hält auch Hunde davon ab selbstständig, selbstbewusst und handlungsfähig zu werden.
Wir müssen uns ganz schön anstrengen, um bei der schnellen Entwicklung mitzuhalten. Eben waren wir noch Elternersatz und auf einmal sind wir auf einer Freundschaftsebene angekommen. Letzte Woche war mein Hund noch Welpe, heute schliddert er mit voller Wucht in die Pubertät. Heute will er mich eventuell auf die Probe stellen, wo er letzte Woche wirklich einfach noch nicht wusste was gemeint ist. Hatte gestern noch die Frage: „was heißt das Wort „Hierher!“?“ und heute schon die Frage: „Was machst Du denn, wenn ich nicht kommen will?“.

Alle die einen Welpen groß gezogen haben kennen diese Sprünge und dieses Gefühl wie schnell alles geht und wie rasant manche Entwicklungen vonstatten gehen.
Wer während dieser Entwicklung immer wieder abwägt wo sein Hund grade steht und ob er auf einem angemessenen Niveau gefördert oder gebremst oder überfordert wird, der hat am Ende einen selbstbewussteren und souveräneren Erwachsenen an seiner Seite.

Dieser Text darf natürlich gern geteilt, aber nicht abgeändert werden. Alle Rechte daran verbleiben bei der Autorin Maren Grote.

Wenn Du mehr darüber wissen möchtest wie ich zu Dingen aus der Hundeerziehung und Haltung stehe, wie ich meine eigenen Hunde erziehe und was sie dürfen und was nicht, dann hol Dir die „Schnipsel App“. Darin zeige und erkläre ich den Alltag von mir und meinen Hunden, erkläre Verhaltensweisen, Umgangsweisen und Hintergründe. Die Schnipsel App gibt es in jedem App Store kostenlos.

31/12/2025
24/12/2025
Ich wünsche allen von Herzen erholsame Festtage, zusammen mit euren liebsten 2- und 4-Beinern ❤️
23/12/2025

Ich wünsche allen von Herzen erholsame Festtage, zusammen mit euren liebsten 2- und 4-Beinern ❤️

26/11/2025

Und weil es so toll war, haben wir eine Woche später den oberen "Balance-Weg" genommen und ich wollte wirklich nichts von meinem Hund, sondern bin einfach über die ersten 2 Stangen balanciert, als mein Hund mitgemacht hat, wie wenn es das Normalste auf der Welt sei.. Deshalb schnell Handy rausgeholt und gefilmt. Am Ende waren die Stangen etwas weiter auseinander, deshalb ist er wahrscheinlich runtergehüpft. Und ja, er hatte da eine Flexileine drauf und hätte nicht mitkommen müssen oder hätte einfach weitergehen können.

Ohne gross etwas zu tun, war dies für ihn einfach normal. Hätte ich dies mit ihm geübt und noch Leckerlis dazu genommen, wäre es um Welten schlechter gelaufen, weil er sich gar nicht mehr auf die Stangen hätte konzentrieren können.
Darum verstehe ich alle, die so ein Nervenbündel haben und ich lege euch wirklich ans Herz: versucht leiser zu sein, langsamer zu sein, verstehen zu lernen, zu beobachten. Alle Hunde werden es euch danken und diese Hunde ganz speziell.

Und für alle, die sich fragen, ob mein Hund jetzt immer so ruhig bleiben kann?
Jein. Mit mir alleine ist seine Energie meistens ziemlich tief. Sobald aber etwas anders ist, fährt er hoch. Eine weitere Person dabei, Situationen, die er nicht oft erlebt, zusammen auf dem Spaziergang mit seiner Lieblingskollegin, da wird’s innerlich etwas stressig für ihn.. Auch hier wird es besser. Aber keine Ahnung, ob wir irgendwann auch in diesen Situationen die gleiche Ruhe be- und erhalten können.

20/11/2025

Hunde verstehen so viel mehr als nur Kommandos…

Ich habe einen Hund, der sehr schnell hochfährt, sofort überfordert ist und innert kürzester Zeit vollkommen überdrehen kann. Wenn ich jetzt hingehe und mit Leckerlis ihm etwas beibringen würde, stünden wir vor folgenden Herausforderungen:
1. Er hätte nur noch das Leckerli im Kopf
2. Eine ruhige Kommunikation wäre nicht mehr möglich.
3. Seine Erwartungshaltung würde ihn hochpuschen und er würde versuchen, vorwegzunehmen, was er jetzt machen soll um raschmöglichst die Belohnung zu erhalten.
4. Sein innerer Stresspegel würde sich kurze Zeit später so aufstauen, dass er Rennen würde, um diesen abzubauen.

Ja, es ist klar, dass in der Dressur/Unterordnung automatisch der Energielevel steigt. Dies ist auch absolut in Ordnung. Aber für ein normales Zusammenleben ist dies für mich nicht wichtig. Vor allem nicht bei diesem Hund. Und wenn man es möchte, ist es auch hier möglich, mal etwas Dressur oder Tricks mit in den Alltag einzubauen.
Aber ich möchte einfach aufzeigen, dass unsere Hunde viel mehr verstehen, als nur Kommandos. Sie schauen bei uns ab, sie spiegeln uns. Denn das ist ihre Natur. Sie verständigen sich nicht mit Worten, sondern mit Körpersprache. Und wir können diese lernen, auch wenn wir nie ihr Niveau erreichen werden (sind wir doch nur Menschen). Aber unsere Hunde verstehen uns – immer. Auch wenn das Resultat ein anderes ist, als wir uns gewünscht haben…
Wieso steht oben „Übung“ in Anführungszeichen? Es war einfach eine Idee beim Spazieren gehen. Schauen was passiert, ohne Worte, ohne Kommandos (auch ohne Handzeichen), nur mittels Körpersprache.. Vorzuzeigen und nachahmen zu lassen. Langsam.. ohne hochzufahren, mit Körpersprache, die ihn wieder zu mir holt, wenn er geht. Ja, mein Gleichgewicht ist nicht mehr so toll wie auch schon und ja, ich hab ihn auch einmal leise angesprochen, was seine Energie sofort minimal ansteigen liess. Grundsätzlich hätte ich einfach etwas länger warten sollen. Aber ich bin noch weit weg von perfekt.

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